4. April 1294

Die ersten „Augustiner-Ordensbrüder“ kommen nach München

München-Kreuzviertel * Herzog Rudolf I. dokumentiert den Gründungsakt des „Augustiner-Eremiten-Klosters“ und der Kirche in einer Urkunde. 

Von Regensburg aus kommen eine Handvoll „Ordensbrüder“ nach München und erhalten einen Platz unmittelbar vor der ersten Stadtbefestigung, nahe am „Oberen Tor“, das später den Namen „Schöner Turm“ erhalten wird. 

Das Haus Wittelsbach übernimmt auch die „Vogtei“ über das Kloster.


Sortierung 1294

Suchbegriffe

Augustiner-Kloster, Augustiner-Eremiten, Oberes Tor, Schöner Turm,

Personen

Rudolf I. Herzog

Weitere Ereignisse im Jahr 1294

1294

München-Graggenau * Die neue Franziskaner-Klosterkirche „St. Franziskus“ wird eingeweiht.

2. Februar 1294

Heidelberg * Herzog Ludwig II. der Strenge stirbt in Heidelberg. Seine Grabstätte befindet sich in der Kirche des Zisterzienserklosters Fürstenfeld.

Herzog Rudolph I. übernimmt die Regierungsgeschäfte. Sein Bruder, der zwölfjährige Herzog Ludwig IV., den man später den Baiern nennen wird, erhält seine Erziehung am Habsburger Hof in Wien.

12. März 1294

Freising - Werdenfelser Land * Der Freisinger Bischof Emicho Wildgraf erwirbt von Berchtold Graf zu Eschenloch die „Grafschaft ze Mittenwald und Partenkirchen“.   

In der Kaufurkunde taucht erstmals der Name „Werdenfels“ auf. 

31. März 1294

Freising - München-Kreuzviertel * Zähneknirschend und auf Druck von Herzog Rudolf I. muss der Freisinger Bischof Emicho seine Zustimmung zur Ansiedelung der „Augustiner-Eremiten“ in München geben.

Der Bischof fürchet die Konkurrenz und Schmälerung seiner Einkünfte durch die „Parvenü-Kleriker“.

19. Juni 1294

München * Im Rudolfinum, dem aus 22 Artikeln bestehenden Grundgesetz der Stadt München, bestätigt Herzog Rudolph I. der Stadt alle Rechte seiner Vorgänger. Die Stadt München bekommt die Gerichtsbarkeit mit Ausnahme der drei Fälle, die zum Tode führen.

Im Rudolfinum wird bereits der Begriff Burgfrieden als ein Bereich außerhalb der Stadtmauern formuliert, der zum Rechtskreis der Stadt gehört. Wörtlich heißt es dort: „in der stat oder darumbe, daz doch zu der stat gehöret“


Verwendet in Führung:

28. Kreuzviertel




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Personen: Rudolf I. Herzog