8. August 1615

Der Magistrat gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen

München * Das ständige Drängen Herzog Maximilians I. zeigt Erfolg. Der Magistrat der Stadt gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen.


Sortierung 1615

Suchbegriffe

Dreißigjähriger Krieg, Stadtbefestigung, Stadtmagistrat,

Personen

Maximilian I. Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1615

Nach 1615

München-Graggenau * Der „Hofprediger“ Jeremias Drexel geifert von der Kanzel: 

„Ich rufe auf Befehl Gottes und so laut ich nur kann, Bischöfen, Fürsten und Königen zu: Lasset die Hexen nicht leben!
Mit Feuer und Schwert ist diese schlimmste menschliche Pest zu vertilgen.“
 

1615

München-Graggenau * Der Teich im „Unteren Hofgarten“ wird eingelassen.  

An der Stelle des ehemaligen „Lustgartens“ Herzog Wilhelms IV. entsteht die „Zeughaus-Anlage“ Herzog Maximilians I.. 

1. April 1615

Berg am Laim * Der „Kastner“ und „Hofkammerrat“ Albrecht von Lerchenfeld erhält von Herzog Maximilian I. aufgrund seiner Verdienste die bisher herzogliche „Hofmark Berg am Laim“ übertragen.

12. September 1615

München-Graggenau * Ohne eigenes Zutun kommt das „Münchner Stadtgericht“ zu einem „Hexenprozess“.

Eine „Bettlerin“ wird nach einem Selbstmordversuch festgenommen und diese erklärt dazu völlig unerwartet, dass sie, Barbara „Bärbl“ Schwerzin, „vom Teufel besessen“ und sie, ihre Schwester Elisabeth „Elsl“ und besonders ihre Mutter Katharina „Hexen“ seien.

An diesem 12. September beginnt der „Hexenprozess“

4. Dezember 1615

München-Graggenau * Der „Stadtrat“ beschließt die Hinrichtung der drei „Hexen“: Barbara „Bärbl“, Elisabeth „Elsl“ und Katharina Schwerzin.

Auch der „Hofrat“ schließt sich dem Vorschlag an.

Doch nun stellt sich Herzog Maximilian I. gegen die Auffassung des „Stadtrats“ und seiner eigenen „Justizbehörde“.  

Auf Drängen Herzog Maximilians I. nimmt dieser städtische „Hexenprozess“ beinahe wieder ausufernde Formen an.
Getreu der Doktrin: „Wo eine Hexe ist, da sind noch mehr zu finden“


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