Fakten - Belgien

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1839

1839
Preußen und andere Großmächte garantieren die belgische „Neutralität“

Christian August Ernst kauft die Gaststätte „Zum Tivoli“

Simon Freiherr von Eichthal muss die „Lederfabrik“ mehrmals erweitern

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird grundlegend renoviert

Die Urbarmachung der Isar in Untergiesing beginnt

Das Wirtshaus „Zum Hasenstall“ entsteht

Die „Maffei'sche Fabrik“ beschäftigt bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner

Der Standort des „Maximilianeums“ wird entwickelt

Joseph Hall wird Direktor im „Eisenwerk Hirschau“

Auf königlichem Wunsch entsteht ein Übernachtungsbetrieb

4. Mai 1839
Aufenthaltsgenehmigung in München wegen „Ehedifferenz“

17. Mai 1839
Herzog Max in Bayern kauft das Anwesen Priel 1

25. August 1839
Die „Mariahilf-Kirche“ in der Au wird eingeweiht

Die Eisenbahnstrecke München - Lochhausen wird erstmals befahren

1. September 1839
Feierliche Eröffnung der Eisenbahn-Teilstrecke München - Lochhausen

6. November 1839
Die „Frauen vom guten Hirten“ können ihre Seelsorge aufnehmen

7. Dezember 1839
Die „Armen Schulschwestern“ kommen in die Au

10. Dezember 1839
Das Gnadenbild wird in die neue Mariahilf-Pfarrkirche übertragen

28. Dezember 1839
Die „Stände-Versammlung“ und die konservative Politik


1845

1845
Die „Königliche Bayerische Staatsbahn“ kauft den „Münchner“

Um 1845
Die heutige „Unionsbrauerei“ in Haidhausen wird gegründet

1845
Arnold Zenetti legt die „Examina im Hoch- und Tiefbau“ erfolgreich ab

Josef Schweiger eröffnet sein „Isar-Vorstadt-Theater“

Der „Ludwig-Main-Donau-Kanal“ ist zu gering dimensioniert

Friedrich Bürklein wird nach München versetzt

Friedrich Engels: „Über die Lage der arbeitenden Klasse in England“

König Ludwig I. will eine Briefmarke

Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

3. Januar 1845
Karl Valentins Mutter Johanna Maria Schatte wird geboren

7. Januar 1845
Ludwig III. wird geboren

August 1845
Lolas gewagte Aktionen steigern ihre Bekanntheit

25. August 1845
Ludwig II. wird in „Schloss Nymphenburg“ geboren

26. August 1845
Ludwig II. wird im „Steinernen Saal“ von „Schloss Nymphenburg“ getauft

15. November 1845
Ludwig (II.) erhält den neu eingeführten Titel „Erbprinz“

28. November 1845
Die „Armen Schulschwestern“ beziehen ihr Kloster am Mariahilfplatz

1. Dezember 1845
Widerstand gegen die „Konfessionspolitik“ des „Innenministers“ Abel

12. Dezember 1845
König Ludwig I. muss den „Kniebeugeerlass“ zurücknehmen


1884

1884
Die „Reichsregierung“ stellt „Kolonie-Schutzbriefe“ aus

Valentin Ludwig Fey geht in die „Kleinkinderbewahranstalt der Vorstadt Au“

Der Auer „Pfarrer“ Simon Knoll schreibt über Herbergen

Neuguinea erhält einen „kaiserlichen Schutz“

Barbara Grützner stirbt im Alter von 30 Jahren

Beschreibung der „Villa Grützner“

König Ludwig II. entlässt Georg von Dollmann

Der Innenputz der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist fertiggestellt

Seit 1884
Der Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ ist abgeschlossen

1884
„Propaganda- und Reklamefahrten

24. Januar 1884
Hermann Schülein wird in München geboren

6. Februar 1884
Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

28. März 1884
Carl Peters gründet die „Gesellschaft für deutsche Kolonisation“

Die „Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft“ wird gegründet

Um April 1884
König Ludwig II. hat 7,5 Millionen Mark Schulden

24. April 1884
Ein „Schutzbrief“ für das „Lüderitzland“

2. Mai 1884
Franz Xaver Reichhart wird neuer „Scharfrichter“

16. Mai 1884
König Ludwig II. kauft die „Burgruine Falkenstein“

27. Mai 1884
König Ludwig II. bewohnt kurzzeitig das „Schloss Neuschwanstein“

30. Mai 1884
König Ludwig II. will ans Vermögen seines Bruders Otto

Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

1. Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

Um den 1. Juni 1884
König Ludwig II. hat Schulden in Höhe von 7,5 Millionen Mark angehäuft

5. Juli 1884
Orte im heutigen „Togo“ werden zum „Deutschen Schutzgebiet“ erklärt

7. Juli 1884
Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

10. Juli 1884
Gustav Nachtigal trifft im heutigen „Kamerun“ ein

14. Juli 1884
Hissung der deutschen „Flagge“ in der Stadt Duala

29. Juli 1884
Der umgestaltete „Fischbrunnen“ geht wieder in Betrieb

September 1884
Heinrich Roth gewinnt acht Jahre hintereinander das „Oktoberfest-Rennen“

16. Oktober 1884
Julius Hofmann löst Georg von Dollmann als „Oberhofbaudirektor“ ab

28. Oktober 1884
Über das „Kolonialfieber“ die „Reichstagswahlen“ beeinflussen

Ab 15. November 1884
Die „Kongo-Konferenz“ legt die Abgrenzung der Besitzstände fest

16. November 1884
Die Marke „Marco Polo Tee“ im „Register der geschützten Markenzeichen“

24. Dezember 1884
König Ludwig II. ordnet den Bau des „Hubertuspavillons“ an


1886

1886
Das „Panorama“ in der Theresienhöhe 2a wird eröffnet

Der „Bavariaring“ wird angelegt

Joseph Selmayr jun. übernimmt den „Hansmarterhof“

Die „Aktienbrauerei zu Schwaige“ erwirbt den „Gambrinusbräu“

Die „katholische Kirche“ droht mit der „Exkommunikation“

Die Dampfschifffahrt auf dem Main

Die „Pschorrbrauerei“ erwirbt die Wirtschaft des Johann Georg Messerer

Die Firma „Gebrüder Schmederer“ wird eine Aktiengesellschaft

Ab 1886
Ludwig Thoma studiert „Forstwirtschaft“ und „Jura“

1886
„Buffalo Bill“ hält sich mit seiner „Wildwest-Schau“ in München auf

Leonhard Romeis wird zum „Architekturprofessor“ berufen

20. Februar 1886
Der zweite Münchner Konsumverein wird gegründet

März 1886
Die Planungen für „Burg Falkenstein“ sind weitgehend abgeschlossen

23. März 1886
Ein Gutachten soll die „Geisteskrankheit“ des Königs beweisen

1. Mai 1886
Am „Haymarket“ in Chicago kommt es zu blutigen Straßenkämpfen

2. Mai 1886
Die königliche Finanzmisere wird öffentlich diskutiert

16. Mai 1886
Die erste „Profi-Radrennbahn der Welt“ auf dem „Schyrenplatz“

23. Mai 1886
Einvernehmen über das „Entmündigungsverfahren Ludwigs II.“ hergestellt

Juni 1886
Der Münchner Radrennsportler Heinrich Roth gewinnt das Rennen

7. Juni 1886
Die entscheidenden Schritte zur „Entmündigung“ werden eingeleitet

8. Juni 1886
Professor Bernhard von Gudden attestiert eine unheilbare „Paranoia“

9. Juni 1886
Die Ministerkonferenz stellt die Regierungsunfähigkeit des Königs fest

10. Juni 1886
Prinzregent Luitpold unterzeichnet die „Regentschaftsproklamation“

11. Juni 1886
Eine effektivere „Fang-Kommission“ nimmt einen neuen Anlauf

13. Juni 1886
Ex-König Ludwig II. und Dr. Gudden werden tot aufgefunden

14. Juni 1886
Prinz Luitpold tritt auch die „Regentschaft“ für König Otto I. an

15. Juni 1886
König Otto I. wird die „Thronfolge- und Regentschaftsproklamation“ verlesen

17. Juni 1886
„Geheimes Protokoll“ über den Gesundheitszustand König Ottos I.

19. Juni 1886
er Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

20. Juni 1886
Kritik an König Ottos I. Inthronisation

21. Juni 1886
Die „Kammer der Reichsräte“ stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

26. Juni 1886
Auch die „Abgeordnetenkammer“ stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

14. Juli 1886
Franz Stuck wird ausgemustert

1. August 1886
Die Königsschlosser werden zur Besichtigung freigegeben

16. August 1886
Das Königsherz in Altötting

September 1886
Michael Schottenhamel errichtet das erste „Leinwandzelt“ auf der „Wiesn“

9. September 1886
Der „Verband zum internationalen Schutz des Urheberrechts“ tagt in Bern

29. September 1886
Die Familie Feuchtwanger zieht in die Hildegardstraße 9

Oktober 1886
Der Leichnam König Ludwigs II. wird in einen Sarkophag umgebettet

Um den Oktober 1886
Der „Wintergarten auf der Münchner Residenz“ wird aufgelassen

13. Oktober 1886
Informationen über König Ottos I. Lebens- und Gesundheitszustand

Die Öffentlichkeit erfährt von der Krankheit des Prinzen Otto

16. Oktober 1886
Leonhard Romeis heiratet Anna Ramis

31. Oktober 1886
Nach 20-jähriger Bauzeit kann die „Heilig-Kreuz-Kirche“ eingeweiht werden

November 1886
Die Arbeiten an „Schloss Herrenchiemsee“ werden eingestellt

Franz von Lenbach erwirbt die größere Südhälfte des Heß-Anwesens

29. Dezember 1886
Schwabing wird ein Stadtwappen in Aussicht gestellt


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische „Johanneskirche“

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das „Infanterie-Leibregiment“ feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks „Atelierbau“

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

„Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer“

Österreich-Ungarn reagiert mit einer „Teilmobilmachung“

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das „Café Fahrig“

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland „mobilisiert“

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer „Massenkundgebung“ ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das „Deutsche Reich“ lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem „Königreich Serbien“ den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der „Kaffeehaus-Besitzer“ Franz Fahrig verteidigt sich im „Staatsanzeiger“

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen „Antikriegsdemo“ der SPD

29. Juli 1914
Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die „Neutralitätszusage für den Kriegsfall“ ab

Russland erklärt die „Generalmobilmachung“

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die „Generalmobilmachung“

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der „Mobilmachung“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den „Zustand drohender Kriegsgefahr“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den „Kriegszustand“

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Der „Bundesrat“ stimmt für die „Kriegserklärung an Russland“

Lügen für die These vom deutschen „Verteidigungskrieg“

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die „Mobilmachung“ der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die „Mobilmachung“ bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete „reinigende Gewitter“ ist da

Die „Mobilmachung“ wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für „neutral“

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

„Aufruf an die deutschen Juden!“

2. August 1914
Die „Fremden“ müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener „Militärfahrplan“ wird in Kraft gesetzt

Das „2. Infanterie-Regiment Kronprinz“ begibt sich an die „Westfront“

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die „Haushaltsgesetze“

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches „Regiment“ eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein „Weißbuch“ heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind plötzlich verpönt

5. August 1914
Der Krieg soll auch in die deutschen „Kolonien“ getragen werden

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als „Freiwilliger“

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die „Festung Lüttich“ fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
„Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft“

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen „6. Armee“ bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine „Kriegserklärung“ gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die „Truppentransporte“

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen „Verlustlisten“ werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die „Schlacht an der Marne“ beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

„Generalstabschef“ Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

„Oberstleutnant“ Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden bis hinter die Grenze zurückgedrängt

11. September 1914
Die „Marne-Schlacht“ ist verloren

Die österreichischen Truppen müssen sich aus Galizien zurückziehen

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine „Schlacht an den Masurischen Seen“

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der „Westfront“

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

26. September 1914
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
„Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches“

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine „Seeblockade“ gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Frühjahr ??? 1915
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen die „Gruppe Internationale“

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des „Kabarett Wien-München“

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die „Kanalrede“ König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein „Manifest gegen den Krieg“

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue „Kriegszielpolitik“

23. Juni 1915
Die erste „Isonzo-Schlacht“ beginnt

9. Juli 1915
Die „Kolonie Deutsch-Südwestafrika“ kapituliert

13. Juli 1915
Die erste „Moschee“ auf deutschem Boden wird feierlich eingeweiht.

15. Juli 1915
„Handgranatenwerfen“ als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Armeen der „Mittelmächte“ erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den „Mittelmächten“

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

25. September 1915
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine „Relativitätstheorie‘ vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1917

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

Das „Café Perzl“ bringt immer Neuigkeiten auf den Markt

Schon wieder neue Büroräume für die „Straßenbahn-Direktion“

Kurt Eisner lässt sich von seiner Frau Lisbeth scheiden und heiratet Else Belli

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen „zu unvermindertem Kampf“ auf

7. Januar 1917
Die „Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft“ lädt zur „Reichskonferenz“

Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre „Kriegsziele“ bekannt

16. Januar 1917
Karl Valentin lädt Dr. Ludwig Ganghofer in den „Annenhof“ ein

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen „Frieden ohne Sieger“

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“

3. Februar 1917
Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

Städtische „Badeanstalten“ wegen Kohlenmangel geschlossen

7. Februar 1917
Vier neue „Volksküchen“ eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die „SAG-Führung“ will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

25. Februar 1917
Dem „Reichskanzler“ wird „Schwäche in der Kriegführung“ vorgeworfen

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

Ab 1. März 1917
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Serenissimus“ auf

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Die Zeitschrift „Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht“

Bei den Petersburger „Putilow-Werken“ bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen „Duma“ verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

23. März 1917
25 Jahre „Synagoge“ an der Herzog-Rudolf-Straße

24. März 1917
Die USPD spaltet sich von der SPD ab

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der „wirklich freien und selbstbestimmten Völker der Welt“

6. April 1917
Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei - USPD“ in Gotha

Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

Beginn der französischen Offensive an der Aisne

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Bischof werden

Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

20. April 1917
Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

30. April 1917
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Georgenstraße 24

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg zur aktuellen „Kriegspolitik“

16. Mai 1917
Die Münchner „USPD“ wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

25. Mai 1917
„Nuntius“ Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische „Offensive an der Aisne“ wird verlustreich beendet

30. Mai 1917
Franz von Stucks Tochter Mary heiratet den Konsul Albert Heilmann

2. Juni 1917
In Stockholm tagt der „Internationale Sozialistenkongress“

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die „SPD-Reichsfrauenkonferenz“ fordert das „Wahlrecht für Frauen“

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein „Anti-Spionage-Gesetz“

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische „Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte“

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das „Wahlrecht für Frauen“ eingeführt

20. Juni 1917
Die „Kaiser-Glocke“ des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste „US-Division“ landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der „Entente“ bei

6. Juli 1917
Matthias Erzberger fordert einen „annexionslosen Frieden“

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

Planungen für die Änderung des preußischen „Dreiklassenwahlrechts“

13. Juli 1917
Der „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

„Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die „Provisorische Regierung“ niedergeschlagen

19. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine „Friedensresolution“

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer „Ministerpräsident“ zurück

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird „8. Erzbischof von München und Freising“

Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

Im „Pariser Justizpalast“ beginnt der Prozess gegen Mata Hari

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen „Spionage und Hochverrat“ zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

31. Juli 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ beginnt

Winston Churchill wird britischer „Rüstungsminister“

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen „Frieden ohne Annexionen“

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu „Meutereien“ in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine „Frauendemonstration“ statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des „Matrosenaufstandes“ werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei - DVLP“ wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den „Münchner Bischofsstuhl“

7. September 1917
Der französische „Ministerpräsident“ Alexandre Ribot tritt zurück

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der „Deutschen Vaterlandspartei“

Der russische „Ministerpräsident“ Kerenski proklamiert die Republik

18. September 1917
Die SPD bringt den „Antrag Auer-Süßheim“ ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ formiert sich in München

Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „Vaterlandspartei“ in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

Um den 15. Oktober 1917
Der „Vorwärts“ ruft zur Zeichnung von „Kriegskrediten“ auf

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

19. Oktober 1917
Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

31. Oktober 1917
Reichskanzler Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum „Reichskanzler“ ernannt

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

28. November 1917
Die Amtszeit des Münchner Magistrats wird um zwei Jahre verlängert

Die russische Räteregierung schlägt einen Waffenstillstand vor

Um Dezember 1917
Einschränkungen in der Brennstoff- und Lebensmittelversorgung

Ende Dezember 1917
Kurt Eisner fährt nach Berlin, um auch dort zum Massenstreik zu drängen

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger „Waffenstillstand“ vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären „Österreich-Ungarn“ den Krieg

9. Dezember 1917
Rumänien und die „Mittelmächte“ vereinbaren einen „Waffenstillstand“

Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

15. Dezember 1917
„Waffenstillstand“ mit Russland verlängert

18. Dezember 1917
In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

In den USA wird die „Prohibition“ eingeführt

19. Dezember 1917
Alle Forderungen des „SPD-Reformantrags“ werden abgeschmettert

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

Annemarie Fischer, Karl Valentins spätere Bühnenpartnerin, kommt zur Welt

28. Dezember 1917
Die US-Regierung verstaatlicht die „Eisenbahngesellschaften“


1918

1918
Umbenennung des „Gabriels Lichtspieltheaters“ in „Museum-Lichtspiele“

Das „Bayerische Kriegsministerium“ in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der „Betriebshof“ wieder zu klein

8. Januar 1918
Der US-Präsident Woodrow Wilson schlägt ein „14-Punkte-Programm“ vor

9. Januar 1918
Die „Friedensverhandlungen“ in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

15. Januar 1918
In Wien beginnen Fabrikarbeiter einen Streik

19. Januar 1918
Die Bestimmungen der „Prohibition“ in den USA treten in Kraft

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische „Präsidenten“ für „Verständigungsfrieden“

28. Januar 1918
Tausende Arbeiter legen in Berlin die Arbeit nieder

Ab dem 28. Januar 1918
„Revolutionäre Obleute“ organisieren in Russland „Massenstreiks“

31. Januar 1918
Die Münchner „Krupp-Arbeiter“ treten in den „Streik“ ein

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
8.000 Münchner Arbeiter treten in den „Streik“

Über Berlin wird der „verschärfte Belagerungszustand“ verhängt

2. Februar 1918
Protest der „Streikenden“ gegen die Verhaftung der „Streikführer“

3. Februar 1918
Versammlung unter freiem Himmel auf der „Theresienwiese“

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den „Mittelmächten“ einen „Separatfrieden“

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den „Mittelmächten“

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

18. Februar 1918
Die „Mittelmächte“ nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

26. Februar 1918
Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

1. März 1918
„Deutsche Truppen“ setzen in Kieweine „antibolschewistische Regierung“ ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Unterzeichnung des „Friedensvertrages von Brest-Litkowsk“

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff „Reinheitsgebot“ auf

7. März 1918
Gründung des „Freien Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

Ein „Freundschaftsvertrag“ zwischen Deutschland und Finnland

8. März 1918
Das Hauptquartier der „Obersten Heeresleitung“ wird nach Spa verlegt

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

18. März 1918
Beginn der Zeichnung für die achte „Kriegsanleihe“

21. März 1918
Die große deutsche „Frühjahrsoffensive“ beginnt

Die „Oberste Heeresleitung“ startet an der Westfront die letzte Großoffensive

23. März 1918
Im „Reichstag“ wird der „Friedensvertrag von Brest-Litowsk“ ratifiziert

1. April 1918
Sarah Lerch wird beerdigt

26. Mai 1918
„100 Jahre Bayerische Verfassung“

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

Ab 17. Juni 1918
Auf dem Marienplatz kommt es zu „Hungerrevolten“

16. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den „Bolschewiki“ ermordet

Frauen-Demonstration vor der „Lebensmittelkartenverteilstelle“

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

26. Juli 1918
Das „Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs“ wird verabschiedet

27. Juli 1918
Das „Reichssteuerbiergesetz“ nimmt das „Bayerische Reinheitsgebot“ auf

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

August 1918
Liesl Karlstadt spielt erstmals den Kapellmeister in „Theater in der Vorstadt“

Um August 1918
Dr. Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer „Revolution“

7. August 1918
Eine „Frauendelegation“ erscheint im „Innenministerium“

8. August 1918
Die deutsche „Westfront“ bricht zusammen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

17. August 1918
„Einweihung der Germanenloge“ im noblen „Hotel Vier Jahreszeiten“

29. August 1918
Der SPD-Abgeordnete Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

2. September 1918
„Reichskanzler“ Georg Friedrich Graf von Hertling soll abgelöst werden

9. September 1918
Die „fleischlosen Wochen“ beginnen

10. September 1918
Das „Ordinariat“ erlässt einen Aufruf zum Kauf der „9. Kriegsanleihe“

13. September 1918
Die Verbündeten Deutschlands brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum „Kandidaten zur Reichstagswahl“ nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die „Balkanfront“

23. September 1918
Offizieller Zeichnungsbeginn für die „9. Kriegsanleihe“

27. September 1918
Die „Hindenburglinie“, Deutschlands letzte Verteidigungslinie, wankt

28. September 1918
Das „Oktoberfest“ fällt zum zehnten Mal aus

General Ernst Ludendorff will ein „Waffenstillstandsgesuch“

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein „Waffenstillstandsgesuch“

30. September 1918
Kaiser Wilhelm II. entlässt den „Reichskanzler“ Georg Graf von Hertling

Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das „König-Ludwig-Kreuz“

1. Oktober 1918
Die „militärische Niederlage Deutschlands“ ist unvermeidlich

Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der „Reichsfinanzhof“ nimmt seine Tätigkeit auf

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des „Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

3. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum „Reichskanzler“

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen „Waffenstillstand“

4. Oktober 1918
„Reichskanzler“ Max von Baden bildet eine „Parlamentarische Regierung“

5. Oktober 1918
Die deutsche Regierung will „Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen“

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das „Bayerische Heer“ zum weiteren Kampf

7. Oktober 1918
Haftentlassung für Kurt Eisner beantragt

In der Schwabinger „Ursulakirche“ werden drei große Glocken abgenommen

8. Oktober 1918
US-Präsident Woodrow Wilson stellt Bedingungen

Um den 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen „Arbeiter-Ring“ ins Leben

11. Oktober 1918
Forderung nach einem „gerechten Wahlrecht“

12. Oktober 1918
Die deutsche „Reichsregierung“ will Wilsons Forderungen nachkommen

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der SPD

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

15. Oktober 1918
Die „Liberale Fraktion“ stellt ihre Forderungen vor

17. Oktober 1918
Die „Spanische Grippe“ breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches „Kriegsnotgeld“ wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an König Ludwig III.

20. Oktober 1918
Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Der „Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II“ fordert

Die „Spanische Grippe“ weitet sich weiter aus

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im „Schwabinger Bräu“ seine erste „Wahlkampfrede“

US-Präsident Wilson zu „Waffenstillstandsgesprächen“ bereit

24. Oktober 1918
Der „Grippe-Epidemie“ sind bereits 117 Personen erlegen

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Der SPD-Kandidat Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

26. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. genehmigt das Abschiedsgesuch von Ernst Ludendorff

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Österreich-Ungarn will „Sonderfriedensverhandlungen“

An der „Grippe-Epidemie“ sind in München etwa 200 Menschen gestorben

28. Oktober 1918
„Proklamation an die bayerischen Bauern“

„Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung“

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

29. Oktober 1918
Es kommt zu „Meutereien“, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im „Löwenbräukeller“

Das „Osmanische Reich“ kapituliert

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

1. November 1918
Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Bayerns Regierung schließt ein Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der „Auftakt der Revolution“

3. November 1918
Eine „Friedensdemonstration“ der USPD auf der „Theresienwiese“

Demonstranten fordern die „Absetzung des Kaisers“ und „Frieden“

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

In Kiel demonstrieren etwa 3.000 Arbeiter und Matrosen

„Waffenstillstand“ zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der „Königliche Staatsrat“ kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Versammlung der „Vertrauensleute“ der SPD und der Gewerkschaften

Deutschland will ein „Volksstaat“ werden

Die USPD will die „Herbeiführung des sofortigen Friedens“

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

5. November 1918
Abkommen über Verfassungsreformen

Die USPD will im „Hackerkeller“ eine Wahlversammlung abhalten

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Der „Kieler Matrosenaufstand“ ist das Hauptgesprächsthema

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner „Erdbebenwarte“ verzeichnet zwei starke Erdstöße

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Die SPD ruft zu einer Massenversammlung auf der „Theresienwiese“ auf

Erhard Auer beruhigt die bayerischen Minister

Der bayerische „Innenminister“ von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema „Was wollen wir Sozialdemokraten“

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Arbeiter und Soldaten und bilden „Arbeiter- und Soldatenräte“

7. November 1918
Die „Waffenstillstandsverhandlungen“ haben begonnen

Die Revolution beginnt auf der Theresienwiese

Die Versammlung verläuft zunächst nach den Vorstellungen Erhard Auers

„Es lebe die Revolution

Kein Soldat oder Polizist hält auch nur einen einzigen „Revolutionär“ zurück

Der „Königliche Staatsrat“ drängt den König zur Flucht

Auch die „Residenzwache“ verlässt ihren Posten

Der „Hauptbahnhof“ und das „Telegraphenamt“ sind besetzt

Die wichtigsten Zeitungsverlage sind in den Händen der „Aufständischen“

Die „Arbeiter- und Soldatenräte“ wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die „Revolutionäre“ besetzen den „Bayerischen Landtag“

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

SPD-Auer würde die gewaltsame Niederschlagung der Revolution dulden

Soldaten und Zivilsten dringen in das „Hotel Bayerischer Hof“ ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als „albernes Pack“

SPD-Forderungen an „Reichskanzler“ Max von Baden

Weitere „Arbeiter- und Soldatenräte“ werden gebildet

8. November 1918
Kurt Eisner stellt das neue „Kabinett“ zusammen

Erste Sitzung der „Revolutionäre“ im „Landtagsgebäude“

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der „Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern“ konstituiert sich

Eine „Provisorische Bayerische Regierung“ wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein „hohes“ Gehalt

Die „Revolution“ als Mittel zur Beendigung des Krieges

König Ludwig III. flieht mit der königlichen Familie nach Hintersee

Nach dem 8. November 1918
Eine „Republikanische Schutztruppe“ wird gegründet

9. November 1918
Die „Residenz“ wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Die „Thule-Gesellschaft“ bekämpft die Revolution

176 Grippetote

„Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu“

Philipp Scheidemann ruft in Berlin die „Deutsche Republik“ aus

Mit der Revolution erhalten die Frauen in Deutschland das Wahrecht

Nach dem 9. November 1918
Das „Professoren-Kollegium“ wird verunglimpft

Die „Schack-Galerie“ wird beschlagnahmtes preußisches „Kronvermögen“

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von „Volksgerichten“

10. November 1918
Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

„Stadtkommandant“ Arnold wird abgesetzt

Kronprinz Rupprecht kämpft um seine Krone

Hindenburg will den „terroristischen Bolschewismus“ verhindern.

Sachsen, Württemberg und Oldenburg wird Republik

Kaiser Wilhelm II. in Holland

Die Suche nach dem geflohenen König

Die „Thule-Gesellschaft“ gründet einen „Kampfbund“

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Matthias Erzberger unterzeichnet das „Waffenstillstandsabkommen“

Das „Zentrum“ fügt sich „den gegebenen Verhältnissen“

Gründung des „Spartakusbundes“ in Berlin

Achtstundentag bei der „Bayerischen Verkehrsverwaltung“

„Generalmajor“ von Kunzmann wird „Stadtkommandant“

Die „Königliche Zivilliste“ wird in Staatseigentum überführt

Kronprinz Rupprechts Forderungen werden einfach ignoriert

12. November 1918
Einführung des Achtstundentages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine „Amnestie“ wird erlassen

Auflösung des „Zentrums“ und Gründung der „Bayerischen Volkspartei“

Erstmalige Benennung Bayerns als „Volksstaat“

Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Die „Regierung Ebert“ veröffentlich ihr Regierungsprogramm

Weitere Thronverzichte in Anhalt und Lippe

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

Eine „Rücktrittserklärung“ ohne das Wort „Abdankung“

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

13. November 1918
König Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Forderungen zu „freiwilliger Zucht und Unterordnung“

Der „Republikanische Bürgerrat München“ wird geründet

Der sächsische König erklärt seinen Thronverzicht

Gründung des „ Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm“

Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“

14. November 1918
Errichtung eines „Ministeriums für soziale Fürsorge“

Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des „Arbeitsausschusses

Der „Thronverzicht“ von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Freiwillige und erzwungene Thronverzichte

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste „Regierungserklärung“

Kurt Eisners „Regierungsprogramm“

Die „Bayerische Volkspartei - BVP“ akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Beratung über Gründung eines „Studentenausschusses“

Thronverzicht des Herzogs von Sachsen-Coburg

Die „Republik Deutsch-Österreich“ wird proklamiert

Um den 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will „Eisner-Protegés“ verhindern

16. November 1918
Die erste Kolonne von der „Westfront“ trifft in München ein

Die Grippe-Epidemie lässt nach

17. November 1918
„Revolutionsfeier“ im „Nationaltheater“

Die „Deutsche Volkspartei in Bayern“ wird gegründet

18. November 1918
Die „Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung“ erscheint

Professor Foerster wird „einstweiliger bayerischer Gesandter“ in Bern

Fleischversorgung für München

Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“ abgelehnt

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht

Im „Wagnersaal“ findet die erste „Frauenversammlung“ statt

Aufruf zum „Inneren Widerstand“ gegen die neue Staatsform

19. November 1918
5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

20. November 1918
Die „Verwaltung des ehemaligen Kronguts“ entsteht

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

600 Matrosen verlassen München

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

22. November 1918
Gründung der „Deutschnationalen Volkspartei - DNVP“

23. November 1918
Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

24. November 1918
Die BVP schließt die „Wiederherstellung der Monarchie“ aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

25. November 1918
„Reichskonferenz“ für „Einberufung der Nationalversammlung“

26. November 1918
Protest gegen Kurt Eisners „Kriegsschuldfrage“

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das „Walchensee-Kraftwerk“ beginnen

27. November 1918
Kurt Eisner bricht die Beziehungen des „Freistaats Bayern“ zu Berlin ab

28. November 1918
Kaiser Wilhelm II. dankt ab

Das „III. Bataillon“ trifft in München ein

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

„Revolutionsfeier“ für Verwundete

Das „II. Bataillon“ zieht in München ein

30. November 1918
„Revolutionsfeier“ für die Studenten und Schüler

Dezember 1918
Die „Bayerischen Volkspartei - BVP“ wehrt sich

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im „Deutschen Theater“

2. Dezember 1918
Aus der „Leibgarde

Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Demonstration für die Einberufung der „Bayerischen Nationalversammlung“

5. Dezember 1918
Termin für die „Landtagswahl“ auf 12. Januar festgelegt

6. Dezember 1918
Erich Mühsam gegen Wahlen für eine „Bayerische Nationalversammlung“

Der königliche „Privatmobiliarbesitz“ wird abgeholt

Demonstranten zwingen „Innenminister“ Erhard Auer zum Rücktritt

7. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Die „Kasernenräte“ sprechen dem „Soldatenrat“ das Misstrauen aus

Die „Spanische Grippe“ fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung „Rote Hand“ wird verboten

Mehrere Bataillone treffen in München ein

9. Dezember 1918
Die Delegierten der „Arbeiterräte Bayerns“ treffen sich erstmalig

Der „Rat der Presse und des Schrifttums“ konstituiert sich

Aus der „Schack-Galerie“ wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

11. Dezember 1918
Erste Versammlung des „Spartakusbundes München“

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei „Wahlkampf-Versammlungen“ ab

13. Dezember 1918
Der „provisorische Nationalrat“ hält seine erste Sitzung

14. Dezember 1918
600 Angehörige des „1. Infanterie-Regiments“ treffen in München ein

Der „Politische Rat geistiger Arbeiter“

15. Dezember 1918
„Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands“

16. Dezember 1918
„Verordnung, betreffend Beaufsichtigung der Volksschule“ gebilligt

In Berlin beginnt der „Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte“

17. Dezember 1918
Soldaten besetzen die Versammlung der „Deutschen Volkspartei München“

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

„Innenminister“ Erhard Auer erlaubt die Zulassung von „Milizen“

Termin für die Wahlen zur „Nationalversammlung“ festgesetzt

19. Dezember 1918
Der „Spartakusbund München“ versammelt sich im „Wagnersaal“

Der erste „Feierabend“ im „Deutschen Theater“

20. Dezember 1918
Die „Neue Zeitung“ erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der „bolschewistischen Strömungen“

21. Dezember 1918
Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher „Schleichhandel“ wird aufgedeckt

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

23. Dezember 1918
Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

Reduzierung der „Gasabgabe“ beschlossen

24. Dezember 1918
„Innenminister“ Auer feiert mit Graf Arco in der „Türkenkaserne“

Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Die Gründung einer „Kommunistischen Partei“ beschlossen

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine „Bürgerwehr“ gründen

28. Dezember 1918
17 „Bürgerwehr“-Gründer werden festgenommen

29. Dezember 1918
Der „Landessoldatenrat“ lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Die USPD-Vertreter verlassen die Berliner „Reichsregierung“

Der „Spartakusbund“ will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Demonstration zur Erhöhung der „Arbeitslosenunterstützung“

Radikale Forderungen der „Internationalen Kommunisten“

Die „Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen“

Matrosenversammlung im „Alten Hackerkeller“

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Der „Gründungsparteitag der KPD“ beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der „Spanischen Grippe“

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1940

1940
Karl Valentin hat die Rechte an seiner Sammlung verloren

Ab 1940
2.805 Todesurteile in der NS-Zeit vollstreckt

1940
Eine „Lebensborn“-Dienststelle ist in der Cuvilliésstraße 22

Die Stadt München konfisziert das Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

Um 1940
„Entbindungsheime“ und „Kinderheime“ des „Lebensborn e.V.“

Ab 1940
Das „Schyrenbad“ als „Sammelstelle zur Möbelbergung“

1940
Die Familie Haas leidet unter der fremdenfeindlichen englischen Politik

1. Januar 1940
Das „Lebensbornheim Hochland“ in Steinhöring bietet mehr Platz

15. Januar 1940
Umzug der Lebensborn-Zentrale

Februar 1940
Karl Valentin soll seinen Requisitenkeller im „Kolosseum“ räumen

März 1940
Karl Valentin tritt als „Frosch“ am „Gärtnerplatz-Theater“ auf

April 1940
Karl Valentin kündigt seine Mitgliedschaft in der „Reichsfachschaft Film“

Ab dem 29. Mai 1940
1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

4. Juni 1940
Der erste „Luftangriff“ auf München

5. Juni 1940
Die letzte Vorstellung von Karl Valentins „Ritter Unkenstein“

21. Juni 1940
Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

7. Juli 1940
Ringo Starr kommt in Liverpool zur Welt

19. Juli 1940
Den Juden werden die Telefonanschlüsse gekündigt

August 1940
Karl Valentin mit „Theater in der Vorstadt“ im „Deutschen Theater“

7. August 1940
Pater Rupert Mayer wird ins „Kloster Ettal“ verbannt

20. August 1940
Der 67 Hektar große „Hirschauer Forst“ kommt zum „Englischen Garten“

September 1940
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

5. Oktober 1940
Lion Feuchtwanger trifft in New York ein

9. Oktober 1940
John Lennon erblickt in Liverpool das Licht der Welt

November 1940
Karl Valentin mit „Der Theaterbesuch“ im „Deutschen Theater“

30. November 1940
Karl Valentins „Panoptikum“ in der „Ritterspelunke“ schließt für immer

Dezember 1940
Liesl Karlstadt spielt in der Revue „Münchner G‘schicht‘n“