5. Juni 1305

Clemens V. wird zum Papst gewählt

Avignon * Frankreichs König Philipp IV. gelingt es, seinen Wunschkandidaten Bertrand de Got, den „Erzbischof von Bordeaux“, durch ein französisch dominiertes „Kardinalskollegium“, auf den Papstthron zu setzen.

Der neue „Pontifex maximus“ Clemens V. lässt sich nicht nur außerhalb Roms krönen, sondern residiert dauerhaft in Avignon. 
Das bedeutete eine Abkehr vom päpstlichen Universalismus.

Denn während der Papst in Rom und dem Kirchenstaat einigermaßen autonom ist, besitzt er um Avignon herum nur wenig Ländereien, die zudem vollständig vom französischen Staatsgebiet umschlossen sind.
Das Papsttum gerät damit in Abhängigkeit zur französischen Krone.

Der Papst verliert seine überparteiliche Autorität.


Sortierung 1305

Suchbegriffe

Templer, Kirchenspaltung, Avignon, Kardinalskollegium, Rom, Kirchenstaat, Frankreich, Universalismus,

Personen

Philipp IV. König von Frankreich Clemens V. Papst

Weitere Ereignisse im Jahr 1305

1305

Freising - Mittenwald * Im „Freisinger Urbar“ wird Mittenwald als „forum“ mit einem Richter erwähnt. 

1305

Paris * Besorgniserregende Gerüchte über die „Templer“ tauchen auf.

Es geht dabei um „Ketzerei, Götzenkult und Sodomie“.
Sie werden von Esquieu de Floyran in Umlauf gebracht.


Verwendet in Führung:

13. Was der Auer Mühlbach erzählt
20. Untergiesing




Sucbegriffe: Templer, Kirchenspaltung, Avignon, Kardinalskollegium, Rom, Kirchenstaat, Frankreich, Universalismus
Personen: Philipp IV. König von Frankreich, Clemens V. Papst, Got Bertrand de Bischof von Bordeaux