Nach Juni 1291

Akkon fällt. - Der Sitz der „Zentralregierung“ wird nach Zypern verlegt

Akkon - Zypern * Nachdem auch Akkon,  dieser letzte befestigte Platz des Königreichs fällt, wird der Sitz der „Zentralregierung“ nach Zypern verlegt.

Der „Ordenssitz“ der „Templer“ bleibt aber immer im Orient, oder wie die „Tempel-Ordensherren“ sagten: „Diesseits des Meeres“.

Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis ihre Gegner laut vernehmbar an die Öffentlichkeit treten und den „Tempelherren“ die vielen wirtschaftlichen Aktivitäten, ihren Reichtum und ihre Privilegien, ihre Macht und ihren Einfluss neiden.

  • So sind die „Bischöfe“ über die direkte Unterstellung der „Tempelherren“ unter den „Heiligen Stuhl“ verärgert,
  • Geschäftsleute beschweren sich über die angeblichen Beeinträchtigungen ihrer Handelsrechte durch die „Ordensmänner“ und
  • der Weltklerus muss ohnmächtig zusehen, wie die „Tempelherren“ in ihren Pfarreien umfassende „Kollekten“ organisieren und dadurch örtliche Projekte leiden müssen.
  • Die anderen „Ritterorden“, ganz besonders die „Johanniter“, neiden den „Tempelrittern“ ihre nahezu uneingeschränkten Finanzmittel.
  • Und selbst weil der „Großmeister der Templer“ Vortritt gegenüber dem „Johanniter-Großmeister“ hat, kommt es zu weitreichenden Rivalitäten.

Aus den Neidern werden Feinde, die Material für kommende Auseinandersetzungen sammeln.
Und das wird den „Tempel-Rittern“ dann gefährlich, als sich ein machtvoller politischer Wille gegen sie wendet.

Wie in den heutigen politischen Auseinandersetzungen, so werden auch damals Einzelfälle aufgebauscht, ausgeschlachtet und zu wahren Horrorgeschichten ausgebaut.

Freilich findet man unter den „Tempel-Rittern“ einen Trunksüchtigen, einen Sodomistischen, einen Homosexuellen, einen Jähzornigen oder einen glaubensmäßig Unsicheren.


1291

Suchbegriffe

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Weitere Ereignisse im Jahr 1291

5. April 1291

Akkon * Beginn der Belagerung von Akkon.

18. Mai 1291

Akkon * Akkon wird nach mehreren Wochen der Verteidigung von den Muslimen erobert. Die Templer leisten aus ihrem turmartigen Haus weiterhin Widerstand. Als jedoch die Situation für die Verteidiger immer aussichtsloser wird, verspricht ihnen Sultan al-Aschraf Halil den freien Abzug.

Kaum haben die Ordensritter den Turm verlassen, stürzen sich die Angreifer auf sie, nehmen sie fest und schlagen ihnen die Köpfe ab. Als die sich noch im Turm befindlichen, aber verwundeten Tempelherren dies bemerken, setzen sie sich mit letzter Kraft wieder zur Wehr. Daraufhin beginnen die Belagerer mit dem Unterminieren des Turmes.

28. Mai 1291

Akkon * Der von den Islamisten unterminierte Turm in Akkon stürzt ein und begräbt die Templer sowie viele Angreifer unter sich. Circa dreihundert Ordensritter verlieren dabei ihr Leben. Sehr viel mehr sind auch nicht im Einsatz.

Der Großmeister der Templer zieht sich auf die Insel Zypern zurück. Durch eine Serie von Niederlagen hat der einstmals vortreffliche Ruf des Ordens stark gelitten.


Verwendet in Führung:

13. Was der Auer Mühlbach erzählt
20. Untergiesing




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