12. Januar 1658

Kurfürst Ferdinand Maria erhält das Amt des Reichsvikars

Im Vertrag von Waldmünchen verpflichtet sich Kurfürst Ferdinand Maria, die Wahl des Habsburgers Leopold zum Kaiser zu unterstützen.

Im Gegenzug entscheiden die Habsburger den langwierigen Streit zwischen dem baierischen Kurfürsten Ferdinand Maria und seinem Vetter Carl Ludwig von der Pfalz um das Amt des Reichsvikars zugunsten Ferdinand Marias. 


Sortierung 1658

Suchbegriffe

Kaiserwahl, Vertrag von Waldmünchen, Reichsvikar,

Personen

Ferdinand Maria Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1658

12. Januar 1658

München - Wien * Kurfürst Ferdinand Maria verpflichtet sich in einem Vertrag zur Kaiserwahl Erzherzogs Leopolds [I.]. 

18. Juli 1658

Frankfurt am Main * Die Wahlkapitulation wird unterzeichnet und daraufhin Erzherzog Leopold, ein engstirniger und dumpf-katholischer Habsburger, zum Kaiser und König Leopold I. gewählt.

Damit endete das längste Interregnum [= kaiserlose Zeit] der neueren Zeit.

Der Verzicht des baierischen Kurfürsten Ferdinand Maria auf die Kaiserkrone erspart dem Reich und Baiern unabsehbare Wirren. 

1. August 1658

Frankfurt am Main * Erzherzog Leopold wird im Kaiserdom St. Bartholomäus zu Frankfurt zum Kaiser Leopold I. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekrönt. 

28. August 1658

München-Maxvorstadt * Kurfürst Ferdinand Maria veranstaltet zu Ehren des neu gekrönten Kaisers Leopold I. den Festumzug „Applausi festivi barriera“ mit anschließendem Turnier.  

Kaiser Leopold I. macht auf seiner Rückreise von den Krönungsfeierlichkeiten in Frankfurt vom 26. August bis 4. September in München Station. 


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Sucbegriffe: Kaiserwahl, Vertrag von Waldmünchen, Reichsvikar
Personen: Ferdinand Maria Kurfürst, Leopold Erzherzog, Carl Ludwig von der Pfalz