1624

Der Stadtrat lässt Bettler mit „Zwangsarbeit beim Schanzenbau“ einsetzen

München * In einem Bericht an Kurfürst Maximilian I. betont der Stadtrat, dass er starke „Bettler und Bettlerinnen“ in „Eisen schlagen“ und anschließend zur „Zwangsarbeit beim Schanzenbau“ einsetzen lässt.

Mit diesen Zwangsmaßnahmen wollen die „Stadt- und Landesherren“ den „Arbeitsscheuen“ den „Teufel des Müßiggangs“ austreiben.
Doch nach ihrer Entlassung finden die „Bettler“ trotzdem keine Möglichkeit der Beschäftigung vor.


1624

Suchbegriffe

Schanzenbau, Zwangsarbeit, Bettler, in Eisen schlagen, Arbeitsscheue, Teufel des Müßiggangs, Beschäftigung, Arbeit,

Personen

Maximilian I. Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1624

Ab 1624

München-Graggenau * Das „Alte Rathaus“ verliert sein gotisches Gesicht.

Es wird im Stil der Spätrenaissance umgestaltet.

1624

München-Graggenau * Der „Weinmarkt“ wird jetzt jeden Montag und Dienstag auf dem „Schrannenplatz“ abgehalten.

1624

Haidhausen * Der „Feldherr“ Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer „Monstranz“ für die Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“.

Anfang Oktober 1624

Au * Die „Basilianer“ werden fristlos entlassen, da sie „zur Seelsorge nicht taugen und ein burschikoses Leben führen“.


Verwendet in Führung:

03. Der Gasteig - Ein Stück Alt-München



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Maximilian I. Kurfürst