1996

Die Zahl der „Falkner“ in Deutschland liegt bei etwa 2.000

Bundesrepublik Deutschland * Die Zahl der „Falkner“ in Deutschland liegt bei etwa 2.000.


1996

Suchbegriffe

Falkenau, Falkner,

Weitere Ereignisse im Jahr 1996

vor 1996

München-Au * Rudolph Mooshammer will im „Valentin-Haus“ in der Zeppelinstraße 41 „Münchens längste Theke“ unterbringen.

Die Haidhausen-Auer Stadtteilpolitiker laufen gegen das Projekt Sturm.

Winter 1996

München-Maxvorstadt * Ein umfassender Umbau des Verwaltungsbau-Komplexes der E.ON an der Brienner-/Ecke Richard-Wagner-Straße beginnt.

Nach Abbrucharbeiten entsteht ein neues viergeschossiges Bürogebäude, das diagonal auf eine erdgeschossige „Hofplatte“ gestellt wird. Durch die Schrägstellung des Gebäudes entstehen zwei Freiräume.

Ein überdachter ganzjährig nutzbarer, 950 qm großer Innenhof, die sogenannte „Piazza“. Auf der anderen Seite des Gebäudes entsteht ein Garten.

Unter der „Hofplatte“ liegen die „Tiefgarage“, das „Archiv“ und die „Technikräume“.

1996

München-Au * Die Erneuerung und Sanierung der „Parkanlage am Tassiloplatz“ hat - neben einem hohen Finanzaufwand - über fünf Jahre Zeit in Anspruch genommen.  

Nach der Sanierung der Park- und Spielanlage muss die gesamte Anlage mit einem halben Meter unbelasteten Mutterboden aufgeschüttet werden.  
Damit kann allerdings jede Gefährdung der Kinder und Erwachsenen ausgeschlossen werden.

1996

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen.

1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.

1996

München * Edith Haberland, die letzte Erbin der „Augustiner-Dynastie“, stirbt. 

Zuvor hat sie in ihrem Testament festgelegt, dass die „Augustiner-Brauerei“ in eine Stiftung umgewandelt werden soll. 

Chef der „Edith-Haberland-Wagner-Stiftung“ wird der seit 1991 in den Ruhestand versetzte Ferdinand Schmid. 

1996

München-Isarvorstadt * Alle Hotelzimmer der „Deutschen Eiche“ in der Reichenbachstraße 13 werden aufwändig renoviert.

1996

München - Grünwald * Richard Süßmeier zieht sich als aktiver Wirt zurück.

1996

Köln * Der „Templer-Ritterorden“ nennt sich jetzt „Ordo Militiae Templi Hierosolymitani“ - „Christlicher Ritterorden vom Tempel zu Jerusalem“.

Der Sitz des „Internationalen Generalsekretariats“ ist Köln.

  • Der „Orden“ hat circa fünftausend Mitglieder und ist in dreißig „Priorate“ gegliedert.
  • An der Spitze der Ordensleitung steht ein „Großmeister“.
  • Männer und - inzwischen auch - Frauen können ab dem 18. Lebensjahr „Ordensritter“ und „Ordensdamen“ werden.
  • „Ziele des Ordens“, der auch „karitativ tätig“ ist und Einrichtungen in Palästina und Israel unterstützt, sind die „Förderung der Einheit aller Christen“ und der „Erhalt der christlichen Kultur des Abendlandes“.
Seit 1996

München-Theresienwiese * Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet im 4-Jahres-Turnus statt.

1. Januar 1996

München-Hackenviertel * Der Standort der „Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr“ wird von Blumenstraße 34 in „An der Hauptfeuerwache 8“ umbenannt.

27. Januar 1996

Berlin * Bundespräsident Roman Herzog ernennt den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“

1. Februar 1996

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der Zeppelinstraße 41 zurück. 

Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er als „Vereinsmeier ohne Durchblick“.
Er selbst empfindet sich als ein „Opfer von Zauderern“ im Planungsreferat.  

Der Herrenschneider wörtlich: „Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird“.
Und weiter: „Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren“.  

Zuvor war in mehreren Anträgen des „Bezirksausschusses“ und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner „Modezaren“ wegen „offensichtlichem Desinteresse“ einzustellen.

Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet. 

4. März 1996

Großbritannien * Die zweite der drei Doppel-CDs The Beatles Anthology erscheint. 

Darauf ist der Titel Real love, ebenfalls eine Komposition von John Lennon, die die übrigen Beatles-Mitglieder fertiggeschrieben haben.

1. April 1996

Harare - München * Die in Simbabwe gelegene Stadt Harare geht eine Städtepartnerschaft mit München ein. 

Um den 5. Juli 1996

München-Au * Die letzten Hürden für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sollen in einem Gespräch zwischen dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt, Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtspitze beseitigt werden.

Der Au-Haidhauser Bezirksausschuss-Vorsitzende Hermann Wilhelm fordert „alles Nötige zu unternehmen, damit der schon zugesagte Verkauf des Valentinhauses an das Architekturbüro Klaus Schmidt noch vor der Sommerpause notariell abgeschlossen werden kann“

August 1996

München-Haidhausen * Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt gemeinsam mit dem „Hofbräukeller-Wirt“ Günter Steinberg und den Enkeln der zwölf am 5. Mai 1919 im Garten des „Hofbräukellers“ ermordeten Perlacher Arbeiter eine „Gedenktafel“, die an die Vorgänge erinnern soll.

Damit will die Landeshauptstadt München verhindern, dass die Opfer der „Niederschlagung der Münchner Räterepublik“ in Vergessenheit geraten.

Hep Monatzeder betont dies bei der Enthüllung der Gedenktafel und sagte weiter: „Sie soll aber auch zur Wachsamkeit und zum Widerstand mahnen gegen jedes neue Aufflammen von Rechtsextremismus, Fanatismus und Intoleranz“

Um den 1. September 1996

München-Au * Beinahe wären die Verkaufsverhandlungen für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 gescheitert. Dipl.-Ing. Klaus Schmidt: „Ich war schon kurz vor dem Hinschmeißen - wegen der Auflagen und der Kosten“.

Nun scheint alles perfekt. Und höchste Zeit ist es geworden. Das Gebäude ist schon 20 Zentimeter in den sandigen Kiesboden eingesackt. Risse durchziehen die Wände. Damit das Haus nicht auseinander fällt, mussten von außen Quer- und Stützbalken angebracht werden.

18. September 1996

München-Au * Klaus Schmidt kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der Zeppelinstraße 41 um die „valentinieske Summe“ von 888.888,88 DMark. 

Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. 
Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des „Valentin-Hauses“.

Einer der ersten Mieter wird der „Verein der Freunde der Vorstadt Au“ sein.
Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen.
Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden.
Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 

28. Oktober 1996

Großbritannien * Die dritte Doppel-CD der Reihe „The Beatles Anthology“ wird veröffentlicht.

1. November 1996

München * Die Ladenöffnungszeiten werden erneut gelockert.

Während der Woche darf zwischen 6.00 und 20.00 Uhr, am Samstag bis 16.00 Uhr geöffnet werden.
Der „lange Donnerstag“ entfällt.


Verwendet in Führung:

20. Untergiesing




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