21. April 2015

Die „Hühnerbraterei Poschner“ fliegt von der Wiesn

Theresienwiese * Der „Stadtrats-Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft“ diskutiert in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Bewerbungen für das diesjährige „Oktoberfest“.  

Insgesamt liegen dem „Wirtschaftsausschuss“ 1.214 Bewerbungen vor, 2014 waren es noch 1.310 gewesen.  
568 Bewerber werden zugelassen [2014: 569].  
Die Bandbreite reicht vom großen Bierzelt bis zum Zuckerwattestand, von der Achterbahn bis zum Flohzirkus.  

Das „Schützen-Festzelt“ soll künftig 7.000 statt bisher 5.500 Plätze bekommen.  
Gleichzeitig wird die „Festhalle“ schmäler.  

Die „Hühnerbraterei Poschner“ und sein Inhaber Berni Luft kommt nicht mehr zum Zug.  
Dafür erhält Josef Able, der ältere Bruder des „Marstall“-Wiesnwirts Siegfried Able, einen Standplatz.
Über das Konzept ist noch nichts bekannt. 


2015

Suchbegriffe

Oktoberfest, Wirtschaftsausschuss, Schützen-Festzelt, Hühnerbrauerei Poschner,

Personen

Able Siegfried Wiesnwirt

Weitere Ereignisse im Jahr 2015

Bis 2015

Obergiesing - Au * Die „Giesinger Brauerei“ will ein fester Bestandteil der „Auer Dult“ werden und gleichzeitig ihren Marktanteil in München auf ein halbes Prozent ausbauen.

Das hört sich im ersten Moment nach wenig an, ist aber in einer Stadt wie München ein beachtlicher Beitrag.

2015

Untergiesing * Die Arbeiten für den Lärmschutz entlang der „Braunauer Eisenbahnbrücke“ sollen beginnen.

Die durch die Bauarbeiten verursachte Streckensperre muss zuvor erst auf internationaler Ebene abgesprochen werden.

2015

München * Die Zahl der „Falschparker“, die die Weiterfahrt der Straßenbahn verhindern, hat sich auf 160 [2014: 197] reduziert.  

Die „Münchner Verkehrsgesellschaft - MVG“ führt den Rückgang auf das warme Wetter zurück.
„Bei Schneefall wären es erfahrungsgemäß noch einige mehr gewesen“.  

Durch den sich schnell bildenden „Trambahn-Stau“ sind oft Hunderte Fahrgäste betroffen.  
Das Abschleppen der Fahrzeuge wird beschleunigt. 

30. Januar 2015

München * Der Sänger Heino („Schwarzbraun ist die Haselnuss“) erhält für „die humorvollste beziehungsweise hintergründigste Bemerkung im Sinne von Karl Valentin, für eine Rede oder Handlung, für ein Zitat, welches in der Öffentlichkeit publik wurde“, den „Karl-Valentin-Orden 2015“ der „Münchner Gesellschaft Narrhalla“ überreicht. 

Peinlich!

14. Februar 2015

Untergiesing * Mit einem Fest „auf dem Bierkeller“ feiert der „Giesinger Bräu“ seinen Abschied von seinem Stammsitz in der Untergiesinger Birkenau.  

Im Jahr 2006 mietete „Geschäftsführer“ Steffen Marx dort eine Doppelgarage und richtete eine Brauerei samt Bierkeller ein.  

Die alten Anlagen sind abgebaut und verkauft.  
Im Herbst übernimmt ein Handwerksbetrieb das Untergiesinger Gelände.   

Seit November 2014 wird das Bier des „Giesinger Bräu“ im ehemaligen Umspannwerk in der Martin-Luther-Straße gebraut und verkauft. 

30. April 2015

Maxvorstadt * Das „NS-Dokumentationszentrum“ an der Brienner Straße wird als „Lern- und Erinnerungsort“ eröffnet.

An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal. 

8. Mai 2015

München * Amelia Meyer wird als eineinhalbmillionste Einwohnerin Münchens geboren.  

Der millionste Einwohner Thomas Seehaus wurde 1957 geboren.  
Innerhalb von 58 Jahren erhöhte sich die Einwohnerzahl um 500.000 Menschen.  
Das Wachstum ist ähnlich wie zwischen 1850 und 1910. 

24. Mai 2015

San Diego„The Rolling Stones“ setzen ihre „Welttour“ mit 15 Stadionkonzerten in den USA und Kanada fort.  

Sie starten an diesem Abend in San Diego und endet am 15. Juli in Quebec City. 

15. Juni 2015

Theresienwiese * Die Brauereien und Wiesnwirte erhöhen die Bierpreise für das „Oktoberfest 2015“ um durchschnittlich 3,17 Prozent.  

Die Mass „Wiesnbier“ kostet jetzt zwischen 10.- und 10,40 €uro.    

Begründet wird die Preiserhöhung - wie jedes Jahr - mit höheren Brauereikosten, gesetzliche Vorgaben und erhöhtem Personaleinsatz.  
Den Vogel schießt freilich der „Sprecher der Wiesnwirte“ Toni Roiderer mit der Bemerkung ab: „Eigentlich müssten Sie fragen, wie wir es schaffen, so günstig zu bleiben“.    

Die Preise werden von den Betreibern der „Wiesn-Festzelte“ und Unternehmungen festgelegt.  
Die Stadt München überprüft lediglich, ob die Preise angemessen sind.    

Zum Vergleich: Der Bierpreis für die Mass liegt in Münchens Großbetrieben - je nach Lage - zwischen 7,20 und 9,90 €uro.

15. Juli 2015

Quebec City * Die „Rolling Stones“ beenden ihre USA-Kanada-Tour in Quebec City.  

Viele stellen sich die Frage, ob die Stones anschließend noch zu einer „Europa-Tournee“ durchstarten?
Die „Stones“ sind für kurzfristige Tournee-Ankündigungen bekannt!

15. September 2015

Langwied * Die „Paulaner-Brauerei“ nimmt ihre Abfüllanlage in Langwied in Betrieb.  

Noch wird Bier in die Flaschen gefüllt, das am Nockherberg hergestellt wurde.
Es ist ein Weißbier.  

Die alte Brauerei am Nockherberg wird im März 2016 stillgelegt.

18. September 2015

Berg am Laim * Die „Kongregation der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul“ feiert das 175-jähriges Bestehen ihres „Konvents“.  

Im Jahr 1840 hatten sie den Südflügel der „Josephsburg“ in Berg am Laim erworben.  
Er bildet den Ursprung des heutigen „Alten- und Pflegeheims St. Michael“, in dem auch viele Nonnen ihren Lebensabend verbringen. 

19. September 2015

Theresienwiese * Das 182. „Oktoberfest“ beginnt, indem der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter das erste Fass im „Schottenhamel-Festzelt“ mit zwei Schlägen anzapft. 

Mit dem Ruf „Ozapft is - Auf eine friedliche Wiesn 2015“ ist das weltweit größte Bierfest offiziell eröffnet. 

4. Oktober 2015

Theresienwiese * Das „Oktoberfest 2015“ endet. Das Fazit lautet:  

In 16 Tagen besuchten 5,9 (6,3) Millionen Besucher die Wiesn, davon kamen 535.000 (570.000) Gäste auf die „Oide Wiesn“.
Der Konsum und damit die Umsätze waren zum Teil rückläufig. (Zahlen in Klammer = 2014.)  

7,3 (7,7) Millionen Mass Wiesnbier wurden getrunken.
114 (112) Ochsen wurden in der „Ochsenbraterei“ verzehrt.  

Insgesamt wurden 1.191 (1.290) „Straftaten“ bei der Polizei angezeigt.
372 (398) „Körperverletzungen“ wurden von der Polizei registriert.
Die Polizeistatistik weist 47 (36) „Masskrugschlägereien“ aus.
3.312 (3.617) Hilfeleistungen mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
628 (681) Wiesn-Besucher mussten wegen „Alkoholvergiftungen“ medizinisch überwacht werden.
121 (150) Mal musste der „U-Bahnhof Theresienwiese“ gesperrt werden.
110.000 (112.000) „gestohlene“ Masskrüge werden den Besuchern wieder abgenommen.
2.948 (3.646) Fundstücke wurden im „Wiesn-Fundbüro“ abgegeben.  

Wasserverbrauch: 120.000 (115.000) Kubikmeter
Gasverbrauch: 220.000 (220.000) Kubikmeter
Stromverbrauch: 2,89 (2,98) Millionen Kilowattstunden

5. Oktober 2015

Theresienwiese * 26 „Sexualdelikte“ wurden angezeigt, darunter zwei Vergewaltigungen, zwei versuchte Vergewaltigungen, sowie exhibitionistische Handlungen und Beleidigungen auf sexueller Basis, wie etwa „Grapschen“.  

Sicherlich gibt es eine „Dunkelziffer“, da viele Frauen aus Scham oder falschen Schuldgefühlen auf eine Anzeige verzichten. Gerade Touristinnen zeigen sexuelle Übergriffe nicht an, sondern wollen einfach vergessen und heimfahren. 

Auf dem „Oktoberfest“ kümmern sich verschiedene Hilfsorganisationen, die sich in dem Projekt „Sichere Wiesn“ zusammen geschlossen haben, um sich der Opfer von sexueller Gewalt anzunehmen. 

6. Oktober 2015

Isarvorstadt * Auf der „Museumsinsel“ wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.  

Es handelt sich um einen sogenannten „Zerscheller“, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  
Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen „Museumsinsel“

18. Oktober 2015

Isarvorstadt * Nach dem Ende der „Langen Nacht der Museen“ beginnen die Modernisierungsarbeiten für das „Deutsche Museum“.  

Etwa die Hälfte des Hauses wird bis 2019 geschlossen.  
Danach wird die zweite Hälfte saniert, sodass bis 2025 alles fertig sein soll.

November 2015

Theresienwiese * Die „Wirtsbudenstraße“ auf der „Theresienwiese“ wird in zwei Bauabschnitten saniert.

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt - vom „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ bis zur Kreuzung am „Hacker-Festzelt“ sollen bis Juni 2016 fertiggestellt sein. 

22. November 2015

Maxvorstadt * Der Valentin-Karlstadt-Förderverein "SAUBANDE" veranstaltet im Münchner "Volkstheater" seine vierte Matinée. 

Mit dabei sind: 

22. November 2015

Obergiesing * Die Giesinger „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird nach vierjähriger Sanierung wieder eröffnet.

8. Dezember 2015

Berg am Laim * Die Standort-Entscheidung für einen neuen „Konzertsaal“ ist zugunsten des „Werksviertels“ gefallen.  

Die „Bayerische Staatsregierung“ beendet damit eine fünfzehn Jahre andauernde Diskussion.  

Eröffnet werden kann der „Konzertsaal“ voraussichtlich im Jahr 2021 - wenn alles reibungslos läuft!  
Die Baukosten sollen zwischen 200 und 300 Millionen Euro liegen.  

Die „Erbpacht“ für das gut 8.000 Quadratmeter große Areal, auf dem 15.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen werden, soll jährlich bei 600.000 Euro betragen.  
Über 50 Jahre gerechnet, bedeutet das 30 Millionen Euro für den Besitzer des Geländes, den „Pfanni“-Erben Werner Eckart.  

Der Bauherr wird der „Freistaat Bayern“ sein.  
Bezahlt wird das Projekt hauptsächlich vom Steuerzahler.  

Die Alternativstandorte „Paketposthalle“ und „Finanzgarten“ sind damit ausgeschieden.  
Bei dem einen Objekt wären die Kosten zu hoch geworden, beim anderen befürchtet man eine Klagewelle.  
Damit hätte sich der Fertigstellungstermin jeweils weit nach hinten geschoben und das Projekt unkalkulierbar gemacht.  

16. Dezember 2015

Graggenau * Der bayerische „Finanz- und Heimatminister“ Markus Söder eröffnet im „Vierschäftesaal“ der Münchner „Residenz“ eine zeitlich befristete Ausstellung von Bronzeskulpturen aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert.  

Die Ausstellung ist bis zum 14. Februar 2016 für die Öffentlichkeit zu besichtigen.  
Danach können die Werke im „Bronzesaal“ nur noch geladene Gäste und Teilnehmer gelegentlich stattfindender öffentlicher Führungen erleben.  

Es handelt sich dabei um Bronze-Skulpturen, die durch Kopien ersetzt und danach aufwändig restauriert worden sind. 


Verwendet in Führung:

34. Bierzelt-Rallye auf dem Oktoberfest



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