26. April 1606

Die protestantische Mehrheit verprügelt spontan die Katholiken

Donauwörth * In Donauwörth zieht die katholische Minderheit - unter Verletzung des „Augsburger Religionsfriedens“ - aus Anlass einer jährlich stattfindenden „Bittprozession“ mit „fliegenden Fahnen“ vom „Kloster Heiligenkreuz“ aus. 

Es kommt zum Konflikt mit der protestantischen Mehrheit, die die Katholiken spontan verprügelt.

Donauwörth ist eine der acht „Freien Reichsstädte“, in denen nach den Bestimmungen des „Augsburger Religionsfriedens“ Katholiken und Protestanten das „Recht freier Religionsausübung“ genießen.


1606

Suchbegriffe

Dreißigjähriger Krieg, Donauwörth, Augsburger Religionsfrieden, Bittprozession, Kloster Heiligenkreuz Donauwörth,

Weitere Ereignisse im Jahr 1606

1606

München-Kreuzviertel * Herzog Maximilian I. lässt das „Hochgrab“ Kaiser Ludwigs des Baiern abbauen.

Die „Deckenplatte“ wird jetzt nur knapp über dem Boden verlegt.

1606

München-Kreuzviertel * Die vergoldete Madonnenfigur, die später die „Mariensäule“ schmücken soll, kommt auf den provisorischen Hochaltar der „Frauenkirche“.

Juni 1606

Donauwörth * Laurentius von Brindisi, ein führendes Mitglied des „Kapuzinerordens“, befindet sich auf dem Weg ins kaiserliche Wien.

In der „Reichsstadt“ Donauwörth wird er von einer Menge umzingelt und mit den Worten „Kapuziner, Kapuziner, Speck, Speck!“ verunglimpft und am Weitergehen behindert.


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Dreißigjähriger Krieg, Donauwörth, Augsburger Religionsfrieden, Bittprozession, Kloster Heiligenkreuz Donauwörth