18. Mai 1291

Akkon wird nach Wochen der Verteidigung von den „Muslimen“ erobert

Akkon * Akkon wird nach mehreren Wochen der Verteidigung von den „Muslimen“ erobert.

Die „Templer“ leisten aus ihrem turmartigen Haus weiterhin Widerstand.
Als jedoch die Situation für die Verteidiger immer aussichtsloser wird, verspricht ihnen „Sultan“ al-Aschraf Halil den freien Abzug.

Kaum haben die „Ordensritter“ den Turm verlassen, stürzen sich die Angreifer auf sie, nehmen sie fest und schlagen ihnen die Köpfe ab.
Als die sich noch im Turm befindlichen, aber verwundeten „Tempelherren“ dies merken, setzen sie sich mit letzter Kraft wieder zur Wehr.

Daraufhin beginnen die Belagerer mit dem Unterminieren des Turmes.


1291

Suchbegriffe

Templer, Akkon, Muslime, Ordensritter,

Personen


Weitere Ereignisse im Jahr 1291

5. April 1291

Akkon * Beginn der Belagerung von Akkon.

28. Mai 1291

Akkon * Der von den Islamisten unterminierte Türm in Akkon stürzt ein und begräbt die „Templer“ sowie viele „Angreifer“ unter sich. 

Circa dreihundert „Ordensritter“ verlieren dabei ihr Leben.
Sehr viel mehr waren auch nicht im Einsatz.

Der „Großmeister der Templer“ zieht sich auf die Insel Zypern zurück.
Durch eine Serie von Niederlagen hat der einstmals vortreffliche Ruf des Ordens stark gelitten.

Nach Juni 1291

Akkon - Zypern * Nachdem auch Akkon,  dieser letzte befestigte Platz des Königreichs fällt, wird der Sitz der „Zentralregierung“ nach Zypern verlegt.

Der „Ordenssitz“ der „Templer“ bleibt aber immer im Orient, oder wie die „Tempel-Ordensherren“ sagten: „Diesseits des Meeres“.

Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis ihre Gegner laut vernehmbar an die Öffentlichkeit treten und den „Tempelherren“ die vielen wirtschaftlichen Aktivitäten, ihren Reichtum und ihre Privilegien, ihre Macht und ihren Einfluss neiden.

  • So sind die „Bischöfe“ über die direkte Unterstellung der „Tempelherren“ unter den „Heiligen Stuhl“ verärgert,
  • Geschäftsleute beschweren sich über die angeblichen Beeinträchtigungen ihrer Handelsrechte durch die „Ordensmänner“ und
  • der Weltklerus muss ohnmächtig zusehen, wie die „Tempelherren“ in ihren Pfarreien umfassende „Kollekten“ organisieren und dadurch örtliche Projekte leiden müssen.
  • Die anderen „Ritterorden“, ganz besonders die „Johanniter“, neiden den „Tempelrittern“ ihre nahezu uneingeschränkten Finanzmittel.
  • Und selbst weil der „Großmeister der Templer“ Vortritt gegenüber dem „Johanniter-Großmeister“ hat, kommt es zu weitreichenden Rivalitäten.

Aus den Neidern werden Feinde, die Material für kommende Auseinandersetzungen sammeln.
Und das wird den „Tempel-Rittern“ dann gefährlich, als sich ein machtvoller politischer Wille gegen sie wendet.

Wie in den heutigen politischen Auseinandersetzungen, so werden auch damals Einzelfälle aufgebauscht, ausgeschlachtet und zu wahren Horrorgeschichten ausgebaut.

Freilich findet man unter den „Tempel-Rittern“ einen Trunksüchtigen, einen Sodomistischen, einen Homosexuellen, einen Jähzornigen oder einen glaubensmäßig Unsicheren.


Verwendet in Führung:

13. Was der Auer Mühlbach erzählt
20. Untergiesing



Templer, Akkon, Muslime, Ordensritter
al-Aschraf Halil Sultan