3. Juli 1630

Graf von Tilly erhält den „Oberbefehl über das kaiserliche Heer“

Regensburg * Auf dem „Regensburger Kurfürstentag“ will Kaiser Ferdinand II. die Wahl seine Sohnes Ferdinand III. zum römischen König sichern und Unterstützung gegen die „niederländischen Generalstaaten“ einfordern.

Doch die Kurfürsten verweigern die Zustimmung zur Wahl Ferdinands III. und fordern stattdessen eine „Verringerung der kaiserlichen Armee“ und eine „Milderung der Kriegskosten“.
Gleichzeitig wird der „kaiserliche Oberbefehlshaber“ Albrecht von Wallensteins seines Postens enthoben.

Der 71-jährige Johann Tserclaes Graf von Tilly erhält zusätzlich zu seinem „Kommando der Liga“ nun auch noch den „Oberbefehl über das kaiserliche Heer“.
Zudem muss der Kaiser einer Überprüfung des „Restitutionsedikts“ zustimmen.


1630

Suchbegriffe

Dreißigjähriger Krieg, Regensburger Kurfürstentag, Regensburg, Niederländische Generalstaaten, Liga, Restitutionsedikt,

Personen

Ferdinand II. Kaiser Ferdinand III. Kaiser Maximilian I. Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1630

1630

Haidhausen * Oswald Schys von Peillenstein, „Kurfürstlicher Geheimrat“, „Hofkammerpräsident“ und „Pfleger von Rottenburg“, kauft dem „Leprosenhaus“, dort, wo sich die Straße nach Rosenheim und die „Salzstraße“ zweigen, einen kleinen Platz ab.

Dort lässt er drei Kreuze aufrichten.

Um 1630

München * Unter Kurfürst Maximilian I. werden eigene „Hundefänger“ und „Hundeschlächter“ besoldet, deren Aufgabe es ist, streundende Hunde einzufangen und zu erschlagen.  

Dies geschieht auch aus Angst vor der damals häufig auftretenden Tollwut. 

6. Juli 1630

Pommern * Der schwedische König Gustav II. Adolf landet mit einem Heer von 13.000 Mann an der Küste Pommerns und greift in die kriegerischen Auseinandersetzungen des „Dreißigjährigen Krieges“ ein.  

Ihm werden zwei siegreiche Schlachten genügen, um die kaiserlich-katholische Position in Norddeutschland zu zerschlagen und bis an die habsburgischen „Erblande“ vorzudringen. 


Verwendet in Führung:




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