13. Juli 2014

Die deutsche Fußballmannschaft wird „Weltmeister“

Rio de Janairo * Mario Götze schießt in der Verlängerung der offiziellen Spielzeit das einzige Tor des Spieles gegen die Argentinische Nationalmannschaft.  

Damit ist die deutsche Fußballmannschaft „Weltmeister“


2014

Suchbegriffe

Fußball-Weltmeisterschaft, Argentinien, Weltmeister, Rio de Janairo,

Personen


Weitere Ereignisse im Jahr 2014

2014

München-Thalkirchen * Die „Surfwelle“ an der „Floßlände“ in Thalkirchen ist ganz verschwunden, weil die Stadtwerke die Wasserzuführungen stark gedrosselt haben.  

Dabei galt diese Welle für Anfänger als ideal.  
Der „Eisbach“ ist nur was für Könner. 

2014

Bundesrepublik Deutschland - Freistaat Bayern * In Deutschland gibt es insgesamt 1.352 Brauereien.
Davon befinden sich 616 Braustätten in Bayern.

Der Bierabsatz liegt in Deutschland bei 95.620.000 Hektoliter.
Auf Bayern entfallen davon 23.131.000 Hektoliter.

2014

München * 197 „Falschparker“, zwanzig mehr als im Vorjahr, verhindern die Weiterfahrt der Straßenbahn. 

17. Januar 2014

München-Ludwigsvorstadt * Das „Deutsche Theater“ wird nach fünfjähriger Renovierungszeit mit einem „gigantischen Fest“ durch die „Münchner Philharmoniker“ wiedereröffnet.

25. Januar 2014

München-Ludwigsvorstadt * Im „Deutschen Theater“ beginnt mit dem Eröffnungsball „Hoch hinaus!“ die „Faschingssaison“ mit 16 Bällen. 

27. Januar 2014

München-Maxvorstadt * Der neu gestaltete „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ wird der Öffentlichkeit übergeben.

Der Platz wurde seit 2012 für 3,9 Millionen Euro umgestaltet und ergänzt.

  • Bäume schirmen den Platz jetzt besser vom Verkehr ab, der Parkplatz wurde verkleinert und die Säule mit der „Ewigen Flamme“ ist in den Mittelpunkt gerückt worden.
  • Eine 18,5 Meter lange und 1,3 Meter hohe Bronzetafel erinnert nun an die verschiedenen Opfergruppen.
  • Ein Bronzeband im Boden weist auf den Standort der früheren „Gestapo-Zentrale“ und zum „NS-Dokumentationszentrum“ hin. 
31. Januar 2014

München-Kreuzviertel * Im „Hotel Bayerischer Hof“ beginnt die 50. „Münchner Sicherheitskonferenz“.

12. Februar 2014

München-Graggenau * Vermutlich die „Pink Panthers“, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft „Chopard“ in der Maximilianstraße 11.

Der Überfall dauert nur Sekunden. 

Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert.  
Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. 
Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen.
Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. 

Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben.

Ob die Tat wirklich den „Pink Panthers“ zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 

9. März 2014

München * Das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, dass das „Verbot des Bierausschanks im traditionellen Steinkrug“ durch die EU durch Bayern erfolgreich verhindert worden ist.  

Zwei Monate vor der „Europa-Wahl“ ist das für Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ein weiterer Beweis für die „Regulierungswut“ der Brüsseler Bürokraten. 

Tatsache aber jedoch: Die Europäische Kommission hatte nie das Ziel, Bierkrüge aus Steingut zu verbieten.
Es ging lediglich um eine 10 Jahre alte Regelung, wonach Eichstriche auf Gläsern angebracht werden müssen, um die richtige Inhaltsmenge feststellen zu können.
Das ist aber beim „Keferloher“ schon aufgrund des Materials nicht anwendbar.

Biertrinker müssen in Gaststätten lediglich darauf hingewiesen werden, dass sie die Füllmenge im Krug durch ein sogenanntes „Umfüllmaß“, das kann ein Glaskrug sein, überprüfen lassen können.

10. März 2014

München * Prozessbeginn gegen den „Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern München“, Uli Hoeneß. 
Die Anklage lautet auf „Steuerhinterziehung“ in Höhe von 3,5 Millionen Euro. 

Zu Prozessbeginn gesteht Uli Hoeneß, dass nicht nur 3,5 Millionen, sondern 18,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen habe.
Er begründet dieses Geständnis damit, dass er einen reinen Tisch machen möchte, „ohne Wenn und Aber“.

11. März 2014

München * Im „Fall Uli Hoeneß“ überschlagen sich die Steuerhinterziehungs-Summen.

Eine Steuerfahnderin ermittelt aus den Zahlen von Uli Hoeneß, dass er nicht nur 18,5 Millionen, sondern insgesamt 27,3 Millionen Euro an Steuerzahlungen betrogen haben soll.
Und das sei der „best case“

12. März 2014

München-Graggenau * Der Stadtrat beschließt die Errichtung einer „Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt“

12. März 2014

Münster * Kardinal Reinhard Marx wird im 4. Wahlgang für sechs Jahre zum „Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz“ gewählt. 

Er löst damit den 75-jährigen Robert Zollitsch ab. 

13. März 2014

München * Die „Steuerschuld“ des „Bayern-Präsidenten“ Uli Hoeneß hat sich um weitere 1,26 Millionen Euro erhöht. 

Der „Solidaritätszuschlag“ muss noch einberechnet werden. 
Die Summe kann noch weiter steigen, weil sie von den Steuerfahndern bisher nur überschlägig berechnet worden ist. 

Das „Landgericht München II“ verurteilt Uli Hoeneß wegen „Steuerhinterziehung“ in Höhe von 28,46 Millionen Euro zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren. 
Die „Staatsanwaltschaft“ hat fünfeinhalb Jahre Haft gefordert.

Die Anwälte des „FC-Bayern-Präsidenten“ kündigen umgehend „Revision“ beim „Bundesgerichtshof“ in Karlsruhe an.

Bis das Urteil rechtskräftig ist, bleibt Uli Hoeneß auf freiem Fuß.

13. März 2014

München * Sepp Krätz handelt mi dem „Landgericht München I“ einen Deal aus.

Vor Gericht gibt der Wiesnwirt „Steuerverkürzungen“ zu.
So hat er in seinem Wiesnzelt „Hippodrom“ rund 988.000 Euro und in seinem Innenstadtlokal „Andechser am Dom“ etwa 115.000 € Steuern hinterzogen.
Im Gegenzug sichert ihm das Gericht eine Freiheitsstrafe von eineinalb bis maximal zwei Jahren auf Bewährung zu.
Der Prozess geht weiter.

Für den Erfolgsgastronomen Krätz kann das - durch die Entziehung der „Schankkonzession“ durch das Kreisverwaltungsreferat - dennoch das Aus als Wiesnwirt, für die Genehmigung zum „Frühlingsfest“ und für die Schankkonzession im „Andechser am Dom“ bedeuten.

14. März 2014

München * Uli Hoeneß weist nach seiner Verurteilung im Prozess wegen 28,46 Millionen Euro hinterzogenen Steuern seine Anwälte an, auf eine „Revision“ vor dem „Bundesverwaltungsgericht“ zu verzichten.

Gleichzeitig legt er seine Ämter als „Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern“ nieder.

Er muss damit seine dreieinhalbjährige Haftstrafe in der „Justizvollzugsanstalt Landsberg“ antreten.

16. März 2014

München * Bei der Wahl zum Oberbürgermeister treten erstmals zwölf Kandidaten gegeneinander an.

Dieter Reiter [SPD] erhält 40,4 Prozent, Josef Schmid [CSU] kommt auf 36,7 Prozent.
Sabine Nallinger von den GRÜNEN kommt auf 14,7 Prozent der Stimmen.

Die Entscheidung unter den beiden Erstplatzierten fällt nun bei der „Stichwahl“ am 30. März.

Bei der Wahl zum „Stadtrat“ erhält die CSU 32,6 Prozent [+ 4,9] und 26 [+ 3] Sitze.
Die SPD erringt 30,8 Prozent der Stimmen [- 8,9] und 25 [- 8] Sitze.
Die GRÜNEN kommen auf 16,6 Prozent der abgegebenen Stimmen [+ 3,6] und 13 Sitze [+ 2].

Insgesamt sind bei Kommunalwahl in München 14 Parteien angetreten:
Die FDP erhält 3,4 Prozent [- 3,4] und 3 Stadtratsmandate [- 2],  
die Freien Wähler bekommen 2,7 Prozent [+ 1,1] und 2 Stadtratsmandate [+ 2],  
die „Alternative für Deutschland - AfD“ kommt auf 2,5 Prozent [+ 2,5] und 2 Stadtratsmandate [+ 2],  
die ÖDP erreicht 2,5 Prozent [+ 0,8] und 2 Stadtratsmandate [+ 1],  
die Linke bekommt 2,4 Prozent [- 1,3] und 2 Stadtratsmandate [- 1],  
die „Rosa Liste“ kommt auf 1,9 Prozent [+/- 0] und ein Stadtratsmandat,  
die Partei „Hut“ erklimmt 1,3 Prozent [+ 1,3] und ein Stadtratsmandat [+ 1],  
die „Piraten“ erhalten 1,2 Prozent [+ 1,2] und ein Stadtratsmandat [+ 1],  
die „Bayernpartei - BP“ bekommt 0,9 Prozent [- 0,7] und ein Stadtratsmandat,  
die rechtsradikale „Bürgerinitiative Ausländerstopp - BIA“ kommt auf immerhin 0,7 Prozent [- 0,7] und erhält ein Stadtratsmandat,  
die islamfeindliche Partei „Die Freiheit“ kommt auf 0,6 Prozent [+ 0,6], bekommt aber keinen Platz im Münchner Stadtrat.

Damit ist das seit 1990 bestehende Rot-Grüne Bündnis gescheitert.

Auch bei der Wahl zum „Bezirksausschuss“ verliert die SPD massiv. 
Nur noch in 9 von 25 Gremien ist sie stärkste Fraktion (Bisher: 21). 
Die CSU wird in 13 Stadtbezirken stärkste Kraft (Bisher: 4) 
​Die GRÜNEN werden stärkste Fraktion in Au/Haidhausen, in der Ludwigsvorsadt-Isarvostadt und in der Maxvorstadt. 

17. März 2014

München * Nachdem auch die Staatsanwalt verzichtet Rechtsmittel beim Bundesgerichtshof einzulegen, ist das Urteil gegen den Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß rechtskräftig. 

19. März 2014

München-Ludwigsvorstadt * Mit dem Leonard Bernsteins Klassiker „West Side Story“ wird der Musical-Betrieb im „Deutschen Theater“ wieder aufgenommen. 

Das Musical hatte 1961 seine Europa-Premiere im „Deutschen Theater“.

24. März 2014

British Columbia/Kanada * Gegen 10:30 Uhr stirbt Jannik Inselkammer, Gesellschafter der „Augustiner Brauerei“ und erfolgreicher Immobilienunternehmer, beim „Helicopter-Skiing“ bei einem Lawinenunfall in der kanadischen Provinz British Columbia.
Er ist 45 Jahre alt.

Als „geschäftsführender Gesellschafter“ hält der Unternehmer 35 Prozent der Anteile an der „Augustiner-Brauerei“

28. März 2014

München * Sepp Krätz wird von der „Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München I“ in 36 Fällen wegen „Steuerhinterziehung“ zu einer „Freiheitsstrafe von einen Jahr und zehn Monaten auf Bewährung“ und einer Geldstrafe von 570.000 Euro verurteilt.

Das „Kreisverwaltungsreferat“ hat dem Wiesnwirt vom „Hippodrom“ bereits mitgeteilt, dass er nicht mehr auf‘s „Frühlingsfest“ darf und seine „Schanklizenz“ für seine Wirtschaft „Andechser am Dom“ verlieren wird.
Weil er dadurch kein Wirt mehr ist, kann er sich auch nicht für‘s Oktoberfest bewerben. 

30. März 2014

München * Bei der „Stichwahl“ der Oberbürgermeisterkandidaten erhält Dieter Reiter [SPD] 56,7 Prozent.
Sein Kontrahent Josef Schmid [CSU] kommt auf 43,3 Prozent der Stimmen.

Gewählter Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist damit Dieter Reiter. 

31. März 2014

München-Au * Der Mietvertrag des Sanitärgroßhandels im „Kegelhof“ läuft aus.  

Nun kann die städtische Wohnungsbaugesellschaft „GWG“ mit der „Weiterentwicklung des Komplexes Kegelhof“ beginnen. 

1. April 2014

München-Au * Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung prüft das „Landratsamt München“, ob dem Wiesnwirt Sepp Krätz auch die „Schanklizenz“ für die „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe entzogen werden soll.

Damit wäre Krätz‘ kleines „Gastronomie-Imperium“ endgültig zerschlagen. 
Nach seiner Verurteilung im „Steuerhinterziehungsprozess“ muss er bereits damit rechnen, dass ihm die „Schanklizenz“ für den „Andechser am Dom“ entzogen wird. 
Und damit braucht er sich gar nicht mehr um eine „Wiesn-Lizenz“ fürs „Hippodrom“ bewerben. 

8. April 2014

München * Nachdem das „Bayerische Innenministerium“ im Herbst 2013 die „Badeverordnung“ hat auslaufen lassen, endet in Bayern auch der darin enthaltene „Zwang zur Badekleidung“.  

Das Münchner „Kreisverwaltungsreferat“ will das „Nacktbaden“ in der Stadt auf insgesamt fünf Bereiche festschreiben.
Das sind jene Orte, an denen der hüllenlose Bade- und Sonnengenuss auch bisher schon erlaubt war und deren Adressen sich seit Jahren in diversen Reiseführern wiederfinden.  

Gerade die Nackerten im „Englischen Garten“ sind - vor allem bei Besuchern aus Ländern, in denen solche textilfreien Zonen als „unsittlich“ gelten - eine bekannte Touristenattraktion.  

Und das sind die künftigen „Nackerten-Paradiese“:

  • Im „Englischen Garten“ auf der „Schönfeldwiese“, hinterm „Haus der Kunst“, innerhalb des Ovals der Reitbahn.
  • In der „Schwabinger Bucht“, zwischen „Sulzbrücke“ und „Alte-Heide-Steg“ im nördlichen Teil des „Englischen Gartens“.
  • Am Ostufer der „Isarinsel Oberföhring“.
  • Bei „Maria Einsiedel“ im westlichen Hochwasserbett der Isar.
  • An der „Brudermühlbrücke“ im östlichen Hochwasserbett der Isar bis hinauf zur „Braunauer Eisenbahnbrücke“
  • Am Südufer des „Feldmochinger Sees“ dürfen die Münchner auch künftig auf ihre Badekleidung verzichten. 
  • Und selbst am „Flaucher“, dem „Nacktbadestrand Nummer Eins“, an dem bisher - sehr zur Verwunderung der Stadtpolitiker - „Textilzwang“ bestand, dürfen jetzt offiziell die letzten Hüllen fallen. 
9. April 2014

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des „NS-Dokumenationszentrum“ als „Lern- und Erinnerungsort“ muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 

14. April 2014

München-Theresienwiese * Wiesnwirt Sepp Krätz zieht seinen eigenen „Antrag auf Gestattung für das Frühlingsfest“ zurück. 

Statt ihm sollen seine Ehefrau Tina Krätz und seine Schwester Johanna Barsy das „Hippodrom“ betreiben.
Das „Kreisverwaltungsreferat - KVR“ stimmt dem Antrag zu.

Ob Sepp Krätz seine „Schankkonzession“ und damit seine Zukunft als Wirt des „Andechser am Dom“ weiter behalten kann, entscheidet das KVR nach Ostern.

Erst Anfang Mai will das „Landratsamt“ über die Zukunft seiner Konzession als Wirt der „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe entscheiden. 

Um den 20. April 2014

München-Au * Die Abbrucharbeiten an den Gebäuden um den denkmalgeschützte Fassade des „Zacherlbaus“ an der Ohlmüllerstraße haben begonnen.  

Auf dem Gelände soll der neue Verwaltungsbau der „Paulaner-Brauerei“ untergebracht werden.  
Lediglich die historische Fassade und die Kellergewölbe müssen erhalten werden. 

23. April 2014

München-Kreuzviertel * Der „Wiesnwirt“ Sepp Krätz verliert seine „Schanklizenz“ und muss den „Andechser am Dom“ bis 1. Juni räumen. 

Möglicherweise übernimmt - ebenso wie das „Hippodrom“ am „Frühlingsfest“ seine Ehefrau Tina Krätz und seine Schwester Johanna Barsy den Betrieb.

Vorsorglich hat Sepp Krätz gegen den „Konzessionsentzug“ geklagt.
Die Klage hat aufschiebende Wirkung, sodass er erstmal im „Andechser am Dom“ noch Wirt bleiben kann. 

25. April 2014

München-Theresienwiese * Beim „Frühlingsfest“ auf der „Theresienwiese“ wird das „Hippodrom“ nicht mehr vom Wiesnwirt Sepp Krätz, sondern von dessen Ehefrau Tina Krätz und seiner Schwester Johanna Barsy betrieben. 

Die beiden Damen stehen inzwischen auch an der Spitze der „Hippodrom Oktoberfest OHG“

27. April 2014

Rom-Vatikan * Papst Franziskus spricht zwei Päpste heilig.

Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. werden unter den 839 Heiligen aufgenommen, die seit 1594 formal anerkannt sind.
Sie gelten als Vorbilder eines christlich geführten Lebens und dürfen von den Katholiken in Gebeten angerufen werden. 

28. April 2014

München-Theresienwiese * Der „Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft“ befasst sich mit der Frage, wer die Nachfolge für „Wiesnwirt“ Sepp Krätz im „Hippodrom“ antreten soll.

Sepp Krätz war am 28. März von der „Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München I“ in 36 Fällen wegen „Steuerhinterziehung“ zu einer „Freiheitsstrafe von einen Jahr und zehn Monaten auf Bewährung“ und einer Geldstrafe von 570.000 Euro verurteilt.
Seine „Schanklizenz“ für den „Andechser am Dom“ hat er bereits verloren, das selbe Verfahren für die „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe wird im Mai angeschlossen.

Das „Wirtezelt“ wird Siegfried Able, der bisherige Wirt der „Kalbskuchl“ auf der „Wiesn“, übernehmen.

Er ist Betreiber des „See-Biergartens Lerchenau“ mit 1.200 Plätzen, des „Eiszaubers“ am Stachus und seit 2008 auch der „Kalbskuchl“.
Zudem gehören ihm „Pizza-Stände“ im Stachus-Untergeschoss und im Hauptbahnhof, in Letzterem auch der Süßigkeitenstand „Münchner Zuckerl“.
Im „Tierpark Hellabrunn“ hat er einen Biergarten, ein „Café“ und einen „Fish-and-Chips“-Stand.

Siegfried Able wird das „Hippdrom“ in „Marstall“ umbenennen.
Auch das „Festzelt“ wird vollkommen neu gestaltet.

Seine „Kalbskuchl“ mit 300 Plätzen übernimmt Erich Hochreiter, der Wirt des „Biergartens am Viktualienmarkt“.

Der Besetzung des „Wirtezeltes“ auf der Wiesn gehen hinter den Kulissen heftige Auseinandersetzungen.
Deutlich und laut fällt die Kritik an dem seit 1980 praktizierten „Vergabesystem“ der Stadt aus, das zwar korrekt abgewendet worden sei, aber aus einer Zeit stammt, als „Volksfeste“ noch ein reines „Reisegewerbe“ waren.  

Unangenehm heftig fällt die Kritik des „Sprechers der Wiesnwirte“, Toni Roiderer, aus.
Für ihn ist der „Emporkömmling“ Siegfried Able nur ein „Kioskbetreiber“, der nie „Wunschkandidat“ war. 
Die etablierten „Wiesnwirte“ wollen sogar ernstlich prüfen, ob sie ihn überhaupt in ihrem Kreis aufnehmen wollen.  

30. April 2014

München-Graggenau * „Oberbürgermeister“ Christian Ude verabschiedet sich an seinem letzten Arbeitstag auf dem Marienplatz von den Münchnerinnen und Münchnern. 

30. April 2014

München-Berg am Laim * Der Grundstein für die „Griechische Schule“ an der Berg am Laimer Hachinger-Bach-Straße wird gelegt.

1. Mai 2014

München-Graggenau * Seinen ersten Arbeitstag beginnt der neue Münchner „Oberbürgermeister“ Dieter Reiter auf der „Kundgebung des DGB“ auf dem Marienplatz. 

Weil er im Zusammenhang mit den städtischen Kliniken auch von „Personalabbau“ spricht, erntet er bei den anwesenden Gewerkschaftern Buh-Rufe und Pfiffe.  

Ob er sich jetzt den Schlegel zur Hand herbei gewünscht hat, dem ihm zuvor seine Mitarbeiter - verbunden mit dem Wunsch für einen „guten Start und einer glücklichen Hand - auch beim Anzapfen“ - geschenkt haben, ist nicht bekannt. 

2. Mai 2014

München * Der neugewählte Stadtrat konstituiert sich.  

6. Mai 2014

München * Ex-Wiesnwirt Sepp Krätz klagt gegen den Entzug seiner „Schanklizenz“ zum 1. Juni für den „Andechser am Dom“ gegen das „Kreisverwaltungsreferat“.

Sepp Krätz‘ Rechtsbeistand ist Peter Gauweiler. 

9. Mai 2014

München - München-Theresienwiese * Mit der Inbetriebnahme seiner Homepage, erfahren die Münchner mehr übers neue Wiesnzelt „Marstall“.

Über dem Eingang zum Zelt der Wirtefamilie Able soll eine „Quadriga“ thronen.
Das Zelt selbst bietet Platz für 4.800 Gästen, davon 880 im Garten.  

Der Stehplatzbereich an der Bar stellt weiteren 230 Besuchern Platz zur Verfügung.
Die Musikbühne wird die Form eines alten Karussells haben, die mit vielen Holzpferden geschmückt ist.  

Die Wiesnmusik übernehmen die „Münchner Zwietracht“ und „Die Oberbayern“.  
Die erste Gruppe ist schon seit vielen Jahren im „Hippodrom“ aufgetreten.  
Die Andere hat sich schon in der „Kalbskuchl“ ihre Erfahrung angeeignet. 

19. Mai 2014

München * Der Ex-Wiesnwirt Sepp Krätz hat vor dem Verwaltungsgericht einen Etappensieg errungen und darf seinen „Andechser am Dom“ über den 1. Juni hinaus gemeinsam mit seiner Tochter betreiben.  

Mit dem juristischen Sieg hat Krätz den „Sofortvollzug“ ausgehebelt.  
Bis zu einem abschließenden rechtskräftigen Urteil wird es noch Monate dauern. 

19. Mai 2014

München-Englischer Garten - Lehel * „Heimatminister“ Markus Söder eröffnet am „Chinesischen Turm“ - als Chef der „Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen“ - an diesem absolut unhistorischen Datum - die Feierlichkeiten zum 225. Jubiläum des „Englischen Gartens“.  

Um den 20. Mai 2014

München-Berg am Laim * Die Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt für das Wohnviertel „Baumkirchen Mitte“ werden aufgenommen.  

Insgesamt entstehen hier 560 Wohnungen.
Der erste Abschnitt umfasst 170 Wohnung, die bis Sommer 2016 fertiggestellt sein sollen. 

20. Mai 2014

München * Das „Kreisverwaltungsreferat“ legt beim „Bayerischen Verwaltungsgerichtshof“ Beschwerde ein.  

Das „Verwaltungsgericht“ hat in einem Eilverfahren entschieden, dass der „Andechser am Dom“ des Ex-Wiesnwirts  Sepp Krätz bis zum abschließenden Urteil über den „Entzug der Konzession“ geöffnet bleiben darf.  
Das könnte Jahre dauern.  

Damit, so das „Kreisverwaltungsreferat“, würde das Gaststättenrecht „zum stumpfen Schwert“ gemacht. 

21. Mai 2014

München-Maxvorstadt * Im Eingangsbereich des „Justizgebäudes“ an der Prielmayersteaße 5 wird eine „Gedenktafel für jüdische Juristen“ angebracht, die in der Zeit des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zwangsweise aus dem Justizdienst entfernt worden sind. 

26. Mai 2014

München-Graggenau - München-Theresienwiese * Der „Landesinnungsmeister der bayerischen Metzger“ Georg Schlagbauer von der CSU wird neuer „Wiesn-Stadtrat“.  

Der Besitzer einer „Metzgerei“ am Viktualienmarkt übernimmt mit dieser Funktion eine langjährige Domäne der SPD.  
Sein Vorgänger ist Helmut Schmid. 

Um den 30. Mai 2014

München * Die Wiesnwirte beschließen in ihrer Sitzung, den neuen Betreiber des „Marstall“, Siegfried Able, nicht in ihrem Kreis aufzunehmen.  

Das Verhältnis der Wiesnwirte zu Able ist seit längerem angespannt, nachdem er bereits im November 2013 ein neues großes Zelt in Auftrag gegeben hat und sich nicht mehr auf sein bisheriges kleines Wiesnzelt „Kalbskuchl“ beworben hat.  
Dieses Vorgehen führte zu dem Vorwurf, dass Able eindeutige Absprachen mit der Stadt getroffen hätte.  

Noch mehr dürfte den Sprecher der Wiesnwirte, Toni Roiderer, und die anderen Festwirte ärgern, dass Siegfried Able für seinen „Marstall“ eine abwechslungsreichere Speisenkarte wie in den anderen Zelten angekündigt hat.  

Erst nach dem „Oktoberfest 2014“ wollen die Wiesnwirte über die Aufnahme Ables in ihren Kreis endgültig beschließen.  

Dieser Zusammenschluss der Wiesnwirte ist allerdings keine offizielle Vereinigung, sondern lediglich eine privater Club, die sich seit etwa 40 Jahren um seine eigenen Interessen kümmert und diese nach Außen vertritt. 

4. Juni 2014

München-Theresienwiese * Der Preis für die Mass Wiesnbier überschreitet erstmals die magische Grenze von 10 Euro.  

Im „Löwenbräu-Festzelt“ und beim „Schottenhamel“ werden für den Liter Wiesnbier 10,10 Euro verlangt. 

23. Juni 2014

München-Theresienwiese * Das „Kreisverwaltungsreferat - KVR“ will für die etwa 1.000 „Wiesn-Ordner“ schärfere Regeln einführen.

 Jeder muss gut sichtbar einen Ausweis mit dem Namen des Ordners, Foto, Ordnernummer, Name der Sicherheitsfirma und dem amtlichen Siegel der Stadt tragen.  
Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.  

Außerdem werden die „Security-Firmen“ verdonnert, nur Mitarbeiter auf die Wiesn zu schicken, „die in rechtlicher und fachlicher Hinsicht geschult, körperlich geeignet sowie der deutschen Sprache mächtig sind“.  
Die Schulungen müssen speziell auf den Wiesn-Einsatz zugeschnitten sein und ihren Schwerpunkt im Bereich „Deeskalation“ und „Gewaltprävention“ haben. 

24. Juni 2014

München-Englischer Garten * Franz Herzog von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, spricht sich für den Tunnel unter dem „Englischen Garten“ und die Wiedervereinigung des Parks aus:
„Das ist ein Projekt von allergrößtem Interesse, nicht nur für München, sondern für ganz Bayern“.  

70 Millionen Euro soll laut den Initiatoren Petra Lejeune und Hermann Grub das Projekt kosten.  
Auch die zuständigen „Finanzminister“ Markus Söder und „Innenminister“ Joachim Herrmann haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. 

24. Juni 2014

New York * Das Originalmanuskript von Bob Dylans Song „Like a Rolling Stone“, das er mit Bleistift auf einem Hotel-Briefpapier verewigt hat, wird in New York um zwei Millionen Dollar versteigert.  
Ein weiteres Dylan-Manuskript mit dem Titel „A hard rain‘s a-gonna fall“ erzielt immerhin noch 485.000 Dollar.  

Eine von den Beatles im Jahr 1961 in Hamburg signierte Rechnung bringt immerhin noch 375.000 Dollar.  
Yeah, yeah, yeah! 

25. Juni 2014

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Vorstellung von „The Wiz“ löst sich die Sprinkleranlage in neu renovierten „Deutschen Theater“ aus ungeklärten Gründen aus.  

Es entstehen große Schäden an der Bühnentechnik, weshalb die fünf Produktionen „The Wiz“, „Ewig jung“, „Dylan“, „Alice“ und „Der kleine Drache Kokosnuss“ ersatzlos gestrichen werden. 

1. Juli 2014

München-Graggenau * Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über einen sensationellen Fund im „Apothekenhof“ der Münchner „Residenz“.  

Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren „Apothekenhof“ beigesetzt wurde.  
Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern.  
Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln.  

Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt.  

Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der „Residenz“ ausgestellt werden. 

8. Juli 2014

München-Graggenau - München-Theresienwiese * Der Stadtrat bestätigt in seiner Vollversammlung die „Ausweispflicht“ für „Wiesn-Ordner“ und die entsprechenden Bußgelder bei Nichteinhaltung der Vorschriften. 

8. Juli 2014

München * Der „Verwaltungsgerichtshof“ entzieht dem Ex-Wiesnwirt Sepp Krätz endgültig die Konzession für den „Andechser am Dom“.  

Schließen muss der „Andechser“ aber nicht.  
Sepp Krätz wird zwar als Geschäftsführer ausscheiden, seine Tochter, die seit Längerem schon mit ihrem Vater gemeinsam an der Spitze der Wirtschaft steht, wird das Lokal weiter betreiben.  
Die Stadt will dieses Modell akzeptieren, wenn Krätz schriftlich erklärt, dass er seiner Tochter keine Weisungen erteilen wird.  

Das Hauptsacheverfahren läuft noch weiter.  
Bis zur Urteilsverkündung kann es noch Jahre dauern.  

Offen ist auch noch, wie es mit der „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe weitergeht.  
Das Verfahren wird beim zuständigen „Landratsamt“ geführt.  
Die Entscheidung steht noch aus. 

14. Juli 2014

München-Theresienwiese * Der Aufbau der 181. „Wiesn“ beginnt.  
Alleine der Auf- und Abbau einer „Wiesn-Festhalle“ kostet rund eine Million Euro.  

Nach langer Zeit gibt es mit dem „Marstall“ ein neues „Festzelt“.  
Es löst das „Hippodrom“ ab. 

20. Juli 2014

München * Mit einem „Big Jump“ demonstrieren Münchnerinnen und Münchner für die Aufhebung des „innerstädtischen Badeverbots“.  

25. Juli 2014

München * Der neue „Krug der Wiesnwirte“ wird präsentiert.  

Ihn ziert das Konterfei eines ehemaligen Kollegen: den Steyrer Hans. 

29. Juli 2014

München-Theresienwiese * Josef Schmid, 2. [CSU-]Bürgermeister und „Wirtschaftsreferent“, stellt die neuen „Wiesn-Attraktionen“ vor.  

Das „Marstall-Festzelt“ von Siegfried Able wird im Inneren 3.500 und draußen 900 Sitzplätze bieten.  
Statt dem leuchtenden Rot des „Hippodroms“ überwiegt Weiß mit etwas Blau.  
Das Thema „Pferd“ steht im Mittelpunkt. 

29. Juli 2014

München-Ludwigsvorstadt * Das nach einem Wasserschaden geschlossene „Deutsche Theater“ wird mit dem „Alvin Ailey American Dance Theater“ wiedereröffnet. 

31. Juli 2014

München-Theresienwiese * Auf der „Theresienwiese“ soll im Juni 2015 ein „Kamelrennen“ stattfinden.  

Auf einem 1,8 Kilometer langen Sand-Rundkurs sollen die bis zu 70 Stundenkilometer schnellen „Renn-Dromedare“ erstmals außerhalb der Arabischen Halbinsel gegeneinander antreten.  
Die bis zu zehn Millionen Dollar teueren Kamele werden mit Spezialflugzeugen nach München gebracht.  

Als Jockeys wurden bis vor kurzem - wegen dem geringen Gewicht - Kinder eingesetzt, die ihren Familien in Asien abgekauft wurden.  
Diese viel kritisierte Praxis haben die Golfstaaten inzwischen aufgrund der Interventionen der „Unicef“ eingestellt.  

Die Kinder wurden von teueren Computern ersetzt, die ihre Peitschen ferngesteuert schwingen.  
Gelenkt werden diese von den Kamelbesitzern, die neben der Dromedar-Rennbahn mit ihren „Off-Road-Pick-Ups“ fahren.  
Auch hier sollen sich „spektakuläre Duelle“ abspielen. 

31. Juli 2014

München-Au *Das Konzept für das „Großprojekt Kegelhof“ wird vorgestellt.  

Das Gebäude entlang dem Auer Mühlbach wird abgerissen und mit 27 Wohnungen für Senioren neu aufgebaut.
 Unter dem Gelände entsteht eine Tiefgarage.

Der Gebäudekomplex am Imma-Mack-Weg wird saniert und umgebaut.  
Unten bezieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft „GWG“ Büros, darüber kommen elf Wohnungen. 

1. August 2014

München-Englischer Garten * Im „Café Fräulein Grüneis“ im „Englischen Garten“ treffen sich Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden.  

Sie wollen sich über ihre regionalen Projekte austauschen. 

4. August 2014

München * Der neue „Familienreport“ des „Bayerischen Sozialministeriums“ zeigt, dass sich die Zahl der „unehelich geborenen Kinder“ seit den 1990er Jahren verdreifacht hat.  

Außerordentlich hohe uneheliche Geburtsraten zeigen die ost- und nordbayerischen Randregionen auf.  
Anders gesagt: Je christlicher die Bevölkerung, desto höher die Zahl der „unehelich geborenen Kinder“

5. August 2014

München-Berg am Laim * Nach dreijähriger Restaurierung [600 Arbeitsstunden] in Regensburg kommt der „Erzengel Michael“ mitsamt dem „Satan“ wieder an seinem angestammten Platz an der Berg am Laimer „Michaelskirche“

9. August 2014

Flughafen MUC * Am 9. und 10. August findet am „Flughafen“ die „4. Europameisterschaft im Stationary Wave Riding“ statt. 

3. September 2014

Planegg * Die Wiesnwirte der großen Festzelte treffen sich - wie jedes Jahr - in der Planegger Wallfahrtskirche „Maria Eich“, um dort eine mehrere Kilo schwere Kerze zu stiften.  

Diese Tradition hat der ehemalige „Sprecher der Wiesnwirte“ und Festwirt der „Bräu-Rosl“, Willy Heide, nach dem „Oktoberfest-Attentat“ im Jahr 1980 ins Leben gerufen.  
Sie soll für eine „friedliche Wiesn“ stehen.

Georg Heide, der Sohn des 2011 verstorbenen Willy, setzt die Tradition gemeinsam mit seiner Frau Renate und Tochter Daniela fort.  

Bei den Münchnern hält sich aber eisern das Gerücht, dass das Mordstrumm von einer Kerze für eine sich pünktlich zum Wiesn-Beginn einstellende Schönwetterfront gestiftet wird. 
Denn schönes Wetter bedeutet für die Wiesnwirte auch gute Umsätze und damit Gewinn.  

Denn wie singen die „Festwirte“ in Maria Eich:  
„Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not“

8. September 2014

München * Die Frau und die Kinder von dem in der „Strafvollzugsanstalt Landsberg“ wegen Steuerhinterziehung zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe einsitzenden Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß geben seinen „Bayerischen Verdienstorden“ persönlich bei „Ministerpräsident“ Horst Seehofer zurück.  

Die „Bayerische Staatskanzlei“ soll Hoeneß zu diesem Schritt bedrängt haben.  
Es sei ein ungeschriebenes Gesetz, dass zu einer Strafe ohne Bewährung Verurteilte den Orden zurückgeben müssen.  

Der „Bayerische Verdienstorden“ wurde Uli Hoeneß im Jahr 2002 verliehen. 

9. September 2014

München-Lehel * Das „Staatliche Museum für Völkerkunde“ in der Maximilianstraße wird in „Museum Fünf Kontinente“ umbenannt.  

„Die Umbenennung ist das Ergebnis einer intensiven Phase der Reflexion und Neuorientierung“, sagt die Direktorin Christine Kron.  
Das Haus „steht für einen einzigartigen Zugang zum kulturellen Reichtum der Menschheit“ und ist „ein Ort des kulturellen Dialogs zwischen Menschen aller Kontinente“.  

Obwohl die Sammlung rund 160.000 Objekte, plus 135.000 Fotos und 100.000 Bücher umfasst, gehört es zu den beschaulicheren und weniger bekannten Münchner Museen. 

12. September 2014

München-Untergiesing * Im „Tierpark Hellabrunn“ wird die einhundert Jahre alte Kuppel des „Elefantenhauses“ gesprengt.  

Das Ammoniak im Urin der Tier hat dem byzantinischen Kuppelbau aus dem Jahr 1914 so zugesetzt, dass er bereits 2010 wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt werden musste.  

Jetzt soll das Ensemble saniert und originalgetreu wieder aufgebaut werden.  
Dabei soll es mehr Platz für die Tiere geben. 

15. September 2014

München * Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird zum „Ehrenbürger“ ernannt. 

20. September 2014

München-Theresienwiese * Das 181. „Oktoberfest“ beginnt. 

Mit vier Schlägen zapft der neu gewählte Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter im „Schottenhamel-Festzelt“ das erste Fass an. 

Mit dem Ruf „Ozapft is“ ist die Wiesn schließlich offiziell eröffnet. 

Oktober 2014

München-Theresienwiese * Der geschätzte Wirtschaftswert des „größten Volksfestes der Welt“ liegt bei etwa 954 Millionen Euro.

Die Stadt als Veranstalter nimmt lediglich 7,3 Millionen Euro an „Stand­entgelten“ ein.
Die Kosten liegen bei 5,7 Millionen Euro.
Die Differenz von 1,6 Millionen Euro wird in die Instandhaltung und den Ausbau des „Festgeländes“ investiert. 

5. Oktober 2014

München-Theresienwiese * Das „Oktoberfest 2014“ endet. Das Fazit lautet: 

In 16 Tagen besuchten 6,3 (6,4) Millionen Besucher die Wiesn, davon kamen 610.000 (540.000) Gäste auf die „Oide Wiesn“.
Der Konsum und damit die Umsätze waren zum Teil rückläufig. (Zahlen in Klammer = 2013)
6,5 (6,7) Millionen Mass Wiesnbier wurden getrunken.
112 (114) Ochsen wurden in der „Ochsenbraterei“ verzehrt, in der „Kalbsbraterei“ 48 (58) Kälber verspeist.

Insgesamt wurden 1.290 (1.552) „Straftaten“ bei der Polizei angezeigt.
Es gab __ (492) Festnahmen.
398 (449) „Körperverletzungen“ wurden von der Polizei registriert.
Die Polizeistatistik weist __ (99) Gewalttaten („gefährliche Körperverletzungen“) aus, worunter auch die 36 (58) „Masskrugschlägereien“ zählen.
__ (44) Täter konnten sofort festgenommen werden.
__ (6) „Raubüberfälle“ wurden angezeigt und __ (46) „Falschgelddelikte“ erfasst.
__ (504) „Taschendiebstähle“. __ (78) Täter konnten gefasst werden.
__ (16) Strafanzeigen wurden wegen „Sexualdelikten“ gestellt, darunter wegen __ (zwei) „Vergewaltigungen“.  

3.603 (7.551) Hilfeleistungen mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
__ (914) Patienten mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
681 (638) Wiesn-Besucher mussten wegen „Alkoholvergiftungen“ medizinisch überwacht werden.
Der überwiegende Teil dieser Patienten ist zwischen 18 und 30 Jahren alt, etwa ein Drittel ist weiblich.
__ (27) Personen waren jünger als 16 Jahre.
(230) Verstöße gegen das „Betäubungsmittelgesetz“ wurden registriert.

150 (140) Mal musste der „U-Bahnhof Theresienwiese“ gesperrt werden.
112.000 (81.000) „gestohlene“ Masskrüge werden den Besuchern wieder abgenommen.
3.646 (rund 4.200) Fundstücke wurden im „Wiesn-Fundbüro“ abgegeben. Darunter das obligatorische Gebiss.

__ (22.221) Autofahrer wurden kontrolliert.
Bei __ (473) Fahrzeugführern wurde Alkoholeinfluss festgestellt.  

Wasserverbrauch: 115.000 Kubikmeter
Gasverbrauch: 220.000 Kubikmeter
Stromverbrauch: 2,98 Millionen Kilowattstunden

5. November 2014

München * Die „Münchner Gesellschaft Narrhalla“ nominiert den Sänger „Heino“, 75, als 43. Ordensträger für den „Karl-Valentin-Orden 2015“.  

Verliehen wird der Orden - so die „Narhalla“ - für „die humorvollste beziehungsweise hintergründigste Bemerkung im Sinne von Karl Valentin, für eine Rede oder Handlung, für ein Zitat, welches in der Öffentlichkeit publik wurde“.  

Der Orden wurde erstmals 1973 an den Kabarettisten Werner Fink verliehen. 

6. November 2014

Obergiesing * Der Brauereibetrieb im „Giesinger Bräu“ in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der „Heilig-Kreuz-Kirche“, nimmt seine Tätigkeit auf. 

Die „Giesinger Brauer“ schreiben mit dem Bauvorhaben ein Stück Münchner Biergeschichte.
Am neuen Standort kann die Kapazität bereits in der ersten Ausbaustufe auf 5.000 Hektoliter pro Jahr gesteigert werden.
Das Gebäude gehört den Stadtwerken, die Brauer ziehen als Mieter ein.

2,8 Millionen Euro investierte der „Giesinger Bräu“ in sein neues Brauhaus.
Das neue „Brauhaus“ samt „Bierstüberl“ und „Freischankfläche“ breitet sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern aus.
Die Gäste im 60 Plätze fassenden „Bräustüberl“ können durch ein riesiges Panoramafenster in die Brauerei und die „Flaschenabfüllanlage“ schauen.

In zwei weiteren Schritten soll danach die Braukapazität auf bis zu 13.000 Hektoliter jährlich erhöht werden.
Eine erhöhte „Freischankfläche“, sowie eine Rampe, über die Lkw Malz liefern und das Bier für die Getränkemärkte abholen können, ergänzen den Braubetrieb.

Am neuen Ort ist genügend Platz für Fassbier.
Bisher füllte die Brauerei ihr Bier vor allem in Flaschen ab.

16. November 2014

München-Maxvorstadt * Im „Volkstheater“ findet die dritte „SAUBANDE-Matinée“, des „Karl Valentin-Liesl Karlstadt-Fördervereins“, statt.  

Es wirken mit: Luise Kinseher, Maria Peschek, Frank-Markus Barwasser (alias Erwin Pelzig), die Couplet AG, Bele Turba, das „Fünferl“ mit Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Sebi Tramontana und Andreas Koll, Hans Well mit den „Wellbappn“, Stephan Zinner und Holger Paetz. 

11. Dezember 2014

München * „Generalbundesanwalt“ Harald Range nimmt - 34 Jahre nach dem „Oktoberfest-Attentat“ - die Ermittlungen offiziell wieder auf.  

Eine neue Zeugin hatte sich bei dem Münchner Anwalt Werner Dietrich gemeldet.  
Ihre Aussage war ausschlaggebend für die Wiederaufnahme des Verfahrens.  

Dietrich hatte in den vergangenen Jahrzehnten mehrere „Wiederaufnahme-Anträge“ gestellt.
Der Dritte war jetzt erfolgreich.  
„Die Ermittlungen fangen jetzt wieder ganz am Anfang an“.  

Mit den Ermittlungen hat der Karlsruher „Generalbundesanwalt“ das „Bayerische Landeskriminalamt“ beauftragt.  
Ob das die richtige Entscheidung ist, muss die Zukunft klären.

22. Dezember 2014

Crawford * Der britische Pop-Star Joe Cocker stirbt im Alter von 70 Jahren in Crawford/Colorado. 

22. Dezember 2014

München-Graggenau * Auf dem Max-Joseph-Platz demonstrieren nach Polizeiangaben „mindestens 12.000“, nach Aussagen der Veranstalter um 20.000 Münchner für „Humanität, Respekt und Vielfalt“ und gegen die fremdenfeindlichen und rechtsextremen Parolen der „PEGIDA-Bewegung“ [„Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“].  

Organisiert hat die Veranstaltung die Initiative „Bellevue di Monaco“ um Till Hofmann, Alex Rühle, Matthias Weinzierl und andere.  

Auf der Bühne standen Künstler wie Konstantin Wecker, die „Sportfreunde Stiller“, „Koflgschroa“, Ami Warning, „The Notwist“ sowie die Kabarettisten Christian Springer, Max Uthoff, Claus von Wagner, Michael Mittermeier, Georg Ringsgwandl und andere.  

Dieter Reiter kommt in seiner Funktion als Münchner Oberbürgermeister.  
In seiner Ansprache sagt er: „Die Teilnahme an einer Demonstration ist eine bewusste Entscheidung und damit tragen die Teilnehmer auch eine Verantwortung.  
Aus dieser Verantwortung dürfen wir die Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen nicht entlassen“
.  

Am Ende der Demonstration singen Tausende Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“.
Die Hymne des Abends heißt „Freude schöner Götterfunke“

31. Dezember 2014

München * In der „Zusammenstellung der städtischen Zuschüsse“, die der Münchner „Stadtkämmerer“ Ernst Wolowicz jedes Jahr veröffentlicht, werden die Subventionen im Kultur-, Unterhaltungs- und Bildungsbereich deutlich.  

  • Das „Stadtmuseum“ wird pro Besucher mit 106,55 Euro unterstützt,  
  • die „Münchner Philharmoniker“ erhalten pro Zuhörer 97,13 Euro,  
  • das „Volkstheater“ kriegt für jeden Zuschauer 77,67 Euro,  
  • in der „Stadtbibliothek“ wird jedes ausgeliehene Buch mit 2,99 Euro bezuschusst,  
  • nur der „Tierpark Hellabrunn“ sorgt 2014 für ein positives Ergebnis.
    Die Eisbär-Babies führten zu einem enormen Besucheranstieg von 1,7 auf 2,12 Millionen.
    Damit überstiegen die Einnahmen die Ausgaben.
    Trotzdem wird jede Eintrittskarte mit 93 Cent subventioniert. 

Verwendet in Führung:




Fußball-Weltmeisterschaft, Argentinien, Weltmeister, Rio de Janairo
Götze Mario