20. Mai 1944

Joe Cocker wird in Sheffield (Großbritannien) geboren

Sheffield * Joe - eigentlich John Robert - Cocker wird in Sheffield (Großbritannien) geboren. 


1944

Suchbegriffe

Sheffield/GB,

Personen

Cocker Joe Popstar

Weitere Ereignisse im Jahr 1944

1944

Schwabing * Das alte „Schloss Biederstein“ wird durch Bomben größtenteils zerstört. 

Bombennächte 1944

Haidhausen * Das vom Architekten Friedrich von Bürklein projektierte Gebäude des „Ostbahnhofs“ wird in den Bombennächten des Jahres 1944 nahezu vollständig zerstört und nach dem Krieg nur mehr behelfsmäßig wieder nutzbar gemacht. 

1944

Maxvorstadt - Schwabing * Bei einem Bombenangriff wird das „Siegestor“ zerstört.

1944

Maxvorstadt * Die „Ludwigskirche“ erhält schwere Bombenschäden.

1944

Maxvorstadt * Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9 gehört den Erben Pongratz.

1944

Isarvorstadt * Eine Fliegerbombe zerstört das obere Stockwerk des Hauses in der Reichenbachstraße 13, in dem sich die „Deutsche Eiche“ befindet.

1944

Maxvorstadt * Paul Giesler übernimmt nach Adolf Wagners Tod dessen Dienstvilla in der Kaulbachstraße 15 und seine Funktionen als „Gauleiter“ und Innenminister“.

1944

England - USA * Charlotte Haas schafft den gefährlichen Seeweg zwischen England und Amerika während des U-Boot-Krieges.

1944

Bogenhausen * Die Gebäude der „Beamten-Relikten-Anstalt“, einem „Königlichen Damenstift“, wird von Bomben dem Erdboden gleich gemacht.

Sommer 1944

Bogenhausen * Bei einem Bombenangriff wird die „Bürgermeister-Villa“ in der Ismaninger Straße 95 in Bogenhausen soweit zerstört, dass sie völlig unbewohnbar ist.

Das „KZ-Außenkommando“ errichtet im Garten Baracken als Dienstgebäude.

Sommer 1944

Kreuzviertel * Der Gebäudekomplex in der Herzog-Max-Straße 3-7 wird durch Bomben so schwer beschädigt, dass der „Lebensborn e.V.“ nach Steinhöring verlagern muss.

Ab dem 1. Januar 1944

Isarvorstadt * Auf dem „Alten Südlichen Friedhof“ dürfen keine Bestattungen mehr durchgeführt werden. 

Zu dem Zeitpunkt gibt es auf

  • dem älteren Teil: 13.066 Gräber und 95 Grüfte,
  • dem neueren Teil: 5.022 Gräber und 175 Grüfte. 
7. Januar 1944

Graggenau * Der „Fischbrunnen“ auf dem „Marienplatz“ wird in der Bombennacht weitgehend zerstört.

14. Januar 1944

Kreisau ? * James Graf von Moltke wird verhaftet. 

Dem „Kreisauer Kreis“ fehlt seither sein Kopf.

April 1944

Obergiesing * Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt.

Drei Jahre lang steht der Dachstuhl offen und wird danach nur provisorisch wieder aufgebaut.

7. April 1944

Blomberg * Gerhard Schröder, der spätere Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und SPD-Vorsitzende, wird in Blomberg geboren. 

14. April 1944

Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig brennt in dieser Bombennacht vollständig aus.

15. April 1944

Graggenau * Die „Residenzpost“ wird - mit Ausnahme von Klenzes Bogenhalle - bei Luftangriffen schwer beschädigt und brennt aus.

Nur die Fassade am Max-Joseph-Platz und die barocke Hausfront an der Residenzstraße bleiben erhalten. Das Innere, samt dem „schönsten Münchner Treppenhaus des Spätrokoko“ wird zerstört.

17. April 1944

München * Zum „Staatsbegräbnis“ von „Gauleiter“ Adolf Wagner kommt Adolf Hitler zum letzten Mal nach München.

24. April 1944

Lehel * Starke Zerstörungen bringen der „Anna-Klosterkirche“ im Lehel die Luftangriffe des von den Deutschen begonnenen Zweiten Weltkriegs.  

Bei einem Bombardement der alliierten Streitkräfte in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 wird die „Anna-Klosterkirche“ ein Raub der Flammen.  
Ein mehrere Tage andauernder Brand zerstört fast die gesamte Inneneinrichtung, einschließlich der Stuckaturen und der Fresken.  
Lediglich die Außenmauern und das Gewölbe bleiben erhalten.  

Das bedeutet, dass das heutige eindrucksvolle Aussehen des Kircheninneren „lediglich“ einen Neubau aus der Zeit zwischen 1967 und 1979 darstellt. 

24. April 1944

Au * Die „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 von englischen Bombern total zerstört und danach auch nicht wieder aufgebaut.

24. April 1944

Haidhausen * In der Nacht vom 24. zum 25. April wird die „Villa Stuck“ durch weitere Bombentreffer stark beschädigt. 

25. April 1944

Au * Bomben zerstören die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße vollkommen.
Lediglich der Kirchturm übersteht den Bombenhagel. 

25. April 1944

Kreuzviertel * Die „Bürgersaalkirche“ wird bei einem Bombenangriff zerstört.

Juni 1944

Bogenhausen * Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des „Reichsfinanzhofs“ an der Ismaninger Straße.

12. Juni 1944

Maxvorstadt * Eine Brandbombe zerstört den Dachstuhl des Hauses Richard-Wagner-Straße 13.

Ende Juli 1944

Berlin * Um die vielen Hinrichtungen im Zusammenhang mit dem „Attentat vom 20. Juli“ vollstrecken zu können, wird der „Scharfrichter“ Johann Reichhart nach Berlin beordert.

An einem Tag erfolgen so viele Hinrichtungen, dass Reichhart und seine Gehilfen bis zum Knöchel im Blut waten.

Im Gegensatz zu Reichhart, der seine Todeskandidaten mit der „Guillotine“ hinrichtet, erhängt sein „Kollege“ Ernst Reichel, der berüchtigte „Henker und Schlächter von Berlin“, die Widerständler in Berlin-Plötzensee - auf Befehl Hitlers - an Fleischerhaken auf.

Juli 1944

Ludwigsvorstadt * Das „Hotel Frankfurter Hof“ wird von Bomben schwer beschädigt, später abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. 

13. Juli 1944

Englischer Garten - Lehel * Der „Chinesische Turm“ im „Englischen Garten“ wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.

20. Juli 1944

Wolfsschanze * Das Attentat auf „Reichskanzler“ Adolf Hitler im „Führerhauptquartier Wolfsschanze“ und der Umsturzversuch durch Stauffenberg und seine Mitverschwörer in Berlin scheitern.

Die „Geheime Staatspolizei - Gestapo“ wird auf die Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“ aufmerksam.

28. Juli 1944

Bogenhausen * „Gestapo-Agenten“ nehmen Pater Alfred Delp nach der Frühmesse in der Bogenhausener „Georgskirche“ fest und bringen ihn ins „Wittelsbacher Palais“.

18. August 1944

München-Bogenhausen - Berlin * „Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird im Bogenhausener Pfarrhof von der „Gestapo“ verhaftet und im Nachtzug nach Berlin gebracht.

21. August 1944

Berlin * In der „Hauptverhandlung“ gegen Freiherrn Ludwig von Leonrod wird Dr. Hermann Wehrle als Zeuge dem Angeklagten gegenüber gestellt.

Ludwig von Leonrod wird zum Tode verurteilt.

Nach dem 26. August 1944

Kreuzviertel * Das „Attentat vom 20. Juli 1944“ bezeichnet „Kardinal“ Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“

In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.

26. August 1944

Berlin * Freiherr von Leonrod wird hingerichtet.

In einem „Gnadengesuch“ hat er kurz zuvor dargelegt, dass er sich „nicht an den Vorbereitungen zum 20. Juli beteiligt hätte, wenn ich durch meinen Beichtvater anders beraten worden wäre [...]. Wahrscheinlich hätte schon ein anderer Beichtvater genügt. Mein Unglück ist eben, daß ich an diesen geraten war“.

13. September 1944

Berlin * Das „Gnadengesuch“ des Freiherrn von Leonrod bringt „Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle in akute Gefahr.

Im „Hauptverfahren“ gegen ihn wird er zum Tode verurteilt.
Das Urteil wird umgehend vollstreckt.

19. September 1944

München * München erlebt den „schwersten“ Luftangriff.

Er hat 7.105 Brände zur Folge.

Oktober 1944

Theresienwiese * Zweiter Weltkrieg. Das „Oktoberfest“ fällt zum zwanzigsten Mal aus.

November 1944

Untergiesing * Bomben zerstören das Gebäude des „Marianums“ bis auf die Grundmauern.

Ein Teil der Arbeiterinnen kommen nach Zell bei Ebenhausen. Die Zentrale bleibt im Keller des ausgebombten Gebäudes.

Deshalb muss der Transport der Waren und Nahrungsmittel ins 22 Kilometer entfernte Zell täglich zu Fuß mit dem Leiterwagen erfolgen.

2. November 1944

Todmorden * Keith Emerson, Keyboarder und Pianist von „Nice“ und „Emerson, Lake and Palmer“, wird in Todmorden, England, geboren. 

22. November 1944

Kreuzviertel * Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“.

17. Dezember 1944

Lehel * Bomben beschädigen das „Alpine Museum“ auf der „Praterinsel“.

17. Dezember 1944

Graggenau * Durch Bomben wird der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ zerstört. 


Verwendet in Führung:

30. Munich Rock Walk



Sheffield/GB
Cocker Joe Popstar