1610

Die Baumaßnahmen für den zukünftigen „Hofgarten“ beginnen

München-Graggenau * Die Baumaßnahmen für den zukünftigen „Hofgarten“ beginnen im Osten.

Sie dauern bis 1620.  
Der Garten wird beträchtlich vergrößert und erreicht etwa seine heutige Dimension. 


1610

Suchbegriffe

Hofgarten, Neuveste, Residenz,

Personen

Maximilian I. Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1610

1610

München - Mainz * Die „Liga“ wird in ein oberländisches und ein rheinisches Direktorium unter der Leitung von Maximilian I. und dem Mainzer Kurfürsten eingeteilt.

Die militärische Leitung der Gesamt-“Liga“ bleibt beim baierischen Herzog.
Johann Tserclaes Graf von Tilly wird „Bundesfeldherr der katholischen Liga“.

13. Januar 1610

Graz • Maria Anna, die Tochter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. und der baierischen Herzogin Maria Anna, spätere zweite Ehefrau des baierischen Kurfürsten Maximilian I., kommt in Graz zur Welt. 

30. März 1610

Bamberg * Friedrich Förner hat in Bamberg ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ erlassen. 

Mai 1610

Au - Haidhausen - Untergiesing * Der „Gerichtsbezirk ob der Au negst München“ wird wegen seiner besonderen Sozialstruktur geschaffen.  

Die vergleichsweise große Einwohnerzahl der Ortschaften Haidhausen, Au und Niedergiesing, das sich in der Gegend um den heutigen „Nockherberg“ befindet, und der daraus resultierende Verwaltungs- und Jurisdiktionsbedarf erfordert diese Sonderstellung.

Gerade auch deshalb, weil das „Landgericht“ weit entfernt liegt und der „Richter von Wolfratshausen“ sowie der „Amtmann von Perlach“ den Verhältnissen nicht mehr gewachsen sind.

In einem ersten Schritt werden diese Orte dem „Hofoberrichter“ unterstellt. 

Um Mai 1610

München * Noch während die „Wemdinger Hexenprozesse“ laufen, nutzt der „Hofratskanzler“ Dr. Johann Simon Wagnereckh die Gunst der Stunde und bringt seinen abgeschmetterten Vorschlag für ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ wieder aufs Tablett. 

3. Juni 1610

München-Kreuzviertel * Durch den anhaltend großen Zulauf wird von 17 Münchner Bürgern im Jesuitengymnasium eine dritte, die „Marianische deutsche Kongregation der Herren und Bürger zu unserer Lieben Frau Verkündigung“ gegründet. 

6. Juni 1610

Annecy • Das erste Kloster des Ordens der Heimsuchung Mariens wird in Annecy, der Stadt, in der Franz von Sales als Bischof lebt, gegründet. Der Orden wird von Franz von Sales und Franziska von Chantal gegründet.

Die Ordensgründer wollen mit diesem Namen die aktive Tätigkeit des Neuen Ordens ausdrücken: Heimsuchungsschwestern sollten Arme, Kranke und Bedürftige daheim aufsuchen, um sie zu unterstützen. 

Oktober 1610

Augsburg * Bischof Heinrich V. von Knöringen erlässt ein entsprechendes „Aberglaubens- und Hexenmandat“ für das „Hochstift Augsburg“.

Sie alle stehen damit in einer Linie mit den fränkischen Bischöfen und den Fürsten in München sowie Köln und zählten zu den von Papst Urban VIII. so bezeichneten „Zelanten“

5. November 1610

Rom * Die „Marianische Deutsche Kongregation der Herren und Bürger zu Unserer Lieben Frauen Verkündigung“ wird der „Marianischen Mutterkongregation“ in Rom angegliedert.  


Verwendet in Führung:

29. Graggenau




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