September 1950

Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapft das erste „Wiesn-Fass“ an

Theresienwiese * Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapft in der „Schottenhamel-Festhalle“ das erste „Wiesn-Fass“ an.

Er braucht dazu 17 Schläge.

Es gibt hier übrigens - bis 1952 - „Hofbräuhaus-Bier“.


1950

Suchbegriffe

Oktoberfest, Schottenhamel-Festzelt, Anstich-Zeremonie, Wiesn-Fass, Wiesnbier, Bier, Hofbräuhaus-Bier,

Personen

Wimmer Thomas Oberbürgermeister

Weitere Ereignisse im Jahr 1950

1950

Bogenhausen * Beim „Togalwerk“ wird der 100. Mitarbeiter eingestellt.

1950

München * Hans Reichhart, der 23-jährige Sohn des „Scharfrichters“ Johann Reichhart, nimmt sich das Leben.

Die Demütigungen die er ertragen musste und die Schande, die der Beruf des Vaters über die Familie gebracht hat, haben ihn verzweifeln lassen.

1950

Englischer Garten - Lehel * Der „Hofblumen-Treibgarten“ an der Oettingenstraße wird aufgelöst.

1950

Haidhausen * Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird Außen renoviert.

1950

Maxvorstadt * Das Gebäude an der Richard-Wagner-Straße 10 wird neuer Sitz der - in der „Alten Akademie“ ausgebombten - „Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie“ sowie einiger „Institute der Ludwig-Maximilian-Universität München“.

Ab 1950

Maxvorstadt * Dieter Hildebrandt kommt nach München, um hier an der „Ludwigs-Maximilian-Universität“ Literatur- und Theaterwissenschaften sowie Kunstgeschichte zu studieren. 

1950

Haidhausen * Das ehemalige Gasthaus „Zum Ellwanger“ in der Kirchenstraße in Haidhausen wird in „Zu den vier goldenen Äpfeln“ umbenannt.

1950

Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen.

Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das „Französische Konsulat“ sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.

Seit 1950

München * Zwischen 1950 und 1970 besucht Dr. Hermann Schülein jeden Sommer „seine Heimatstadt München“ und pflegt seinen großen Freundeskreis.

1950

Deutschland * Der bundesdeutsche Pro-Kopf-Verbrauch an Bier liegt bei 36 Liter.

26. Juni 1950

Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.

Juli 1950

Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 3 wird in Anlehnung an das Eckhaus an der Brienner Straße als Verwaltungsgebäude errichtet.

Juli 1950

Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 5 wird entsprechend der Bauform von 1900 restauriert.

Juli 1950

Maxvorstadt * Der Neubau für die „Amper-Werke Elektrizitäts AG“ an der Brienner Straße/Ecke Richard-Wagner-Straße wird in Angriff genommen.

Architekt ist Heinz Schilling.

7. Juli 1950

Bogenhausen * Der Grundstein für ein zusätzliches Fabrikationsgebäude der „Firma Togal“ an der Ismaninger-/Törringstraße wird gelegt.

2. August 1950

Lehel * Da die ehemalige „Preußische Gesandtschaft“ im Zweiten Weltkrieg glimpflich davon gekommen war, kann die „Schack-Galerie“ als eines der ersten Museen Münchens wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.

September 1950

Theresienwiese * Der Gummi-Masskrug vor dem „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ ist mit Helium gefüllt.

September 1950

Graggenau * Der Querbau im „Kaiserhof“ der Residenz, der für den „Königlichen Wintergarten“ Ludwigs II. erbaut worden war, wird abgerissen. 

September 1950

Theresienwiese * „Der Zauber des Wilden Westens“ setzt die Tradition der „Völkerschauen“ auf dem „Oktoberfest“ fort.

September 1950

Theresienwiese * Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ bezieht ein mit eigenem Geld finanziertes „Bierzelt“, das rund 500 Plätze fasst.

Das Bierlieferungsrecht erhält die „Paulaner-Thomas-Brauerei“.

1. November 1950

Vatican * Der frühere „päpstliche Nuntius“ in München, Eugenio Pacelli, verkündet als Papst Pius XII. das vierte und bisher letzte „Marianische Dogma“.  

Es lautet: „Maria wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen“.

26. November 1950

Bayern * Bei der „Landtagswahl“ am 26. November 1950 muss die CSU eine verheerende Niederlage hinnehmen:

Nur 27,4 Prozent der Stimmen entfallen auf sie, während die „Bayernpartei“ 17,9 Prozent erhält.

Die SPD wird mit 28 Prozent der Stimmen zur stärksten Partei.
Obwohl sie 60.000 Stimmen mehr als die CSU erhält, bleiben die „Christsozialen“ aufgrund von „Überhangmandaten“ trotzdem die stärkste „Fraktion“.

Hans Ehard bildet eine „Koalitionsregierung“ aus CSU, SPD und dem rechts stehenden „Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten - BHE“.

12. Dezember 1950

Berg am Laim * Die Familie Schülein verzichtet vor der „Wiedergutmachungsbehörde/Oberbayern“ offiziell auf die Rückgabe ihrer Grundstücke in Berg am Laim.

14. Dezember 1950

Haidhausen * Hitlers persönliche Habe wird entdeckt, nachdem seine „Haushälterin“ Anni Winter die persönliche Hinterlassenschaft ihres Arbeitgebers für 180.000 DMark zum Kauf anbietet. 

Einer der Kaufinteressenten ist jedoch ein getarnter Beamter der Kriminalpolizei.

17. Dezember 1950

München * Die Arbeit des „Zentralkommitees der befreiten Juden“ wird eingestellt.

28. Dezember 1950

München * Der „US-Landeskommissar“ George Schuster gibt einen Empfang zu Ehren des „Kardinals“ und erklärt, dass Michael von Faulhaber in seinen Predigten „seine kompromißlose Opposition gegen dieses Regime verkündet und vielen Deutschen auf diese Weise neue Kraft für ihren Kampf gegeben“ habe.


Verwendet in Führung:

34. Bierzelt-Rallye auf dem Oktoberfest



Oktoberfest, Schottenhamel-Festzelt, Anstich-Zeremonie, Wiesn-Fass, Wiesnbier, Bier, Hofbräuhaus-Bier
Wimmer Thomas Oberbürgermeister