Um den 5. Mai 1323

Das „Freisinger Domkapitel“ wählt Albert von Enn zum Bischof

Freising * Das „Freisinger Domkapitel“ wählt den Freisinger „Dompropst“ Albert von Enn zum Bischof.  

Nachdem der Salzburger Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz die Wahl nicht bestätigen will, muss Papst Johannes XXII. in Avignon eine Entscheidung herbeiführen.  


Sortierung 1323

Suchbegriffe

Freising, Domkapitel, Domprobst, Avignon,

Personen

Enn Albert von Bischof von Brixen Johannes XXII. Papst

Weitere Ereignisse im Jahr 1323

1323

London * Wilhelm von Ockham wird der „Häresie“ bezichtigt.  

Die Anklageschrift zählt 56 Lehrsätze auf, die als „Irrtümer“ angeprangert werden.

Um April 1323

Nürnberg * Herzog Leopold von Österreich übergibt König Ludwig „dem Baiern“ in Nürnberg die „Reichskleinodien“.

Die „Insignien der Macht“ werden umgehend in Ludwigs Residenzstadt München gebracht und in der eigens für diesen Anlass neu ausgestatteten „Lorenzkapelle“ im „Alten Hof“ untergebracht.
Die „Reichsinsignien“ werden dort bis 1350 aufbewahrt.

April 1323

München * Der achtjährige Herzog Ludwig V., später genannt „der Brandenburger“, wird von seinem Vater König Ludwig IV. mit der „Markgrafschaft Brandenburg“ belehnt. 

Damit wird Ludwig V. „den Brandenburger“ zu einem der sieben Kurfürsten. 

12. November 1323

Vienne * Papst Johannes XXII. bezieht auf dem „Konzil von Vienne“ abschließend Stellung zur sogenannten „Armutsfrage“.

Die Lehre, wonach Christus und die Apostel kein Eigentum besessen haben, sei eine Entstellung der Evangelien, womit diese Lehre grundsätzlich für „irrtümlich und ketzerisch“ erklärt wird.

23. Dezember 1323

Avignon - Freising * Papst Johannes XXII. ernennt Johann Wulfing von Schlackenwerth zum Freisinger Bischof. 


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Personen: Enn Albert von Bischof von Brixen, Friedrich III. Bischof von Salzburg, Johannes XXII. Papst