Januar 1326

Ludwig „der Baier“ bietet Papst Johannes XXII. einen Amtsverzicht an

München - Avignon * König Ludwig „der Baier“ bietet Papst Johannes XXII. einen Amtsverzicht zugunsten seines Vetters „Friedrich „dem Schönen“ an.

Doch der Papst geht auf das Angebot nicht ein.


1326

Suchbegriffe

Wittelsbacher, Amtsverzicht,

Personen

Ludwig IV. der Baier Kaiser Friedrich der Schöne Herzog Johannes XXII. Papst

Weitere Ereignisse im Jahr 1326

Ab 1326

Graggenau * Im Umkreis des „Franziskanerklosters“ und des „Alten Hofs“ lebt Dr. Marsilius von Padua.

Der Arzt, Jurist und Theologe ist der Autor des „Defensor pacis“.
Er begründet darin die politische Theorie vom Vorrang des weltlichen Herrschers über die Kirche, die letztlich auch zur „Säkularisation“ beitragen soll.

1326

Avignon * Im abschließenden Gutachten werden von 51 Lehrsätzen Occhams 29 als „häretisch oder irrig“, die übrigen 22 als „möglicherweise falsch“ bezeichnet.

Unter anderem wurde Ockham des „Pelagianismus“ für schuldig befunden.
[Der „Pelagianismus“ lehrt, dass die menschliche Natur – von Gott stammend – auch göttlich ist und dass der sterbliche Wille in der Lage sei, ohne göttlichen Beistand zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Damit steht seiner Verurteilung durch Papst Johannes XXII. nichts mehr im Wege, doch Ockham bleibt bis 1328 als Angeklagter in Avignon und es kommt aus unbekannten Gründen zu keinem Urteil.


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Wittelsbacher, Amtsverzicht
Ludwig IV. der Baier Kaiser, Friedrich der Schöne Herzog, Johannes XXII. Papst