1380

Das „Isartor“ wird nun auch „Zolltor“ genannt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als „Zollstätte für den Einfuhrzoll“ wird das „Isartor“ nun auch „Zolltor“ genannt.  

Das „Isartor“ besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.  
Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.  
Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten „Torhalle“.  

Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte „Stadtgraben“ überwunden werden.  
Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als „Zugbrücke“ hochgeklappt werden kann.  

Beim Turm des „Isartores“ kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines „Fallgitters“ erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben. 


1380

Suchbegriffe

Isartor, Zolltor, Stadtgraben, Zugbrücke, Fallgitter, Einfuhrzoll,

Weitere Ereignisse im Jahr 1380

20. Januar 1380

München * Im Gerichtsbuch der Stadt München erscheint erstmals der wörtliche Begriff Burgfrieden.


Verwendet in Führung:

15. Lehel
29. Graggenau
32. Ums Isartor zum ...
39. Angerviertel



Stadtteil: 56
Straße: Isartorplatz 0
Position: 48.13516 - 11.58177
Sucbegriffe: Isartor, Zolltor, Stadtgraben, Zugbrücke, Fallgitter, Einfuhrzoll