Um 1425

„Hexerei“ als eines der verabscheuungswürdigsten Verbrechen

Norditalien - Mittelitalien * Bernardino von Siena, ein „franziskanischer Bußprediger“, der später „heiliggesprochen“ wird, predigt auf seinen „Missionsreisen“ durch Nord- und Mittelitalien vehement gegen „Juden“, „Häretiker“, „Sodomiten“ und „Ehebrecher“.

Auch glaubt er, überall auf „magische Praktiken, Wahrsagerei, Zauberei und das Wirken von Dämonen“ zu treffen.
Er bezeichnet die „Hexerei“ als eines der verabscheuungswürdigsten Verbrechen, für dessen Duldung Gott die Menschheit hart bestrafe.

Seine Zuhörer fordert der „heilige Mann“ auf, die „Hexen, Wahrsager und Zauberer“ aufzuspüren und zu vernichten.
Seine Predigten enden regelmäßig in regelrechten Verfolgungen und Hinrichtungen.

Das „Verfolgunsgebiet“ ist so erweitert worden. 


1425

Suchbegriffe

Hexenverfolgung, Italien, Missionsreisen, Juden, Häretiker, Sodomiten, Ehebrecher, Wahrsager, Zauberer, Magie, Dämonen, Hexe, Verfolgungsgebiet,

Personen


Weitere Ereignisse im Jahr 1425

1425

München-Angerviertel * Der „Dekan“ von „Sankt Peter“, in dessen Pfarrei sich das „Haus des Scharfrichters“ und damit das „Stadt-Bordell“ liegt, fordert die Beseitigung dieser „Stätte der Unzucht“.  

Doch der Münchner Rat lehnt dieses Ansinnen mit dem Hinweis auf „das Herkommen und das Alter“ dieser Einrichtung kategorisch ab. 


Verwendet in Führung:

23. Maximilianstraße
29. Graggenau




Sucbegriffe: Hexenverfolgung, Italien, Missionsreisen, Juden, Häretiker, Sodomiten, Ehebrecher, Wahrsager, Zauberer, Magie, Dämonen, Hexe, Verfolgungsgebiet
Personen: Siena Bernardino von franziskanischer Bußprediger