24. Oktober 1460

Die Stadtgrenzen werden im „Burgfriedensbrief“ festgelegt

München * Die Grenzen des Münchner „Burgfriedens“ werden im „Burgfriedensbrief“ festgelegt. 

Das auf der rechten Isarseite gelegene Gebiet gehörte ursprünglich zum „Landgericht Wolfratshausen“, das dort auch die „Jurisdiktion“, die „Gerichtsbarkeit“, ausübte. 
Die Stadtherren beantragten bei den regierenden Herzögen Johann und Sigmund die Erweiterung des „Münchner Burgfriedens“.  

In dem Erlass wurde daraufhin für den Bereich des „Gasteigs“ bestimmt:
„Es soll auch das Siechhaus auf dem Gastay enhalb der Yserpruckh vnnd auch dieselb Yserpruckh auch In vnnserer Statt München Burckfrid ligen.
Doch so behalten wir vnns den wasserstromb der Yser, das vnns der mit Herrlichkeit soll beleiben vnnd zustehen“
.


Sortierung 1460

Suchbegriffe

Burgfrieden, Burgfriedensbrief, Landgericht Wolfratshausen, Jurisdiktion, Gerichtsbarkeit, Gasteig,

Personen

Johann Herzog Sigmund Herzog

Weitere Ereignisse im Jahr 1460

1460

München-Graggenau * Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm und dem anschließenden Brand ist der Gebäudekomplex des Rathauses stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man über einen Neubau nachdenkt. 

1460

München * Weil Sebolt Schönmacher mit seiner „Alchemie“ etliche Bürger geschädigt hat, muss er schwören und versprechen, „zeitlebens nicht mehr in die Stadt und in das Land zu kommen“.

29. Februar 1460

München * Nach dem Tod Albrechts III. werden seine Söhne Johann IV. und Siegmund Herzöge im Teilherzogtum Baiern-München.


Verwendet in Führung:

03. Der Gasteig - Ein Stück Alt-München




Sucbegriffe: Burgfrieden, Burgfriedensbrief, Landgericht Wolfratshausen, Jurisdiktion, Gerichtsbarkeit, Gasteig
Personen: Johann Herzog, Sigmund Herzog