1559

Die „Jesuiten“ schaffen langsam ein Klima für die „Hexenjagd“

München * Mit der Ankunft der „Jesuiten“ in München entsteht langsam ein Klima für die „Hexenjagd“

Die „Jesuiten“ betätigen sich als „Berater der Herzöge“ und als „fanatische Massenprediger“.
Unter Herzog Wilhelm V. und seinem Sohn Maximilian I. schießt in Baiern der „Hexenwahn“ üppig ins Kraut und München sowie Baiern bleiben davon nicht verschont.

Hinzu kommt, dass sich auch in den anderen mitteleuropäischen Staaten das Blatt wendet. 


1559

Suchbegriffe

Hexenverfolgung, Hexen, Jesuiten, Hexenjagd, Massenprediger, Hexenwahn,

Personen

Wilhelm V. Herzog Maximilian I. Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1559

Februar 1559

Schloss Tilly * Johann Tserclaes Graf von Tilly wird in Brüssel oder in dem 35 Kilometer südlich der Hauptstadt gelegenen Schloss Tilly geboren.

4. Juli 1559

München - Rom * Herzog Wilhelm V. wendet sich an den Ordensgeneral der Gesellschaft Jesu, Diego Lainez, mit der Bitte, vierzehn Jesuiten zum Aufbau eines Collegs und als Unterstützung im Kampf gegen die Reformation nach München zu entsenden.

13. Oktober 1559

München-Kreuzviertel * Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters.

20. November 1559

München-Kreuzviertel * Sieben weitere „Jesuiten“ treffen in München ein.

Dezember 1559

München-Kreuzviertel * Die „Jesuitenpatres“ eröffnen im Münchner „Augustinerkloster“ ihre vorläufige Schule.

13. Dezember 1559

München-Kreuzviertel * Die „Jesuitenpatres“ eröffnen ihr „Colleg“, das spätere „Wilhelmsgymnasium“, in einem Nebengebäude des „Augustiner-Klosters“.


Verwendet in Führung:

23. Maximilianstraße
29. Graggenau




Sucbegriffe: Hexenverfolgung, Hexen, Jesuiten, Hexenjagd, Massenprediger, Hexenwahn
Personen: Wilhelm V. Herzog, Maximilian I. Kurfürst