14. September 1829

Sultan Mahmud II. stimmt der Gründung des Staates Griechenlands zu

Adrianopel * Im „Frieden von Adrianopel“ wird der türkisch-russische Krieg beendet. 

Sultan Mahmud II. stimmt der Gründung des autonomen Staates Griechenlands zu.
Das Staatsgebiet Griechenlands ist allerdings nur etwa halb so groß wie heute. 


1829

Suchbegriffe

Frieden von Adrianopel, Griechenland, Türkei,

Personen

Otto König von Griechenland

Weitere Ereignisse im Jahr 1829

1829

Angers * Der „Orden der Frauen vom guten Hirten“ wird in Angers, am Unterlauf der Loire, in Frankreich gegründet.

1829

München * König Ludwig I. lässt Nanette Kaula als 17-jährige für die „Schönheiten-Galerie“ malen.

Sie trägt einen goldenen Pfeil in ihren dunklen Haaren.

Um 1829

München * Der jüdische Mitbürger Raphael Kaula wird er mit dem „Ritterkreuz des Ordens der Bayerischen Krone“ dekoriert und wird damit als „Baron de Murat“ in den Adelsstand erhoben.

1829

München * Lorenz Schellerer, der ebenfalls in die Familie Reichhart eingeheiratet hat, übt das Amt des „Bayerischen Scharfrichters“ aus.

Er ist der Nachfolger von Jakob Keysser.

1829

Wien * Nachdem das „Osmanische Reich“ seine bisherige Kontrolle über die Donau verloren hat, entsteht in Wien die „Erste privilegierte Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft“.

1829

München * Für Unteroffiziere werden allmählich Einzelbetten eingeführt.

22. Januar 1829

Vorstadt Au * Therese Nockher verkauft das „Nockher-Anwesen“ im Weiler Niedergiesing an ihren Nachbarn, den „Krebsbauern“ Balthasar Peter um 12.000 Gulden.

25. August 1829

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die „Ludwigskirche“ gelegt.

Oktober 1829

München-Theresienwiese * Wegen der oft ungünstigen Witterung im Oktober wird für den „Wiesnbeginn“ den 3. Sonntag im September vorgeschlagen.

Der Magistrat lehnt dieses Ansinnen mit der Begründung ab:
„Weil bey dem Oktober-Feste die umliegenden änger vieler Privater begangen und befahren werden, was den bestehenden Kulturverordnungen gemäß vor Michaeli um so weniger geschehen darf, da in hiesiger Gegend das Grumet vor Ende September nicht eingebracht wird“.

Oktober 1829

München-Theresienwiese * Am Eröffnungstag des „Oktoberfestes“ regnet es so stark, „dass selbst der königliche Pavillon keinen Schutz mehr gewährte“.

Vier Tage später setzen starke Schneefälle ein. „Alle Buden waren geschlossen, die Theresienwiese verödet“.

Zum Ausgleich wird die „Wiesn“ um acht Tage verlängert.
Da aber das Wetter auch weiterhin kalt und nass ist, kommen nur wenige Besucher.


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