14. Februar 2017

Die „Staatsregierung“ akzeptiert die juristische Schlappe

München - München-Berg am Laim * Die „Staatsregierung“ akzeptiert die juristische Schlappe, die das „Staatliche Bauamt“ im Rechtsstreit um den „Architekturwettbewerb“ um den neuen „Konzerthausbau auf dem Werksviertel“ hat einstecken müssen.  

Zuvor hatte die „Vergabekammer der Regierung von Oberbayern“ der Klage des Architekten Stephan Braunfels im Wesentlichen Recht gegeben. Nun muss das „Staatliche Bauamt“ die Bewerbung des Berliner Architekten Stephan Braunfels neu bewerten.

Das erneut aufgegriffene Verfahren wird die Entscheidung über die Architektur des neuen Konzerthauses im Werksviertel um mehrere Monate verzögern. 


2017

Suchbegriffe

Werksviertel, Konzertsaal, Baubehörde, Architekturwettbewerb, Vergabekammer der Regierung von Oberbayern, Staatsregierung,

Personen

Braunfels Stephan Architekt

Weitere Ereignisse im Jahr 2017

Um Januar 2017

München - München-Berg am Laim * Von 206 Büros, die sich für das Projekt „Konzerthaus im Werksviertel“ beworben haben, wählt die „Baubehörde“ 35 Teilnehmer aus.

Stephan Braunfels befindet sich nicht unter den Auserwählten, obwohl er dank seiner „Bundestagsbauten“ in Berlin und der Münchner „Pinakothek der Moderne“ einer der bekanntesten deutschen Architekten ist.

Laut der „Baubehörde“ kommt er bei der Jury auf eine zu schlechte Beurteilung seiner Bewerbung.
Das will der 67-jährige Architekt nicht akzeptieren, weshalb er den Klageweg beschreitet. 

8. Februar 2017

München * Die „Münchner Metzgerinnung“ veranstaltet ihre jährliche „Weißwurst-Prüfung“.

Je zwei „Innungs-Obermeister“, „Veterinäre“, „Verbraucher“ und „Wirte“ nehmen an der „Verkostung“ der Produkte von 29 „Metzgereien“ teil.
Danach regnet es wieder „Goldmedaillen“.

12. Februar 2017

München-Obergiesing * Aus Anlass des 500. Jahrestages der „Reformation“ bringt die „Giesinger Brauerei“ einen dunklen „Doppelbock“ auf den Markt - den „Innovator“ - und veranstaltet an diesem Tag ein „Starkbierfest“.

Das Etikett der Bierflasche ziert ein Bild der evangelischen „Martin-Luther-Kirche“.
„Schismator“
wäre ganz sicher die treffendere Bezeichnung für das Starkbier gewesen. 

21. Februar 2017

München-Graggenau * Auf dem Marienhof wird vom Verein Das andere Bayern e.V. ein vierzig Meter langes Transparent mit der Aufschrift Kurt-Eisner-Platz ausgerollt. 

21. Februar 2017

München * Die Fraktion Die Linke des Münchner Stadtrats bringt einen Antrag zur Umbenennung des Marienhofs in Kurt-Eisner-Platz ein. Darin heißt es: 

„Der bislang namenlose Platz nördlich des Rathauses wird anlässlich des hundertsten Jahrestages der Proklamation der „freien Volksrepublik Bayern“ durch den ersten Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner zum „Kurt-Eisner-Platz“ gewidmet.

Die Landeshauptstadt setzt sich beim Betreiber der S-Bahn München dafür ein, dass auch die geplante Haltestelle für den zweiten S-Bahn-Tieftunnel nach Kurt Eisner benannt wird“

5. April 2017

München-Graggenau * Am „Marienhof“ werden mit dem offiziellen Spatenstich die Bauarbeiten für die „Zweite Stammstrecke“ begonnen.

25. April 2017

München * Scheinbar hat nun auch die Bayerische Staatsregierung ihren Frieden mit Kurt Eisner gemacht. In einem Schreiben des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst heißt es: 

„Die Rolle Kurt Eisners bei

  • der Beendigung des Ersten Weltkrieges,
  • beim Ende der Monarchie und
  • der Einführung einer demokratischen Verfasstheit in Bayern,
  • beim Bemühen, den künftigen deutschen republikanischen Bundesstaat föderal auszugestalten und
  • bei der Bereitschaft, auch die (Mit)Verantwortlichkeit des Deutschen Reiches beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Grundlage für eine neue Friedens­ordnung in Europa anzuerkennen,

werden von der Bayerischen Staatsregierung außerordentlich positiv bewertet. 

Hinzu kommt die Tatsache,

  • dass Eisner als Intellektueller (vor allem orientiert an Immanuel Kant),
  • mit seinem jüdischen (familiären) Hintergrund und
  • als Pazifist (zumal als Zeitgenosse der Blutbäder des Ersten Weltkrieges) wie
  • durch seine Ermordung als amtierender Bayerischer Ministerpräsident am 21. Februar 1919
  • zu einer Symbolgestalt für aufgeklärt-demokratische Kräfte gegenüber den chauvinistisch-antisemitischen wurde, in deren späterer Konsequenz auch die Barbarei des NS-Regimes in Bayern und Deutschland steht“.

Das Ministerium stellt darin in Aussicht, Kurt Eisner bei den zentralen bayerischen Jubiläumsfeierlichkeiten des Jahres 2018 („100 Jahre Freistaat Bayern“) entsprechend zu würdigen.

Vielleicht bekommt er dann auch ein Bild in der Bayerischen Staatskanzlei

30. April 2017

München-Au * Peter und Arabella Pongratz, die Wirte vom Nockherberg, werden nach genau 9.820 Tagen ihr Wirtshaus schließen.

27 Jahre Wirte-Dasein auf dem Nockherberg gehen damit zu Ende. 

1. Mai 2017

München-Au * Der Nockherberg wird für die neuen Wirte Christian Schottenhamel und Florian Lechner umgebaut. 

3. Mai 2017

München - München-Berg am Laim * Die „Vergabekammer Südbayern“ hat den erneuten „Nachprüfungsantrag“ des Architekten Stephan Braunfels zurückgewiesen.

Die Schiedsstelle schließt sich damit der Begründung des „Staatlichen Bauamtes“ an, da sich „diese im Rahmen des Beurteilungsspielraums des Aufraggebers“ hält. 

18. Mai 2017

München - München-Berg am Laim * Der Berliner Architekt Stephan Braunfels gibt nicht auf und will mit einer Klage beim „Oberlandesgericht“ durchsetzen, doch noch am „Wettbewerb um den neuen Konzertsaal“ des Freistaates Bayern im „Werksviertel“ teilnehmen zu dürfen. 

18. Mai 2017

München-Graggenau - München-Berg am Laim * Die Entscheidung über den „Architekten-Wettbewerb“ für den neuen „Konzertsaal“ im „Werksviertel“ ist für diesen Termin vorgesehen. 

Aufgrund des juristischen Verfahrens, das der Architekt Stephan Braunfels eingeleitet hat, wird die Entscheidung erst Ende Oktober - Anfang November 2017 fallen. 

23. Mai 2017

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 

14. Juli 2017

Tierpark Hellabrunn * Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Arbeiten für das im künftigen Parkteil Europa des Tierparks Hellabrunn gelegene Mühlendorf

26. Juli 2017

München-Graggenau * Der Stadtrat beschließt in seiner Vollversammlung, dass das „Valentin-Karlstadt-Musäum“ zum 1. Januar 2018 ein „städtischer Betrieb“ wird.

Damit kommt das „Valentin-Karlstadt-Musäum“ dorthin, wo es eigentlich schon immer hingehört - in die Hände der Münchner Stadtgesellschaft. 

10. August 2017

München - München-Berg am Laim * Der „Vergabesenat des Oberlandesgerichts“ weist die Beschwerde des Berliner Architekten Stephan Braunfels gegen die „Auswahl der Teilnehmer am Architekten-Wettbewerb“ zurück.

Jetzt soll alles ganz schnell gehen:

  • Ende Oktober, Anfang November soll eine Jury den „Siegerentwurf“ für das neue Münchner „Konzerthaus“ küren,
  • im Frühsommer 2018 sollen die Bauarbeiten auf dem „Werksviertel“ beginnen. 
6. September 2017

München-Oberwiesenfeld * Die „Gedenkstätte für die Opfer des Olympia-Attentats“ wird auf dem „Lindenhügel“ im Münchner „Olympiapark“ eröffnet. 

7. September 2017

München-Haidhausen * Margot (68) und Günter Steinberg (78) geben bei der Präsentation ihres traditionellen „Wiesn-Kruges“ überraschend bekannt, dass sie sich aus dem „operativen Bereich“ im „Hofbräuhaus-Festzelt“  zurückziehen werden.

Die Leitung der „HB-Festhalle“ übernehmen deren Kinder Ricky Steinberg (47) und Silja Schrank-Steinberg (45), die schon seit vielen Jahren auf der Wiesn und im „Hofbräukeller“ mitarbeiten. 

16. September 2017

München-Theresienwiese * Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zapft das erste Wiesn-Fass im „Schottenhamel-Festzelt“ mit zwei Schlägen an und eröffnet damit - mit dem Ruf „Ozapft is - Auf eine friedliche Wiesn“  - das 184. „Oktoberfest“

24. September 2017

Bundesrepublik Deutschland - Berlin * Bei der Wahl zum „19. Bundestag“ erhält

  • die CDU/CSU mit ihrer amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel 32,9 Prozent [- 8,6] und 240 Sitze [- 71].
  • Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Schulz erringt 20,8 Prozent der Stimmen [- 4,9] und 152 Sitze [- 41].
  • „Bündnis 90/DIE GRÜNEN“ kommen auf 9,0 Prozent der abgegebenen Stimmen [+ 0,6] und 66 Sitze [+ 3].
  • Die FDP bekommt 10,4 Prozent [+ 5,6] und erreicht damit 76 Sitze.
  • Die „Linke“ erkämpft ebenfalls 9,0 Prozent der Stimmen [+ 0,4] und zieht mit 66 Abgeordneten [+ 2] in den „Deutschen Bundestag“ ein.
  • Der große Siegerin der „Bundestagswahl“ ist die „Alternative für Deutschland - AfD“ mit 13,0 Prozent [+ 8,3] und 95 Sitzen.  

Angelika Merkel wird Bundeskanzlerin einer „Koalition“ bestehend aus CDU/CSU und ????. 

24. September 2017

Freistaat Bayern - München * Bei der Wahl zum „19. Bundestag“ erhält

  • die CSU in Bayern lediglich 38,8 Prozent der Stimmen [- 10,5].
  • Die SPD kommt gerade einmal auf 20,0 Prozent [- 4,7],
  • die „Grünen“ erhalten 9,8 Prozent [+ 1,2],
  • die „Linke“ erreicht 6,1 Prozent [+ 2,3],
  • die FDP kann 10,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen [+ 5,1].
  • Auch im „Freistaat“ ist die „Alternative für Deutschland - AfD“ die große Gewinnerin, mit 12,4 Prozent der Stimmen, was einem Plus von 8,1 Prozent entspricht.

Was nun, Herr Seehofer und Herr Scheuer? 

27. September 2017

Saudi Arabien * Ein Dekret von König Salman von Saudi Arabien schafft die notwendigen praktischen Voraussetzungen, um ab Juni 2018 als letztes Land der Welt den Frauen das Autofahren zu erlauben.

Aktivistinnen kämpften seit 1990 für diese Errungenschaft und mussten oft einen hohen Preis dafür zahlen: Beispielsweise eine Gefängnisstrafe von 73 Tagen. 

2. Oktober 2017

Santa Monica * Der US-amerikanische Rock-Musiker Tom Petty stirbt in Santa Monica in Kalifornien an Herzversagen.

3. Oktober 2017

München-Theresienwiese * Das „Oktoberfest 2017“ endet. Das Fazit lautet:

  • In 18 Tagen besuchten angeblich 6,2 Millionen Besucher [2016: 5,6 in 17 Tagen, 2015: 5,9 in 16 Tagen, 2014: 6,3 in 16 Tagen] die Wiesn.
  • 2017 gab es keine „Landwirtschaftsausstellung“, dafür eine „Oide Wiesn“.
  • Im Jahr 2017 besuchten 480.000 Gäste [2015: 535.000] die „Oide Wiesn“.

Der Konsum - und damit der Umsatz - hat sich erholt. [Zahlen in Klammer = 2016 - 2015 - 2014.]

  • 7,5 Millionen Mass Wiesnbier [6,1 - 7,3 - 7,7] wurden getrunken. 
  • 127 Ochsen [109 - 114 - 112] wurden in der „Ochsenbraterei“ verzehrt.
  • Insgesamt wurden 1.162 „Straftaten“ [1.067 - 1.191 - 1.290] bei der Polizei angezeigt.
  • 314 „Körperverletzungen“ [331 - 372 - 398] wurden von der Polizei registriert.
  • Die Polizeistatistik weist 49 „Masskrugschlägereien“ [42 - 47 - 36] aus.
  • 3.449 Hilfeleistungen [3.897 - 3.312 - 3.617] mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 670 Wiesn-Besucher [593 - 628 - 681] mussten wegen „Alkoholvergiftungen“ medizinisch überwacht werden.
  • ?? [35 - 121 - 150] Mal musste der „U-Bahnhof Theresienwiese“ gesperrt werden.
  • 120.000 „gestohlene“ Masskrüge [96.000 - 110.000 - 112.000] wurden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 4.055 Fundstücke [2.915 - 2.948 - 3.646] wurden im „Wiesn-Fundbüro“ abgegeben.
     
  • Wasserverbrauch: xxx.xxx [110.000 - 120.000 - 115.000] Kubikmeter
  • Gasverbrauch: xxx.xxx [220.000 - 220.000] Kubikmeter
  • Stromverbrauch: 3,25 [2,69 - 2,89 - 2,98] Millionen Kilowattstunden 
19. November 2017

München-Maxvorstadt * Zum sechsten Mal veranstaltet die „SAUBANDE“, der Valentin-Karlstadt-Förderverein, eine „Benefiz-Matinée“ im Münchner „Volkstheater“.

Es treten auf: Ilse Neubauer, Maria Peschek und Helmut Dauner, Mrs. Zwirbel, Hans Well und die Wellpappn, Bele Turba und Nadia Tamborrini, das „Fünferl“ mit Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Sebi Tramontana und Andreas Koll, Veronika Bittenbinder mit Band, Stefan Noelle, Stephan Zinner, Arthur Senkrecht mit Bastian Pusch am Piano und Holger Paetz sowie die eine oder andere Überraschung.

Die namhaften Künstlerinnen und Künstler geben ihr Bestes, garniert mit valentinschen Spitzen.

23. November 2017

Karlsruhe - München-Isarvorstadt * Die „Bundesstaatsanwaltschaft“ in Karlsruhe stellt die Ermittlungen zum Brandanschlag auf das damalige Zentrum der „Israelitischen Kultusgemeinde Münchens“ an der Reichenbachstraße 27 ein.

Dort waren bei einem Brandanschlag auf das „jüdische Altersheim“ am 13. Februar 1970 zwei Frauen und fünf Männer, darunter zwei „Holocaust-Überlebende“ zu Tode gekommen. 

16. Dezember 2017

München-Kreuzviertel * Kardinal Rainhard Marx leitet mit einem Gottesdienst in der „Frauenkirche“ das „Seligsprechungsverfahren“ für Dr. Fritz Gerlich und Romano Guardini ein. 


Verwendet in Führung:

22. Berg am Laim - West




Sucbegriffe: Werksviertel, Konzertsaal, Baubehörde, Architekturwettbewerb, Vergabekammer der Regierung von Oberbayern, Staatsregierung
Personen: Braunfels Stephan Architekt