11. August 1099

Die Kreuzfahrer besiegen ein großes ägyptisches Entsatzheer

Askalon * Die Kreuzfahrer besiegen ein großes ägyptisches Entsatzheer nahe Askalon.


Sortierung 1099

Suchbegriffe

Templer, Kreuzzug, Askalon,

Weitere Ereignisse im Jahr 1099

Mitte Januar 1099

Syrien * Die „Kreuzfahrer“ ziehen weiter.

Sie besetzen auf ihrer Route einige wichtige Festungen.

7. Juli 1099

Jerusalem * Die „Kreuzfahrer“ sind am Ziel ihrer Reise: „Jerusalem“.

Mit ihrer inzwischen mehrfach erprobten und von Erfolg gekrönten Taktik und Technik belagerten sie die Stadt.

15. Juli 1099

Jerusalem * Die Kreuzfahrer können Jerusalem erobern.

Damit haben die Pilger endlich den Ort der Verheißung erreicht. Die ganze Zeit ist ihnen von den Predigern versprochen worden, hier wäre das Land, in dem Milch und Honig fließen. Bisher haben die meisten Kreuzfahrer gehungert. Über 100.000 Pilger haben sich ins Heilige Land aufgemacht; kaum 20.000 sind dort angekommen. 

Da die Kleriker die Eroberung einer muslimischen Stadt durch Christen für etwas Selbstverständliches halten, empfinden sie es folgerichtig als Unrecht, wenn die Muslime ihr Eigentum verteidigen. Wie aber die Christen reagieren, möglicherweise aufgeputscht von den Propaganda-Lügen über die von den Muslims angeblich geschändeten und entweihten Kirchen, ist grausam und unverzeihlich. Die anwesenden Chronisten beschreiben unvorstellbare Szenarien.

Raimund von Aguilers schreibt:
„Wir kamen zum Tempel Salomons, wo sie ihren Ritus und ihre Gesänge pflegten.
Aber was geschah dort? Wenn ich die Wahrheit sage, wird man mir es nicht glauben.
Es mag genügen, dass sie im Tempel Salomons und im Vorhof bis zu den Knien und den Zügeln ihrer Pferde im Blut ritten.
Wahrlich ein gerechtes Gericht, dass der Ort das Blut derjenigen empfing, deren Gotteslästerung er so lange erdulden musste“
.

Die byzantinische Chronistin Anna Comnena notiert:
„Viele Sarazenen und Juden in der Stadt wurden abgeschlachtet“.

22. Juli 1099

Jerusalem * Eine Woche nachdem die Kreuzfahrer das Heilige Grab mit blutbesudelten Händen aus der „Macht der Heiden“ befreit haben, wählen sie Gottfried von Bouillon zum Herrscher von Jerusalem.


Verwendet in Führung:

13. Was der Auer Mühlbach erzählt
20. Untergiesing




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