8. Mai 1627

Ursula Bonschab wird „von Rechts wegen“ als Hexe verbrannt

Eichstätt * Ursula Bonschab wird „von Rechts wegen“ als Hexe mit dem Schwert der Kopf abgeschlagen und ihr Körper anschließend auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Das nicht unbeträchtliche Vermögen der Bürgermeisterin wird vom Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten, seinen „Terrorkommissaren, Foltermeistern und Henkerknechten“ geraubt. 


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Hexenverfolgung, Hexen, Eichstätt, Scheiterhaufen,

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Weitere Ereignisse im Jahr 1627

1627

Jütland * Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Jütland. 

1. März 1627

Eichstätt * Ursula Bonschab wird der „Hexerei“ beschuldigt. 

Sie wurde aufgrund von 16 „Denunziationen“ gefangen genommen und „gütlich und peinlich vernommen“.

20 Tage hält sie den Qualen einer extrem grausamen und sich immer steigernden „Folterprozedur“ stand, erst dann ist die selbstbewusste Frau gebrochen.

Sie gesteht schließlich alles, was man ihr vorsagt: „Wetterzauber, Kinderausgraben, Coitus mit dem ‚bösen Feind‘, Schadzauber mit Pulver und Salben an Menschen und Tieren“.
Außerdem nennt sie noch 34 „Gespielinnen“, an denen sich die „fürstbischöflichen Commissare“ im Anschluss ebenfalls vergehen. 

20. August 1627

Au * Die Paulanermönche werden in die Au geholt.

Oktober 1627

Kurfürstentum Baiern * Die „Pest“ verbreitet sich in ganz Baiern.

17. November 1627

Au * „8 Väter und 4 Laienbrüder des Ordens der minderen Brüder des heiligen Franziskus von Paula“ treffen in der Au ein. 

27. November 1627

Böhmen - Prag * Ferdinand III. wird zum König von Böhmen gekrönt. 


Verwendet in Führung:

11. Münchner Zeitensprünge
21. Berg am Laim - Ost
23. Maximilianstraße
29. Graggenau




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Personen: Bonscham Ursula angebliche Hexe, Westerstetten Johann Christoph von Bischof von Eichstätt