1827

Aus dem „Schloss Neuberghausen“ wird eine Ausflugswirtschaft

Bogenhausen * Aus dem „Schloss Neuberghausen“ in Bogenhausen wird eine Ausflugswirtschaft, die die „Wirtin vom Tivoli“ betreibt.


1827

Suchbegriffe

Schloss Neuberghausen, Neuberghausen, Ausflugswirtschaft, Wirtin vom Tivoli, Bier,

Weitere Ereignisse im Jahr 1827

1827

Haidhausen * Der „Kreuzlgießergarten“, der spätere „Salzburger Hof“ an der Ecke Gasteig und Rosenheimer Straße, wird folgendermaßen beschrieben:

„Das Wirtshaus ein Neubau, ebener Erde 2 Gastzimmer, ein Keller auf 40 Banzen Bier, ein geschlossener Hofraum, Stallungen für 20 Pferde, im ersten Stock ein geschmackvoller Tanz-Saal mit 3 Nebenzimmern“.

1827

Haidhausen * Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.

Ab 1827

Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die „Nibelungensäle“ im „Königsbau“ der Residenz ausmalen. 

1827

Vatican * Immanuel Kants Buch „Kritik der reinen Vernunft“ wird wegen der darin enthaltenden Widerlegungen der Gottesbeweise vom Vatikan auf das „Verzeichnis verbotener Bücher“ gesetzt.

1827

Berg am Laim * Die umfangreichen Reparaturarbeiten an den Türmen und Gesimsen sowie die neue Turmeindeckung mit Schindeln der „Michaelskirche“ in Berg am Laim werden abgeschlossen.

1827

Graggenau * Offenbar will Graf Toerring das „Adelspalais“ an der heutigen Residenzstraße 2 bereits in den 1820er Jahren verkaufen.

Denn als sich Herzog Max in Bayern nach einem geeigneten Stadtpalast umsieht, wird ihm von Klenze das gegenüber der entstehenden „Königsresidenz“ gelegene „Palais“ schmackhaft gemacht.

Doch die Pläne des Herzogs zerschlagen sich.

1827

Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die „Staatsbibliothek“ schon eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.

1827

Maxvorstadt - Schwabing * Die Fortsetzung der Ludwigstraße nach Norden bis zum Dorf Schwabing wird durch „Ministerialbeschließung“ angeordnet.

1827

Bayern * In ganz Bayern gibt es etwas mehr als 350 Ziegeleien.

April 1827

Nauplia * Ioannis Antonios Graf Kapodistrias wird der erste Präsident Griechenlands. 

Er gilt als Außenseiter, weshalb ihn die zerstrittenen Klans und Parteien als für ihre Interessen ungefährlich halten. 

26. April 1827

Kreuzviertel * Robert von Langer wird „Direktor der kgl. Sammlung von Handzeichnungen, elfenbeinernen Schnitz-Werken, Miniatur-, Email- und Musiv- Arbeiten“

Damit beendet er seine Tätigkeit an der „Akademie“.

5. August 1827

München-Ludwigsvorstadt * Der Grundstein für die evangelische „Matthäuskirche“ in der Sonnenstraße, der ersten protestantischen Kirche Münchens, wird gelegt. 

20. Oktober 1827

Navarino * In der „Seeschlacht von Navarino“ versenkt die vereinigte britische, französische und russische Flotte sämtliche ägyptisch-türkischen Kriegsschiffe. 

31. Oktober 1827

Schwabing * Der „Provinzial-Vikar“ der wiedererstandenen „Franziskanerprovinz“, Pater Johann Nepomuk Glöttner, trifft mit einigen „Patres“, „Klerikern“ und „Laienbrüdern“ von Ingolstadt kommend in Schwabing ein.

1. November 1827

Lehel * Mit der religiösen Restauration unter König Ludwig I. werden insgesamt 132 klösterliche Konvente in Bayern ins Leben gerufen.  

Jetzt kehren auch die „Franziskaner“ nach München zurück.  

Gegen den Willen vieler Zeitgenossen und in völliger Verklärung der seinerzeitigen Ereignisse genehmigt König Ludwig I., „[...] eingedenk, dass Mitglieder dieses Ordens Unseren erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayer zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dies mit größter Gefahr verbunden war“, die Niederlassung dieses Ordens im „Lehel“.  

Am „Allerheiligentag“ fahren die „Franziskanermönche“ in sechs Wagen von Schwabing zur „Sankt-Anna-Kirche“ im Lehel.
„An der Brücke vor dem Kloster, wo bereits eine große Menschenmenge versammelt war, wurden sie vom Bürgermeister [...] und anderen Herren empfangen und unter Voraustretung der Laienbrüder [...] bis zur Türe der Pfarr- und nunmehr auch Klosterkirche geführt.  
Hier erwartete sie Stadtpfarrer Schuster und begleitete sie an den Choraltar. [...]
Die ganze, sehr religiöse Feierlichkeit, wobei die Kirche bis zum Erdrücken angefüllt war, [...] wurde mit dem Te Deum beschlossen“
.  

Damit ist das „Anna-Kloster im Lehel“ das „Hauptkloster“ der wieder neu aufblühenden „bayerischen Franziskanerprovinz“.

Seither befindet sich auch die „Oberarm-Reliquie“ des heiligen Antonius in der „Anna-Klosterkirche“


Verwendet in Führung:

08. Bogenhausen
15. Lehel



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