1349

Die Pest mündet in Pogrome

München - Herzogtum Baiern * Die „Pest“ tobt im ganzen Land. 

Die „Mattseer Annalen“ sprechen von einem Drittel der Menschen, die von der „grauenvollsten Pest“ hingerafft werden. Unter den am meisten heimgesuchten Orten werden Braunau, München und Landshut genannt.

Deshalb werden in Salzburg und München, aber auch in anderen Städten, „aus ruchloser übler Nachrede, die Juden verbrannt, geschlachtet, zerstückelt und auf sonstige Weise abgeschlachtet und getötet“.


1349

Suchbegriffe

Juden, Pest, Mattsee, Mattseer-Analen, Braunau, Salzburg, Burghausen, Landshut,

Weitere Ereignisse im Jahr 1349

3. Oktober 1349

Freising - Avignon * Johannes II. Bischof von Freising stirbt in Avignon. 

20. Oktober 1349

Avignon * Papst Clemens VI. verbietet das „Flagellantentum“.  

Die „Flagellanten“ sind nach Beginn der Pest gekommen.  
Sie ziehen durch die Städte, singen Hymnen und schlagen sich mit Peitschen, um damit Vergebung für die Sünden der Menschen zu erflehen. 

Um den 28. Oktober 1349

Freising * Albert II. von Hohenberg wird von Papst Clemens VI. zum Bischof von Freising ernannt. 

Das „Domkapitel“ wird dabei bewusst übergangen.  


Verwendet in Führung:





Sucbegriffe: Juden, Pest, Mattsee, Mattseer-Analen, Braunau, Salzburg, Burghausen, Landshut