19. September 1959

Rudolf Mrkva übernimmt die „Ochsenbraterei“

München-Theresienwiese * Rudolf Mrkva übernimmt die „Ochsenbraterei“.

Damit verbunden ist die Tradition, den Namen des schmorenden Ochsen und das Gewicht auf einer Tafel neben dem Bratapparat zu vermerken.


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Oktoberfest, Ochsenbraterei,

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Weitere Ereignisse im Jahr 1959

1959

München-Schwabing * Hannes König gründet die „Münchner Volkssänger-Bühne“.

Nach verschiedenen Spielorten findet sie in der „Max-Emanuel-Brauerei“ ihren festen Auftrittsort.

Hannes König führt Regie, schreibt Stücke neu oder um und entwirft sowie gestaltet die Bühnenbilder. 

1959

Bundesrepublik Deutschland - Bonn * Das „Letztenscheidungsrecht“ des Vaters über die Kindererziehung wird aufgehoben.

Bis 1959

München * Die bis zum Jahr 1959 verkehrende „Poststraßenbahn“ bedient auch das „Postamt 1“.

Seit 1959

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“ sogar „Bischofskirche“ und „Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken“.

1959

München-Maxvorstadt * Das „Schiller-Denkmal“, das bis dahin auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

1959

München-Haidhausen * Der „Coulmiersplatz“ in Haidhausen wird in „Haidenauplatz“ umbenannt.

Um Februar 1959

München-Graggenau - München-Angerviertel * Hannes König überzeugt Oberbürgermeister Thomas Wimmer vom Sinn und Zweck eines „Volkssänger- und Valentin-Museums“.  

Er erhält den südlichen Isartorturm, der damals noch eine Ruine war, zur mietfreien Nutzung. 

3. März 1959

München * Elvis Presley, der 18 Monate lang im hessischen Friedberg als GI stationiert ist, besucht Bayern privat.  

Mit Vera Tschechova schaut er sich zwei Filme an, isst in den Bavaria Filmstudios, fährt zum Schifferlfahren zum Starnberger See. Am Abend besucht er zwei Wäschemodenschauen im Nachtclub Moulin Rouge in der Herzogspitalstraße. Dazwischen ist noch Zeit, um im Hof des Hotels Bayerischer Hof für Fotoaufnahmen mit Reinigungsfrauen zu posieren. 

Um den 28. Mai 1959

Fall * Das sogenannte Beamtenhaus im Dorf Fall wird gesprengt. Darin hatte sich zuvor der letzte Bewohner von Fall verschanzt. Damit kann der Sylvenstein-Stausee in Betrieb genommen werden. 

10. Juni 1959

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 

Ab 12. Juni 1959

Fall * Der Sylvensteinspeicher wird erstmals aufgestaut. Ergiebige Niederschläge füllen den Speichersee bis zum 16. Juni mit einem Spitzenzufluss von 626 Kubikmetern Wasser in der Sekunde.

Das übertrifft das auf 600 Kubikmeter festgelegte sogenannte „Katastrophenereignis“ um 26 Kubikmeter. Zum Glück hat man die Höhe des Damms um zwei Meter höher ausgeführt als ursprünglich geplant. Dadurch kann Bad Tölz und München vor größeren Schäden bewahrt werden. 

2. Juli 1959

München-Bogenhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli wird auf Betreiben des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern in der Mittelnische unterhalb des Friedensengels eine Statue aufgestellt. Die Planungen werden jedoch scheitern.

19. September 1959

München-Graggenau - München-Angerviertel * Um 11:01 Uhr eröffnet Hannes König im südlichen Turm des Isartores das „Valentin-Musäum“.

19. September 1959

München-Theresienwiese * Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 1,80 DMark.

2,9 Millionen Mass werden ausgeschenkt.

Oktober 1959

München-Graggenau - München-Angerviertel * Im „Turmstüberl des Isartores“ gründet eine Handvoll Erzähler, Historiker und Lyriker um Hanns Vogel, der im städtischen „Kulturreferat“ arbeitet, einen „literarischen Stammtisch“.

Sie nennen sich die „Turmschreiber“ und wollen die „süddeutsche Denk- und Lebensart und das bayerische Wesen“ hochhalten“. 

1. Oktober 1959

München-Theresienwiese * Das Kleine Winzerer Fähndl, das Armbrustschützenzelt, ist in einem derart maroden Zustand, dass die Stadt in einem Bescheid deutlich macht, dass einer Aufstellung im kommenden Jahr aus Sicherheitsgründen selbst dann nicht zugestimmt werden kann, wenn Teile der Konstruktion erneuert würden.


Verwendet in Führung:

34. Bierzelt-Rallye auf dem Oktoberfest




Sucbegriffe: Oktoberfest, Ochsenbraterei
Personen: Mrkva Rudolf Wiesnwirt