1693

Neben der „Gaißreitterischen Kapelle“ entsteht ein kleines Haus

Au * Das „Patrizier-Ehepaar“ Johann Maximilian von Alberti und seine Ehefrau Maria Franziska, die aus dem angesehenen Hause Prielmeyer stammt, werden auf die Gebäude des zur Au gehörenden „Gaisberges“ aufmerksam und lassen neben der „Gaißreitterischen Kapelle“ ein kleines Haus errichten.


1693

Suchbegriffe

Kloster Lilienberg, Gaisberg, Gaißreitterische Kapelle,

Personen


Weitere Ereignisse im Jahr 1693

1693

Neerwinden * Kurfürst Max Emanuel beteiligt sich mit den baierischen Truppen im „Krieg gegen Frankreich am Rhein“ an der „Schlacht von Neerwinden“.

1693

München-Kreuzviertel * Ihr ererbtes und erworbenes Vermögen ermöglichte es Anna Maria Katherina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn das Haus des Grafen Aheim - das jetzige „Palais Portia“ - in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße 12 zu kaufen. 

8. Mai 1693

Berg am Laim * Der „Kölner Kurfürst“ Joseph Clemens gründet die „Bruderschaft des Hl. Ertzengel und Himmelsfürsten Michael“ in der Berg am Laimer „Michaelskirche“ der „Josephsburg“.  

Auf die Idee kam er, weil die Vorbereitungen zum 100. Jahrestag der Einweihung der „Michaelskirche“ in der Neuhauser Gasse am 6. Juli 1697 bevorstand. 

22. Mai 1693

Wien - München * Der baierische Kurprinz Ferdinand Joseph wird von Wien nach München gebracht, wo er am 22. Mai eintrifft.

8. September 1693

Schönbrunn * Caspar Freiherr von Schmid stirbt im Alter von 71 Jahren.  

Er wird in der Schlosskirche der „Hofmark Schönbrunn“ in der Familiengruft bestattet.

29. September 1693

Berg am Laim * Der „Kölner Kurfürst“ Joseph Clemens gründet einen Ritterorden mit dem Titel „Hl. Ertzengel Michael, Beschützer der göttlichen Ehre“ in der Berg am Laimer „Michaelskirche“ der „Josephsburg“.  

Er will damit den apostolischen Stuhl in Rom in der Auseinandersetzung um den „Lütticher Bischofssitz“ wohlgesonnen stimmen. 

23. Oktober 1693

Pisa * „Pater Onuphrius“ hat inzwischen auf einer Romreise die „Eremiten vom seligen Petrus von Pisa“ kennengelernt, die sich die „Armen Eremiten des heiligen Hieronymus“ nennen.  

An diesem Tag werden die inzwischen vierzehn Einsiedler vom Walchensee in diesen Orden aufgenommen.  

Die „Hieronymiten“ tragen einen schwarzen Habit mit Gürtel und hohem Kragen, mit Kapuze und Birett.  
Die Vereinigung ist den „Bettelorden“ angeglichen worden und führt ein strenges Leben, allerdings ohne auf die ausgeprägte Eigenwilligkeit, die die „Einsiedler“ zu allen Zeiten auszeichnen und der geistlichen Obrigkeit so manchen Kummer bereiten, zu verzichten.  

Die Äbte von Benediktbeuern beschweren sich über die „Klausner“, die sich nur wenig an die Abmachungen halten.  

Und als die Gemeinschaft auf sechs Mitglieder zurückgeführt werden soll, versucht „Pater Onuphrius“ nach Schönbach in Niederösterreich oder Pobenhausen bei Ingolstadt auszuweichen, was allerdings der Fürstbischof von Augsburg zu verhindern weiß. 


Verwendet in Führung:

03. Der Gasteig - Ein Stück Alt-München
06. Die nördliche Au
16. „An jedem Eck a Gaudi“ - Die Münchner Volkssänger



Kloster Lilienberg, Gaisberg, Gaißreitterische Kapelle
Albrrti Johann Maximilian von Patrizier, Alberti Maria Franziska Patrizierin