21. Februar 1484

„Aufwandsentschädigung“ wegen der Pest

München * Während der Pestzeit haben die meisten Stadträte die Stadt verlassen. 

Diejenigen, die die Amtsgeschäfte weitergeführt haben, erhalten jetzt vom Rat eine „Aufwandsentschädigung“ zugebilligt.


1484

Suchbegriffe

Pest, Aufwandsentschädigung, Amtsgeschäfte, Stadtrat,

Weitere Ereignisse im Jahr 1484

Um das Jahr 1484

München * Aus diesen Jahren stammt ein Entwurf einer „Münchner Brauordnung“.

Als Begründung für das Entstehen dieses Entwurfs nennen die Verfasser „Missstände im Bräuamt“ und „zahlreiche Beschwerden“ darüber.
Die städtischen Gesetze umfassen die Organisation des Handwerks, die Herstellung des Produkts vom Einkauf der Rohstoffe bis zur Fertigung des Produkts und dessen Vertrieb.

Zudem finden sich in diesem ratsherrlichen Entwurf Anweisungen zum Bierpreis und zur Biersorte.
Die städtische Obrigkeit tritt eindeutig für die Interessen der Verbraucher ein.

1484

Rom-Vatikan * Der Verfasser des „Hexenhammers“, Heinrich Kramer [„Henricus Institoris“], erwirkt von Papst Innozenz VIII. die Bulle „Summis desiderantes“, in der er die von „Hexen“ begangenen Schäden beklagt, die in den „Erzbistümern“ Köln, Mainz, Trier, Salzburg und Bremen aufgetreten sein sollen.

Gleichzeitig kritisiert er den Widerstand, mit dem viele Städte und Territorien eine „Hexenverfolgung“ verweigern. 

1484

Rom-Vatikan * Papst Innozenz VIII. erlässt eine „Hexenbulle“.

1. Januar 1484

München * Noch immer herrscht die Pest in München. 

Wer kann, verlässt die Stadt. 

5. Februar 1484

München * Der Rat sagt der Gemain zu, für das Jahr 1483 keine Steuer zu erheben. 

Das Marktleben und der Handel waren durch die herrschende Pest zum Erliegen gekommen. 


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Pest, Aufwandsentschädigung, Amtsgeschäfte, Stadtrat