20. September 1958

Die „Armbrustschützengilde“ richtet die „Deutschen Meisterschaften“ aus

München-Theresienwiese- Lochhausen * Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ richtet im Auftrag des „Bayerischen Sportschützenbundes“ und des „Deutschen Sportschützenbundes“ die „Deutschen Meisterschaften“ aus.

Die „Scheibenschießwettbewerbe“ finden auf der „Wiesn“, die „Adler- und Sternwettbewerbe“ in der „Vogelanlage des Winzerer Fähndls“ in Lochhausen statt.


1958

Suchbegriffe

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Weitere Ereignisse im Jahr 1958

1958

Dearborn * Der „General-Motors-Ingenieur“ Charles Chayne schenkt den restaurierten „Bugatti Royale“ dem „Henry Ford Museum“ in Dearborn, wo er noch bis heute eine der größten Attraktionen darstellt.

Er befindet sich noch immer in dem modifizierten Zustand, in dem ihn das Museum erhalten hat.

1958

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Nach einer heftig kontrovers geführten Diskussion wird das „Siegestor“ zu einem „Mahnmal gegen den Krieg“.

Seine Inschrift lautet jetzt: „DEM SIEG GEWEIHT * VOM KRIEG ZERSTÖRT * ZUM FRIEDEN MAHNEND“.

1958

Bundesrepublik Deutschland - Bonn * Ehefrauen dürfen ihren Wohnort erstmals selbst bestimmen.

Bis dahin hat der Ehemann dieses Vorrecht.

1958

München-Bogenhausen * Ein Neubau für die „Sozialpädagogische Fachschule“ am Bogenhausener Kirchplatz 3 entsteht.

1958

München-Maxvorstadt * Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 7 gehört der „Studentenverbindung Teutonia“.

1958

München * Der „Cowboy Club München von 1913 e.V.“ wird in das „Vereinsregister“ eingetragen. 

1958

München-Untergiesing - München-Isarvorstadt * Die Deutsche Bundesbahn baute die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ in ihre heutige Form um.

Dabei verbreitert man die Pfeiler in nördlicher Richtung und verschiebt eine Hälfte der Gitterträgerbrücke dorthin. Auf der südlichen Seite errichtet man zwei neue Fahrbahnen für die Eisenbahn.
Den alten Brückenteil vermietet die Bundesbahn anschließend an den „Schlacht- und Viehhof“, der ihn seither für Rangiermöglichkeiten für Viehtransporte benutzt.

Die Fachwerkkonstruktion an der stromabwärts gerichteten Seite der „Braunauer Brücke“ ist noch im Original erhalten und stammt aus dem Jahr 1868.

6. Februar 1958

Liverpool * George Harrison wird Mitglied der Lennon-McCartney-Gruppe „The Quarrymen“, die sich bald darauf in „Johnny & The Moondogs“ umbenennt. 

6. Februar 1958

München-Riem * Nach einem misslungenem Startversuch eines Flugzeugs kommen in Riem 23 der 43 Flugzeuginsassen ums Leben.  

Unter den Toten befindet sich die Halbe Fußball-Mannschaft von „Manchester United“

April 1958

München-Maxvorstadt * Das „Generalkonsulat der USA“ bezieht seinen Neubau in der Königinstraße 5.

10. Mai 1958

Liverpool * Aus „The Quarrymen“ werden „The Beatles“

Juni 1958

München * Zur „800-Jahr-Feier Münchens“ trifft Dr. Hermann Schülein mit den „Rheingold-Girls“ in München ein.

Die „Rheingold-Girls“ bestehen aus einer Gruppe amerikanischer „Schönheitsköniginnen“, die auf der jährlich von der „Rheingold-Brauerei“ ausgerichteten Konkurrenz ausgewählt werden.

18. Juni 1958

München-Maxvorstadt * „800 Jahre und 5 Tage nach der Gründung der Stadt München“ wird im „Pavillon im Alten Botanischen Garten“ die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“ eröffnet.

  • Gezeigt wird der Stummfilm „Der neue Schreibtisch“.  
  • Außerdem spielt Hannes König auf Karl Valentins Zither.  
  • Professor Carl Niessen, der im Jahr 1953 den Nachlass von Karl Valentin für das „Institut Theaterwissenschaft der Universität Köln“ erworben hatte, stellt Originale für die Ausstellung zur Verfügung. 
30. Juni 1958

München * Fred Sommer, das letzte Gründungsmitglied des „Cowboy Clubs München 1913 e.V.“ stirbt um Alter von 70 Jahren.  

Sein Sohn, der „Journalist“ Sigi Sommer, setzt ihm als „Häuptling Abendwind“ ein literarisches Denkmal. 

20. September 1958

München-Theresienwiese * Es wird kaum noch „Märzenbier“ auf der „Wiesn“ ausgeschenkt.

20. September 1958

München-Theresienwiese * Richard Süßmeier betreibt in einer ehemaligen „Reichsarbeitsdienstbaracke“ das „Kleine Winzerer Fähndl“ auf der „Wiesn“.

Beim „Einzug der Wiesnwirte“ zieht der Wirt vom „Straubinger Hof“ zieht mit einem Eselskarren in seine kleine „Festhalle“ ein.
„Ich hab‘ mir gedacht: Ich mit dem kleinsten Zelt, mit dieser Baracke - dazu passt doch keine Pferdekutsche beim Einzug“.

Also spannt er zwei Esel vor einen Leiterwagen.
In der Sonnenstraße setzen sich die Esel einfach hin und stehen nicht mehr auf.

Damit ist er der Letzte beim „Wiesnwirte-Einzug“.
Hinter ihm nur noch die Polizei und die Straßenreinigung.

Seitdem dürfen sich keine Esel mehr am „Einzug der Wiesnwirte“ beteiligen. (Wohlgemerkt vierhaxige!)

20. September 1958

München-Theresienwiese * Nachdem Karl Winter verstorben war, wird seine Witwe Philippine „Wiesnwirtin“ der „Fischer-Vroni“, danach deren inzwischen verheirateten Töchter Eva Stadtmüller (Jahrgang 1935) und Anita Schmid (Jahrgang 1932).

Die Beiden teilen sich die Aufgaben auf dem „Oktoberfest“ auf.

Eva kümmerte sich um die Verwaltungsangelegenheiten, Anita steht in der Küche und überwacht jeden Teller, dass er sauber und vor allem ordentlich portioniert aus der Küche geht.

Oktober 1958

München-Au * Auf der Auer „Herbstdult“ präsentiert Hannes König in einem Zelt „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“.

Die Ausstellung ist so erfolgreich, dass Hannes König dem Münchner Zweiten Bürgermeister Adolf Hieber von der „Bayern-Partei“ einen Scheck über die erwirtschafteten Überschüsse überreichen kann.

Er erhält ihn sofort - als Startkapital für den Ausbau des „Isartor-Turmes“ - zurück.

9. Oktober 1958

Castel Gandolfo * Papst Pius XII. stirbt in Castel Gandolfo. 

28. Oktober 1958

Rom-Vatikan * Angelo Giuseppe Roncalli wird als Papst Johannes XXIII. zum Nachfolger von Papst Pius XII. als Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. 

23. November 1958

Freistaat Bayern * Bei der Wahl zum „Bayerischen Landtag“ ist die CSU die eindeutige Wahlgewinnerin.

  • Die CSU kann ihren Stimmenanteil von 38,4 auf 45,6 Prozent erhöhen.
  • Die SPD verbessert ihr Ergebnis um 2,7 Prozent auf 30,8 Prozent.
  • Die „Bayernpartei - BP“, der „Gesamtdeutsche Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten - GB/BHE“ sowie die FDP fallen nach zum Teil massiven Verlusten unter die Zehnprozent-Marke. 

Der Trend zum Zweiparteien-System schält sich schon bei dieser Wahl deutlich heraus.

Obwohl die CSU mit 101 Sitzen fast die „absolute Mehrheit“ erreicht hat, bleibt es bei der „Dreierkoalition“ aus CSU, GB/BHE und FDP.

Zum „Ministerpräsidenten“ wird Hanns Seidel gewählt.
Sein Stellvertreter, Rudolf Eberhard, gehört aber aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nun auch der „Christlich Sozialen Union“ an.

21. Dezember 1958

Los Angeles * Lion Feuchtwanger stirbt im „Mount Sinai Hospital“ in Los Angeles.


Verwendet in Führung:

34. Bierzelt-Rallye auf dem Oktoberfest



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