1586

Mit dem „Weißbier“ ist durchaus Gewinn zu erzielen

München * Untersuchungen der „Hofkammer“ ergeben, dass aus dem „Weißbier“ durchaus Gewinn zu ziehen ist.

Voraussetzung ist die Errichtung eigener „Weißer Brauhäuser“ durch den Herzog.


1586

Suchbegriffe

Bier, Brauerei, Weißbier, Hofbräuhaus, Hofkammer, Weiße Brauhäuser,

Weitere Ereignisse im Jahr 1586

Ab 1586

Oberstdorf * In dem zum „Hochstift Augsburg“ gehörenden Oberstdorf werden zwischen 1586 und 1587 etwa 25 Personen als „Hexen“ verbrannt. 

1586

München * Die „Beschreibung und Contrafractur der vornehmbsten Stätt der Welt“ von Braun und Hagenberg zeigt eine Ansicht von München.

Auch sie gibt nur die typischen, naturbelassenen Kiesbänke in der Isar wieder.
Isarinseln sind noch immer nicht vorhanden.

3. Mai 1586

Au * Herzog Ferdinand von Baiern lässt zur Versorgung des großen Brunnens in seinem Münchner Garten am Neudeck ein Brunnwerk erbauen.

Außerdem kauft er die Neudecker Weiher.
Die Unterhaltung der Fischerei unterstand dem Hoffischer. 

14. Juni 1586

Winzer * Reichsfreiherr Ottheinrich von Schwarzenberg erhält von Herzog Wilhelm V. das Recht, in seinem Brauhaus in Winzer Weißbier zu brauen und es im Herzogtum zu verkaufen.

In der Verleihungsurkunde lässt der Herzog einen Passus aufnehmen, der ihm und seinen Wittelsbacher Nachkommen im Falle des Aussterbens der Familie von Degenberg berechtigt, neben denen von Schwarzenberg selbst Weißbier zu brauen.

13. September 1586

München * Drei „Wiedertäufer“ werden zum Tod mit dem Schwert verurteilt, weil sie trotz der Folter ihrem Glauben nicht abschwören wollen. 

Nach dem Verlesen des Todesurteils widerrufen zwei Delinquenten, weshalb nur ein Einziger hingerichtet wird.


Verwendet in Führung:

10. München - Weinstadt & Biermetropole
29. Graggenau




Sucbegriffe: Bier, Brauerei, Weißbier, Hofbräuhaus, Hofkammer, Weiße Brauhäuser