12. August 1634

Die schwerste Pest, die München je erlebt hat, beginnt

München * Mit dem Todesfall der Bäckerswitwe Gebhartin in der Sendlinger Gasse beginnt die schwerste Pest, die München je erlebt hat. Sie dauert bis Februar 1635.


Sortierung 1634

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Dreißigjähriger Krieg, Pest, Sendlinger Gasse,

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Weitere Ereignisse im Jahr 1634

1634

München - Au * Weil sich die Paulanermönche nicht an die Abmachungen halten und ihr Bier auch außerhalb des Klosters verkaufen, beschweren sich die Münchner Brauer beim Magistrat der Stadt und bitten „um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens“.

Dieser Protestbrief gilt als Geburtsurkunde der „Paulaner-Brauerei“.
Die Paulaner verstoßen aallerdings auch in den kommenden 165 Jahren immer wieder ganz bewusst gegen Vorschriften und Gesetze.

18. Februar 1634

Augsburg * Bei Verhandlungen zwischen baierischen und schwedischen Vertretern einigt man sich, dass der Rest der „Brandschatzungssumme“ in Salz abgegolten werden kann.

Augsburger Geldgeber erklären sich bereit, für 49.765 Scheiben Salz den Schweden die Summe von 140.000 Reichstaler zu bezahlen.
Damit verbessert sich die Lage der „Schweden-Geiseln“.

25. Februar 1634

Eger * Albrecht von Wallenstein wird in Eger ermordet.

Juli 1634

München * Kaiserliche Truppen halten in Baiern Quartier.

Dieser hauptsächlich aus Italienern bestehende Personenkreis schleppt die „Pest“ nach München ein.

6. September 1634

Nördlingen - Augsburg * Die Schweden werden bei Nördlingen vernichtend geschlagen. Anschließend beginnt die Belagerung Augsburgs durch die kaiserlich-baierische Armee.

Nach dem 7. September 1634

München * Nachdem München 

  • von der drohenden Besetzung und Plünderung durch Kontributionen freigekauft werden und
  • das kaiserlich-ligistische und durch spanische Truppen verstärkte Heer in der Schlacht bei Nördlingen am 6. September 1634 einen entscheidenden Sieg über die Schweden erringen konnte,

beauftragt Kurfürst Maximilian I. nach seiner Rückkehr eine Kommission zu überlegen, „was es für ein werkh sein [...] möchte“, mit dem er sein Gelöbnis erfüllen könne. Der hochrangige Beraterkreis schlägt die Stiftung eines jährlichen Lobamtes in der Frauenkirche und die Errichtung eines neuen Altars in der entsprechenden Kapelle vor. Sie bewegen sich damit im damals üblichen Rahmen für ein Exvoto. 


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Sucbegriffe: Dreißigjähriger Krieg, Pest, Sendlinger Gasse
Personen: Gebhartin Bäckerswitwe