11. Juli 1623

Kurfürst Maximilian I. verlangt einen Beitrag zu den Kriegskosten

München * Kurfürst Maximilian I. verlangt von seiner Haupt- und Residenzstadt einen Beitrag zu den Kriegskosten in Höhe von 50.000 Gulden.

Zur Finanzierung des Betrags muss die Stadt ihrerseits eine Anleihe bei ihren Bürgern aufnehmen.
München wird unter der so herbeigeführten Verschuldung noch jahrzehntelang leiden.


1623

Suchbegriffe

Dreißigjähriger Krieg, Kriegskosten, Anleihe, Verschuldung,

Personen

Maximilian I. Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1623

Ab 1623

Graggenau * Der „Hofgarten“ wird in die Umwallung einbezogen.

1623

Wien - München * Kaiser Ferdinand II. erhebt Georg Schobinger in den erblichen Adelsstand.

25. Februar 1623

Wien - München * Kaiser Ferdinand II. löst sein Versprechen ein und belehnt Herzog Maximilian I. von Baiern mit der pfälzischen Kurfürstenwürde des gestürzten „Winterkönigs“ Friedrich V., jedoch zunächst nur für seine Person.
Außerdem wird ihm die Oberpfalz zugesprochen.

Die katholische Mehrheit ist damit im siebenköpfigen „Kurfürstenkollegium“ gesichert.

Damit besitzen die baierischen Wittelsbacher - mit Köln - über zwei von sieben Kurwürden.

10. März 1623

Au * Herzog Wilhelm V. kauft Johann Hebenstreit die „Hofmark Neudeck“ um 15.000 Gulden ab. 

29. Oktober 1623

Au * Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die „Carl-Borromäus-Kirche“ ein.

5. Dezember 1623

München * Albrecht Sigismund, der spätere Bischof von Freising und Regensburg, kommt in München zur Welt.  

Er ist der Sohn von Herzog Albrecht VI. und seiner Ehefrau Mechthilde von Leuchtenberg, der Tochter des Landgrafen Georg Ludwig von Leuchtenberg. 


Verwendet in Führung:




Dreißigjähriger Krieg, Kriegskosten, Anleihe, Verschuldung
Maximilian I. Kurfürst