5. Juni 1311

Die „Ottonischen Handfeste“ gibt den „Ständen“ neue Privilegien

Landshut * Herzog Otto III. von Niederbaiern gewährt in der „Ottonischen Handfeste“ den „Niederbaierischen Ständen“ Privilegien und Rechte gegen die Leistung einer einmaligen Steuer. 

Der Adel, der Klerus sowie die Städte und Märkte erhalten dadurch für ihre Besitzungen die „Niedere Gerichtsbarkeit“


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Suchbegriffe

Ottonische Handfeste, Stände, Privilegien, Rechte, Steuer, Adel, Klerus, Städte und Märkte, Niedere Gerichtsbarkeit,

Personen


Weitere Ereignisse im Jahr 1311

1311

München-Angerviertel * Der Klosterbau der „Franziskaner-Ordensmänner“ wird ein Raub der Flammen.

1311

München-Lehel * Eine „Walkmühle“ zur Tuchbereitung sowie ein „Loder-Ram“, ein Eisenrahmen, auf dem das Tuch gespannt wird, sind im später so genannten „Lehel“ entstanden.  

Auch die Lederer betreiben hier ihren „Lohstampf“

1311

Avignon * Papst Clemens V. befiehlt, dass die „Templer“ dort, wo dies noch nicht geschehen ist, der „Folter“ zu unterziehen sind.

Das ist die Iberische Halbinsel, Norditalien, Deutschland und England.

16. Oktober 1311

Vienne * Auf dem Konzil zu Vienne wird der Templerorden aufgehoben. Gleichzeitig entscheidet das Konzil aber auch, dass die Templer der ihnen vorgeworfenen Häresie und Blasphemie nicht überführt sind.

Bis dahin geht der König rücksichtslos gegen die Templer vor. Geständnisse werden durch die Folter erzwungen und der Widerruf durch Verbrennen geahndet. Trotzdem sterben viele Templer lieber im Feuer, als ihren Widerruf zurückzuziehen.


Verwendet in Führung:

01. Haidhausen - Bauern, Adel und Tagelöhner




Sucbegriffe: Ottonische Handfeste, Stände, Privilegien, Rechte, Steuer, Adel, Klerus, Städte und Märkte, Niedere Gerichtsbarkeit
Personen: Otto III. Herzog von Niederbaiern, Hofmark Haidhausen, Hofmark Berg am Laim