6. November 1332

München erhält das Recht der Salzniederlage und des Salzhandels

München * Kaiser Ludwig IV. der Baier bestätigt der Stadt München das Recht der Salzniederlage und des Salzhandels. Er gibt ihr damit ein regelrechtes Salzhandelsmonopol.  

Von Wasserburg her darf das Salz zwischen Landshut und dem Gebirge nur bei München über die Isar gebracht werden. Die Urkunde wird - wegen ihrer wirtschaftlichen Bedeutung - mit einer Goldbulle besiegelt. Sie gilt als Magna Charta der Stadt.  

Der Salzhandel ist - neben dem Handel mit Wein - die wichtigste Quelle des wirtschaftlichen Aufstiegs der Stadt und war schon 1158 ein Auslöser der Marktverlegung von Föhring nach Munichen. 


Sortierung 1332

Suchbegriffe

Salzniederlage, Salzhandel, Salzhandelsmonopol, Wasserburg, Landshut, Isar, Goldbulle, Magna Charta, Wein, Weinhandel, Marktverlegung, Föhring, Munichen,

Personen

Ludwig IV. der Baier Kaiser

Weitere Ereignisse im Jahr 1332

1332

München * Kaiser Ludwig der Baier hat festgelegt: „Es mögen auch die Ritter alle Kurzweil vol treiben, mit Pyrsen, mit Paizzen, mit Jagen“.

In der Folge werden die zur Falkenjagd notwendigen und kunstvoll gearbeiteten Gerätschaften zum Statussymbol und zum Kennzeichen der Zugehörigkeit zur Oberschicht. Damit ist die Falknerei zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens an den Fürstenhöfen geworden.


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Sucbegriffe: Salzniederlage, Salzhandel, Salzhandelsmonopol, Wasserburg, Landshut, Isar, Goldbulle, Magna Charta, Wein, Weinhandel, Marktverlegung, Föhring, Munichen
Personen: Ludwig IV. der Baier Kaiser