1581

Wegen „Nachlässigkeit im Kampf gegen die Konkubinen“ bestraft

München * Der Rat der Stadt wird von Herzog Wilhelm V. wegen „Nachlässigkeit im Kampf gegen die Konkubinen“ zu einer Geldstrafe von 500 Gulden verurteilt. 


1581

Suchbegriffe

Prostitution, Konkubinen, Pfaffenhuren, Schlafweiber, Nachlässigkeit, Geldstrafe,

Personen

Wilhelm V. Herzog

Weitere Ereignisse im Jahr 1581

1581

Werdenfelser Land * Elsbeth Schlamp aus Garmisch, „ein seltsames Mensch von Ansehen“, und Maria Neuwirth aus Klagenfurt werden in der „Grafschaft Werdenfels“ der „Zauberei“ beschuldigt. 

Ihnen wird die Erzeugung einer Seuche und eines schwerer Hagelschauers vorgeworfen. 

Da aber weder der „Pfleger der Grafschaft“, noch die „Freisinger Regierung“ an einer Verfolgung interessiert sind, verläuft der Vorgang im Sand. 

1581

Haidhausen * Der Turm der „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.

Ab dem Jahr 1581

München-Lehel * Eine Änderung in der Schreibweise „Lehen“ tritt ein.  

Von jetzt an wird „Lehen“ nicht nur mehr mit einfachem „h“, sondern - meistens - mit „ch“ geschrieben, also „Lechen“.  
Man trägt damit der Tatsache Rechnung, dass manche Menschen das Wort härter aussprechen.  

Damit entwickelt sich der Name „Lehel“ vom Sachbegriff „die“ Lehen zum räumlichen Begriff „das“ Lehen mit der neuen Schreibvariante „Lechen“ neben „Lehen“

1581

Lüttich * Dem 26-jährigen Ernst von Baiern wird auch noch das Bistum Lüttich übertragen.  

Damit ist er Herr über die drei Bistümer Freising, Hildesheim und Lüttich.

1581

München-Kreuzviertel * Herzog Wilhelm V. verspricht den „Jesuiten“ ein eigenes „Kollegium mit einer Kirche“.


Verwendet in Führung:





Sucbegriffe: Prostitution, Konkubinen, Pfaffenhuren, Schlafweiber, Nachlässigkeit, Geldstrafe
Personen: Wilhelm V. Herzog