1729

Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als „100-Dukaten-Strafe“

München - Haidhausen * Der Münchner „Weinwirt“ Hillebrand erhält eine „100-Dukaten-Strafe“, weil er in seinem Haus den „Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor“ Wertheimer das „Laubhüttenfest“ fast öffentlich hat feiern lassen.

Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.


1729

Suchbegriffe

100-Dukaten-Strafe, Laubhüttenfest, Kreuzigungsgruppe am Gasteig,

Personen


Weitere Ereignisse im Jahr 1729

1729

München * Kurfürst Carl Albrecht stellt den Dresdner „Glas- und Spiegelmacher“ Elias Vater an, weil dieser behauptet, er könne Porzellan herstellen. 

Wie sich bald herausstellt, ist Vater aber nur ein Hochstapler. 

12. März 1729

München * Die Gräfin Anna Maria Katharina von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt. 

Sie wird in der Gruft der Münchener „Damenstiftskirche“ begraben, wo man ihr „auf das Grab selbsten eine weiße Steinplatten“ errichtet.

Ihr „Palais“ hat sie ihrem jüngeren Sohn aus erster Ehe, Philipp Josef von Törring-Seefeld, vermacht,  
die „Hofmark Haidhausen“ erhält Max Cajetan Graf von Törring-Seefeld.

19. März 1729

Rom-Vatikan - München * Johannes von Nepomuk wird von Papst Benedikt XIII. „heilig“ gesprochen und auf Wunsch des Kurfürsten Carl Albrecht zum „Landespatron Baierns“ ernannt.

28. März 1729

München * Kurfürst Carl Albrecht setzt die Statuten des „Georg-Ritterordens“ in Kraft.

Voraussetzung für die Aufnahme in den Orden ist ein 300jähriger Adelsbesitzstand und 15 altadelige Ahnen väterlicher- und mütterlicherseits.

24. April 1729

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht begründet mit dem ersten „Ritterschlag“ den „Georgs-Ritterorden“ in einer feierlichen Zeremonie.


Verwendet in Führung:

03. Der Gasteig - Ein Stück Alt-München
10. München - Weinstadt & Biermetropole



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