1783

Der „Hundemarkt“ wird auf den „Viehmarkt“ an der Herrenstraße verlegt

München * Der „Hundemarkt“ wird von der „Schranne“ auf den „Viehmarkt“ an der Herrenstraße verlegt. 


1783

Suchbegriffe

Hund, Schweizer Hof, Hundemarkt, Hundehandel, Schrannenplatz, Marienplatz, Viehmarkt, Herrenstraße,

Weitere Ereignisse im Jahr 1783

Um 1783

Au * Lorenz Westenrieder lobt das „Hofkrankenhaus“ am heutigen Kolumbusplatz in seinen „Beschreibungen des kf. Gerichts Au“ in den schillerndsten Farben:

„Es hat für epidemische Kranheiten eine vortreffliche Lage an einem reinen Isarkanal, genießt der gesündesten Luft, und hat eine musterhafte Einrichtung.

Anfangs waren fünf Krankenzimmer, jedes mit sieben Betten vorhanden, wozu aber durch die Sorgfalt des itzigen Pflegers im Jahre 1782 von großmüthigen Gutthätern noch zwey schöne Zimmer mit 14 Betten errichtet wurden, welche zuverläßig unter die reinlichsten, und niedlichsten Krankenzimmer in ganz Deutschland zu rechnen sind“.

30. April 1783

München * Kurfürst Carl Theodor überträgt das „Privilegium des Pfandhauses“ an die Heiliggeistspitalverwaltung.

Die jährlichen Einnahmen kommen der Hebammenschule zugute und dienen der „Verpflegung hilfloser Kinder“ und „verunglückter armer Weibspersonen“

19. August 1783

Au - Haidhausen * Der „Schleibinger Bräu“ und andere namentlich nicht genannte Brauer werden beschuldigt, schlechtes „Märzenbier“ in ihren Kellern auszuschenken. 

Nach dem 3. September 1783

USA * Der königstreue Benjamin Thompson muss Amerika verlassen. Mit ihm emigrieren schätzungsweise weitere 80.000 Menschen.

3. September 1783

USA * Nachdem sich England mit Frankreich, Spanien und Holland geeinigt haben, wird der amerikanische Befreiungskrieg nach acht Jahren beendet und die Vereinigten Staaten von Amerika völkerrechtlich anerkannt.

17. September 1783

Dover - Wien * Mit dem Ende des Unabhängigkeitskrieges muss sich der 30jährige Benjamin Thompson um eine neue Tätigkeit bemühen. Von Dover aus reist er mit Ziel Wien ab. 

In Straßburg trifft er den wittelsbachischen Prinzen Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken, Oberst im Regiment d'Alsace und Garnisonskommandant. Der junge General gibt Thompson ein Empfehlungsschreiben an seinen Onkel, den pfalzbaierischen Kurfürsten Carl Theodor mit.


Verwendet in Führung:

15. Lehel
18. Krippen, Porzellan & Falkenjagd * Auer Impressionen im Nationalmuseum
29. Graggenau




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