Um den 3. Juli 1800

„Dankadresse von der baierischen Nation an Max Joseph IV.“

München * Nach der Flucht des Kurfürsten Max IV. Joseph findet sich in einer weit verbreiteten Broschüre mit dem Titel: „Dankadresse von der baierischen Nation an Max Joseph IV.“ eine spöttische Kommentierung dieser Situation.  

Darin wird als größte Wohltat des Kurfürsten seine „Flucht aus München“ gepriesen, da er dadurch „die Stadt und das ganze Land der französischen Großmut preisgegeben und die Untertanen vollends überzeugt habe, dass sie sich auch ohne Fürsten und Militär selbst zu verteidigen, zu regieren und die Gefahren, in der sie ihr vielgeliebter Regent versetzt hat, mit männlicher Klugheit abzuwenden wissen“.  

Der Text will die Baiern in Stadt und Land davon überzeugen,  

  • dass die Nation reif ist für eine „republikanische Staatsform“ nach französischem Muster und  
  • dass der Kurfürst als Oberhaupt des Staatswesen absolut entbehrlich sei.  

Freilich gibt es auch Stimmen gegen die Härten, die die französischen Einquartierungen mit sich bringen.  
Doch es herrscht eine grundsätzliche Sympathie für die Franzosen und das republikanische Frankreich.

Die Verantwortung für die unerquickliche Lage lastet man jedenfalls weniger den französischen Besatzungstruppen, als vielmehr dem geflüchteten Kurfürsten Max IV. Joseph und seiner verfehlten Politik an, mit der er Baiern im kaiserlichen Lager festhält.  
Selbst regierungstreue Münchner sehen sich durch die republikanischen Soldaten immer noch besser behandelt als durch die verbündeten Österreicher. 


1800

Suchbegriffe

Schmähschrift, Frankreich, Republik, Aufruhr,

Personen

Max I. Joseph König

Weitere Ereignisse im Jahr 1800

1800

Haidhausen * Für den Preis von 10.000 Gulden geht das „Ridlerschlößl“ in Haidhausen an die Comtesse de Hautfort, eine geborene Bavière, über.

Um 1800

Paris * Napolèon Bonaparte gestattet die „Wiederzulassung des Templer-Ordens“ in Frankreich.

Die „katholische Kirche“ weigert sich aber, den „Orden“ offiziell wieder anzuerkennen.

1800

Isarvorstadt * Die „Alte Isarkaserne“ wird wiefolgt beschrieben:

„Die Caserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isaar-Flußes, auf einer sogenannten Insel“.

Das zweistöckige Hauptgebäude war 140 Meter lang. Es fasste damals 954 Mann, für die zweiundsechzig Zimmer und vierzehn Küchen vorhanden waren. Das Erdgeschoss diente als Pferdestall, in dem insgesamt 274 Pferde Platz fanden.

Die Kasernenanlage wurde mehrfach umgebaut. Dabei war die Truppenstärke höchst unterschiedlich. Zeitweise befanden sich in der „Alten Isarkaserne“ außer den Pferden nur einige Stallwachen.

Um 1800

Englischer Garten * Auf einem Wiesengelände bei Schwabing wird der „Kleinhesseloher See“ angelegt.

Er wird zwischen 1807 und 1812 beträchtlich erweitert.

Um das Jahr 1800

Haidhausen * Einige Gewerbler und Tagelöhner lassen sich auf der „Ramersdorfer Lüften“, in der Nähe des heutigen Rosenheimer Platzes, nieder. 

Durch den Zuzug weiterer Siedlungswilliger in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überflügelt die Ansiedlung bald die Einwohnerzahl des Dörfchens Ramersdorf.

1800

München * Der „Münchner Burgfrieden“ umfasst 1.600 Hektar.

Zum Vergleich: Heute sind es 31.045 Hektar.

Um Januar 1800

Zweibrücken - Düsseldorf * Kurfürst Max IV. Joseph lässt rund 1.000 Bilder der Zweibrücker Galerie nach München bringen. 

Auch die 348 Gemälde aus Kurfürst Jan Wellems Düsseldorfer Sammlung - eine Kollektion besonders auserlesener Bilder - kommt nach München. 

7. Januar 1800

Englischer Garten * Das Gelände der „Militärgärten“ wird wieder mit dem „Englischen Garten“ vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die „Schönfeldwiese“, angelegt.

13. Januar 1800

München * In der Stadt und im Burgfrieden bestehen 163 „Bierschenken“

Um den 15. März 1800

München * Kurfürst Max IV. Joseph nimmt von den Engländern „Subsidiengelder“, die zwar den territorialen Bestand Baierns garantieren, doch der Preis ist das Festhalten am Militärbündnis mit Österreich und die Fortführung des Krieges gegen Frankreich. 

Um den 20. März 1800

München * Das Stimmungsbild gegenüber Kurfürst Max IV. Joseph hat sich seit seinem Regierungsantritt massiv verschlechtert.

Der Vertrauensvorschuss ist völlig aufgebraucht.

Das bringt auch eine Flugschrift zum Ausdruck, in der es heißt: „Der Bauer zahlt ja mit seinem Geld und Blute immer allein die Zeche, sie mag auch kosten, was sie wolle“.

Um den 20. März 1800

München * Die Schrift „Die Stimme der öffentlichen Meinung über Max Joseph“ greift die Haltung der baierischen Regierung an - auch wegen der englischen „Subsidiengelder“:  

„Sie [die Regierung] entfernte zwar die Schurken, die unter Carl Theodor den Hass und den Fluch des Volkes auf sich geladen hatten, aber dabei blieb sie auch stehen und hatte nicht den Mut, dieselben zu strafen.  Zugleich offenbarte sich der Mangel an Grundsätzen immer deutlicher.  Der Nepotismus, der Personalhass, die Intrigensucht lebten in voller Stärke wieder auf und schoben ihre untauglichen Kreaturen in die Reihe der schätzbaren Räte, deren Anstellung den Kollegien ihr ursprüngliches Ansehen wiedergegeben hatte“

April 1800

Graggenau * Eine evangelische „Hofkapelle“ im Flügelbau zwischen dem „Brunnenhof“ und dem „Küchenhof“ wird eingeweiht. 

26. April 1800

München * Angesichts der englischen Subsidienzahlungen verbreitet sich in München das Gerücht, dass zur Erreichung der geforderten militärischen Mannschaftszahlen nun auch Bürgersöhne „ausgehoben“ werden. 

„Polizeidirektor“ Anton Baumgartner erklärt, dass die „Ausnahmeprivilegien für Bürgersöhne“ auch weiterhin erhalten bleiben.

1. Mai 1800

Frankreich - Deutschland * General Jean-Victor Moreau überschreitet mit einer Armee von 100.000 Mann den Rhein und marschiert in Richtung Osten.

Um den 1. Mai 1800

Ingolstadt - Landshut * Das „Collegium Georgianum“ wird mit der „Universität“ von Ingolstadt nach Landshut verlegt.

28. Juni 1800

München * Als die französische Armee mit 4.000 Mann vor den Toren Münchens steht, flieht Kurfürst Max IV. Joseph mit seiner Familie umgehend nach Amberg und überlässt seine Hauptstadt der feindlichen Invasion.  

Auch die österreichischen Soldaten ziehen sich - begleitet von feindseligen Parolen - eiligst zurück.  

Dafür begrüßen die Münchner die Franzosen um so freundlicher.  
Der französische „General“ Charles Matthieu Isidore Decaën notierte erfreut in sein Tagebuch: „[...] es schien mir, als ob wir vielmehr Befreier als Feinde waren“. 

Um den 10. Juli 1800

München * Ein „Klub“, der sich aus Mitgliedern des gehobenen Münchner Bürgertums zusammensetzt, hat sich inzwischen gebildet und trifft sich regelmäßig in der Weinstraße zu Zusammenkünften.  

Die Mitglieder des „Klubs“ bezeichnen sich selbst als „Patrioten“.  
Zu den führenden Vertretern zählen unter anderem der „Referendar im Finanzministerium“ Joseph von Utzschneider, der „Regierungsrat“ Joseph von Hazzi und der „Buchhändler“ und „Verleger“ Johann Baptist Strobl, von dessen Buchhandlung aus zahlreiche kritische „Flugschriften“ verbreitet werden. 

15. Juli 1800

London - Amberg * Das Kurfürstentum Baiern lässt sich im „Subsidienvertrag von Amberg“ von Großbritannien seinen Besitzstand garantieren. 

Um den 20. Juli 1800

München * Oppositionelle und regimekritische Kreise äußern auch weiterhin ihren Unmut am Kurfürsten Max IV. Joseph laut und heftig.  

Besonders nachdem deutlich wird, dass weder Österreich noch England an einem „Friedensschluss“ mit Frankreich interessiert sind und sich Pfalz-Baiern sogar zu einer Erhöhung des „Truppenkontingents“ verpflichtet hat, „weil England einige Millionen Geld, das weise Fürsten nicht ausschlagen und höher als das Blut der Untertanen schätzen müssen, welches keinen Wert hat, wohl aber den Grund und Boden düngt, auf dem selbe erschlagen werden, gezahlt und deinen treuen Ministern mit Brillanten besetzte Tobaksdosen geschenket hat“.  

Der Kurfürst wurde als „Hofmetzger“ geschmäht, weil „er unsere Kinder verkauft wie‘s Vieh“

1. August 1800

Berg am Laim * Der Berg am Laimer „Hofmarkbesitzer“ und „Baierische Finanzminister“ Franz Carl von Hompesch stirbt.

Sein Nachfolger als Berg am Laimer „Hofmarkbesitzer“ wird sein Sohn Johann Wilhelm von Hompesch.
Die Aufgaben als „Baierischer Finanzminister“ übernimmt - provisorisch bis 1803 - Theodor Heinrich Graf Topor Morawitzky. 

Um den 3. August 1800

München * Eine Anfang August erschienene Schrift wendet sich an die „Bewohner Baierns, Schwabens, Frankens, Tyrols und Salzburgs“ und fordert dazu auf, „daß wir diesem Unwesen einmal ein Ende machen und von dem alten verderblichen Reichsverbande uns loslösen, uns nach dem Drange aller politisch- und natürlichen Verhältnisse in einen freien, mächtigen Staatskörper [...] zusammenschließen [...] und uns so eine eigene, auf die natürlichen Rechte der Menschheit, auf die reine Religion, und den allgemeinen Wohlstand gegründete Konstitution geben“.  

Alle Soldaten aus der „Koalitionsarmee“ sollen zurückgerufen werden und anschließend Vertreter aus den Gemeinden und Distrikten „zu einer allgemeinen süddeutschen Nationalversammlung oder süddeutschem Landtage“ gewählt werden. 

Um den 10. August 1800

München * Eine „Flugschrift“ mit dem Titel „Wahrer Überblick der Geschichte der baierischen Nation, oder das Erwachen der Nationen nach einem Jahrtausend“ wirft Kurfürst Max IV. Joseph vor, „durch seinen Menschenverkauf, durch seine Verschwendung, durch die immerwährende Aushebung und gänzliche Entvölkerung des Landes, durch die volle Verwirrung, die er stiftete, alle Achtung, alles Zutrauen verloren“ zu haben.  

Gleichzeitig formuliert die Schrift ein in die Zukunft gerichtetes politisches Programm einer „Republik“ in Süddeutschland:  

  • „Baiern, vereint mit Schwaben, wird das österreichische Joch abschütteln [...] und [...] vereinigt mit einem Teile Frankens [...] sich eine auf Unabhängigkeit, Freiheit und Gleichheit gegründete Verfassung geben“.  
  • Zur Umsetzung dieses Zieles erhofft sich die „Flugschrift“ die Unterstützung der „Republik Frankreich“.  

Diese „Flugschriften“ finden nicht nur in der Stadt ihre Leser.  
Da sie auf der „Schranne“ meist heimlich in die Säcke gesteckt wird, verbreitet sich der „revolutionäre“ Inhalt auch auf dem Land.  

Durch die bloße Anwesenheit der Franzosen wagen sich die „Zensurbehörden“ nicht, entschlossen gegen die „Flugschriften“ vorzugehen. 

Um den 15. August 1800

München * Eine „Delegation der Patrioten“ wendet sich an „General“ Charles Matthieu Isidore Decaën und bittet ihn um Unterstützung für einen Aufstand gegen den Kurfürsten und seiner Regierung.  

Der General reagiert reserviert, da die französische Regierung keinen „Aufstand“ unterstützen will, sondern vielmehr einen „allgemeinen Frieden“ anstrebt.  

Er gibt zu Bedenken, dass eine „Revolution“ zur Beseitigung von Missständen  

  • ein unabwägbares Risiko darstellt.  
  • Dagegen würde der weniger gewaltsame Weg von „Reformen“ größere Erfolgsaussichten bieten.  
    Bei einer „Revolution“ wüsste man nie, was als Ergebnis herauskomme.  
  • Außerdem sei Baiern zu schwach, um alleine gegenüber Preußen und Österreich eine Veränderung seiner „Staatsform“ durchzuführen.  

Dass „General“ Decaën mit seinen Aussagen strikt der französischen „Konsulatsregierung“ Napoléons folgt, ist den „Revolutionsführern“, die sich selbst „Münchner Jakobiner“ nennen, in keinster Weise bewusst.
 Sie sehen in den französischen „Generälen“ noch immer die „Repräsentanten der Revolution“.  

Doch Frankreich hat sich schon längst von den politischen Zielen des „Nationalkonvents“ entfernt, dem es im Jahr 1792 noch um die „Verbreitung der revolutionären Ziele“ und um die „Befreiung der unterdrückten Nationen“ gegangen ist.  

Im Gegenteil, Frankreich will inzwischen die „Entstehung einer großen süddeutschen Republik“ mit allen Mitteln verhindern und stattdessen zu separaten Bündnissen mit den einzelnen deutschen Fürsten gelangen. 

Um den 18. August 1800

München * Weil die - von überkommenen Voraussetzungen ausgehenden - Münchner „Revolutionäre“ von dem Gesprächsergebnis mit „General“ Decaën nicht einverstanden sind, wenden sie sich wenige Tage später an Decaëns Vorgesetzten, den Oberbefehlshaber „Marschall“ Jean-Victor-Marie Moreau.  

Der Franzose empfängt die „Delegation“, nimmt aber - bestürzt von der Entschlossenheit der Münchner Bürger - Kenntnis von deren Vorhaben, dem Kurfürsten und seiner Familie die Rückkehr nach München zu verwehren und dafür eine „Tochterrepublik unter französischer Protektion“ zu errichten.  

„Marschall“ Moreau gibt zu Bedenken, dass er nach Baiern geschickt worden sei, um den Feind zu bekämpfen und nicht, um eine „Republik“ zu gründen.  
Man sollte deshalb die „Revolutionspläne“ doch noch einmal reiflich überdenken.  

Das war freilich genau das, was die hochmotivierten „Revolutionäre“ nicht hören wollten. 

Um den 20. August 1800

München * Als die Münchner „Bürger-Delegation“ Moreau nochmal aufsuchen will, lässt er sie nicht mehr vor.  

Verärgert lässt ihnen der französische „Oberbefehlshaber“ ausrichten, er würde sie, falls sie ihn nochmal belästigen sollten, die Treppe hinunterwerfen lassen.  
Schroffer kann die Abfuhr nicht ausfallen.  
Die französische Besatzungstruppe hat kein Interesse an einer Kooperation mit den „Rebellen“.  

Gegenüber dem Münchner „Bürgerwehr-Kommandanten“ Felix Joseph Lipowsky ruft Moreau aus:  
„Mein Gott! Man weiß nicht was man will! Eine Republik kostet viel Blut, wir haben sie“.  

Damit ist der Plan eines „republikanischen Umsturzes“ gescheitert.  
Scheinbar ist die Unzufriedenheit über die kurfürstliche Politik nicht so stark und so verbreitet, dass sie eine „Aufstandsbewegung“ wirklich getragen hätte. 

8. September 1800

München * „Marschall“ Jean-Victor-Marie Moreau kündigt den „Waffenstillstand von Parsdorf“ auf.  

Da die „Kasernen“ sofort voll sind, quartiert man die „Mannschaften“ im „kurfürstlichen Seidenhaus“, im ehemaligen „Jesuiten-Seminar“ und in den Klöstern der „Franziskaner“, „Theatiner“ und „Karmeliter“ ein.  

Neben den „Besatzungssoldaten“ bevölkern auch zunehmend immer mehr „Deserteure“ der kaiserlichen Armee die Stadt.  
Auch pfalz-baierische Soldaten, die sich schlecht behandelt fühlen und aus diesem Grund nicht mehr unter österreichischem Befehl kämpfen wollen, laufen den „Kaiserlichen“ reihenweise davon.  

Zeitweise halten sich etwa 500 dieser „Deserteure“ in München auf. 

20. September 1800

München * Franzosen und Österreicher handeln eine Verlängerung des „Waffenstillstands“ aus. 

10. November 1800

Amberg * In der „Amberger Verordnung“ schreibt Kurfürst Max IV. Joseph, dass die Meinung,

  • wonach die katholische Religionszugehörigkeit eine wesentliche Bedingung der Ansässigmachung in Baiern sei, sich als nachteilig für die Industrie und Kultur im Land erwiesen habe und
  • sich diese weder aus der Reichs- noch in der Landesverfassung begründen lasse.

Allerdings veröffentlicht er die Verordnung nicht in der üblichen Art, sodass der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt dem Pfälzer Weinwirt Johann Balthasar Michel aus Mannheim das „Münchner Bürgerrecht“ verweigert und so die Übernahme der „Weingastwirtsgerechtsame“ der Eheleute Rasp verhindert.

22. November 1800

München * Die Franzosen verlegen ihr „Hauptquartier“ wieder nach München.  

„Marschall“ Jean-Victor-Marie Moreau bezieht die „Herzog-Maxburg“, seine „Rheinarmee“ lagert um die ganze Stadt. 

28. November 1800

München - Hohenlinden * Die Franzosen verlassen München, um in Hohenlinden ihre Lager aufzuschlagen.  

Baiern dient - aufgrund seiner geographischen Lage - sowohl den Franzosen als auch den Österreichern als „Aufmarschgebiet und Schlachtfeld“, weshalb die „Entscheidungsschlacht des Zweiten Koalitionskrieges“ dann auch auf baierischem Boden ausgetragen wird. 

3. Dezember 1800

Hohenlinden * In Hohenlinden stehen sich 60.000 Österreicher - samt den zwangsverbündeten Baiern - 56.000 französischen Soldaten gegenüber.  

Bei Schneetreiben und kaltem Wind besiegen die Franzosen unter „Marschall“ Jean-Victor-Marie Moreau in der „Schlacht von Hohenlinden“ die kaiserliche Armee unter der Führung von „Erzherzog“ Johann vernichtend.  

Anschließend ziehen sich die Österreicher hinter ihre Grenze zurück.  
Die Baiern haben dagegen die Franzosen als Besatzungsmacht im Land und müssen sechs Millionen Gulden „Kontribution“, die Staatseinnahmen eines Jahres, zahlen. 

10. Dezember 1800

Salzburg * Der Salzburger Erzbischof Hieronymus Franz de Paula Graf von Colloredo verlässt die Stadt vor den anrückenden Franzosen und hält sich in Wien im Exil auf. 


Verwendet in Führung:




Schmähschrift, Frankreich, Republik, Aufruhr
Max I. Joseph König