8. Dezember 1621

Maximilian Heinrich, der spätere Kurfürst von Köln, wird geboren

München * Maximilian Heinrich, der spätere Fürstbischof und Kurfürst von Köln, wird in München geboren.  

Er ist ein Sohn von Herzog Albrecht VI. und dessen Ehefrau Mechthildis von Leuchtenberg.  
Sein Bruder Albrecht Sigismund ist Bischof von Freising und Regensburg.  
Zu seinen Onkeln zählen Kurfürst Maximilian I. sowie der Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln. 


1621

Suchbegriffe

Köln, Freising, Regensburg, Leuchtenberg,

Personen

Maximilian Heinrich Kurfürst von Köln Albrecht Sigismund Bischof von Freising Maximilian I. Kurfürst Ferdinand Kurfürst von Köln Albrecht VI. Herzog Mechthilde von Leuchtenberg Herzogin

Weitere Ereignisse im Jahr 1621

Ab der Brausaison 1621

München-Graggenau * Die von Elias Pichler kreierte neue „Bier-Spezialität“, das „Bockbier“, taucht bei allen Abrechnungen der Sudstätte als eigener Rechnungsposten auf. 

1621

München-Graggenau * Im „Pütrichhaus“ wird ebenfalls sie „Klausur“ eingeführt.

Damit sind die beiden ältesten Münchner „Seelhäuser“ zu traditionellen „Klöstern“ geworden.

1621

Wien * Kaiser Ferdinand II. erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag und gibt damit den Auftakt für den neuen Heiligenkult.

Um Januar 1621

Wien - München * Herzog Maximilan I. erhält als Pfand für seine Aufwändungen im Kampf gegen die „aufständischen Böhmen“ Oberösterreich übertragen.

Der Baiernherzog erhebt sofort Abgaben und lässt sie von Steuerbeamten eintreiben.
Ebenso schnell beginnt auch die „Rekatholisierung“ der Bevölkerung.

Beide Maßnahmen stoßen auf Widerstand.

24. April 1621

Heilbronn * Die protestantische „Union“ löst sich beim „Unionstag“ in Heilbronn - unter dem Eindruck der militärischen Überlegenheit der kaiserlichen Heere und der katholischen „Liga“ - selbst auf. 

21. Juni 1621

Prag * Nach dem Zusammenbruch des „Böhmischen Aufstands“ und der Flucht des „Winterkönigs“ Friedrich V. wird in Prag ein blutiges Gericht über seine Anhänger gehalten.

43 Todesurteile werden gesprochen, 27 an diesem Tag vollstreckt.
Zwölf der abgeschlagenen Köpfe werden zur Abschreckung am Prager „Brückenturm“ aufgesteckt und erst zehn Jahre später durch die sächsische Besatzungsmacht entfernt.

6. September 1621

Au * Neudeck wird „geschlossene Hofmark“.


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