16. November 1710

Johann Maximilian von Alberti heiratet Maria Katharina von Joner

Au * Johann Maximilian von Alberti heiratet in der „Gaisberg-Klosterkirche“ die 22-jährige Maria Katharina von Joner, nachdem seine Frau in der Zwischenzeit verstorben ist.


1710

Suchbegriffe

Kloster Lilienberg, Gaisberg,

Personen

Alberti Johann Maximilian von Patrizier

Weitere Ereignisse im Jahr 1710

1710

Freystadt * Aufgrund des Übergreifens des Spanischen Erbfolgekriegs auch auf die Oberpfalz - kann die von Giovanni Antonio Viscardi errichtete Wallfahrtskirche in Freystadt in der Oberpfalz erst im Jahr 1710 eingeweiht werden.

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Freystadt wird als der „einheitlichste Zentralbau des bayrischen Hochbarocks“ bezeichnet. Das Bauwerk beeinflusste die „Weiterentwicklung der Sakralbaukunst“ im 18. Jahrhundert nachhaltig. 

1710

München-Kreuzviertel * Die zunächst im „Jesuitenkolleg“ durchgeführten „Konvente“ der „Marianischen Männerkongregation“ werden nach dem Erwerb und Umbau eines vergrößerten Anwesens am Ort der heutigen „Bürgersaalkirche“ dorthin verlegt. 

Für die Zusammenkünfte muss aber das „Allerheiligste“ jeweils von der „Michaelskirche“ in feierlicher Prozession in den „Konventssaal“, den „Bürgersaal“, übertragen werden. 

4. Januar 1710

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. Januar 1710

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche.

Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der „Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche“ teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

23. Januar 1710

Meißen * Kurfürst August der Starke von Sachsen und König von Polen gründet Europas erste Manufaktur für Hartporzellan, nachdem es dem „Alchymisten“ Johann Friedrich Böttger im Jahr zuvor gelungen war, erstmals Porzellan herzustellen.

29. Mai 1710

Haidhausen - Au * Nachdem es mit den „Paulaner-Patres“ zu Problemen wegen der Überführung des „Allerheiligsten“ gekommen ist, wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck. 

Dieser erlaubt ihm die Übertragung des „Allerheiligsten“ aus der Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“.

Die eifersüchtig auf ihre Rechte pochenden „Paulaner“ befürchten, dass auf sie eine Schmälerung ihrer Einnahmen durch „Lesen von Messen“ in der „Kapelle am Gaisberg“, aber auch bei den Spenden im „Opferstock“ zukommen und letztlich für die „Mariahilf-Wallfahrt“ eine starke Konkurrenz erwachsen würde. 

1. Juni 1710

Haidhausen - Au * Unter Beteiligung höchster Herrschaften wird das „Allerheiligste“ von der Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“ in die von Johann Maximilian von Alberti erbaute „Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ am „Gaisberg“ übertragen.

30. August 1710

Au * Mit der Erbschaft seiner verstorbenen Frau nimmt „Bürgermeister“ Johann Maximilian von Alberti die nächste Phase der Klosterwerdung auf dem „Gaisberg“ in Angriff.

Er stellt einen mit 12.000 Gulden dotierten „Fundationsbrief zur Aufrichtung eines Jungfrauenklosters nach der Regel des hl. Benedikt“ aus.


Verwendet in Führung:

03. Der Gasteig - Ein Stück Alt-München
06. Die nördliche Au
16. „An jedem Eck a Gaudi“ - Die Münchner Volkssänger




Sucbegriffe: Kloster Lilienberg, Gaisberg
Personen: Alberti Johann Maximilian von Patrizier, Alberti Maria Katherina von geb. Joner