Um 1157

Die „Salzstraße“ wird nach „Munichen“ umgeleitet

München - Haidhausen * Im Jahr 1157 - zuvor und danach war Herzog Heinrich XII. „der Löwe“ nicht in Baiern - wird die „Salzstraße“ nach „Munichen“ umgeleitet.  

Die „Salzstraße“ muss man sich als „Trampelpfad“ vorstellen, denn der Lastentransport erfolgt noch nicht mit Fuhrwerken oder Karren, sondern mit „Saumpferden“.  

Sie führt noch nicht über den „Gasteig“ (= gacher Steig = steiler Weg) hinunter zur Isar, sondern nutzt eine „Fuhrt“ etwa auf der Höhe der heutigen „Maximiliansbrücke“.  

Dass der Welfenherzog ein elementares Interesse an der Aufhebung des unrechtmäßig in Föhring eingerichteten bischöflichen „Fernhandelsmarktes“ hat, ist naheliegend, da er der größte Nutznießer dieser Entscheidung ist.  
Und der Freisinger Bischof will nach den Erfahrungen von Worms retten, was noch zu retten ist.  
Schon deshalb ziehen die beiden Kontrahenten gemeinsam mit dieser Angelegenheit vor den Kaiser. 


1157

Suchbegriffe

Salzstraße, Gasteig, Munichen, Saumpferd, Gasteig, Fuhrt, Fernhandelsmarkt, Worms, Freising,

Personen

Heinrich XII. der Löwe Herzog Friedrich I. Barbarossa Kaiser Otto I. Bischof von Freising

Verwendet in Führung:

01. Haidhausen - Bauern, Adel und Tagelöhner
02. Haidhausen - dort wo's bogenhauserisch ist
03. Der Gasteig - Ein Stück Alt-München
11. Münchner Zeitensprünge
21. Berg am Laim - Ost




Sucbegriffe: Salzstraße, Gasteig, Munichen, Saumpferd, Gasteig, Fuhrt, Fernhandelsmarkt, Worms, Freising
Personen: Heinrich XII. der Löwe Herzog, Friedrich I. Barbarossa Kaiser, Otto I. Bischof von Freising