1899

Valentin Ludwig Fey arbeitet als Schreinergeselle bei verschiedenen Meistern

München-Maxvorstadt * Nach Ablegen seiner Gesellenprüfung arbeitet Valentin Ludwig Fey beim Schreinermeister Röder in der Arcisstraße 66 und später beim Schreinermeister Nürnberger, Barer Straße 70.

Er verdient in der Woche zwischen 20.- und 25.- Mark.


1899

Suchbegriffe

Schreiner, Gesellenprüfung, Arcisstraße 66, Barer Straße 70,

Personen

Fey Valentin Ludwig Valentin Karl

Weitere Ereignisse im Jahr 1899

1899

Brandenburg * Die „Alpenvereins-Sektion Brandenburg des DuOeAV“ wird ausschließlich für „christlich getaufte, deutsche Staatsbürger“ gegründet.

1899

Berlin * Hubert Herkomer wird von Kaiser Wilhelm II. zum Ritter des Ordens „Pour le Merite für Künste und Wissenschaft“ ernannt.

1899

München-Hackenviertel * Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal.

Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag.
Die Schlussszene wird umgehend zensiert.

Auch in den folgenden Jahren sorgen Filme wie „Im Bad einer Pariserin“ oder „Im Chambre séparée“ für Aufregung.

Die „Neue Bayerische Zeitung“ schreibt über das neue Medium Kino:
„Es scheinen für dieses Etablissement überhaupt nur Nacktheiten als sehenswert und interessant zu existiren.
Wir enthalten uns jeglicher weiterer Ausführungen und stellen nur die ergebene Anfrage: Wo bleibt die Münchner Sittenpolizei?
Schläft sie oder existirt sie nicht mehr?“
.

Freilich werden neben solchen Filmen auch regelmäßig Aufnahmen von den verschiedenen und aktuellen Kriegsschauplätzen gezeigt.

1899

München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für Weiland Seine Majestät König Ludwig II. e.V.“ wird gegründet. 

Er wird die Summe von 185.000 Mark sammeln und den Auftrag für ein 3,40 Meter hohes und von Ferdinand von Miller entworfenes und gegossenes Denkmal auf der „Corneliusbrücke“ erteilten.

1899

München-Haidhausen * Die Haidhauser „Unionsbrauerei“, damals noch nicht Mitglied im „Verein der Brauereibesitzer in München“, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“.

Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem „Münchner Brauereibesitzerverein“.

1899

München * Das „Kaufhaus Hermann Tietz“, der spätere „Hertie“, wird als erstes Kaufhaus in München eröffnet.

Der Kaufhausbesitzer muss sich mehrmals vor Gericht den Anschuldigungen der „Antisemiten“ erwehren, dass er durch ihre niedrigen Löhne die Verkäuferinnen zur Prostitution treiben würde.

Das bringt zwar den Anschuldigern hohe Geldstrafen ein, hat aber auch Auswirkungen auf das Geschäft des „Warenhauses Tietz“

1899

München-Graggenau * Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des „Neuen Rathauses“ beginnen.

Sie dauern bis 1909 an. Insgesamt 43 baierische Herrscher, davon eine Frau, sind am „Neuen Rathaus“ angebracht worden.

Es ist der größte „Herrscherzyklus“ an einen deutschen Rathaus und ist als Antwort auf die Verherrlichung der Hohenzollern in der Berliner „Sieger Allee“ zu verstehen. Insgesamt 102 Figuren und Figurengruppen schmücken das „Neue Rathaus“.

1899

München-Au * Die „Parkanlage am Tassiloplatz“ wird zwischen 1899 und 1901 an der Rückseite der zum Ostbahnhof führenden Gleisanlagen angelegt.

Um den nahezu rechteckigen Platz führt ein geschwungener Weg mit kleinen ovalen und runden Sitzplätzen.
Ein Diagonalweg durchschneidet die tiefergelegten Rasenflächen.
An den Wegegabelungen befinden sich jeweils kleine Strauchgruppen.
Eine Pflanzung aus Kastanien, Ulmen und Sträuchern schirmt den Park von den Straßen ab.

Die Ausstattung mit einem Betonteich macht den Tassiloplatz zur wohl typischsten Anlage um die Jahrhundertwende.
Der dreihundert Quadratmeter große Teich mit seinen geschwungenen Uferlinien wird von Spöttern „Vierwaldstätter See en miniature“ genannt.

1899

München-Haidhausen * Eduard Theodor Grützner lässt sich von seiner Frau Anna scheiden.

Der Name seiner zweiten Ehefrau darf in seinem Haus nie mehr genannt werden.

1899

München-Maxvorstadt * Gabriele, die gemeinsame Tochter von Franz und Lolo von Lenbach kommt zur Welt.

1899

München * Die „Tonindustrie-Zeitung“ stellt fest:

„In den Alpenländern hat der Arbeiterstand eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit, sodass es wirklich schwer fällt, einheimische Kräfte heranzuziehen“.

1899

München-Bogenhausen * Zwischen 1899 und 1901 entsteht an der heutigen Maria-Theresia-Straße 27 die neobarocke Villa für Rudolf Diesel.

Sie kostete 900.000 Mark.

1899

Dachau * Ludwig Thoma verkauft seine „Anwaltskanzlei“ in Dachau. 

1899

München * Ludwig Thoma polemisiert im „Simplicissimus“ gegen politisierende Frauen mit den Worten: „Sie taugen nichts im Hause, nichts im Bett“.  

Die „Frauenrechtlerin“ Rosa Luxemburg ist für ihn eine „gebildete, blutlose Emanze“, die „sicherlich - was gilt die Wette? - mehr als ein Loch in ihren woll‘nen Strümpfen“ hat. 

1899

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Um das Defizit der „II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung“ etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der „Kohleninsel“ die „Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München“ statt.

Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.

1899

München-Theresienwiese * In der Versteigerungsausschreibung für die „Wirtsbuden“ wird auf die Beschränkung auf Münchner Wirte verzichtet.

1. Januar 1899

München-Nymphenburg * Die selbstständige Gemeinde Nymphenburg wird mit den Gemeindeteilen Ebenau, Gern und Hirschgarten nach München eingemeindet. 

6. März 1899

München-Isarvorstadt * Innerhalb des „Turnvereins München von 1860“ gründet sich eine vereinseigene „Spielriege“, aus der die „Fußballer“ hervorgehen.

Ab April 1899

München-Haidhausen * Das künftig überflüssig werdende „Hafer- und Heumagazin“ über der „Motorwagenhalle“ wird zu neuen „Bureau-Lokalitäten“ für die „Straßenbahn-Direktion“ umgebaut. 

15. April 1899

München * Die „Lokalbaukommission“ genehmigt die von Leonhard Romeis vorgelegten Bebauungspläne für die Richard-Wagner-Straße.

27. April 1899

München-Isarvorstadt * Die Fußball-Abteilung des „TSV 1860 München“ wird gegründet, was fast einer revolutionären Tat gleichkommt.
Doch die Gruppe derer, die hinter dem Fußball herläuft, wird immer größer.

Ist schon die Gründung einer Fußball-Abteilung innerhalb eines Turnvereins nicht gerade einfach, so stellt die Suche nach einem geeigneten Spiel- und Trainingsplatz ein weiteres Problem dar.

Zur Abhaltung eines geregelten Übungs- und Wettkampfbetriebs braucht ein solcher Verein nicht nur eine beliebige freie Wiese, sondern einen gut planierten und gepflegten Rasen mit einem deutlich erkennbar abgegrenzten Spielfeld. 
Die Vereine wenden sich deshalb an den „Magistrat der königlichen Haupt- und Residenzstadt München“ mit der Bitte um Mitbenutzung der bereits vorhandenen und nach den oben genannten Kriterien angelegten „Jugendturnspielplätzen“

Der „Turnverein München von 1860“ stellte den Antrag auf Mitbenutzung des nahe dem Vereinsheim an der Auenstraße gelegenen „Jugendturnspielplatzes an der Schyrenwiese“ und kann daraufhin auf dem „Schyrenplatz“ - allerdings unter strengsten Auflagen - üben und Wettkämpfe veranstalten.
So darf der Platz nur im Sommerhalbjahr bespielt werden, an Regentagen oder bei noch nicht abgetrockneten beziehungsweise durchweichtem Boden jedoch nicht.
Jährlich - bis Mitte April - hat der Verein ein Gesuch einzureichen, in dem er seine Wünsche angibt, an welchem Tag und zu welcher Stunde er welchen Platz benutzen will.
Dabei muss der „Sportclub“ auf die Belegung durch die Schulgruppen Rücksicht nehmen.

Nach jeder Benutzung kommt ein Inspektor vorbei, um den Rasen abzunehmen.
Dabei kommt es öfter zu Schwierigkeiten, denn dem städtischen Beamten ist
„ein geknickter Grashalm fast zu viel“, beschwert sich der „FC Bayern“, der seinen ersten Übungsplatz ebenfalls auf der „Schyrenwiese“ hat, in einer frühen Festschrift.

Die Fußballer des „Turnvereins München von 1860“ trainieren scheinbar lange Zeit und mit großer Ausdauer nur für sich alleine. 

Bis zum Frühjahr 1908 spielen die Fußballer in den 1860-Vereinsfarben „grün-gold“

2. Mai 1899

Rottenburg * Pater Rupert Mayer erhält in Rottenburg die „Priesterweihe“.

16. Mai 1899

München-Au * Friedrich von Thiersch und das Baugeschäft „Heilmann & Littmann“ unterzeichnen Pläne für die Erweiterung des „Münchner-Kindl-Kellers“ an der Rosenheimer Straße.

Thiersch gestaltet einen in den Proportionen wesentlich verbesserten Bau in Formen des Jugend- und Heimatstils.
Die Fassadengestaltung strahlt eine Münchner Behäbigkeit aus.

Der weit über Münchens Grenzen hinaus bekannte „Biertempel“ wird so beschrieben:
„Die neue Hauptfront des Erweiterungsbaues ist in Deutschrenaissance gehalten.
Die Mitte des Baues besteht aus einem 25 Meter hohen Giebel, an dessen beiden Seiten Türme angebracht sind; eine geräumige Terrasse, von Kreuzgewölben getragen, mit seitlichen Treppentürmchen versehen, erstreckt sich in der Höhe des ersten Stockwerkes.

Dass man sich vor einem modernen Bierpalast befindet, kennt man sofort an der originellen, dekorativen Weise, in der der Bau ausgeführt ist.
Die an Maßkrugdeckel erinnernden Turmhauben und das große Bild des Münchner Kindls aus farbigen Tonplatten an der oberen Giebelfläche ist der beste Beweis hierfür”
.

Mit einem Flächeninhalt von 1.600 Quadratmetern und einem Fassungsvermögen von über 5.000 Personen entsteht hier der größte Saalbau Münchens und der viertgrößte im Reich.
Hinzu kommt noch ein 500 Plätze fassendes „Bräustüberl” und ein Biergarten, in dem ebenfalls 5.000 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Am weithin sichtbaren Giebel, der von zwei Türmen mit kupfergedeckten Hauben flankiert ist, findet sich ein Mosaik mit dem Münchner Kindl.
Zwischen den Turmgeschossen sind stilisierte Eichenbäume mit Blattwerk angebracht. 
An der Ecke zur Hochstraße, an der die Stützmauer des Biergartens mit schönen alten Kastanienbäumen die Höhe eines Vollgeschosses erreicht, schiebt sich ein Balkon zur Straße vor, überwölbt von einem Bogen, auf dem ein maßkrugschwingendes „Münchner Kindl“ steht.

Thiersch hat die Baugruppe zu einem Blickfang an der von der Isar her ansteigenden Rosenheimer Straße gestaltet.
Die Formensprache seines Anbaus zeigt keinerlei Anklänge an die Renaissancearchitektur des bestehenden Altbaus, der streng symmetrisch gegliedert war. 

Sehr geschickt löst er die Aufgänge zum Biergarten und die Stützmauern aus Sichtbeton.
Als Abschluss des Wirtschaftsgartens ist an der südlichen Grenze desselben noch eine gedeckte hölzerne Halle errichtet, die die unschönen Brandmauern der benachbarten Brauereien abdeckt.

Um Juli 1899

München-Haidhausen * Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt.  

Umbauarbeiten sind notwendig, die sich aber beim „Depot“ an der Äußeren- Wiener-Straße - im Gegensatz zu anderen „Betriebshöfen“ - in Grenzen halten.  

Mit der Elektrifizierung wird die Straßenbahn zum innerstädtischen Massenverkehrsmittel, das die Entstehung dezentraler Wohngebiete und damit das Flächenwachstum der Stadt fördert.  
Das erhöht andererseits das Verkehrsaufkommen und fordert den weiteren Linienausbau.   

Diese rasante Entwicklung wirkt sich natürlich auch auf den Haidhauser „Betriebshof“ aus. 

16. Juli 1899

München-Bogenhausen * Das „Friedensdenkmals“ wird feierlich eingeweiht. 

Das ist „der Tag, an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeszug in München gehalten“ haben.

17. Juli 1899

Bayern * Bei den Wahlen erhalten die „Liberalen“ nur noch 44 Mandate [- 23], das „Zentrum“, der „Bayerische Bauernbund“ und die „SPD“ können leicht zulegen, die Sozialdemokraten ihr Ergebnis von fünf auf elf Mandate mehr als verdoppeln.  

Bei dieser Wahl schließen das „Zentrum“ und die „SPD“, die sonst nur wenig Gemeinsamkeiten haben, erstmals ein Bündnis, wonach sie sich gegenseitig in den drei „Wahlbezirken“ München, Zweibrücken und Speyer ihre Stimmen geben, je nach den größeren Wahlchancen der örtlichen Kandidaten.  

Auf diese Weise sollten die Tücken des „Mehrheitswahlrechts“ überwunden werden, wonach sämtliche Stimmen für die unterlegenen Kandidaten innerhalb eines Wahlkreises verfallen. 

20. Juli 1899

Berlin * Die Bezeichnung „Salvator“ wird vom „Kaiserlichen Patentamt“ in Berlin als gesetzlich geschütztes Warenzeichen anerkannt.

Der Firmenname wird daraufhin von „Gebrüder Schmederer Aktienbrauerei“ in „Paulaner-Salvator-Brauerei“ umbenannt.

15. August 1899

München-Au * Gisela Royes, Karl Valentins spätere Ehefrau, wird im Hause Fey als Dienstmädchen [„Köchin“] angestellt.

September 1899

München-Theresienwiese * Der „Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens“ wird gegründet.

Sein Vereinsemblem zeigt einen am Galgen baumelnden „Schankkellner“

Die Vereinsmitglieder werden als „Drei-Quartl-Fuchser“ verunglimpft.

13. September 1899

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die „Münchener Neuesten Nachrichten“ berichten von einem geplanten Theaterprojekt am Prinzregentenplatz.

13. September 1899

München-Bogenhausen * Die Isar schwillt auf 1.290 Kubikmeter in der Sekunde an. 

Bei diesem sogenannten „Jahrhunderthochwasser“ wird die „Luitpoldbrücke" in Bogenhausen von den Fluten des Gebirgsflusses weggerissen.

15. September 1899

München * Im Rahmen der „Allgemeinen Deutschen Sportausstellung“ findet ein „Demonstrations-Spiel“ statt.

In diesem ersten offiziellen Fußballspiel auf Münchner Boden spielt eine Mannschaft aus der damals führenden süddeutschen Fußballstadt Karlsruhe gegen die noch junge Mannschaft des „Männerturnvereins von 1879 - MTV“, um beim Münchner Publikum Begeisterung für die Sportart des „Association Football“ zu erzeugen.
Das Spiel wird für die Münchner zum Desaster, denn die Karlsruher gewinnen mit 10 : 0 Toren.

Am Anfang distanzieren sich noch viele bürgerliche und „Arbeiter-Turnvereine“ von dieser Form des „Wettkampfsports“. Verhindern können sie diese Sportart auf Dauer natürlich nicht, da sie sonst zu viele fußballbegeisterte Sportler an andere Vereine verloren hätten.

17. September 1899

München-Haidhausen * Die neuen „Bureau-Lokalitäten“ für die „Straßenbahn-Direktion“ können bezogen werden. 

28. September 1899

Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des „33. Landtags“ dauert vom 28. September 1899 bis zum 11. August 1904.  

Ein erneuter Versuch der Änderung des „Wahlrechts“ scheitert in beiden „Kammern“

3. Oktober 1899

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die „Münchener Neuesten Nachrichten“ berichten „mit aufrechter Freude“, dass der Prinzregent „das von einem Konsortium an der äußeren-Prinz-Regentenstraße zu erbauende Theater Prinz-Regententheater“ nennen wird.

Außerdem teilt die Zeitung mit, „daß das neue Theater nach Bayreuther Vorbild mit amphitheatrischem Zuschauerraum und verdecktem Orchester gebaut“ werde.

Der Artikel betont ausdrücklich, dass das Theater „außer dem großen klassischen Drama auch das Wagner'sche Musikdrama“ pflegen will und „eine für Bayreuth nachtheilige Konkurrenz nach dem Programme der Intendanz ausgeschlossen“ sei.

November 1899

München-Hackenviertel - München-Schwabing * Eine Gruppe von „Sioux-Indianern“ wird im „Internationalen Handels-Panoptikum“ ausgestellt.

„Red-Tail“, ein Mitglied der Truppe stirbt in München an Tuberkolose.
Der Todesfall und die Beerdigung am „Schwabinger Friedhof“ sorgt für großes Aufsehen in der Presse.

November 1899

Samoa * Die „Vereinigten Staaten von Amerika“ und das „Deutsche Reich“ teilen sich die „Samoa-Inseln“ untereinander auf, wobei wobei das „Deutsche Reich“ den größeren Anteil der Insel in Besitz nehmen kann. 

Dezember 1899

München * Bereits 2.000 Münchner Haushalte sind an das öffentliche Elektrizitätsnetz angeschlossen.

Dezember 1899

München-Isarvorstadt - Museumsinsel„Stadtbaumeister“ Theodor Fischer entwickelt ein neues Bebauungskonzept für die „Kohleninsel“.

Eine kleine Idealstadt soll entstehen, „umrauscht von der Isar und mit Blick auf die Alpen“.

Nach Fischers Vorstellungen soll „um einen mit Brunnen und Monumenten geschmückten Platz, ähnlich den Marktplätzen in manchen Tiroler und altbayerischen Städten, gruppieren sich die verschiedenen malerischen Bauten mit offenen Lauben und Säulenhallen zu einem reizenden architektonischen Gesamtbild“.

Die Bebauung der „Kohleninsel“ sollte eine Art Münchner Gegenstück zur „Mathildenhöhe“ von Darmstadt werden. Doch der Magistrat lehnt die Planungen ab.

15. Dezember 1899

München * Auf Betreiben Ernst von Possarts wird - noch bevor es einen offiziellen Bauherrn gibt - ein Vertrag geschlossen, der festgelegt, dass der geplante Theaterneubau für zehn Jahre und gegen einen geringen „Zins“ an die „Königliche Civilliste“ verpachtet und von der „Königlichen Hofbühne“ bespielt werden wird. 

Damit ist der Gewinn gesichert, weshalb die drei „Immobiliengesellschaften“ des „Konsortiums“ am darauffolgenden Tag die „Gesellschaft Prinzregenten-Theater [GmbH]“ als Auftraggeber des Theaterneubaus gründen. 

17. Dezember 1899

München * Die „Gesellschaft Prinzregenten-Theater [GmbH]“ als Auftraggeber des Theaterneubaus wird gegründet. 

Da trifft es sich gut, dass der „Architekt“ Max Littmann noch vor der endgültigen Entscheidung über den neuen Theaterbau, fünf Projektskizzen für ein „Wagnertheater nach Bayreuther Vorbild“ und „Volkstheater ohne soziale Rangunterschiede“, ausgestattet mit den „modernsten bühnentechnischen Mitteln“ erstellt hat.


Verwendet in Führung:

06. Die nördliche Au
12. Auf den Spuren eines Genies - Karl Valentin



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