Fakten - England

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Hugo von Payns sucht Unterstützung für die „Tempel-Ritter“


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Die Reise des Ordensgründers Hugo von Payns ist von Erfolg gekrönt


1140

1140
Das umfangreiche Imperium der „Tempel-Ordensritter“

3. Mai 1140
König Konrad III. verleiht dem Freisinger Bischof Otto I. viele Rechte


1226

1226
Die „Einsiedlerbrüder vom Berge Karmel“ erhalten ihre päpstliche Bestätigung

3. Oktober 1226
Franz von Assisi stirbt

Nach dem 4. Oktober 1226
Es kommt zu langanhaltenden Flügelkämpfen bei den Franziskanern


1288

Um 1288
Wilhelm von Occam wird in der Grafschaft Surrey in England geboren


1307

Um Januar 1307
König Philipp IV. eröffnet ein Verfahren gegen die „Tempelherren“

Juni 1307
Jakob von Molay beruft ein „Templer-Ordenskapitel“ ein

August 1307
Papst Clemens V. will die „Johanniter“ und die „Templer“ vereinen

24. August 1307
Papst Clemens V. ordnet eine Untersuchung gegen die „Templer“ an

13. Oktober 1307
Im Morgengrauen werden die Templer verhaftet

14. Oktober 1307
Eine Liste beinhaltet die „Verbrechen der Templer“

16. Oktober 1307
Frankreichs König Philipp IV. informiert über die Operation Templer

Um den 20. Oktober 1307
Die Verhöre der verhafteten „Templer“ beginnen

24. Oktober 1307
230 „Tempelherren“ gestehen unter der Folter Unglaubliches

27. Oktober 1307
Papst Clemens V. protestiert gegen den „Gebrauch der Folter“

30. Oktober 1307
Englands König glaubt nicht an die Vorwürfe gegen die „Templer“

Dezember 1307
Die „Templer-Würdenträger“ widerrufen ihr Geständnis


1311

1311
Das „Franziskaner-Kloster“ wird ein Raub der Flammen

Eine „Walkmühle“, ein „Loder-Ram“ und ein „Lohstampf“

Papst Clemens V. befiehlt die Anwendung der „Folter“

5. Juni 1311
Die „Ottonischen Handfeste“ gibt den „Ständen“ neue Privilegien

16. Oktober 1311
Auf dem Konzil zu Vienne wird der Templerorden aufgehoben


1314

1314
Konrad III. „der Sendlinger“ wird zum Bischof von Freising gewählt

18. März 1314
Jacques de Molay und Geoffroy de Charnay werden verbrannt

Nach April 1314
Wirklich aufgehoben wird der „Tempel-Ritterorden“ nur in Frankreich

20. April 1314
Der „verfluchte Papst“ Clemens V. stirbt

August 1314
Die luxemburgische Partei verzichtet auf die Kandidatur

19. Oktober 1314
Herzog Friedrich „der Schöne“ wird zum „Deutschen König“ gewählt

20. Oktober 1314
Herzog Ludwig „der Baier“ wird zum „Deutschen König“ gewählt

25. November 1314
Die Herzöge Ludwig IV. und Friedrich werden zu Königen gekrönt

29. Dezember 1314
König Philipp IV. stirbt


1319

1319
König Ludwig „der Baier“ befreit das „Leprosenhaus am Gasteig“ von Lasten

König Ludwig „der Baier

12. August 1319
Herzog Rudolf stirbt in England (?)


1378

1378
Der „Bürgerbrunnen“ heißt jetzt „Marktbrunnen“

27. März 1378
Papst Gregor XI. stirbt

April 1378
Leopold von Sturmberg wird Bischof von Freising

7. April 1378
Römische Bürger stürmen das „Konklave“

8. April 1378
Die Kardinäle einigen sich nicht auf einen Römer

9. April 1378
Erst einen Tag nach der Wahl wird das Ergebnis bekannt gemacht

August 1378
Papst Urban VI. regiert sehr autokratisch und unerbitterlich streng

20. September 1378
Zwei Päpste konkurrieren untereinander


1414

12. Juli 1414
Ein Hochwasser beschädigt die „Isarbrücke“

Um den September 1414
Papst Johannes XXIII.: „Hier liege ich in Teufels Namen!“

3. November 1414
Jan Hus trifft zwei Tage vor Beginn des „Konzils“ in Konstanz ein

Ab dem 5. November 1414
Auf dem „Konzil von Konstanz“ soll das „Schisma“ überwunden werden

28. November 1414
Jan Hus wird während des „Konzils von Konstanz“ gefangen genommen

Ab dem 6. Dezember 1414
Jan Hus wird in Konstanz in einem Verlies inhaftiert

24. Dezember 1414
König Sigismund trifft in Konstanz ein


1608

1608
Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft

In Haidhausen wird der sogenannte „Johannesdreißiger“ gefeiert

April 1608
Auf dem „Regensburger Reichstag“ kommt es zum Eklat

12. April 1608
Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1608
Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht

14. Mai 1608
Die protestantischen „Stände“ gründen die „Union“

26. Mai 1608
„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth

13. Juli 1608
Ferdinand III., der spätere Kaiser, wird in Graz geboren


1625

1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein

Papst Urban bestätigt die „Franziskanerprovinz“

Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

Januar 1625
Die oberösterreichischen Bauern wehren sich

15. Mai 1625
Das „Frankenburger Würfelspiel“

10. Oktober 1625
Eine Religionsedikt für Oberösterreich

8. Dezember 1625
Ferdinand III. wird zum König von Ungarn gekrönt


1698

1698
Eine neue „Fasanerie“ entsteht auch in der „Hirschau“

Januar 1698
Der baierische Kurprinz Ferdinand Joseph erkrankt schwer

24. Mai 1698
Kurprinz Ferdinand Joseph wird nach Brüssel gebracht

Ab August 1698
Die Haidhauser „Sankt-Johannes-Baptist-Kirche“ wird umgebaut

24. September 1698
Frankreich und England einigen sich auf einen „Teilungsplan“

11. November 1698
König Carl II. von Spanien ernennt Joseph Ferdinand zum Alleinerben


1700

Um 1700
Eine „Pflegeanstalt für bresthafte Frauen“

Jeder 8. Münchner ist „Sodale“ einer „Marianischen Kongregation“

18. Februar 1700
Mit der Kalenderumstellung ist die einheitliche Tageszählung erreicht

14. Juli 1700
Der „Hofrat“ will alle „Hurerey- und Gaukelhäuser“ ausrotten

August 1700
Viscardi beginnt den Bau der Wallfahrtskirche Maria Hilf

17. August 1700
Clemens August, der spätere Kurfürst von Köln, wird in Brüssel geboren

2. Oktober 1700
König Carl II. von Spanien fasst ein neues Testament ab

1. November 1700
König Carl II. stirbt in Madrid ohne Nachkommen

2. November 1700
Das Testament des spanischen Königs Carl II. wird eröffnet

Kurfürst Max Emanuel befindet sich in einem Dilemma


1701

Bis zum Jahr 1701
Noch mindestens 100 Personen im Verdacht der „Hexerei“

27. Januar 1701
Den „Paulanern“ sollen die pfarrlichen Rechte am „Gaisberg“ zustehen

13. Februar 1701
„Kurköln“ und Frankreich schließen einen „Allianzvertrag“

18. Februar 1701
König Philipp V. nimmt Besitz vom spanischen Thron

9. März 1701
Kurfürst Max Emanuel schließt mit Frankreich eine Allianz

7. April 1701
Kurfürst Max Emanuel kehrt aus Brüssel nach München zurück

27. April 1701
Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt in München

Anfang Mai 1701
Kurfürstin Therese Kunigunde kehrt nach München zurück

7. September 1701
In Den Haag wird die Haager Große Allianz gegründet

17. September 1701
Die 17-jährige Maria Theresia Käser wird als Hexe hingerichtet

22. Oktober 1701
Amalia Maria Josepha Anna wird in Wien geboren


1713

1713
„Pater Onuphrius“ erreicht die römische Anerkennung seiner Gemeinschaft

„Die ganz ungescheucht in der Au sich aufhaltenden Huren“ weggejagt

22. März 1713
Der Ordensprofess der Maria Anna Lindmayr

11. April 1713
Friedensverhandlungen von Utrecht ohne den Kaiser

10. Juni 1713
Das Schleierfest der Maria Anna Lindmayr

August 1713
Max Emanuel übersiedelt nach „Saint Cloud“

13. August 1713
„Obergiesing“ und die „Lohe“ kommen zum „Gericht ob der Au“

September 1713
Vitus Rambold wird Haidhauser „Schulmeister“

27. September 1713
Giovanni Antonio Viscardi stirbt


1720

1720
Bischof Clemens August wird „Kölner Domherr“

Kurfürst Max Emanuel verschuldet sich bei jüdischen Geldgebern

Ab 1720
Von England aus entwickelt sich ein neuer Gartenstil


1773

1773
Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

Peter von Osterwald kauft einen Acker für ein „Observatorium“

Der „Franziskaner-Friedhof“ wird gesperrt

Wozu denn soll der Bauer Lesen und Schreiben lernen?

Johann Peyrl wird als „Kotterbauer und Unterthan“ bezeichnet

Der Hochaltar der „Georgskirche“ von Johann Baptist Straub ist vollendet

Kurfürst Carl Theodor schickt Friedrich Ludwig Sckell nach England

Kurfürst Max III. Joseph reduziert die „Feiertage“

21. Juli 1773
Das „Aufhebungsdokument“ für den „Jesuitenorden“

Die „Marianische Männerkongregation“ unter weltlicher Obhut

3. August 1773
„Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers“.

21. August 1773
Papst Clemens XIV. hebt den „Jesuitenorden“ auf


1779

1779
Baron Carl von Aretin kauft ein Grundstück in der „Schwabinger Hayd“

Die „Gemäldegalerie“ an der Nordseite des „Hofgartens“

Im Münchner und Auer „Bäckerstreit“ wird ein Vergleich geschlossen

Eine kleine jüdische Gemeinde

Katharina Pruckmayr heiratet den Brauer Johann Messner

Benjamin Thompson wird Mitglied der „Royal Society“

Thompson wird „Mitglied der Britischen Akademie der Wissenschaften“

Ende 1779
Benjamin Thompson stattet „britische Streitkräfte in den Kolonien“ aus

5. Juli 1779
Ernestine Rupertina Walburga von Arco wird geboren


1783

1783
Der „Hundemarkt“ wird auf den „Viehmarkt“ an der Herrenstraße verlegt

Um 1783
Lorenz Westenrieder lobt das „Hofkrankenhaus“ am heutigen Kolumbusplatz

30. April 1783
Das „Privilegium des Pfandhauses“

19. August 1783
Schlechtes „Märzenbier“ wird in ihren Kellern ausgeschenkt

Nach dem 3. September 1783
Benjamin Thompson muss Amerika verlassen

3. September 1783
Amerikanischer „Befreiungskrieg“ nach acht Jahren beendet

17. September 1783
Benjamin Thompson trifft Prinz Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken


1784

1784
Baron von Aretin verkauft sein Grundstück an Kurfürst Carl Theodor

King George III. entlässt Sir Benjamin Thompsons in baierische Dienste

Das „Kaffeehaus“ an der „Hofgartenmauer“ wird aufgestockt

Johann Perzl spottet über den Baierwein

Sir Benjamin Thompson kommt nach Baiern

9. Januar 1784
Die Wirte der Au beschweren sich über die „Märzenkeller“

16. Januar 1784
Die Münchner Brauer beschweren sich über das „Augustinerkloster“

19. Januar 1784
Der Stadtrat legt dazu eine Reihenfolge des Bierausschanks vor

28. Januar 1784
Ein „tollwütiger“ Hund entkommt und verletzt dreizehn Personen

26. März 1784
Metzger lassen ihre Hunde in den „Fleischbänken“ das warme Blut trinken

31. März 1784
Der Stadtrat ermahnt die Bierbrauer und droht ihnen mit Strafen

April 1784
Zur Heilung wird die Stola des heiligen Hubertus aufgelegt

22. Juni 1784
Kurfürst Carl Theodor verbietet die „Illuminaten“

9. September 1784
In der Klosterkasse der Paulaner fehlen 4.000 Gulden

5. November 1784
„Pilgramsheim“ wird „Adelssitz mit allen Rechten“

16. November 1784
Die Missstände im Paulanerkloster sollen beendet werden


1798

Um 1798
Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

Um das Jahr 1798
Adam Freiherr von Aretin kauft ein „ödes“ Grundstück

1798
Der „Edelsitz Pilgramsheim“ wird in der „Frankfurter Lotterie“ ausgespielt

Die verbliebenen Reste des „Roten Turms“ werden beseitigt

Die erste große „Industrieausstellung“ findet in Paris statt

Münchens Gemäldesammlung vergrößert sich

27. Januar 1798
Neuorganisation des gesamten „Polizeiwesens“ in München

Mai 1798
Die erste „Auer-Dult“ findet in der Lilienstraße statt

11. Juli 1798
Kein „Minutoverschleiß“ von Bier am Gasteig und am Lilienberg

24. Juli 1798
Die „Rumford-Mühlen“ am Eisbach

19. August 1798
Rumford wird „Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof“

19. September 1798
Rumford tritt in London seinen neuen Job an

Oktober 1798
Errichtung einer süddeutschen Republik mithilfe französischer Bajonette

November 1798
Freiherr von Werneck erhält die „Intendanz des Englischen Gartens“

12. November 1798
Eine neue „Koalition“ schließt sich zusammen

16. November 1798
Kurfürst Carl Theodor ist Kunde des Leihhauses

27. Dezember 1798
Das Hundeverbot in den Kirchen wird erneuert


1800

1800
Das „Ridlerschlössl“ wird an die Comtesse de Hautfort verkauft

Um 1800
Die „Wiederzulassung des Templer-Ordens“ in Frankreich

1800
Die „Alte Isarkaserne“ in der Beschreibung

Um 1800
Auf einem Wiesengelände wird der „Kleinhesseloher See“ angelegt

Um das Jahr 1800
Gewerbler und Tagelöhner lassen sich auf der „Ramersdorfer Lüften“ nieder

1800
Der „Münchner Burgfrieden“ umfasst 1.600 Hektar

Um Januar 1800
Weitere Gemäldezuwächse für München

7. Januar 1800
Aus den „Militärgärten“ wird die „Schönfeldwiese“

13. Januar 1800
In der Stadt und im Burgfrieden bestehen 163 „Bierschenken“

Um den 15. März 1800
Kurfürst Max IV. Joseph nimmt von den Engländern „Subsidiengelder“

Um den 20. März 1800
Der Vertrauensvorschuss von Kurfürst Max IV. Joseph ist aufgebraucht

„Die Stimme der öffentlichen Meinung über Max Joseph“

April 1800
Eine evangelische „Hofkapelle“ in der Residenz wird eingeweiht

26. April 1800
„Ausnahmeprivilegien für Bürgersöhne“ bleiben auch weiterhin erhalten

1. Mai 1800
General Jean-Victor Moreau überschreitet den Rhein

Um den 1. Mai 1800
Das „Georgianum“ wird nach Landshut verlegt

28. Juni 1800
Kurfürst Max IV. Joseph flieht mit seiner Familie nach Amberg

Um den 3. Juli 1800
„Dankadresse von der baierischen Nation an Max Joseph IV.“

Um den 10. Juli 1800
Ein „Patrioten-Klub“ trifft sich in der Weinstraße

15. Juli 1800
Baiern lässt sich von Großbritannien seinen Besitzstand garantieren

Um den 20. Juli 1800
Oppositionelle und regimekritische Kreise äußern ihren Unmut

1. August 1800
Franz Carl von Hompesch stirbt

Um den 3. August 1800
Eine republikanische Schrift an die Bevölkerung

Um den 10. August 1800
Weitere Flugschriften werden baiernweit verteilt

Um den 15. August 1800
Die Münchner „Patrioten“ wenden sich an „General“ Decaën

Um den 18. August 1800
Die Münchner „Revolutionäre“ wenden sich an Marschall Moreau

Um den 20. August 1800
Der Plan eines „republikanischen Umsturzes“ ist gescheitert

8. September 1800
„Marschall“ Moreau kündigt den „Waffenstillstand von Parsdorf“

20. September 1800
Verlängerung des „Waffenstillstands“

10. November 1800
Die „Amberger Verordnung“ beendet Baierns ausschließliche Katholizität

22. November 1800
Die Franzosen verlegen ihr „Hauptquartier“ wieder nach München

28. November 1800
Die Franzosen ziehen weiter nach Hohenlinden

3. Dezember 1800
In der „Schlacht von Hohenlinden“ vernichtend geschlagen

10. Dezember 1800
Salzburgs Erzbischof Colloredo nimmt Exil in Wien

25. Dezember 1800
Neuer Waffenstillstand zwischen Frankreich und Österreich


1801

1801
Therese Feldmüller, geborene Schlutt, kommt in Schliersee zur Welt

Minister Montgelas plant die Verlegung der „Franziskaner“ in die Au

Das „Hofkrankenhaus für kurfürstliche Hofbedienstete“ wird aufgelassen

Ab 1801
Napoleon Bonaparte fördert den Gebietszuwachs Baierns

9. Februar 1801
Der Friedensvertrag von Lunéville

5. April 1801
Das Truppen-Hauptquartier im Schloss Nymphenburg

9. April 1801
Die Rheinarmee verlässt München

12. April 1801
Auch das Besatzungsbataillon verlässt die baierische Landeshauptstadt

19. Juni 1801
Das „Topographische Bureau“ wird gegründet

29. Juli 1801
Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

30. Juli 1801
Münchens erster Protestant wird eingebürgert

24. August 1801
Baiern schließt mit Frankreich einen Vorvertrag

5. September 1801
Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

2. Oktober 1801
Der Reichstag beschließt das Entschädigungsverfahren

26. Oktober 1801
Der „Theatiner-Konvent“ wird aufgehoben


1803

1803
Im Kaffeehaus gibt es Erfrischungen aller Art

Um 1803
Maximilian Joseph von Montgelas kauft den „Sitz Stepperg“

1803
Es bestehen noch zwei „Baierweinschenken“

Stephan Selmayr wird Eigentümer des „Hansmarterhofs“

Ab 1803
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird „Finanzminister“

1803
Das „Dianabad“ beim „Englischen Garten“ öffnet seine Pforten

Das „Hofkrankenhaus“ wird in eine „Irrenanstalt“ umgewandelt

Die „Mariahilf-Kirche“ wird zur Pfarrkirche der Au ernannt

Max IV. Joseph gründet die „Musterlehranstalt für Landwirthschaft“

Die profanierte „Klosterkirche am Lilienberg“ dient als „Eisenfronfeste“

Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das „Gartenwesen“

Bis 1803
Das heutige Stadtgebiet gehört zu vier verschiedenen „Gerichtsbezirken“

1803
Das „Kurfürstentum Baiern“ wird Eigentümer der „Giesinger Mühle“.

Kaspar Barthmann kauft die „Singlspielerbrauerei“ mit allen Zubehör

10. Januar 1803
Das „Religionsedikt“ bringt die Gleichberechtigung

19. Januar 1803
Die Gebeine der verstorbenen Karmelitinnen entfernt

11. Februar 1803
Bischof Colloredo unterzeichnet die „Abdankungserklärung“ für Salzburg

15. Februar 1803
Großherzogs Ferdinand III. von Toskana Besitz nimmt Besitz von Salzburg

25. Februar 1803
Die letzte Tagung des „Immerwährenden Reichstags“

März 1803
Das „Pütrich-Kloster“ wird verkauft

26. März 1803
Der „Schulfond“ erhält das ehemalige „Paulanerinnen-Kloster im Lilienthal“

27. März 1803
Maximilian Joseph von Montgelas erwirbt ein „Barock-Palais“

4. April 1803
Der letzte Freisinger Bischof, Joseph Conrad von Schroffenberg-Mös, stirbt

16. April 1803
Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

24. April 1803
Katholische Traditionen werden als Unfug verboten

27. April 1803
Der „Reichsdeputationshauptschluss“ tritt in Kraft

28. April 1803
Den „Bruderschaften“ wird das Tragen von Kutten verboten

29. April 1803
Großherzog Ferdinand III. von Toskana zieht in Salzburg ein

9. Mai 1803
Kurfürst Max IV. Joseph kauft von Stephan von Stengel „Schloss Biederstein“

18. Mai 1803
„Mischehen“ zwischen Katholiken und Protestanten werden erlaubt

23. Mai 1803
England erklärt Frankreich den Krieg

17. Juli 1803
Salzburg wird Kurfürstentum

August 1803
Eine royalistische Verschwörung gegen Napoleon wird aufgedeckt

23. August 1803
Die „Heilige Stiege“ am „Gasteigberg“ wird abgerissen

Nach dem 25. August 1803
Österreich zieht einen Gewinn aus der baierischen „Säkularisation“

September 1803
Die „Mädchenschule“ im „Kloster Lilienberg“ wird geschlossen

5. September 1803
Das „Landgericht München“ zieht ins ehemalige „Kloster Lilienberg“

13. September 1803
Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

22. September 1803
Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

30. September 1803
Die „Augustiner-Klosterkirche“ wird gesperrt

1. Oktober 1803
Aufhebung des „Zentralklosters der Augustiner“

4. Oktober 1803
Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

20. Oktober 1803
Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

22. Oktober 1803
Die „Wieskirche“, Münchens älteste Kirche, wird gesperrt

14. November 1803
Verkauf der Heilige Stiege auf dem Gasteigberg

27. November 1803
Der erste Teil der „Klarissinnen vom Anger“ begibt sich nach Dietramszell

28. November 1803
Die „Johann-Nepomuk-Kapelle“ wird abgebrochen

2. Dezember 1803
Der zweite Teil der Klarissinnen macht sich auf den Weg nach Dietramszell

26. Dezember 1803
Das „Augustiner-Christkindl“ im Kloster der „Elisabethinerinnen“

31. Dezember 1803
Beschreibung der „Hofmark Haidhausen“


1804

1804
„Hofbaumeister“ Franz Thurn überarbeitet „Schloss Biederstein“

Untersuchungen über die Verleihung der „Hofmarksrechte“

Der „Ausbau des Torweges am Isartor“ wird wieder aufgegriffen

Anno 1804
Die „kurfürstliche Leibjägerei“ soll in das „Hieronymiten-Kloster“

1804
Montgelas lässt bei Bogenhausen eine Holzbrücke über die Isar bauen

Franz Maria Schweiger und Lorenz Lorenzoni's Schauspielertruppe

„Sie heiraten gern und sehr früh, erzeugen viele uneheliche Kinder“

Aron Elias Seligmann übernimmt das „Rechnungswesen“

Karmelitinnen im Aussterbekloster in Pielenhofen

Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

2. Januar 1804
Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

30. Januar 1804
Kurfürstin Caroline erhält „Schloss Biederstein“ zum Geschenk

9. März 1804
Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die „Hofgartenintendanz“ in München

11. April 1804
England und Russland schließen ein Bündnis

4. Mai 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Preußen

18. Mai 1804
Napoleon Bonaparte wird als erblicher Kaiser von Frankreich proklamiert

24. Mai 1804
Der Grundstein für das „Palais Salabert“ wird gelegt

21. Juli 1804
Auf dem „Franziskaner-Friedhof“ stampfen Soldatenstiefel

11. August 1804
Kaiser Franz erhebt sich zum Doppel-Kaiser

November 1804
Kronprinz Ludwig I. will auch ein Museum haben

6. November 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Österreich und Schweden

14. November 1804
Maria Leopoldine heiratet Ludwig Joseph Graf von Arco

Dezember 1804
Napoleon will dynastische Verbindungen mit den europäischen Häusern

2. Dezember 1804
Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser

31. Dezember 1804
Offiziell gibt es in München 31 „Kaffeeschenken“


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die „Wehrpflicht“ ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen „Hieronymiten-Mönche“ müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die „Anna-Kirche“ zur „Pfarrkirche“

9. August 1805
Österreich schließt sich dem russisch-englischen Bündnis an

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Napoleon Bonaparte lässt seine „Große Armee“ abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert Schloss Nymphenburg

8. September 1805
Der Dritte Koalitionskrieg beginnt

Ab 12. September 1805
Österreichische Militärs quartieren sich in München ein

19. September 1805
Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

22. September 1805
Kaiser Franz II. reist weiter nach Landsberg am Lech

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Mx IV. Joseph datiert den Bogenhausener Vertrag vor

Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

25. September 1805
Die französische Armee überquert den Rhein

26. September 1805
Kaiser Franz II. zieht sich zurück

27. September 1805
Das französische und das baierische Heer vereinigen sich

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den Geheimvertrag von Bogenhausen

29. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph antwortet seinem Sohn Ludwig

6. Oktober 1805
Französisch-baierische Militäreinheiten überqueren die Donau

8. Oktober 1805
Die „Schlacht von Wertingen“

9. Oktober 1805
Österreichische Truppen auf dem Rückzug in München

Das siegreiche Gefecht bei Günzburg

Ab 10. Oktober 1805
Kämpfer aus dem Balkan erzeugen Angst und Schrecken

10. Oktober 1805
Der Kurfürst rechtfertigt den Bündniswechsel

11. Oktober 1805
General Kienmayer befiehlt den Rückzug

12. Oktober 1805
München kann zurückerobert werden

14. Oktober 1805
Die „Schlacht bei Elchingen“

15. Oktober 1805
Der französisch-baierische Angriff auf Spielberg und Michelsberg

Ab 16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm beginnt

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die „Kapitulation von Ulm“

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

25. Oktober 1805
Die Presse berichtet über Napoleons Einzug in München

26. Oktober 1805
Die Grande Armée überschreitet den Inn

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Kurfürst Max IV. Joseph trifft verspätet in München ein

Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die „Festung Scharnitz“ und Innsbruck

8. November 1805
Baiern erhält erstmals die Souveränität zugesichert

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die „Festung Kufstein“

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

24. November 1805
Auch die kurfürstliche Familie kommt wieder in München an

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die „Besetzung“ Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die Dreikaiserschlacht bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der „Waffenstillstand von Znaim“ wird geschlossen

5. Dezember 1805
Kaiserin Joséphine trifft mit großem Gefolge in München ein

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

20. Dezember 1805
Karoline Murat triff in München ein

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde


1814

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die heutige „Ludwigsbrücke“ beginnen

Franz Maria Schweiger stirbt

Anno 1814
Grundwasserverunreinigung durch die Pferde der „Lehel-Kaserne“

1814
Die Polizei duldet sechs „Bordelle“ mit vier bis acht Luxusdirnen

1. Januar 1814
Das Volljährigkeitsalter im Königreich Baiern wird auf 21 Jahre festgesetzt

29. Januar 1814
Die Schlacht bei Brienne-le-Château sur Aube

Februar 1814
Die „Heilig-Kreuz-Kapelle“ auf dem Mariahilfplatz wird abgerissen

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

4. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. lässt ein Preisausschreiben veröffentlichen

26. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. trifft den Architekten Leopold Klenze

Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

6. April 1814
Napoleon Bonaparte dankt (erstmals) ab

10. April 1814
Die Münchner feiern die Einnahme von Paris

11. April 1814
Napoleon Bonaparte wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen

18. Mai 1814
Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der „Hirschau“

30. Mai 1814
Die Befreiungskriege sind beendet

3. Juni 1814
Die Grenzen des Königreichs Baiern werden neu festgelegt

9. Juni 1814
Carl Philipp Joseph von Wrede wird gefürstet

26. Juni 1814
Österreich ergreift offiziell Besitz von Tirol

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den „Jesuitenorden“ wieder her

22. August 1814
Reichsgraf Rumford stirbt

26. August 1814
Tirol wird mit Österreich wieder vereinigt

28. August 1814
Reichsgraf Rumford wird in Paris beerdigt

18. September 1814
Der „Wiener Kongress“ regelt die Neuordnung Europas

22. September 1814
Aron Elias Seligmann wird in den Adelsstand erhoben

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

31. Oktober 1814
Prostitution rund um die Isarinseln

26. Dezember 1814
Caroline Gräfin von Arco wird geboren


1815

1815
Das Verständnis für die Belange des Militärs sinkt deutlich

Ketzerei, Zauberei und Hexerei“ sind nicht mehr strafbare Tatbestände

Der „Große Wasserfall“ wird von Menschenhand erschaffen

3. Januar 1815
Österreich, England und Frankreich schließen ein Bündnis gegen Preußen

25. Januar 1815
39 jüdische Männer gründen die „Israelitische Kultusgemeinde“

9. März 1815
„Kronprinz“ Ludwigs I. liberale Verfassungsvorstellungen

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

1. Juni 1815
Otto, der spätere König von Griechenland, wird geboren

8. Juni 1815
Auf dem „Wiener Kongress“ wird der „Deutsche Bund“ gegründet

9. Juni 1815
Der „Wiener Kongress“ endet mit der „Wiener Schlussakte“

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des „Bachl­bräu-Anwesens“ im Tal

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

23. September 1815
Ein Haberfeldtreiben in Elbach

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

20. November 1815
Die Grenzen Frankreichs auf den Stand von 1789 festgesetzt


1826

1826
Das Haberfeldtreiben als einfältigen und tollen Spuk bezeichnet

Die Geistlichkeit unterstützt die Haberfeldtreiber

Der Schwabinger Wirt Johann Gradl kauft die „Neumühle“

Ein kostengünstigerer Entwurf für die evangelische „Matthäuskirche“

Erste Planungsvorstellungen zum Bau des „Siegestores“

Im Jahr 1826
Der Schlachtviehhandel „Auf den Lüften“ endet

1826
Maulbeerbäume zur Züchtung der „Seidenraupen“ werden angezogen

Lola Montez kommt von Kalkutta ins südenglische Bath

Die „Universität“ und das „Georgianum“ werden nach München umverlagert

Das „Georgianum“ kommt in die Räume des ehemaligen „Karmeliten-Klosters“

Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

Ein Hochwasser zerstört die „Wiebekingsche Brücke“

Ein lange anhaltendes Provisorium

7. Februar 1826
Grundsteinlegung für das „Odeon“ an der Ludwigstraße

März 1826
Straßenbenennung nach den „Napoleonischen Befreiungskriegen“

Um April 1826
Wegen des neuen „Königsbaues der Residenz“ entfällt die „Exerzierstätte“

7. April 1826
Der Grundstein für die „Alte Pinakothek“ wird gelegt

9. April 1826
Die „Synagoge“ in der Westenriederstraße wird eingeweiht

25. April 1826
Christian Daniel Rauch gestaltet das „Max-Joseph-Denkmal“

Juni 1826
Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor

Um August 1826
Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

27. Oktober 1826
Der ledigen Wirtstochter von Thalham das Haberfeld getrieben

15. November 1826
Die Universität wird von Landshut nach München verlegt


1831

1831
Ein zweiter Flussübergang über die Isar

Über Russland und Polen gelangt die „Cholera“ nach Preußen

Der „Fischmarkt“ findet auf dem heutigen „Viktualienmarkt“ statt

Luigi Tambosi kauft das bereits von ihm betriebene „Hofgarten-Café“

Nach 1831
Der Namensgeber Georg von Reichenbach

1831
Ferdinand von Hompesch stirbt

Nur die Giesinger befugt, den „Malzaufschlag“ einzubeziehen

Die Eingemeindung der Au wird von der Staatsregierung abgelehnt

28. Januar 1831
König Ludwig I. erlässt eine „Pressezensur“

20. Februar 1831
Teilnahme an der „Stände-Versammlung“ verweigert

22. Mai 1831
„Innenminister“ Eduard von Schenk zum Rücktritt gezwungen

12. Juni 1831
König Ludwig I. muss die von ihm eingeführte Zensur zurücknehmen

21. Juni 1831
Das „Herzog-Max-Palais“ in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

7. August 1831
Das „Landgericht Au“ wird nach „Steuerdistrikten“ gebildet

Das „Bezirksamt links der Isar“ bezieht das ehemalige „Kloster am Lilienberg“

19. August 1831
Der „Farbenfabrikant“ Michael Huber kauft das „Schlossgutes Haidenberg“

17. September 1831
Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

9. Oktober 1831
Der erste griechische Präsident wird ermordet

13. Oktober 1831
Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

18. Oktober 1831
Der Grundstein für die „Walhalla“ wird gelegt

Um den 1. November 1831
Prinz Carl lehnt die griechische Königskrone ab

28. November 1831
Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche


1832

1832
Erstmals kommt Natureis zur Kühlung der Bierkeller zur Anwendung

Neuverputzung der Westfassade der „Michaels-Kirche“ in Berg am Laim

Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

Die „Post“ wird dem „Ministerium des Königlichen Hauses“ unterstellt

Der Anstoß für die 1.664 Meter lange „Maximilianstraße“

Gründung der „Armen-Industrie-Schule“ durch Pfarrer Hermann Rabl

Ein künstlicher Hügel wird im „Englischen Garten“ aufgeschüttet

Januar 1832
Die „Cholera“ tritt in Frankreich auf

19. Januar 1832
Der „Verein zur Abwehr von staatlichen Eingriffen in die Pressefreiheit“

13. Februar 1832
Die Großmächte bieten Kronprinz Otto die griechische Krone an

1. März 1832
Der „Preß- und Vaterlandsverein“ wird verboten

14. April 1832
Johann Georg Wirth von der Anklage des „Hochverrats“ freigesprochen

18. April 1832
Einladung zur „Verfassungsfeier

19. April 1832
Erste vorsorgliche Hinweise über die „Cholera“ an die Bevölkerung

20. April 1832
Einladung für ein „Volksfest auf dem Hambacher Schloss“

29. April 1832
Zeitungsartikel und Flugblätter laden zum Hambacher Fest ein

7. Mai 1832
Die Bedingungen für König Otto auf dem griechischen Thron sind festgelegt

8. Mai 1832
Die Rheinbayerische Kreisregierung verbietet das Hambacher Fest

17. Mai 1832
Das Verbot des „Hambacher Festes“ wird zurückgenommen

19. Mai 1832
Der Neustadter Stadtrat richtet eine uniformierte „Sicherheitsgarde“ ein

27. Mai 1832
Kritische Töne auf dem Hambacher Fest gegen die Regierung

Kritische Töne statt der Vivat-Rufe in Gaibach

28. Mai 1832
Mehrere hundert Menschen treffen sich im „Hambacher Schießhaus“

1. Juni 1832
Das „Hambacher Fest“ endet

Nach dem 1. Juni 1832
Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in der Pfalz

2. Juni 1832
Erste öffentliche Stellungnahme der Regierung zum „Hambacher Fest“

15. Juni 1832
Dr. Johann Georg August Wirth stellt sich in Homburg der Polizei

16. Juni 1832
Bayerische Truppen marschieren in Richtung Pfalz

17. Juni 1832
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer wird verhaftet

22. Juni 1832
Diktatorische Vollmachten um die Unruhen im „Rheinkreis“ zu „befrieden“

28. Juni 1832
Carl Philipp Joseph Fürst von Wrede unterdrückt die

8. Juli 1832
Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

1. August 1832
Carl Philipp Joseph Fürst von Wrede verlässt den „Rheinkreis“

8. August 1832
Prinz Otto von Bayern wird als „König von Griechenland“ akzeptiert

9. August 1832
Mit dem Guss der „Königsfigur“ kann begonnen werden

15. August 1832
„Schloss Haidenau“ wird zum Edelsitz

25. August 1832
Umbenennung des Haidhauser „Ridlerschlößls“ in „Schloss Haidenau“

September 1832
Die Dettendorfer Strafe wird von der Staatskasse übernommen

13. Oktober 1832
Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

14. Oktober 1832
Das „Oktoberfest“ wird für die griechische Delegation vertagt

„... die arbeitende, ärmere Klasse der Gesellschaft kann hier mitgenießen“

20. Oktober 1832
Das Haberfeldtreiben von Wilparting

30. Oktober 1832
Ein Haberfeldtreiben in Irschenberg

22. November 1832
Der Landrichter fordert Kugelschüsse gegen die Haberfeldtreiber

6. Dezember 1832
Prinz Otto macht sich auf den Weg nach Griechenland

7. Dezember 1832
König Ottos bewusster Abschied von seiner bayerischen Heimat


1835

1835
Die Zahl der „Kaffeehäuser“ hat sich auf 41 erhöht

Die Vision des Simon von Eichthal zum Eisenbahnbau

Gründung einer Aktiengesellschaft zum Betrieb der Donaudampfschifffahrt

„Die Auer neigen sich insbesondere zu zwei Hauptuntugenden hin“

Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

Um März 1835
Die Baukosten für die Hauptpost erhöhen sich

2. März 1835
Kaiser Franz I. Joseph Karl (Franz II.) von Österreich stirbt in Wien

Ab dem 11. April 1835
Das „Max-Joseph-Stift für höhere Töchter“ und das „Georgianum“ entstehen

1. Juni 1835
Das „Theresienmonument“ wird eingeweiht

König Otto von Griechenland ist volljährig geworden

18. Juni 1835
Ritter von Maffei steuert als Vorstandsmitglied die Geschicke der Hypo-Bank

23. Juli 1835
Grundsteinlegung für das „Muffat-Brunnhaus“ auf der „Kalkofeninsel“

Oktober 1835
„Familienfest der erhabenen Wittelsbacher und ihres Volkes“

Zur „25. Jubiläums-Wiesn“ kommt Johann Strauß (Vater) aus Wien

Gottfried Reichardt erhebt sich mit einem Ballon in die Lüfte

13. Oktober 1835
Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

15. Oktober 1835
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Stift“ an der Ludwigstraße

November 1835
Die beträchtliche Kostenüberschreitung führt zur Rüge - sonst nichts

Dezember 1835
Johann Georg August Wirth muss noch eine sechswöchige Strafe absitzen

Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

7. Dezember 1835
Mit der Adler erstmals zwischen Nürnberg und Fürth

Um den 15. Dezember 1835
Zustimmung zur Bahnlinie München - Augsburg


1838

1838
Die „Frauen vom guten Hirten“ wenden sich an König Ludwig I.

Das „Werneck-Denkmal“ am „Kleinhesseloher See“

Eliza [= Lola Montez] und ihr Ehemann Thomas James reisen nach Indien

Der „Faber-Bräu“ und die „Eberlbrauerei“ wieder getrennt

Simon von Eichthal verkauft sein Palais an den „Konditor“ Carl Rottenhöfer

Die „Steinerne Bank“ wird statt des „Apollo-Tempels“ errichtet

Joseph Anton Ritter von Maffei kauft die „Hofhammerschmiede

29. Januar 1838
Kaufvertrag für den „Lindauer'schen Hammer“ ausgestellt

20. März 1838
Der Kaufvertrag für den „Lindauer'schen Hammer“ wird unterschrieben

Um April 1838
Adolf Friedrich von Schack legt sein „juristisches Staatsexamen“ ab

23. April 1838
König Ludwig I. lässt die „Zensur“ ausweiten

14. Juni 1838
Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

6. Juli 1838
Simon von Eichthal kauft die „Giesinger Mühle“

14. August 1838
König Ludwig I. erlässt die die „Kniebeugeverordnung“

24. August 1838
Das „Kgl. General-Postamts-Bureau“ wird eröffnet

8. Oktober 1838
König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer „Walz-Getreidemühle zu Tivoli“

21. November 1838
Die „Rosseführer“ an der Hauptpost


1839

1839
Preußen und andere Großmächte garantieren die belgische „Neutralität“

Christian August Ernst kauft die Gaststätte „Zum Tivoli“

Simon Freiherr von Eichthal muss die „Lederfabrik“ mehrmals erweitern

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird grundlegend renoviert

Die Urbarmachung der Isar in Untergiesing beginnt

Das Wirtshaus „Zum Hasenstall“ entsteht

Die „Maffei'sche Fabrik“ beschäftigt bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner

Der Standort des „Maximilianeums“ wird entwickelt

Joseph Hall wird Direktor im „Eisenwerk Hirschau“

Auf königlichem Wunsch entsteht ein Übernachtungsbetrieb

4. Mai 1839
Aufenthaltsgenehmigung in München wegen „Ehedifferenz“

17. Mai 1839
Herzog Max in Bayern kauft das Anwesen Priel 1

25. August 1839
Die „Mariahilf-Kirche“ in der Au wird eingeweiht

Die Eisenbahnstrecke München - Lochhausen wird erstmals befahren

1. September 1839
Feierliche Eröffnung der Eisenbahn-Teilstrecke München - Lochhausen

6. November 1839
Die „Frauen vom guten Hirten“ können ihre Seelsorge aufnehmen

7. Dezember 1839
Die „Armen Schulschwestern“ kommen in die Au

10. Dezember 1839
Das Gnadenbild wird in die neue Mariahilf-Pfarrkirche übertragen

28. Dezember 1839
Die „Stände-Versammlung“ und die konservative Politik


1840

1840
Die „Preysing-Allee“ wird der Gemeinde Haidhausen überlassen

Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum „Siegestor“

Ab 1840
Die „Kolonie Birkenau“ entsteht inmitten von Feldern

??? 1840
Simon von Eichthal erwirbt die „Hofmark Berg am Laim“

1840
Der durch die Isar-Regulierung gewonnene Landstreifen wird kultiviert

Friedrich Bürklein beginnt den Bau des Rathauses in Fürth

Friedrich von Gärtner baut die Residenz des Königs Otto in Athen

Um 1840
Die Giesinger „Narrenanstalt“ zu klein ist und genügt nicht den Ansprüchen

1840
München ist für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

Elisabeth Falk wird geboren

Die alte Mariahilf-Kirche wird abgebrochen

Pfarrer Rabl erwirbt für die „Armen-Industrie-Schule“ ein Grundstück

Die „Frauen vom Guten Hirten“ kaufen das ehemalige „Preysing-Schloss“

In England wird eine „Postreform“ durchgeführt

Die Errichtung eines „Nationalbaus” nimmt eine hohe Priorität ein

15. Januar 1840
Theres Feldmüller lässt sich in Obergiesing nieder

Eine „Kinderschutzverordnung“ für Kinder unter 12 Jahren

Um März 1840
Theres Feldmüller erwirbt weitere Grundstücke in Obergiesing

Das Gasthaus „Zum Hasenstall“ in der „Hirschau“ wird eröffnet

Um ??? April 1840
Adolf Friedrich von Schack tritt in Mecklenburgische Dienste ein

23. Mai 1840
Errichtung einer „Erziehungsanstalt“ im „Berg am Laimer Jagdschlösschen“

24. Juli 1840
Die „Birkenau“ ist sehr einheitlich erbaut

Oktober 1840
Über die Geselligkeit auf dem Oktoberfest

4. Oktober 1840
Die Bahnlinie von München nach Augsburg geht in Betrieb

Um Dezember 1840
Die Bauarbeiten für das „Max-Joseph-Stift“ sind abgeschlossen


1841

1841
Lola Montez befasst sich mit den modernen spanischen Tänzen

Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

Die Auer und die Giesinger streiten sich um die „Irrenanstalt“

Der „Krebsbauernhof“ umfasst 98,6 Tagwerk Grund

14. Januar 1841
Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt

Mai 1841
Die „Frauen vom guten Hirten“ bauen eine Klosterkirche und Wohngebäude

1. Mai 1841
Die „Frauen vom guten Hirten“ feiern in Haidhausen die erste „Maiandacht“

12. Juni 1841
Die „Deutsche Werktagsschule der Englischen Fräulein in Berg am Laim“

August 1841
Das endgültige Reliefprogramm für das „Siegestor“ wird festgelegt

9. September 1841
Ritter Maffei bittet den König zur Namensgebung seiner Lokomotive

11. September 1841
Joseph Anton von Maffei's Lokomotive heißt „Der Münchner“

25. September 1841
Ein Haberfeldtreiben gegen den Pfarrer

7. Oktober 1841
Die „Münchner“ wird zum „Bahnhof auf dem Marsfeld“ gebracht

13. Oktober 1841
Der Münchner erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 59 km/h

15. Oktober 1841
Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird eröffnet

29. Oktober 1841
Robert von Langer wird „Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie“

13. November 1841
Königin Caroline von Bayern stirbt

18. November 1841
Das Portal der „Theatinerkirche“ bleibt geschlossen

19. November 1841
Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“


1843

1843
Auftrag über die Lieferung von acht Lokomotiven des Typs „Bavaria“

George Jon Ashton kommt an das „Eisenwerk Hirschau“

Die Gebäude der „Frauen vom guten Hirten“ können bezogen werden

Ende 1843
Das alte „Preysing-Schloss“ in Haidhausen wird angerissen

1843
Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird vollendet

Friedrich Bürklein wird „Baukondukteur“ bei der Eisenbahn in Nürnberg

Die bayerische „Post“ erzielt Gewinne

Grenzen zwischen künstlerischem und mehr unterhaltendem Theater

24. Januar 1843
Ludwig von Schwanthaler erhält 4 „Moriskentänzer“ zum Geschenk

1. Mai 1843
Die erste öffentliche „Maiandacht“ auf deutschem Boden

9. Mai 1843
Die „Frauen vom guten Hirten“ kaufen das „Schlösschen Haidenau“

Um Juni 1843
Das Königspaar bezieht den neuen den neuen Athener „Königspalast“

9. Juni 1843
Lobgesänge auf Lola Montez

12. Juni 1843
In der „Morning Post” manipuliert Lola Montez erstmals ihren Lebenslauf

Um den 20. August 1843
Lola Montez‘ rastloses Leben verlagert sich auf den Kontinent

3. September 1843
Auf dem Athener „Schlossplatz“ kommt es zur Revolte

7. September 1843
Lola Montez tanzt in Berlin vor König und Zar

12. Oktober 1843
Der Grundstein für das „Siegestor“ wird gelegt

25. Oktober 1843
König Ludwig I. unterzeichnet das „Eisenbahndotationsgesetz“


1845

1845
Die „Königliche Bayerische Staatsbahn“ kauft den „Münchner“

Um 1845
Die heutige „Unionsbrauerei“ in Haidhausen wird gegründet

1845
Arnold Zenetti legt die „Examina im Hoch- und Tiefbau“ erfolgreich ab

Josef Schweiger eröffnet sein „Isar-Vorstadt-Theater“

Der „Ludwig-Main-Donau-Kanal“ ist zu gering dimensioniert

Friedrich Bürklein wird nach München versetzt

Friedrich Engels: „Über die Lage der arbeitenden Klasse in England“

König Ludwig I. will eine Briefmarke

Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

3. Januar 1845
Karl Valentins Mutter Johanna Maria Schatte wird geboren

7. Januar 1845
Ludwig III. wird geboren

August 1845
Lolas gewagte Aktionen steigern ihre Bekanntheit

25. August 1845
Ludwig II. wird in „Schloss Nymphenburg“ geboren

26. August 1845
Ludwig II. wird im „Steinernen Saal“ von „Schloss Nymphenburg“ getauft

15. November 1845
Ludwig (II.) erhält den neu eingeführten Titel „Erbprinz“

28. November 1845
Die „Armen Schulschwestern“ beziehen ihr Kloster am Mariahilfplatz

1. Dezember 1845
Widerstand gegen die „Konfessionspolitik“ des „Innenministers“ Abel

12. Dezember 1845
König Ludwig I. muss den „Kniebeugeerlass“ zurücknehmen


1848

1848
Im Münchner „Löschwesen“ herrschen primitivste Verhältnisse

Joseph Anton von Maffei' Werk fertigt die Lokomotive „Behaim“

Arnold Zenetti legt die Prüfung für den Staatsdienst mit Erfolg ab

Max Pettenkofer erforscht die Indische Cholera

Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter

Bis 1848
Die Vor- und Nachteile der sogenannten „Bauernbefreiung“

1848
Das „Bauerntum“ als „staatstragende Schicht“

1. Januar 1848
Revolutionäre Flugblätter kursieren

Um den 6. Januar 1848
Die Stimmungslage wird für München positiv eingeschätzt

24. Januar 1848
Der „Goldrausch“ bricht aus

3. Februar 1848
Ein öffentlicher Protest der katholisch-konservativen Partei

9. Februar 1848
König Ludwig I. lässt die Universität schließen

10. Februar 1848
Ludwigs I. Liebesbeziehung wird zur Staatsangelegenheit

Bürgerprotest bei König Ludwig I.

König Ludwig I. erkennt den Ernst der Lage nicht

11. Februar 1848
Lola Montez muss vor den aufgebrachten Münchnern fliehen

Die „Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs“ ist durchgesetzt

13. Februar 1848
Lola Montez reist nach Lindau am Bodensee

18. Februar 1848
Lola Montez soll zum Genfer See weiterziehen

Um den 20. Februar 1848
„Reichsrat“ Max von Arco-Valley spendet für die „Verjagung“ der Lola Montez

24. Februar 1848
Lola Montez flieht ins Schweizer Exil

27. Februar 1848
Lola Montez und ihre Begleiter kommen in Bern an

Die „Märzforderungen“ werden erstmals erstellt

1. März 1848
Die „Mannheimer Petition“ wird den badischen Abgeordneten überreicht

Nach dem 1. März 1848
Das Ziel heißt: „Überwindung der Restaurationspolitik“

2. März 1848
In München beginnt die „Märzrevolution“

3. März 1848
Die Münchner erstellen einen Forderungskatalog an den König

„Staatskanzler“ Metternich flieht nach England

4. März 1848
Beratungen über die Forderungen des Volkes vom 3. März 1848

Die Stürmung des Zeughauses

5. März 1848
Reformen für ein nationales Parlament

6. März 1848
Die „Minister“ wollen eine Weiterentwicklung der Verfassung

Die „Königliche Proklamation“ wird veröffentlicht

Nach dem 6. März 1848
Das bayerische „Zensursystem“ bricht zusammen

9. März 1848
Das letzte Treffen von König Ludwig I. und Lola Montez

10. März 1848
Die Auer wollen eingemeindet werden

11. März 1848
König Ludwig I. entlässt seinen „Minister“ Ludwig Fürst zu Wallerstein

13. März 1848
In Wien beginnen Straßenkämpfe in der Innenstadt und in den Vorstädten

15. März 1848
In Wien sind die zentralen Forderungen durchgesetzt

16. März 1848
Es kommt in München erneut zu Tumulten

17. März 1848
Lola Montez verliert das bayerische „Indigenat“ und wird gesucht

18. März 1848
Die Stände-Versammlung soll im Ständehaus eröffnet werden

In Berlin kommt es zu einem erbittert geführten Barrikadenkampf

19. März 1848
König Ludwig I. tritt zurück

König Friedrich Wilhelm IV. muss seine Truppen abziehen

20. März 1848
„Nicht Sklave zu werden, wurde Ich Freyherr“

Die Hoffnungen und Ängste des neu ernannten Königs Max II.

21. März 1848
König Friedrich Wilhelm IV. für die „Einheit und Freiheit Deutschlands“

22. März 1848
Der sogenannte „Reform-Landtag“ beginnt

26. März 1848
Ludwig I. als „Großmeister des Georgs-Ritterordens“ entlassen

31. März 1848
In Frankfurt am Main versammelt sich das sogenannte „Vorparlament“

Um April 1848
König Max II. gibt den Auftrag zum Druck der Briefmarke

3. April 1848
Das „Vorparlament“ beendete seine Tätigkeit

7. April 1848
Das „direkte Wahlverfahren“ wird lediglich empfohlen

12. April 1848
Das „Bayerische Wahlgesetz“ wird im „Landtag“ verabschiedet

25. April 1848
In Bayern finden die „Urwahlen“ für das „Paulskirchenparlament“ statt

27. April 1848
Prinz Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar wird geboren

28. April 1848
70 bayerische Abgeordnete für das „Paulskirchenparlament“ gewählt

12. Mai 1848
Die Schwurgerichte werden im Königreich Bayern eingeführt

18. Mai 1848
Das Frankfurter „Paulskirchenparlament“ tritt erstmals zusammen

4. Juni 1848
Ein neues „Wahlgesetz“ bringt entscheidende Verbesserungen

Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

Die Landtagsabgeordneten erhalten das „Recht der Initiative“

Das „Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur“

Die „Ministerverantwortlichkeit“ wird Gesetz

Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

22. Juni 1848
In den Straßen von Paris tobt eine Schlacht

23. Juni 1848
Maria Leopoldine Gräfin von Arco stirbt bei einem Verkehrsunfall

28. Juni 1848
In Frankfurt wird die „vorläufige deutsche Regierung“ eingerichtet

29. Juni 1848
„Erzherzog“ Johann zum „Reichsverweser“ gewählt

11. Juli 1848
„Erzherzog“ Johann zieht unter großem Jubel in Frankfurt ein

15. Juli 1848
Der Münchner Turnverein, der heutige TSV 1860 München, wird gegründet

3. August 1848
Die Einführung der „Schwurgerichte“ erweitert die Rechtspflege

13. September 1848
Preußens König Friedrich Wilhelm IV. provoziert das Parlament

18. September 1848
Es kommt es zum sogenannten „September-Aufstand“

21. September 1848
König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

5. Oktober 1848
Das Patrimonialgericht Berg am Laim wird aufgelöst

6. Oktober 1848
Straßenschlachten verhindern den Einmarsch nach Ungarn

16. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz wird österreichischer Oberbefehlshaber

20. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz verhängt das „Standrecht über Wien“

26. Oktober 1848
Die Niederschlagung des „Wiener Aufstands“ fordert über 2.000 Tote

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

2. November 1848
Die „Reaktion“ holt zum entscheidenden Schlag aus

9. November 1848
Robert Blum wird in Wien „standrechtlich“ erschossen

Die „Preußische Nationalversammlung“ wird nach Brandenburg verlegt

12. November 1848
„Belagerungszustand“ über Berlin verhängt

27. November 1848
Lola Montez reist nach London ab

2. Dezember 1848
Franz Joseph I. wird Kaiser von Östereich-Ungarn

4. Dezember 1848
Demonstration für den hingerichteten Demokraten Robert Blum

5. Dezember 1848
Preußen erhält - 40 Jahre nach Bayern - eine „Verfassung“ oktroyiert

7. Dezember 1848
„Diese schwere Last übernahm ich mit leidender Gesundheit“

27. Dezember 1848
Friedrich Wilhelm IV. will nicht „Kaiser von Volkes Gnaden“ sein


1852

1852
Die Familie Herkomer wandert nach Cleveland, Ohio, aus

Turbulenzen bei der „Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“

Die „Rekognition für die Verlegung der Brücke“ abgelöst

Die bayerischen Briefmarken sind halt einfach schöner

Lorenz Meiller wird die Ausübung seines Berufs verweigert

Ab 1852
Frauen werden nicht mehr an der „Kunst-Akademie“ zugelassen

1852
Die „Augustiner-Brauerei“ stellt ihren Betrieb auf „Dampfkraft“ um

Die schwierige Verwirklichung der „Isaranlagen“

In New York fährt die weltweit erste Straßenbahn

Das erste „Varieté“ entsteht in London

29. März 1852
Grundsteinlegung für die neue Haidhauser „Johann-Baptist-Pfarrkirche“

7. Mai 1852
Finanzierung der Bahnverbindung nach Salzburg gesichert

25. Mai 1852
Das Lola-Montez-Bühnenstück „Lola Montez in Bavaria“ hat Premiere

1. Juni 1852
Friedrich Bürklein reicht einen „Stadtverschönerungsplan“ ein

9. Juni 1852
König Max II. schafft die „Vereidigung der Armee auf die Verfassung“ ab

24. Juni 1852
Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

28. Juni 1852
Lola Montez spielt „Lola Montez in Bavaria”

Um Juli 1852
Aufträge zur Anfertigung von „Musterfassaden für die neue Straße“

25. September 1852
Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk zu arbeiten

Um Oktober 1852
Die „Quadriga“ wird auf das „Siegestor“ gehievt

16. Oktober 1852
Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet

17. Oktober 1852
Grundsteinlegung für die Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“

1. November 1852
Ex-König Ludwig I. „schenkt“ der Stadt München das „Siegestor“

11. Dezember 1852
König Max II. will die revolutionären Errungenschaften zurückdrehen

25. Dezember 1852
Bayernkönig Max II. will eine neue „Prachtstraße“ bauen lassen

30. Dezember 1852
Lola Montez erreicht mit ihrer Schauspieltruppe New Orleans


1858

1858
Die Spuren der Theres Feldmüller verlieren sich

Ab 1858
Die „welschen Hauben“ sollen durch „gotische Spitzhelme“ ersetzt werden

1858
Die Familie Herkomer lässt sich in Southampton nieder

Geplante Maßnahmen gegen Rebellen und gegen Aufruhr

Die „Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung“ im „Glaspalast“

Die Dampfschifffahrt auf dem Main wird eingestellt

Aus dem „Palais der Königin Therese“ wird eine „Kriegsschule“

Die „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im „Brunnthal“

Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird versetzt

11. Februar 1858
„Marienerscheinung“ in einer Felsengrotte bei Lourdes

28. Februar 1858
Uraufführung der Oper „Lohengrin“ in München

14. Juni 1858
Grundsteinlegung für die neue „Maximiliansbrücke“

August 1858
Richard Wagner trennt sich von seiner Frau Minna

5. August 1858
Die Eisenbahnstrecke von Rosenheim bis Kufstein ist fertig

26. Oktober 1858
Es kommt zu einer Grenzbereinigung bei der„Ramersdorfer Lüften“

3. November 1858
Die „Landshuter Eisenbahn-Linie“ kann eröffnet werden

Die „Maximilianstraße“, Münchens teuerster Boulevard

31. Dezember 1858
In München wohnen 121.234 Einwohner in 6.083 Häusern


1863

1863
Im „Franzosenviertel“ ist der geschlossen bebaute Häuserblock bestimmend

Joseph Anton von Maffei wird „lebenslänglicher Reichsrat

Der „Münchner Männerturnverein“ will eine „Freiwillige Feuerwehr“ gründen

Bis zum Jahr 1863
Die Gebäude des ehemaligen „Leprosenhauses“ werden abgerissen

1863
Die evangelische Familie Kraemer aus Cannstadt kommt nach Giesing

Die Kirchturmkuppel der „Johann-Baptist-Dorfkirche“ wird erneuert

Bis 1863
Michael Zechmeisters schienenunabhängiges Verkehrsmittels ist am Ende

1863
Der „Turnverein München“ eröffnet seine erste „Turnhalle“

Die Familie des Steyrer Hans zieht nach München

Januar 1863
Zukäufe für den „Zoologischen Garten“

23. Februar 1863
Franz Stuck wird in Tettenweis geboren

20. März 1863
Georgios I. wird neuer griechischer König

23. Mai 1863
Der „Allgemeine Deutsche Arbeiterverein - ADAV“ wird gegründet

6. Juni 1863
Das abgesetzte griechische Königspaar wohnt in Bamberg

13. Juli 1863
Die Hauptstreitmacht der Osmanen steht vor Wien

25. August 1863
„Kronprinz“ Ludwig II. wird volljährig

September 1863
Kronprinz Ludwig [II.] bezieht die „Kronprinzen-Appartements“

Eduard Theodor Grützner kann ein Kunststudium in München beginnen

20. September 1863
„Kronprinz“ Ludwig II. leistet den Eid auf die „Bayerische Verfassung“

Um den 10. Oktober 1863
Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

10. November 1863
Ein Hirtenbrief fordert die Haberer zum Aufgeben auf

28. November 1863
Cosima und Richard

28. Dezember 1863
Kronprinz Ludwig II. macht einen Rückzieher


1867

Ab 1867
Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

1867
Der erste Münchner Fahrrad-Besitzer

Arnold Zenetti übernimmt als „Baurat“ die Leitung des „Stadtbauamts“

Das Ende der Holz-Wasserrohre

König Ludwig II. lässt die „Nibelungensäle“ in der Residenz fertigstellen

Der „Topographischen Atlas“ ersetzt Philipp Apians Baiernkarte

Friedrich Brugger erschafft das „Leo-von-Klenze-Denkmal“

München hat nur mehr 17 Brauereien

Eduard von Grützners Abschlussarbeit an der Kunstakademie

Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

Der „Irrenweg“ erhält seinen Namen

Gerüchte über eine Geisteskrankheit des bayerischen Prinzen Otto

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1867
Die „Actien-Ziegelei München“ richtet die „Fabrik Bogenhausen“ ein

Nach dem Jahr 1867
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt eine Ziegelei in Zamdorf

1867
Michael Schottenhamel kommt nach München

5. Januar 1867
Malvina Schnorr von Carolsfeld soll umgehend ausreisen

11. Januar 1867
Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des „Festspielhauses“

21. Januar 1867
Ludwig Thoma wird in Oberammergau geboren

22. Januar 1867
König Ludwig II. verlobt sich mit Sophie in Bayern

30. Januar 1867
Das offizielle Verlobungsfoto entsteht

Um Februar 1867
Eine weitere Interessengruppe meldet sich zu Wort

Februar 1867
Noch eine Interessengemeinschaft zur „Ostbahnhof“-Standortfrage

10. März 1867
Richard Wagner und König Ludwig II. begegnen sich in München

16. April 1867
Die „II. Compagnie der Freiwilligen Feuerwehr München“ wird gegründet

Um Mai 1867
Eichthal unterbreitet dem „Innenministerium“ ein lukratives Angebot

14. Mai 1867
Kurt Eisner wird in Berlin geboren

28. Mai 1867
Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

30. Mai 1867
Richard Wagner bezieht das Haus Prestell am Starnberger See

1. Juni 1867
Die Arbeiten am „Neuen Rathaus“ beginnen

3. Juli 1867
Johannes Hoffmann wird in Ilbesheim bei Landau/Pfalz geboren

26. Juli 1867
König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

August 1867
Es kommt zur Entscheidung in der Standortwahl des „Ostbahnhofs“

25. August 1867
Der Grundstein für das „Neue Rathaus“ wird gelegt

September 1867
Der Ostbahnhof-Standort wird neu festgelegt

7. Oktober 1867
König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

10. Oktober 1867
Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

Dezember 1867
Der „Wintergarten“ für König Ludwig II. ist fertiggestellt


1870

1870
Arnold Zenetti wird „Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr“

Der amerikanische „Ku-Klux-Klan“ wird aufgelöst

Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

Die „Hauptwache“ bezieht ihr neues „Wachlokal“ im „Neuen Rathaus“

Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

Um 1870
Das Gebäude des „Spitals der Unheilbaren“ muss abgebrochen werden

1870
Die „Altkatholiken“ spalten sich von der „römisch-katholischen Kirche“ ab

Der Papst verliert seine weltlichen Machtbefugnisse über den „Vatican“

Um 1870
Jährlich kommen etwa 15.000 „Saisonarbeiter“ aus der Gegend von Udine

1870
Der „Bildhauer“ Anton Heß baut neben seinem Vaterhaus ein „Atelier“

Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ständig erweitert

Um 1870
In München entstehen die ersten „Singspielhallen“

Die „Sonntags- und Feiertagsarbeit“ nimmt ständig zu

1870
Das Zeitalter der „Schaufenster“ beginnt

Ab dem 1. Januar 1870
Enormer Anstieg des Bierkonsums in den deutschsprachigen Länder

31. März 1870
Arnold Zenetti fertigt die Pläne fürs „Franzosenviertel“

7. April 1870
Gustav Landauer wird in Karlsruhe geboren

11. April 1870
Behördliche Nachforschungen zur Eheschließung

11. Juni 1870
Das erste deutsche „Urheberrecht“ wird verabschiedet

26. Juni 1870
Die „Walküre“ wird im „Hof- und Nationaltheater“ uraufgeführt

13. Juli 1870
Der Preußenkanzler Otto von Bismarcks brüskiert Frankreich

16. Juli 1870
König Ludwig II. befiehlt die „Mobilmachung“

18. Juli 1870
Cosima von Bülow wird von ihrem Mann Hans von Bülow geschieden

Die „Unfehlbarkeit des Papstes“ wird beschlossen

19. Juli 1870
Frankreichs Kaiser Napoleon III. erklärt Deutschland den Krieg

20. Juli 1870
„Mit Begeisterung werden Meine Truppen (...) den Kampf aufnehmen“

August 1870
Die „Gemeindeverwaltung Bogenhausen“ will keinen ledigen Lehrer

1. August 1870
Die Eisenbahn zum Transport der Truppen und der Geschütze

4. August 1870
Die Kampfhandlungen beginnen in „Weißenburg“

6. August 1870
Kämpfe bei den „Spicheren Höhen“ und in „Wörth“

14. August 1870
Gekämpft wird im „Deutsch-französischen Krieg“ auch bei Courcelles

15. August 1870
Franz Xaver und Ludwig Schmederer erben den „Nockhergarten“

16. August 1870
Kämpfe finden auch in Mars-la-Tour statt

18. August 1870
Der Krieg hat auch „Gravelotte“, Metz und Saint-Privat erreicht

Ab dem 23. August 1870
Straßburg wird 21 Tage lang belagert und beschossen

25. August 1870
Richard Wagner und Cosima von Bülow heiraten in Luzern

1. September 1870
Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

Die Kämpfe toben bei „Balan“, „Bazeilles“ und „Sedan“

2. September 1870
Kaiser Napoleon III. begibt sich in preußische Gefangenschaft

4. September 1870
Die Französische Republik wird ausgerufen

15. September 1870
Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

ab 19. September 1870
Paris wird bis zum 28. Januar 1871 belagert

30. September 1870
Beginn der Planungen für „Schloss Linderhof“

Oktober 1870
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1870
Der „bayerische Herkules“ will seine „Kunst“ jetzt auch öffentlich zeigen

11. Oktober 1870
„Orleans“ wird von deutschen Truppenverbänden eingenommen

Ab dem 3. November 1870
„Belfort“ ist eingeschlossen

19. November 1870
Bismarck wird über König Ludwigs II. Geldprobleme informiert

Preußen wird über Prinz Ottos Gesundheitszustand informiert

23. November 1870
Das Königreich Bayern kann sich mehrere „Reservatrechte“ sichern

28. November 1870
Prinz Otto warnt seinen Bruder eindringlich

30. November 1870
Ludwig II. schreibt den „Kaiserbrief“ an König Wilhelm I. von Preußen

Um Dezember 1870
Franz Lenbach bezieht drei Räume im ersten Stock des „Ateliergebäudes“

3. Dezember 1870
Prinz Luitpold von Bayern übergibt den „Kaiserbrief“

4. Dezember 1870
Die Stadt „Orleans“ gelangt erneut in deutsche Hand

5. Dezember 1870
Die Auflösung der „Ludwigs-Walzmühle am Tivoli“ beschlossen

8. Dezember 1870
Josef wird zum Patron der katholischen Kirche ernannt

19. Dezember 1870
„Kanzler“ Otto von Bismarck leitet eine „Verfassungsänderung“ in die Wege

Ab 27. Dezember 1870
Paris wird mit Granaten beschossen.

30. Dezember 1870
Die „Kammer der Reichsräte“ beschließt den Beitritt zum Reich

31. Dezember 1870
Der Export Münchner Bieres liegt bei 150.903 Hektoliter

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 592.618 Hektoliter


1873

1873
Hubert Herkomers Bild „Nach des Tages Arbeit“ entsteht

Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

Ignaz von Döllinger wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

König Ludwig II. spielt mit dem Gedanken der Abdankung

Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

1873
Adele Spitzeders will die „Westendhalle“ kaufen und umgestalten

Januar 1873
Der „Magistrat“ genehmigt den Bau einer „Pferdeeisenbahn“

21. Februar 1873
Die „Kunstmühle Tivoli A.G.“ wird ins Handelsregister eingetragen

Um den 15. August 1873
Ludwig II. äußert sich über Ottos Gesundheitszustand

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

17. September 1873
Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus

20. September 1873
Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

25. September 1873
Bismarcks erste Zahlung aus dem Welfenfonds trifft in München ein

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

22. Oktober 1873
In Wien das „Dreikaiserabkommen“ abgeschlossen

November 1873
Carl von Lindes erste „Kompressions-Kältemaschine“ kommt zum Einsatz

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische „Markuskirche“

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt


1875

1875
Gabriel Sedlmayer übernimmt die „Brauerei zum Franziskaner (Leistbräu)“

Der „Rentier“ Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

Ab dem 1875
Der „Vieh- und Schlachthof“ entsteht im Münchner Süden

1875
Drei Mass Bier für stillende Mütter und Ammen sind zuviel

Um 1875
Hubert Herkomer malt sozialkritische Themen

1875
Ein Probesud beim „Spatenbräu“ mit dem neuen Wasser vom Taubenberg

Die Münchner Trinkwasserversorgung

Das „Neue Rathaus“ wird in absehbarer Zeit zu klein

Der Rechtsverkehr wird eingeführt

Ab 1875
Fünf Lotterien zum Weiterbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“

1875
Das Rad fahren im Münchner Burgfrieden wird verboten

Um 1875
Coletta Möritz arbeitet beim „Sterneckerbräu“ im Tal

9. Februar 1875
Dr. Bernhard von Gudden fertigt ein Gutachten über Prinz Otto

22. Februar 1875
Im Gasthaus „Zum Ewigen Licht“ wird die „Weißwurst“ erfunden

23. Februar 1875
Karl Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

3. Mai 1875
Münchens Gassen werden zu Straßen

10. Mai 1875
Königin Amalie von Griechenland stirbt in Bamberg

27. Mai 1875
Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

7. Juni 1875
Prinz Otto will eine Reise in die Beneluxländer unternehmen

9. Juni 1875
Prinz Otto muss seine Reise wegen starker Wahnideen abbrechen

14. Juni 1875
Leonhard Romeis arbeitet im „Architekturbüro“ seines Lehrers

Um Juli 1875
„Musteraufführungen“ der Werke Richard Wagners in München

1. Juli 1875
Das „Gasteig“-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

16. Juli 1875
Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

22. August 1875
Prinz Ottos letzter öffentlicher Auftritt

28. August 1875
Zamdorf wird der Gemeinde Berg am Laim zugeschlagen

September 1875
Josef Knabl formt die „Madonna della Saluta“ für Avilla di Buia

Nach der Währungsumstellung kostet die Mass „Wiesnbier“ 32 Pfennige

25. November 1875
Das Theater in Barmen wird ein Raub der Flammen


1883

1883
Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird eröffnet

Die Planungen für „Burg Falkenstein“ bei Pfronten beginnen

Johann Valentin Fey führt das „Möbeltransport-Geschäft Falk & Fey“ selbst

Hubert Herkomer betreibt in Bushey, England, eine „Kunstschule“

Aus der „ständigen Wache“ wird die „Berufsfeuerwehr“

Der „Panoramenmaler“ Ernst Philipp Fleischer wohnt in München

Carl Gabriel heiratet in Dresden Margarete Meisel

Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

Die Münchner Fahrrad-Vereine bieten Attraktionen

Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

Der Schauspieler Josef Kainz verlässt München

Das „Cuvilliés-Theater“ wird als erste Bühne Deutschlands elektrifiziert

In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

Ab dem Jahr 1883
Vorgetäuschte Pannen für Stammkunden

1883
Das „Seehaus“ am „Kleinhesseloher See“ wird als Bootshaus errichtet

Das Fahrrad ist ein Luxusartikel

Ein „Radfahrergruß“ wird eingeführt

Oskar von Miller verlässt München in Richtung Berlin

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird zur zweitgrößten Mühle Münchens

Eine „Musikerbörse“ wird ins Leben gerufen

„Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

Um 1883
Hubert Herkomer macht sich einen Namen als Porträtist

13. Februar 1883
Richard Wagner stirbt in Venedig

15. Februar 1883
Fritz Gerlich wird in Stettin geboren

1. März 1883
Die Münchner „Telephonabonnenten“ können probeweise telefonieren

14. März 1883
Karl Marx stirbt in London

17. März 1883
Karl Marx wird beerdigt

5. April 1883
Der Landtag beschäftigt sich mit den königlichen Schulden

1. Mai 1883
Heinrich Vogelsang erwirbt die heutige „Lüderitzbucht“

Die Münchner „Telefonanlage“ wird ihrer Bestimmung übergeben

2. Mai 1883
Eduard Theodor Grützner lässt sich am „Praterbergl“ eine Villa bauen

10. Mai 1883
Eugen Leviné wird in St. Petersburg geboren

9. Juni 1883
Die erste „Dampftrambahn“ Süddeutschlands fährt nach „Nymphenburg“

1. Juli 1883
Jeder muss sich um eine „Konzession“ bemühen

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem „Mangfallgebiet“ wird eingeweiht

20. September 1883
Prinz Otto wird „Schloss Fürstenried“ nicht mehr verlassen

25. Oktober 1883
Der Außenbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist abgeschlossen

November 1883
Die „Bedeutung des Isarquaies für München“

14. November 1883
Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63


1898

1898
Ludwig Weinberger gründet eine „Wagnerei“

Die arische Wiener „Alpine Gesellschaft D‘Reichensteiner“

Die „Radrennbahn“ auf der „Theresienwiese“ stellt ihren Betrieb ein

„Krao, das Affenmädchen“ erneut im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die Feuerwehr und die „Vergnügungsetablissements“

Im „Oberpollinger“ müssen zehn Tische entfernt werden

Hohe Geldstrafen für Verstöße gegen die „Betriebsordnung“

Anderl Welsch tritt zwischen 1898 und 1905 im „Apollotheater“ auf

Carl Ungerer lässt sich das Doppelhaus Brienner Straße 38/40 erbauen

Ernst Philipp Fleischers Panorama „Kaiser Franz Joseph und seine Zeit“

Die „Bürgermeistervilla“ an der Ismaninger Straße 95

Das sogenannte „Fünf-Prozent-Grün“ wird eingeführt

Die „hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen“

Der „Kabelsteg“ wird zur Kabelüberführung errichtet

Die „Münchner Architektur“ ist auch im Ausland ein Qualitätsbegriff

Josef Turner eröffnet im „Frankfurter Hof“ eine „Volkssänger-Bühne“

Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

Ab 1898
Der „Hundemarkt“ hat seinen Platz an der „Schrannenhalle“

Anno 1898
Der Bäcker Josef Bernbacher verkauft sein Brot in der Quellenstraße 42

1898
Das „Münchner Arbeitsamt“ vermittelt Arbeitsplätze

„Admiral“ Tirpitz erhält den Auftrag zum Aufbau einer „Kriegsflotte“

1. Januar 1898
Die „Richard-Wagner-Straße“ erhält ihren Namen

15. Januar 1898
Eine „Muster-Mülltonne“ wird eingeführt

28. Februar 1898
Das Wettrüsten mit Großbritannien wird ausgelöst

Mai 1898
Die vier Bekrönungsfiguren auf der „Villa Stuck“ werden aufgestellt

11. Juni 1898
Der Prinzregent eröffnet die „II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung“

13. Juni 1898
Eingeschränkte Teilnahme an einer Hinrichtung

Um September 1898
Kurt Eisner erhält ein Job-Angebot beim „Vorwärts“

September 1898
Georg Lang erhält die Genehmigung zur Aufstellung eines Großzeltes

Georg Lang engagiert für sein „Festzelt“ eine 40 Mann starke „Blaskapelle“

Die „Ochsenbraterei“ ist wieder auf dem „Oktoberfest“ vertreten

10. September 1898
Die österreichische Kaiserin Elisabeth wird in Genf ermordet

10. Oktober 1898
Die „II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung“ erbringt ein Defizit

29. Oktober 1898
Ludwig Thomas erster Artikel erscheint im „Simplicissimus“

1. Dezember 1898
Kurt Eisner wird Mitglied der SPD


1900

Um 1900
Brauereien stehen unangefochten an der Spitze der Münchner Wirtschaft

Auftrittsmöglichkeiten der Münchner „Volkssänger“

1900
Wirte können „Singspielgruppen“ für 3 bis 5 Mark Tagesgage buchen

Um das Jahr 1900
Einstellungsbedingungen für Frauen im „Fernsprechdienst“

1900
Die „Ringbahn“ um den Münchner Norden wird gebaut

Das „Betz‘sche Wirtshaus“ wird als repräsentative Gaststätte neu gebaut

Die Anbaufläche für „Baierwein“ ist auf 50 Hektar geschrumpft

Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

Die Abwasserrohre münden noch direkt in die Isar

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

1900
Umbenennung zum „Verein Münchner Brauereien“

Afrika und Asien werden für die „Landnahme“ auserkoren

Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

Die 2.000. Lokomotive verlässt das „Maffei‘sche Werk“

Im Jahr 1900
An der Orleansstraße wird eine Notkirche für die „Wolfgangskirche“ errichtet

1900
Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig

Franz Stuck erhält auf der Pariser „Weltausstellung“ eine Goldmedaille

Josef „Beppo“ Benz „erheiratet“ das Haus an der Leopoldstraße 50

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

1900
Otto Bohner lässt ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 16/18 erbauen

Die „Spatenbrauerei“ wird Teilhaber am „Deutschen Theater“

Bis 1900
Es gibt nur eine einzige evangelische Gemeinde in München

1. Januar 1900
Die zweite „Samoa-Schau“ gastierte auch in München

Thalkirchen wird mit Obersendling nach München eingemeindet

Laim wird nach München eingemeindet

27. Januar 1900
Europäische Einrichtungen wollen vor den „Boxern“ geschützt werden

27. Februar 1900
Die Fußball-Abteilung des „FC Bayern München“ wird gegründet

März 1900
Antisemitische Ausschreitungen im „Kreuzbräu“

1. März 1900
Die deutsche Flagge wird über Samoa gehisst

15. März 1900
Gründung des „Goethe-Bundes zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft“

21. März 1900
Ludwig Thoma ist festangestellter Chefredakteur beim „Simplicissimus“

15. April 1900
Die „Kaiserwitwe“ Cixi und die „Boxer“ als Verbündete gegen die „Ausländer“

18. April 1900
Die „Firma Heilmann und Littmann“ baut das „Prinzregententheater“

27. April 1900
Die Erdaushubarbeiten für das neue „Festspielhaus“ beginnen

5. Mai 1900
Die Firma Heilmann & Littmann bebaut den „Herzogpark“ mit Villen

18. Mai 1900
Die sogenannten „Boxer“ beginnen ihre „Attacken gegen Ausländer“

21. Mai 1900
Eine Versuchsvermittlungsstelle für 400 Teilnehmer in Hildesheim

29. Mai 1900
Der Bauplatz für das „Marianum“ an der Humboldtstraße 2 wird erworben

5. Juni 1900
Gerüchte über König Ottos I. Gesundheitszustand

6. Juni 1900
Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein

17. Juni 1900
Deutsche Truppen erobern die Taku-Forts

25. Juni 1900
Das Kuppelei-Gesetz „Lex Heinze“ tritt in Kraft

Juli 1900
Das „Deutsche Reich“ schickt 12.000 Soldaten nach China

Gegen die „Abschaffung der Prügelstrafe“

27. Juli 1900
Kaiser Wilhelm II. hält seine berühmt-berüchtigte „Hunnenrede“

Um den 15. August 1900
„Die gefangenen Chinesen haben wir alle totgeschossen"

26. August 1900
Weitere Briefe von der Niederschlagung des „Boxer-Aufstandes“ in China

September 1900
Die „Pschorr-Alm“ befindet sich auf dem Budenplatz Nr. 19

12. September 1900
Die Familie Feuchtwanger zieht an die Galeriestraße 15 um

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

1. November 1900
Der „Ostfriedhof” wird eingeweiht

3. November 1900
Die „Hebefeier“ für das neue „Festspielhaus“ am Prinzregentenplatz

1. Dezember 1900
Bayern hat 6.176.057 Einwohner

31. Dezember 1900
München hat 499.432 Einwohner


1908

1908
Die „Brauerei zum Franziskaner-Leistbräu“ wird eine Aktiengesellschaft

Umzug der „Preußischen Gesandtschaft“ ins Lehel

Der „Münchner Volkssänger-Verband“ wird gegründet

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig ist in einem desolaten Zustand

Karl Valentin tritt als „Blödsinnkönig Valentin“ auf

Prinz Leopold ist ein gern gesehener Gast im „Imperial-Thater“

Die „Mörtelweiber“ verschwinden von den Baustellen

Ein überarbeiteter „Führer durch die Residenz zu München“ erscheint

Jedem Katholiken wird die „Feuerbestattung“ verboten

Der von der „Maffei-Maschinenfabrik“ entwickelte neue Lokomotiventyp

De „Maffei'sche Maschinenbaufabrik“ hat 8.165 Lokomotiven produziert

Bis 1908
Die Stimmabgabe bei politischen Wahlen ist an Besitz gebunden

1908
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt in Unterföhring ein Werk

Frühestens Januar 1908
Karl Valentins Auftritte beim „Baderwirt“ in der Dachauer Straße 1a

8. Februar 1908
Karl Valentin: Ludwig Greiner erfindet den „Skelett-Gigerl“

28. Februar 1908
Ernst Philipp Fleischer wird „wegen Ehebruchs“ geschieden

März 1908
Das „Landgerichtsgefängnis München II am Lilienberg“ wird abgerissen

12. März 1908
Das „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“ wird der Öffentlichkeit vorgeführt

31. März 1908
Der Wirtschaftsbetrieb im „Café Isarlust“ auf der „Praterinsel“ endet

8. April 1908
Ludwig Thoma bezieht sein neues Haus „Tuften 12“

16. April 1908
Der „Waldspielplatz“ des „ATV München-Ost“ wird eingeweiht

24. Juni 1908
Hannes König wird in München geboren

1. Juli 1908
Elisabeth Wellano erhält eine Anstellung im „Kaufhaus Hermann Tietz“

Karl Valentin tritt erstmals im „Frankfurter Hof“ auf

15. August 1908
Das neue „Bayerische Gemeindewahlrecht“ bringt die „Verhältniswahl“

September 1908
Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird auf 8.000 Plätze erweitert

16. September 1908
Österreich-Ungarn erhält Bosnien und Herzegowina

Oktober 1908
Karl Valentin holt seine Mutter aus Zittau nach München

1. Oktober 1908
Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

5. Oktober 1908
Österreich-Ungarn annektiert Bosnien und Herzegowina

27. Oktober 1908
Kurt Eisner erhält die bayerische Staatsangehörigkeit

20. November 1908
Die Komödie „Moral“ von Ludwig Thoma wird in Berlin uraufgeführt

21. November 1908
Ludwig Thomas Komödie „Moral“ wird auch in München erstmals aufgeführt

3. Dezember 1908
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt an die Frühlingstraße

10. Dezember 1908
Der Brunnenweibchen-Brunnen geht in Betrieb


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

Um den 30. April 1914
Eine Sammlung zugunsten der Arbeitslosen

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische „Johanneskirche“

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das „Infanterie-Leibregiment“ feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks „Atelierbau“

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer

Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Österreich-Ungarn reagiert mit einer Teilmobilmachung

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das „Café Fahrig“

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland „mobilisiert“

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer „Massenkundgebung“ ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das „Deutsche Reich“ lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem „Königreich Serbien“ den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der „Kaffeehaus-Besitzer“ Franz Fahrig verteidigt sich im „Staatsanzeiger“

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen „Antikriegsdemo“ der SPD

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die „Neutralitätszusage für den Kriegsfall“ ab

Russland erklärt die „Generalmobilmachung“

Das Bayerische Wochenblatt verurteilt die Kriegshetze

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die „Generalmobilmachung“

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der „Mobilmachung“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den „Zustand drohender Kriegsgefahr“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den „Kriegszustand“

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Die Gewerkschaften und der Krieg

Der „Bundesrat“ stimmt für die „Kriegserklärung an Russland“

Lügen für die These vom deutschen „Verteidigungskrieg“

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die „Mobilmachung“ der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die „Mobilmachung“ bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete „reinigende Gewitter“ ist da

Die „Mobilmachung“ wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für „neutral“

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

„Aufruf an die deutschen Juden!“

2. August 1914
Die „Fremden“ müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener „Militärfahrplan“ wird in Kraft gesetzt

Das „2. Infanterie-Regiment Kronprinz“ begibt sich an die „Westfront“

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die „Haushaltsgesetze“

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches „Regiment“ eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein „Weißbuch“ heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

Eine staatlich reglementierte Kriegszwangswirtschaft wird eingeführt

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind verpönt

5. August 1914
Rosa Luxemburg gründet die Gruppe Internationale

Krieg auch in den deutschen Kolonien

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als „Freiwilliger“

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die „Festung Lüttich“ fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
„Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft“

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen 6. Armee bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine Kriegserklärung gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen „Verlustlisten“ werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die „Schlacht an der Marne“ beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

Generalstabschef Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

„Oberstleutnant“ Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden bis hinter die Grenze zurückgedrängt

11. September 1914
Die „Marne-Schlacht“ ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Die österreichischen Truppen müssen sich aus Galizien zurückziehen

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine Schlacht an den Masurischen Seen

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der Westfront

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
Eine Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Um den 30. Oktober 1914
Ein Arbeitsausschuss für Arbeitslosenfürsorge wird eingerichtet

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

30. November 1914
50.000 Münchner werden dauernd unterstützt

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

7. Dezember 1914
König Ludwig III. fordert Gebietszuwächse für Bayern

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

25. Dezember 1914
Kriegsweihnacht I

In den Staub mit allen Feinden Deutschlands. Amen.

Das Proletariat und die Kriegsweihnacht

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

4. Februar 1915
Gewässer um Großbritannien zum Kriegsgebiet erklärt

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

8. Februar 1915
Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird neu gegründet

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

16. Februar 1915
Beginn einer britisch-französischen Großoffensive

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

22. Februar 1915
Den uneingeschränkten U-Boot-Krieg befohlen

27. Februar 1915
Die Russen ziehen sich endgültig aus Ostpreußen zurück

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins oberschlesische Schloss Pleß

Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

13. April 1915
Der Lebensstandard der Kriegerfrauen verschlechtert sich

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Durchbruchsschlacht von Gorlice-Tarnów

Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

27. Mai 1915
Deportationsgesetz gegen die Armenier verabschiedet

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des „Kabarett Wien-München“

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die „Kanalrede“ König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

16. Juni 1915
Ludwig III. über die Flaumacherei und Schlappheit verärgert

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein „Manifest gegen den Krieg“

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue „Kriegszielpolitik“

23. Juni 1915
Die erste „Isonzo-Schlacht“ beginnt

26. Juni 1915
König Ludwig III. zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt

4. Juli 1915
Titel ohne Mittel

9. Juli 1915
Die „Kolonie Deutsch-Südwestafrika“ kapituliert

13. Juli 1915
Die erste „Moschee“ auf deutschem Boden wird feierlich eingeweiht.

15. Juli 1915
Handgranatenwerfen als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Mittelmächte erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

5. September 1915
Zar Nikolaus II. übernimmt den Oberbefehl

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den „Mittelmächten“

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Einschränkung des deutschen U-Boot-Handelskriegs

Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

22. September 1915
Herbstoffensive der Entente in der Champagne

25. September 1915
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

30. September 1915
Russland muss sich zurückziehen

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

10. Oktober 1915
Die Butterkrawalle in Chemnitz beginnen

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine Relativitätstheorie vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1917

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

Das „Café Perzl“ bringt immer Neuigkeiten auf den Markt

Schon wieder neue Büroräume für die „Straßenbahn-Direktion“

Kurt Eisner lässt sich von seiner Frau Lisbeth scheiden und heiratet Else Belli

2. Januar 1917
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Bad Kreuznach

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen „zu unvermindertem Kampf“ auf

7. Januar 1917
Die Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft lädt zur Reichskonferenz

Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre Kriegsziele bekannt

16. Januar 1917
Karl Valentin lädt Dr. Ludwig Ganghofer in den Annenhof ein

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

Rosa Luxemburg wird aus der SPD ausgeschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen Frieden ohne Sieger

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den uneingeschränkten U-Boot-Krieg

1. Februar 1917
Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg geht weiter

3. Februar 1917
Städtische Badeanstalten wegen Kohlenmangel geschlossen

Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

7. Februar 1917
Vier neue Volksküchen in München eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die SAG-Führung will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

25. Februar 1917
Dem „Reichskanzler“ wird „Schwäche in der Kriegführung“ vorgeworfen

Ein deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff Laconia

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

Ab 1. März 1917
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Serenissimus“ auf

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Die Zeitschrift „Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht“

Bei den Petersburger „Putilow-Werken“ bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen Duma verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

Wladimir Iljitsch Lenin trifft in Russland ein

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

23. März 1917
25 Jahre „Synagoge“ an der Herzog-Rudolf-Straße

24. März 1917
Die USPD spaltet sich von der SPD ab

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

31. März 1917
Bayerische SPD gegen die drohende Parteispaltung

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der wirklich freien und selbstbestimmten Völker der Welt

6. April 1917
Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei - USPD“ in Gotha

Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

Beginn der französischen Offensive an der Aisne

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

13. April 1917
Kurt Eisner wird von seiner Ehefrau Lisbeth geschieden

16. April 1917
319 Betriebe der deutschen Rüstungsindustrie treten in den Streik

Beginn der Rückverlagerung deutscher Truppen

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Bischof werden

Zusätzliche Lebensmittelrationen versprochen

Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

Ab 18. April 1917
Eine Verhaftungswelle beendet den Streik

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

20. April 1917
Christliche Gewerkschaften gegen Streik

Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

28. April 1917
Den Kampftag für Frieden, Freiheit und Brot verhindern

30. April 1917
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Georgenstraße 24

1. Mai 1917
Der USPD-Mitgliedsausweis von Kurt Eisner

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
Sonderstrafbestimmungen gegen Kriegslügen

Reichskanzler Bethmann Hollweg zur aktuellen Kriegspolitik

16. Mai 1917
Die Münchner USPD wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

25. Mai 1917
„Nuntius“ Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische Offensive an der Aisne wird verlustreich beendet

30. Mai 1917
Mary Stuck heiratet Konsul Albert Heilmann

2. Juni 1917
König Ludwig III. macht erneut seine Annexions-Absichten deutlich

In Stockholm tagt der Internationale Sozialistenkongress

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die „SPD-Reichsfrauenkonferenz“ fordert das „Wahlrecht für Frauen“

13. Juni 1917
Gold für unsere Helden!

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein „Anti-Spionage-Gesetz“

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische „Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte“

17. Juni 1917
Die Züge der Lebensmittel-Hamster

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das „Wahlrecht für Frauen“ eingeführt

20. Juni 1917
Die „Kaiser-Glocke“ des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste „US-Division“ landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der Entente bei

6. Juli 1917
Der Interfraktionelle Ausschuss wird gegründet

Matthias Erzberger fordert einen annexionslosen Frieden

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

Planungen für die Änderung des preußischen „Dreiklassenwahlrechts“

Um 12. Juli 1917
Zwei-Mark-Scheine mit Revolutionsparolen

13. Juli 1917
Kronprinz Rupprecht: Ludendorff soll politisch gebändigt werden

Der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

14. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine Friedensresolution

Antimonarchische Stimmung durch Kaiser Wilhelm II.

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die „Provisorische Regierung“ niedergeschlagen

17. Juli 1917
König Georg V. ändert den Namen seines Hauses in Windsor

19. Juli 1917
Antrittsrede des neuen Reichskanzlers Georg Michaelis

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer „Ministerpräsident“ zurück

22. Juli 1917
Rosa Luxemburg wird in das Breslauer Gefängnis überführt

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird „8. Erzbischof von München und Freising“

Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

Im „Pariser Justizpalast“ beginnt der Prozess gegen Mata Hari

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen Spionage und Hochverrat zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

29. Juli 1917
Kurt Eisner heiratet Else Belli in Großhadern

31. Juli 1917
400 Matrosen für einen Frieden ohne Annexionen

Die dritte Flandernschlacht beginnt

Winston Churchill wird britischer Rüstungsminister

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen Frieden ohne Annexionen

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu Meutereien in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des „Matrosenaufstandes“ werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei - DVLP wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den „Münchner Bischofsstuhl“

7. September 1917
Der französische Ministerpräsident Alexandre Ribot tritt zurück

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der „Deutschen Vaterlandspartei“

Der russische „Ministerpräsident“ Kerenski proklamiert die Republik

18. September 1917
Die SPD bringt den „Antrag Auer-Süßheim“ ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei formiert sich in München

Fritz Gerlich ist Mitbegründer der Vaterlandspartei in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

Um den 15. Oktober 1917
Der „Vorwärts“ ruft zur Zeichnung von „Kriegskrediten“ auf

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

19. Oktober 1917
Der Bayerische Beamten- und Lehrerbund wird gegründet

Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

25. Oktober 1917
Die Frauen fordern das Wahlrecht

26. Oktober 1917
„Ein nach außen nicht unbedenkliches Vorgehen“

31. Oktober 1917
Reichskanzler Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum Reichskanzler ernannt

Ein Hirtenbrief warnt vor einem Frieden

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer gründen eine Einkaufsgenossenschaft

Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

Parolen für den Frieden in Wien

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

25. November 1917
Der schnellste und sicherste Weg zum Frieden

28. November 1917
Die Amtszeit des Münchner Magistrats wird verlängert

Die russische Regierung will einen Waffenstillstand

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger Waffenstillstand vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären Österreich-Ungarn den Krieg

9. Dezember 1917
Rumänien und die Mittelmächte vereinbaren einen Waffenstillstand

Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

11. Dezember 1917
Kriegserklärung der USA an Österreich-Ungarn verkündet

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

Um den 13. Dezember 1917
Gespräche in Berlin über den Massenstreik

15. Dezember 1917
Waffenstillstand mit Russland verlängert

Um den 17. Dezember 1917
Einschränkungen bei der Versorgung

18. Dezember 1917
Kann Kurt Eisner die USPD überzeugen?

In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

US-Kriegserklärung von Österreich-Ungarn entgegengenommen

Der US-Senat schlägt die Einführung der Prohibition vor

19. Dezember 1917
Alle SPD-Forderungen werden abgeschmettert

Um den 21. Dezember 1917
Kurt Eisners „idealistische Aktion“ ist nicht durchsetzbar

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

Annemarie Fischer, Karl Valentins spätere Bühnenpartnerin, kommt zur Welt

27. Dezember 1917
Die Deutschen verhandeln für einen Annexionsfrieden

28. Dezember 1917
Die US-Eisenbahngesellschaften werden verstaatlicht

31. Dezember 1917
9.979.252 Essen ausgegeben


1918

1918
Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

Das Bayerische Kriegsministerium in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
Das bayerische Kriegswucheramt und die Schmalznudeln

USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Bayern gegen preußische Vergrößerungspläne

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Otto von Dandl bedankt sich bei den Mehrheitssozialdemokraten

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Eisner wird als geistiger Leiter der Aufstandsbewegung benannt

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Gegen Militärdiktatur und Regierungssozialisten

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

20. Februar 1918
Das Königspaar feiert Goldene Hochzeit

22. Februar 1918
Das Kriegsministerium kategorisiert die Streikleitungen

Die Behörden loben die Mehrheitssozialdemokraten

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Mit den Forderungen des Beamten- und Lehrerbundes beschäftigt

Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

27. Februar 1918
Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz gemeinsam regiert

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Streikende auf den richtigen Weg zurückführen

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Kaiser Wilhelm II. will den Feinden einen Siegerfrieden aufzwingen

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Streikleitungen als Schädlinge

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

Der Kriegsminister und der Umgang mit den Sozis

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Das Verhältniswahlsystem gefordert

Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

23. April 1918
Erneut eine Reform zur Verhältniswahl abgelehnt

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Die ausschließliche Vergrößerung Preußens muss vermieden werden

Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die Operation Georgette abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Die USPD bleibt im Parlament völlig isoliert

Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Nach dem 7. Juni 1918
Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

14. Juni 1918
Nicht den Eindruck der Zusammenarbeit erwecken

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

17. Juni 1918
Interner Widerstand gegen die MSPD-Reichstagspolitik

18. Juni 1918
Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
„Die OHL ist aufs peinlichste überrascht“.

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

30. Juni 1918
Tschechen und Slowaken wollen einen gemeinsamen Staat gründen

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

6. Juli 1918
Eine hilf- und planlose MSPD

7. Juli 1918
König Ludwig III. hält an den Kriegszielen fest

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

10. Juli 1918
Der Reichsgesundheitsrat unterschätzt die Spanische Grippe

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

12. Juli 1918
Graf Hertling verteidigt den Krieg

13. Juli 1918
Die MSPD stimmt dem Etat zu

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

19. Juli 1918
Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

22. Juli 1918
Die Münchener Post schlägt angeblich versöhnlichere Töne an

26. Juli 1918
Valentin-Karlstadt bei der 100. Lazarett- und Verwundeten-Vorstellung

Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs in Kraft

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das deutsche Branntweinmonopol

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Das Reichssteuerbiergesetz und das Reinheitsgebot

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

König Ludwig III. und die Weihe der Pasinger Maria-Schutz-Pfarrkirche

30. Juli 1918
SPD und Gewerkschaften wollen kein Regierungslob

31. Juli 1918
Deutsche Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

1. August 1918
Straubinger Frauen wollen keinen Königsbesuch

2. August 1918
König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

4. August 1918
König Ludwig III. rudert zurück

7. August 1918
Eine Frauendelegation im Innenministerium

8. August 1918
Liesl Karlstadt tritt erstmals als Kapellmeister auf

Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

Den Krieg durch Aushungern beenden

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Januarstreiks wollten Westoffensive verhindern

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Eisner & Co gefordert

Die bayerische Regierung spricht von der Beendigung des Krieges

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
Einweihung der Germanenloge

18. August 1918
Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

21. August 1918
Die Ängste der Gewerkschaftsführer

22. August 1918
Schlechte Stimmung im Mittelstand

25. August 1918
Der Rückhalt im Volk für König Ludwig III. schwindet immer mehr

26. August 1918
Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

27. August 1918
Das 700-jährige Stadtjubiläum wird abgesagt

Die Seekriegsleitung - SKL wird gegründet

Max von Baden und seine programmatischen Vorstellungen

28. August 1918
Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

Um den 29. August 1918
Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

30. August 1918
Prinz Max von Baden will das Vaterland retten

31. August 1918
Präsident Wilson bezeichnet Deutschland als verbrecherische Macht

1. September 1918
In Bayern herrscht Unzufriedenheit mit der Regierung und dem König

2. September 1918
König Ludwig III. fordert eine Revolution von oben

Reichskanzler Georg Graf von Hertling soll abgelöst werden

3. September 1918
Die USA erkennen den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

9. September 1918
Kartoffeln statt Fleich

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

Kaiser Wilhelm II. spricht in einer Krupp-Werkshalle

12. September 1918
Der Interfraktionelle Ausschuss will eine Regierungsneubildung

75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Deutschland und seine Verbündeten brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

Kaiser Karl möchte einen Frieden unter Erhaltung der Monarchie

15. September 1918
Prinz Max von Baden für eine autonome Staatspolitik

Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Ab dem 15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die Mazedonienfront

Um den 16. September 1918
Der Alldeutsche Verband hetzt gegen Kurt Eisner

17. September 1918
Ablehnung des österreichisch-ungarischen Vorschlages

19. September 1918
Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

Palästina wird von den Briten befreit

20. September 1918
Skeptisch beim Kauf von Kriegsanleihen

21. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

22. September 1918
Flugblätter zur Steigerung des Preußenhasses

23. September 1918
Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

MSPD für eine Koalitionsregierung mit den Bürgerlichen

24. September 1918
Das Minimalprogramm der MSPD für eine Regierungsbeteiligung

Bulgariens Waffenstillstandsgesuch an die Alliierten

Die britische Armee besetzt Amman in Palästina

25. September 1918
Hindenburg über die militärische Kraft der Feinde

Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

27. September 1918
Die deutsche Armee steht kurz vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Der militärische Zusammenbruch Bulgariens

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
Das herrschende System kracht in allen Fugen

General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Max von Baden wird als künftiger Reichskanzler vorgeschlagen

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

Ab dem 1. Oktober 1918
Die Münchnener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

1. Oktober 1918
Durchhaltparolen in der Zentrumspresse

Die militärische Niederlage Deutschlands ist unvermeidlich

Die OHL setzt Max von Baden als Reichskanzler durch

Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Damaskus wird durch die Araber eingenommen

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des Arbeiterausschusses für einen guten Frieden

Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Die MSPD-Spitze ist von Max von Baden begeistert

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum Reichskanzler

Die Rechte der Einzelstaaten sollen garantiert werden

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

Wilhelm Solf wird Leiter des Auswärtigen Amtes

4. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden bildet eine parlamentarische Regierung

Die Deutsche Zeitung kämpft gegen den Reichskanzler

5. Oktober 1918
Beamte fordern eine gründliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Bitte des Reichskanzlers an Wilson um Friedensvermittlung

Der Krieg ist verloren - jedes weitere Opfer ist vergeblich

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Der Reichskanzler sichert den Einzelstaaten ihre Rechte zu

Das vorläufige Mindestprogramm der USPD-Parteiführung

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

Wenig Ängste vor der Abdankung des Kaisers

Die Kaiserkrone im Volk verankern

Deutschland ist sowohl friedensbereit als auch kampfentschlossen

Neue Pläne zur Fortführung des Krieges

Bis zum letzten Blutstropfen

Beitrag der Unterwasserfloote zum bevorstehenden Endkampf

Ab 6. Oktober 1918
Der Zusammenbruch Österreich-Ungarns beginnt

6. Oktober 1918
Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen

Die Abdankung des Kaisers keinesfalls zulassen

Um den 7. Oktober 1918
Die Briefaffäre des Reichskanzlers Max von Baden

7. Oktober 1918
Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

Die türkische Regierung tritt zurück

8. Oktober 1918
Die MSPD lässt den Reichskanzler nicht fallen

US-Präsident Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

Um den 10. Oktober 1918
Pläne zum deutschen Endkampf der Marine auf der See

11. Oktober 1918
Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

Kaiser Wilhelm II. will wieder mitregieren

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche Reichsregierung will Wilsons Forderungen nachkommen

Die erste öffentliche Rücktrittsforderung an den Kaiser

Im Zustande einer latenten Revolution

USPD-Kritik an der Regierung mit MSPD-Beteiligung

Hindenburg droht dem Reichskanzler mit Rücktritt

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

Der Mann kann getrieben werden

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

Um den 14. Oktober 1918
Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

14. Oktober 1918
US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

15. Oktober 1918
Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

Die Oberste Heeresleitung instruiert die Presse

Der Reichsgesundheitsrat tritt erneut zusammen

Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das Kaisermanifest

17. Oktober 1918
Die Spanische Grippe breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches Kriegsnotgeld wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

18. Oktober 1918
Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

Um 18. Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

Sterben und Hungern an der Front und an der Heimatfront

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die Realunion mit Österreich

19. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. könnte nie fahnenflüchtig werden

Die Juden als Blitzableiter für alles Unrecht benutzen

20. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden will die Dynastie retten

Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

Der Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II fordert

Die Spanische Grippe weitet sich weiter aus

Ab dem 21. Oktober 1918
Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

21. Oktober 1918
Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Der Reichstag tritt für Verfassungsänderungen zusammen

Lobeshymnen zum 60. Geburtstag der Kaiserin

Vermehrte Befehlsverweigerungen - Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

Die USPD fordert die neue Staatsform der Republik

Der Kaiser ist über den US-Präsidenten verärgert

Karl Liebknecht wird aus der Haft entlassen

24. Oktober 1918
Der Grippe-Epidemie sind bereits 117 Personen erlegen

Schwere Vorwürfe Kurt Eisners gegen die MSPD

Hindenburg fordert die Armee zum äußersten Widerstand auf

Hindenburg und Ludendorff wollen den Kaiser überzeugen

Heeresbefehl zur Entscheidungsschlacht gegen England

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

Der Kaiser merkt nichts von der Wut und Verachtung gegen ihn

Ungarn kündigt die Realunion mit Österreich auf

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Die letzte Zahlung für die Zivilliste

Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

OHL: Die diplomatischen Beziehungen sollen beendet werden

Um 25. Oktober 1918
Die Worte Kaiserfrage und Revolution beschäftigen das Volk

25. Oktober 1918
Eine Ehren- und Existenzfrage der Marine

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Oktoberreform

Kaiser Wilhelm II. verkündet den Übergang zur parlamentarischen Monarchie

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Der Vorwärts ruft zur Zeichnung der 9. Kriegsanleihe auf

Um den 27. Oktober 1918
Die Monarchie mit Waffengewalt vor Übergriffen schützen

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will Sonderfriedensverhandlungen

28. Oktober 1918
Die Proklamation an die bayerischen Bauern

Neue politische Verhältnisse und der alte Kaiser

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

General Max von Gallwitz soll Diktator werden

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Entscheidungen verlangen höchste Verantwortung

Soll das Kaisertum überhaupt gerettet werden ?

Kaiser Wilhelm II. macht dem Reichskanzler Vorwürfe

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

Es kommt zu Meutereien, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im Löwenbräukeller

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Reichskanzler Max von Baden will jetzt auch, dass der Kaiser abdankt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die Thronentsagung kann und darf nur eine freiwillige sein

Keiner will dem Kaiser die Abdankungs-Nachricht überbringen

Die Stellung des Kaisers ist eine ganz unhaltbare geworden

Die ungarische Regierung kündigt die Realunion mit Österreich auf

Egon Schiele stirbt an der Spanischen Grippe

1. November 1918
Bisher 450 Tote durch die Spanische Grippe

Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Diskussion über die Kaiserfrage im Kabinett

Stimmen gegen einen Rücktritt des Kaisers

Der Kaiser kanzelt Innenminister Bill Drews ab

Der Reichskanzler ist auf allen Gebieten politisch gescheitert

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der Auftakt der Revolution

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Erste Friedensdemonstration der USPD seit den Januarstreiks

Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

1.000 Matrosen auf der Durchreise nach Kiel und Wilhelmshaven

Wilhelm II. denkt nicht an abdanken

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der Königliche Staatsrat kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

Versammlung der Vertrauensleute der SPD und der Gewerkschaften

Kurt Eisner scharrt Unterstützer um sich

Eine düstere Wut auf die Sau-Preußen

Kaiser Wilhelm II. verweigert Kronprinz Rupprecht den Oberbefehl

Deutschland will ein Volksstaat werden

Die USPD will die Herbeiführung des sofortigen Friedens

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
34 Grippetote an einem Tag

Der Kieler Matrosenaufstand ist das Hauptgesprächsthema

Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

König Ludwig III. lernte die Volkstimmung kennen

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Dem Vorbild der revolutionären Kieler Matrosen folgen

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

USPD und MSPD rufen gemeinsam zu einer Massenversammlung auf

Ein Aufruf zur Friedenskundgebung am 7. November 1918

Informationen, dass die USPD einen großen Schlag plant

Kriegsminister Hellingrath und Erhard Auer beruhigen die Minister

Der bayerische Innenminister von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema: Was wollen wir Sozialdemokraten?

Ohne Bauern keine Revolution

Radikale und unbelehrbare Angestellte

Wo sind die Anhänger einer staatlichen Ordnung ?

Einen gefährlichen Brand in seinem Beginne löschen

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Das Militär ist von der neuen Regierung völlig unbeeindruckt

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

Weitere revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte bilden sich

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Beamten haben dem Volkswohl zu dienen

Geinsames Flugblatt zum Umsturz entworfen

Das Teilnahmeverbot der Soldaten wird zurückgenommen

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Noch ist in der Residenz alles ruhig

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Soldaten sprechen den Arbeitern Mut zu

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine erste Initiative zur Bildung von Räten

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

Es lebe die Revolution !

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Hände rein halten von Geld und von Blut

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Die Stimmung beim Abendessen ist eher gedrückt

Eine vollkommen hilflose geschäftsführende bayerische Regierung

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Im Auftrag des Soldatenrats

Sämtliche Kasernen sind in der Hand der Revolutionäre

Die wichtigsten Institutionen sind in den Händen der Aufständischen

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die Arbeiter- und Soldatenräte wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Räte sollen den Ablauf des Umsturzes organisieren

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Das Beratungsergebnis des Ministerrats wird dem König mitgeteilt

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

Das erste gedruckte Dokument der Revolution erscheint

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als albernes Pack

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Räte besetzen die Druckerei der Münchner Neuesten Nachrichten

SPD-Forderungen an Reichskanzler Max von Baden

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot - dann Revolution

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

Die Polizei ist unzureichend und das Militär hat versagt

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

Die Flucht der königlichen Familie endet auf Schloss Wildenwart

Die Proklamtion des Freistaats Bayern in den MNN

Ein MSPD-Aufruf an die organisierte Arbeiterschaft Münchens

Ein Aufruf an die ländliche Bevölkerung Bayerns

Eine verspätete aber richtige Nachricht

In Bayern hat sich ein Wechsel vollzogen

Die Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals

Eisner spricht mit den Vereinigten Verkehrsverbänden

Zuverlässige Truppen zur Niederschlagung der Revolution in Pasing

Für die Niederschlagung der Revolution ist es zu spät

Erhard Auer: Die SPD hat den Umsturz nicht vorbereitet!

Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

Die freudige, vielleicht erlösten Mitwirkung der Beamten erwartet

Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

Das Volk wird zu Arbeit sowie Ruhe und Ordnung angemahnt

Auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung rechnend

Frauenwahlrecht als Bestandteil eines demokratischen Beginns

Der Bauerndoktor Georg Heim bietet Kurt Eisner seine Unterstützung an

Die Flucht der königlichen Familie geht weiter

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

85 Verordnungen in 105 Tagen

Erste Erfolge bei der Beamtenschaft

Thomas Mann und die Revolutionäre

Augsburg wählt einen Arbeiter- und Soldatenrat

Die MSPD setzt in Regensburg einen Arbeiterrat ein

In Nürnberg werden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Thronverzicht des Herzogs Ernst-August von Braunschweig

Das Kabinett des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin entlassen

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

Rosa Luxemburg wird aus der Breslauer Haft entlassen

9. November 1918
„In wenigen Tagen wird alles seinen geregelten Gang gehen“

Die Residenz wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Amtsübergabe an die neuen Minister

Die Thule-Gesellschaft bekämpft die Revolution

176 Grippetote alleine in München

„Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu“

Die Vereinigten Verkehrsverbände laden zur Versammlung ein

Die Gemeindebeamten stellen ihre Forderungen

Innenminister Auer gegen Einmischungsversuche der Räte

Eine 140 Mann starke Militärpolizei gebildet

Nach dem 9. November 1918
Das Professoren-Kollegium wird verunglimpft

9. November 1918
Der Vatikan wird aus erster Hand informiert

Schwieriger Machtwechsel in Würzburg

Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Burglengenfeld

Der fingierte Thronverzicht

Philipp Scheidemann ruft die Deutsche Republik aus

Karl Liebknecht proklamiert die Freie Sozialistische Republik

Der Kaiser ist über den Verrat empört

Nach dem 9. November 1918
Die Schack-Galerie wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

9. November 1918
Eine sozialistische Regierung in Stuttgart

Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen wird abgesetzt

Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach dankt ab

In Dessau wird ein Arbeiter und Soldatenrat gebildet

Ex-Herzog Ernst-August flieht aus Braunschweig

Ein Tanzvergnügen am Totensonntag

Die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten

10. November 1918
Keinerlei Verfügungen haben mehr Rechtskraft

Die Suche nach dem geflüchteten König

Kein Eid vor der Entbindung vom Treueid auf den König

Großveranstaltung der Beamten im Bavariakeller

Die Beamtenorganisationen fordern das Recht auf Mitbestimmung

Die Thule-Gesellschaft gründet einen Kampfbund

Kurt Eisner warnt vor Max Levien

Stadtkommandant Arnold wird abgesetzt

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

Schritte zur Demokratisierung der Armee

Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

In Regensburg wird ein Bauernrat gebildet

In Berlin herrscht gelöste Feierstimmung

Schadet die MSPD der Revolution ?

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten

10. November 1918
Kaiser Wilhelm II. in Holland angekommen

Im Großherzogtum Baden entsteht eine Volksregierung

König Friedrich August III. von Sachsen für abgesetzt erklärt

Das Großherzogtum Hessen wird zur Republik

Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Fürst Heinrich XXVII. von Reuß verzichtet auf den Thron

Kronprinz Rupprecht kämpft mit allen Mitteln um seine Krone

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Kurt Eisner startet eine unabhängige bayerische Außenpolitik

Die Königliche Zivilliste wird Staatseigentum

Generalmajor von Kunzmann wird Stadtkommandant

Achtstundentag bei der Bayerischen Verkehrsverwaltung

Die Regierung ist der Nationalversammlung nicht verantwortlich

Das Zentrum fügt sich den gegebenen Verhältnissen

Erzbischof Faulhaber rät dem Nutius zur Flucht aus der Stadt

Gründung von weiteren von Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten

Bisherige Staatssekretäre mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragt

Die Oberste Heeresleitung soll die Disziplin aufrecht erhalten

Gründung des Spartakusbundes in Berlin

Großherzog Friedrich August von Oldenburg erklärt seinen Thronverzicht

Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha tritt ab

Die Regierung des Fürstentums Reuß jüngere Linie tritt zurück

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

12. November 1918
Bitte um Milderung der Waffenstillstandsbedingungen an die USA

Erstmalige Benennung Bayerns als Volksstaat

Um den 12. November 1918
Die königlichen Titel sind abgeschafft

12. November 1918
Einführung des Acht-Stunden-Tages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine Amnestie für die am Januarstreik Beteiligten

Die Hofbeamten sollen in den Staatsdienst übernommen werden

Um den 12. November 1918
Umfangreiche Forderungen des Bayerischen Volksschullehrervereins

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

Ein zitternder Herzog von Braunschweig und Lüneburg

12. November 1918
Auflösung des Zentrums und Gründung der Bayerischen Volkspartei

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird eingeführt

Preußens Regierung will Ordnung und Sicherheit

Keine Sozialisierung, dafür eine umfassende Eigentumsgarantie

Der Vollzugsrat will eine Rote Garde bilden

Prinzregent Aribert von Anhalt verzichtet auf den Thron

Fürst Leopold IV. zur Lippe dankt ab

Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Eine Rücktrittserklärung ohne das Wort Abdankung

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Verfahrensweise für alle Veröffentlichungen

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Der Bauernführer Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg beigesetzt

Planungen für eine Rote Garde eingestellt

König Friedrich August III. von Sachsen verzichtet auf den Thron

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg dankt ab

Fürst Friedrich von Waldeck-Pyrmont wird für abgesetzt erklärt

König Karl IV. von Ungarn dankt ab

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines Ministeriums für soziale Fürsorge

Ministerpräsident Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des Arbeitsausschusses

Der Thronverzicht von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Das Privatvermögen der Wittelsbacher soll nicht angetastet werden

Wie passen Beamtentum und Volksstaat zusammen ?

Die Hofbeamten werden Staatsbeamte

Die Regierung entgegnet Gerüchten

Die Revolutionäre werden zur Minderheit

Die Bayerische Mittelpartei wird in Nürnberg gegründet

Die Staatssekretäre werden im Amt bestätigt

Das neue Hauptquartier der OHL in Kassel

Großherzog Friedrich II. von Baden erklärt seinen Thronverzicht

Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin dankt ab

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste Regierungserklärung

Kurt Eisners Regierungsprogramm

Die formale Übernahme der bisherigen königliche Rechte

Der Ministerrat lehnt die Überwachung der Minister durch Räte ab

Räte als Grundlage der neuen Demokratie

Innenminister Auer: Kein Handlungssspielraum für die Räte

Die Bayerische Volkspartei akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Beratung über Gründung eines Studentenausschusses

Die Einführung von Angestelltenräten gefordert

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will Eisner-Protegés verhindern

15. November 1918
Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan zu den revolutionären Vorgängen

Hugo Reuß soll die Verfassung der Republik erarbeiten

Abkommen zwischen Gewerkschaft und Unternehmerverband

Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe dankt ab

Die Republik Deutsch-Österreich wird proklamiert

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Eine Kommission für eine Soldatenräte-Verordnung

Die erste Kolonne von der Westfront trifft in München ein

Kompetenzabgrenzung zwischen Volksbeauftragte und Vollzugsausschuss

Um den 16. November 1918
Pläne der Obersten Heeresleitung zur Gegenrevolution

16. November 1918
König Wilhelm II. von Württemberg entbindet die Beamten vom Treueid

Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz wird Republik

Professor Foerster hält die Aufklärung der Deutschen für notwendig

17. November 1918
Die Revolutionsfeier im Nationaltheater

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Die Vertrauenswürdigkeit der bayerischen Regierung herausgestellt

Groener und Hindenburg wollen Reichskanzler Ebert schützen

Revolution als Aufbruch in die Freiheit und zur sozialen Gerechtigkeit

18. November 1918
Im Wagnersaal findet die erste Frauenversammlung statt

Aufruf zum Inneren Widerstand gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Eine bayerische Kommission will verursachte Kriegsschäden untersuchen

Richtlinien für die Räte werden erarbeitet

Verhandlungen für eine Vorläufige Verordnung für Soldatenräte

Die Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung erscheint

Josef Hofmiller über das alte Regime

Die Bayerische un die Französische Revolution

Die königliche Familie ist in Wildenwart wieder vereint

Ebert wird über die geplante Gegenrevolution informiert

Der linke Flügel der USPD will die Sozialisierung der Betriebe

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Die Auflösung des Landtags tritt nie in Kraft

Vorauseilende Vorschriften für die Räte

Der Revolutionäre Arbeiterrat fordert Rechte

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

Angestelltenräte in den Ministerien einrichten

Maßnahmen zur Belebung des revolutionären Geistes

Ein offenes Bekenntnis der Schuld übernehmen

Aus dem Kriegsernährungsamt wird das Reichsernährungsamt

20. November 1918
Kurt Eisner lädt Nuntius Eugenio Pacelli zum Gespräch

Pacelli begründet seine Ablehnung der Regierung Eisner

Die Verwaltung des ehemaligen Kronguts entsteht

Kurt Eisners Vorschlag für die Räte-Richtlinie

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

Alles über die Revolution sammeln

Gründungsversammlung der bayerischen Rechtsanwälte

Die Deutsche Demokratische Partei - DDP wird gegründet

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

Einen Unterhalt für die Wittelsbacher beantragt

Die Entente betrachtet Berlin mit größtem Misstrauen

Keine Vollzugsgewalt für die Räte

Eisner fordert die sofortige Veröffentlichung der Kriegsakten

22. November 1918
Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte unterzeichnet

Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

Nuntius Eugenio Pacelli flieht nach Rorschach in der Schweiz

Der Rat der Volksbeauftragten setzt seinen Machtanspruch durch

Gründung der Deutschnationalen Volkspartei - DNVP

Großherzog Friedrich II. von Baden unterschreibt seinen Thronverzicht

23. November 1918
Kurt Eisner sucht Beweise für die deutsche Kriegsschuld

Die Zeitschrift Die neue Zeit erscheint

Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

Die Nachtarbeit in Bäckereien wird verboten

Fürst Günther Victor von Schwarzburg verzichtet auf den Thron

24. November 1918
Die BVP schließt die Wiederherstellung der Monarchie aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

Der Ex-König lässt seinem Ärger freien Lauf

Das Berliner Tageblatt veröffentlicht Kriegsschuld-Dokumente

Die Deutschnationale Volkspartei - DNVP wird gegründet

25. November 1918
Zahlungen an die Zivilliste endgültig eingestellt

Der Stamm der alten Macht muss entwurzelt werden

Das Korrespondenzbüro Hoffmann veröffentlicht Kriegsschuld-Schriften

Kurt Eisner will Karl Liebknecht von seiner Friedensinitiative überzeugen

Kurt Eisner wegen seiner Kriegsschuld-Veröffentlichungen angegriffen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Enttäuscht fährt Kurt Eisner nach München zurück

Kurt Eisner bricht die diplomatischen Beziehungen zum Auswärtigen Amt ab

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiter- und Bauernräte

Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte akzeptiert

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das Walchensee-Kraftwerk beginnen

Protest gegen Kurt Eisners Kriegsschuldfrage

27. November 1918
Kurt Eisners Vorschläge für ein provisorisches Reichspräsidium

Eisner: „Die Soldatenräte werden allmählich verschwinden“

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das Bürgertum wird von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen

Das III. Bataillon trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das II. Bataillon zieht in München ein

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

Der bayerische Staat ist zu Zahlungen an die Wittelsbacher bereit

In Preußen wird das Schulgebet abgeschafft

30. November 1918
Kurt Eisner distanziert sich vom Bolschewismus

Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Den Wahltermin für die deutsche Nationalversammlung festgelegt

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im Deutschen Theater

1. Dezember 1918
Der sofortigen Errichtung eines Rates des Verkehrspersonals zugestimmt

Das Verkehrspersonal will die Nationalratswahl

Prof. Foerster fürchtet die bayerische Entwicklung

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

Eisner zur Wahl der Nationalversammlung vor den Soldatenräten

Aus der Leibgarde wird die Staatliche Bewachungstruppe

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Demonstration für die Einberufung der Bayerischen Nationalversammlung

Die Demokratisch-sozialistische Bürgerpartei München wird gegründet

Eine Kommission erstellt ein Sozialisierungskonzept

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar 1919 festgelegt

Der Wahlkampf in Bayern und im Reich beginnt

Max Weber an den Ausführungen gehindert

Um 5. Dezember 1918
Eine Kommission zur Fürstenabfindung tritt zusammen

6. Dezember 1918
Der königliche Privatmobiliarbesitz wird abgeholt

Mit Ex-Kronprinz Rupprecht die bayerische Monarchie restaurieren

Die antisemitischen Tendenzen des Bayerischen Kuriers

Erich Mühsam gegen Wahlen für eine bayerische Nationalversammlung

Demonstranten besetzen Münchner Zeitungsredaktionen

Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

Matrosen und Soldaten für die Wahl zur Nationalversammlung

Die Verhaftung des Vollzugsrats verhindert

Bildung einer freiwilligen Volkswehr

Versammlungen und Demonstrationen der Berliner Spartakusgruppe

14 Tote und über 30 Schwerverletzte

7. Dezember 1918
Ministerpräsident Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

Ein Verweis für die Krawallmacher

Der Arbeiterrat tagt im Deutschen Theater

Die Kasernenräte sprechen dem Soldatenrat das Misstrauen aus

Die Spanische Grippe fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

Plakate sollen die Bevölkerung beruhigen und informieren

Die USPD solidarisiert sich mit Spatakus

Blutige Auseinandersetzung gerade noch verhindert

Der Blutige Freitag im Spannungsfeld der Propagandisten

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung Rote Hand wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

Ultimative Forderungen von Hindenburg

Ebert verweigert sich dem Putschvorhaben der OHL

Die Oberste Heeresleitung lehnt den Kompromiss ab

9. Dezember 1918
Die Delegierten der Arbeiterräte Bayerns treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Die Nationalversammlung ist entbehrlicher als die Arbeiterräte

Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen

Der Rat der Presse und des Schrifttums konstituiert sich

Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Es führt der Terror

Die OHL will ihren Putsch durchführen

Ein Eid auf die Republik und die provisorische Regierung

10. Dezember 1918
Die Räte bilden eine Kommission zur Überprüfung der Richtlinie

Um 10. Dezember 1918
Die Bayerischen Volkspartei - BVP wehrt sich

10. Dezember 1918
Antisemitismus im Buchloer Anzeigenblatt

Spontan, disziplinwidrig und unaufhaltsam löst sich die Truppe auf

Der Putsch der OHL wird vertagt

11. Dezember 1918
Max Levien gründet eine regionale Spartakusgruppe

Erste Versammlung des Spartakusbundes München

Eisner: Die Nationalversammlung ist eine vollzogene Tatsache

Die Deutsche-Jäger-Division und die 1.-Garde-Division in Berlin zurück

Die rumänische Regierung erkennt die Karlsburger Beschlüsse an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei Wahlkampf-Versammlungen ab

Kurt Eisner: „Die Revolution war ja schon geplant im Januar“

Einzug der 4.-Garde-Division in Berlin

13. Dezember 1918
Der provisorische Nationalrat hält seine zweite Sitzung ab

Ministerpräsident Kurt Eisner, das Parlament und die Räte

Die Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei - DDP entsteht

Die Arbeiter- und Soldatenräte als Störfaktor bezeichnet

Wilhelm Solf, der Leiters des Auswärtigen Amtes, tritt zurück

14. Dezember 1918
600 Angehörige des „1. Infanterie-Regiments“ treffen in München ein

Der „Politische Rat geistiger Arbeiter“

Um den 14. Dezember 1918
Keine Kandidaten für einen bayerischen König

14. Dezember 1918
Einzug des 2.-Garde-Regiments und des 4.-Garde-Regiments

15. Dezember 1918
Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands

Die 3.-Garde-Division zieht in Berlin ein

16. Dezember 1918
Die geistliche Schulaufsicht wird abgeschafft

In Berlin beginnt der Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte

17. Dezember 1918
Neue Bestimmungen für die Arbeiterräte

Soldaten besetzen die Versammlung der Deutschen Volkspartei München

Rosa Luxemburg tritt sie für eine Räteregierung ein

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

„Innenminister“ Erhard Auer erlaubt die Zulassung von „Milizen“

Die Protesterklärung der Bayerischen Bischofskonferenz

Termin für die Wahlen zur „Nationalversammlung“ festgesetzt

19. Dezember 1918
Den Anspruch auf den Besitz der Staatsgewalt bestätigt

Der Spartakusbund München versammelt sich im Wagnersaal

Der erste „Feierabend“ im „Deutschen Theater“

20. Dezember 1918
Die „Neue Zeitung“ erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der „bolschewistischen Strömungen“

Den Vatikan über die Protesterklärung zur Schulaufsicht informiert

Ein tief enttäuschter Arbeiterrat Ernst Toller

Mit Hirtenbriefen gegen Regierungserlasse

21. Dezember 1918
Die Schulaufsicht durch Geistliche wird abgeschafft

Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher „Schleichhandel“ wird aufgedeckt

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

23. Dezember 1918
Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

Reduzierung der „Gasabgabe“ beschlossen

24. Dezember 1918
„Innenminister“ Auer feiert mit Graf Arco in der „Türkenkaserne“

Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Die Gründung einer „Kommunistischen Partei“ beschlossen

25. Dezember 1918
Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine „Bürgerwehr“ gründen

Die süddeutschen Staaten tagen in Stuttgart

28. Dezember 1918
17 Bürgerwehr-Gründer werden festgenommen

Uneinigkeit bei den Süddeutschen Staaten

29. Dezember 1918
Der „Landessoldatenrat“ lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Die USPD-Vertreter verlassen die Berliner Reichsregierung

Der „Spartakusbund“ will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Demonstration zur Erhöhung der „Arbeitslosenunterstützung“

Radikale Forderungen der „Internationalen Kommunisten“

Die „Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen“

Matrosenversammlung im „Alten Hackerkeller“

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Der Gründungsparteitag der KPD beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der „Spanischen Grippe“

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein „Sommerhaus“ in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den „Bugatti Royale Typ 41“ beginnen

Ein „Revolutionsweg“ zur „Maffei-Fabrik“ wird angelegt

Das „Reichsvermögensamt“ kauft das „Fleischer-Anwesen“ in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört dem „Ingenieur“ Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den „Frankfurter Hof“ auf

Der „Konsumverein von 1864“ verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich als als „Marxistentöter“

1919
Der Verein wird in „Cowboy Club München Süd“ umbenannt

1. Januar 1919
„Geistliche Schulaufsicht“ abgeschafft

Schießerei im „Katholischen Gesellenhaus“

Die „Österreichische Gesandtschaft“ wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das „zügellose Treiben“ in der Silvesternacht

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende „Provisorische Nationalrat“ tagt letztmals

„Wahlkampf-Versammlungen“ der Parteien

5. Januar 1919
Das „Vorläufige Staatsgrundgesetz“ wird erlassen

Vom Nordturm der „Frauenkirche“ flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“ wird gegründet

Beginn des Spartakusaufstands in Berlin

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

7. Januar 1919
Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der „Grippe-Epidemie“

10. Januar 1919
Der „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ wird gegründet

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

10. Januar 1919
Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Bremen wird „Selbstständige Sozialistische Republik“

11. Januar 1919
„Waffengebrauch wird, soweit möglich, durch Trommelwirbel angekündigt“

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

12. Januar 1919
Das Ergebnis der Landtagswahl von 1919

Frauen wählen die Landtage in Württemberg und Bayern mit

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

13. Januar 1919
Razzia beim „Soller“ und im „Metzgerbräu“

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

„Passzwang“ für alle Nicht-Bayern

15. Januar 1919
Bei einer „Razzia“ wird „Hehlerware“ beschlagnahmt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
„Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern“ geplant

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Das „Freikorps Lützow“ wird in Berlin gegründet

Verbot eines „religionslosen Moralunterrichts“ aufgehoben

18. Januar 1919
Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen „Reichstag“

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

20. Januar 1919
Entwurf der „Weimarer Verfassung“ der Öffentlichkeit vorgestellt

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer „Reichsverfassung“

Der Verkehr der „Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge“ wird eingestellt

Für einen „gerechten Frieden“ im „Deutschen Theater“

25. Januar 1919
Der obligatorische „Religionsunterricht“ wird abgeschafft

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Lebensmittelverhältnisse

27. Januar 1919
„Kasernenräte“ planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit „Exkommunikation“

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

2. Februar 1919
Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

3. Februar 1919
Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den „Religionsunterrichts-Erlass“

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf „Schloss Wildenwart“

4. Februar 1919
Kurt Eisner reist zum „Internationalen Sozialistenkongress“ nach Bern

Regierungstruppen „befreien“ die Hansestadt Bremen

6. Februar 1919
„Trauerfeier“ für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die „überhandnehmende Tanzwut“ kritisiert

Die „Mittelschüler“ machen mobil zum „Schulstreik

„Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München“ gegründet

Die „Nationalversammlung“ tritt in Weimar zusammen

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der „Spanischen Grippe“ gestorben

Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der „Revolutionäre Arbeiterrat“ verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die „Militärpolizei“ sorgt für die Einhaltung der „Polizeistunde“

11. Februar 1919
Friedrich Ebert (SPD) zum provisorischen Reichspräsidenten gewählt

Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den „Volksheimatschutz“ auf

13. Februar 1919
In München wird ein „Rätekongress“ durchgeführt

Die „Räte

Eine „Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten“

Philipp Scheidemann [SPD] bildet die Weimarer Koalition

15. Februar 1919
Die „Ministerkrise“ wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer „Freiwilligen Volkswehr“

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Franz Ritter von Epp stellt ein „Freikorps“ zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der „Theresienwiese“ fordert Existenz der „Räte“

Das „Faschingstreiben“ wird verboten

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

18. Februar 1919
Die „Münchner Post“ fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am „Vollzugsausschuss“, „Landessoldatenrat“ sowie Kurt Eisner

Die „Münchner Augsburger Abendzeitung“ ruft zur „Kundgebung“ auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte „Lotter-Putsch“

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine „Rücktrittsrede“ vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

„Ministerpräsident“ Kurt Eisner wird ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der „Bluttat“ steht

Die „Kommunisten“ verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“

Ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“ konstituiert sich

Der „Zentralrat“ nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger „Aktionsausschuss“ übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

„Militärminister“Albert Roßhaupter kommt in „Schutzhaft“

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

22. Februar 1919
Geiseln werden in „Schutzhaft“ genommen

Der „Zentralrat“ wird erweitert

Ein „Nachrichtenblatt des Zentralrats“ erscheint

Bewaffnete „Kommunisten“ besetzen das „Leo-Haus“

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der „Generalstreik“ wird beendet

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der „Studentenausschuss“ verabscheut die politischen Morde

25. Februar 1919
Der „Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die „Freveltat“

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das „Erzbischöfliche Palais“

Faulhaber: „Warum wird Eisner wie ein König begraben?“

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

Das „Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr“

28. Februar 1919
Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beratschlagt

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die „Sperrstunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der „Rätekongress“ wählt einen „Aktionsausschuss“

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten“ Dürr

Flugzeuge werfen über München Flugblätter ab

Überdruckte Briefmarken

2. März 1919
Die Münchner „Kasernenräte“ stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im „Münchener Tagblatt“ erscheint das „Vorläufige bayerische Grundgesetz“

3. März 1919
„Ausnahmezustand“ über Berlin verhängt

Die „Kasernenräte“ kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

5. März 1919
Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem „Heumarkt“ findet der „Aschermittwoch-Pferdemarkt“ statt

Der erste politische Aschermittwoch

6. März 1919
Die „Bayerischen Volkspartei“ bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

7. März 1919
Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

8. März 1919
Antrag auf „sofortige Einberufung des Landtags“

9. März 1919
„Reichswehrminister“ Gustav Noske [SPD] erlässt „Schießbefehl“

??? Um den 10. März 1919
Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der USPD gewählt

11. März 1919
In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Die „Weimarer Nationalversammlung“ beschließt die „Sozialisierung“

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der „Rätekongress“ räumt das Landtagsgebäude

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

19. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Fasten-Pferdemarkt“ statt

Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im „Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz“

In Ungarn wird eine „Räterepublik“ ausgerufen

22. März 1919
Die Saubande von Juden-Preußen in München

Artikel gegen das „Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels“

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das „Ministerium der Finanzen“

Um den 25. März 1919
Die Idee der „Sozialistischen Räterepublik“ wieder enorm populär

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der „Weimarer Verfassung“

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Hermine Körner übernimmt die Leitung des „Münchner Schauspielhauses“

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Die Forderungen nach einem „Rätesystem“ werden wieder lauter

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

4. April 1919
Forderungen nach Ausrufung einer „Räterepublik“

Die „Münchner Garnison“ wird den Landtag nicht schützen

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Die Kommunisten lehnen die „Räterepublik“ ab

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem „Montgelas-Palais“

5. April 1919
Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer „Räterepublik“

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom „Zentralrat“ geplante Ausrufung einer „Räterepublik“

Massenversammlungen lehnen die geplante „Räterepublik“ ab

„Errungenschaften der Revolution“ auf Dauer erhalten

6. April 1919
Der „SPD-Landesparteitag“ spricht sich gegen die „Räterepublik“ aus

Der „Landesparteitag der SPD“ lehnt eine „Räterepublik“ strikt ab

Der „Zentralrat“ entscheidet für die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“

Der „Zentralrat“ informiert alle Behörden über die „Räterepublik“

7. April 1919
Die Mitglieder des „Zentralrats“ rufen die „Räterepublik Baiern“ aus

In der „Räteregierung“ sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten

Die „Räterepublik“ lehnt Zusammenarbeit mit „Reichsregierung“ ab

Der 7. April wird zum „Nationalfeiertag“ erklärt

Die „Regierung Hoffmann“ verlegt ihren Sitz nach Nürnberg

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die „Münchner Rote Fahne“ bezeichnet die „Räterepublik“ als Kompromiss

Die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“ funktioniert reibungslos

Die „Räterepublik Baiern“ wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Ministerpräsident Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

„Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten“

Gründung eines „Revolutionären Hochschulrats“

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des „Zentralrats“

Der „Revolutionäre Hochschulrat“ stellte seine Forderungen vor

Die „Kasernenräte“ sämtlicher Truppenteile stehen hinter der „Räterepublik“

Die „Bewaffnung des Proletariats“ beginnt

„Beschlagnahme und Rationierung“ der Wohnräume angeordnet

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der „Räterepublik“

9. April 1919
Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird „Volksbeauftragter für das Militärwesen“

Die „Kapitalflucht“ soll unterbunden werden

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des „Zentralrats“

Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

In Braunschweig wird die „Räterepublik“ ausgerufen

10. April 1919
Ernst Toller redet im „Hofbräuhaus“ vor den „Betriebsräten“

Einsetzung von „Revolutionstribunalen“ bekanntgegeben

Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Die „Reichsbank“ stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der „Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns“

Der „Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Einstellungsbeginn für die „Rote Armee“

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

Um den 11. April 1919
Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

11. April 1919
Pläne für einen Putsch gegen die „Räteregierung“ werden geschmiedet

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das „Gemeindekollegium“ lehnt die „Räterepublik“ ab

„Entwaffnung der Bourgeoisie“ angeordnet

Urabstimmung zur „Räterepublik“

Das „Revolutionstribunal“ nimmt seine Tätigkeit auf

Die „Republikanische Schutztruppe“ muss den Rückzug antreten

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des „Zentralrats“

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Der „Hochschulrat“ verfügt die „Schließung der Universität“

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

13. April 1919
„Vertraulich! Nicht auf bayr. Boden mitnehmen!“

Bewaffnete Soldaten dringen in das „Erzbischöfliche Palais“ ein

Der „Palmsonntags-Putsch“ der Regierung Hoffmann

Die „Verhaftungskommission des Zentralrats“ nimmt Geiseln

Der „Palmsonntag-Putschs“ scheint geglückt

Flugblatt: „Verhängung des Kriegszustandes über München“

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Die „Republikanische Schutztruppe“ verschanzt sich im Hauptbahnhof

Kommunisten besetzen das „Waffendepot“ in der Ausstellungshalle

Die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ ausgerufen

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Flugblätter verkünden: „Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der „Aktionsausschuss“ besetzt alle öffentlichen Gebäude

14. April 1919
Der „Vollzugsrat“ hat den „Generalstreik“ ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

„Polizeipräsident“ Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische „Räterepublik“ beginnen

Die „Regierung Hoffmann“ organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die „Regierung Hoffmann“ arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins „Zuchthaus Straubing“ gebracht

15. April 1919
Von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“

Warnung vor „Geldhamstern“ und „Lebensmittelwucher“

Ein „Revolutionärer Zentralschülerrat“ wird gegründet

Emil K. Maenner wird „Volksbeauftragter für Finanzwesen“

Hans Köberl wird „Polizeipräsident“

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Truppen der bayerischen „Exil-Regierung“ rücken in Dachau ein

„Regierungstruppen“ rücken aus Richtung Dachau nach München

Die „Rote Armee“ erringt ihren ersten Sieg

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die „Wirtschaftskommission des Vollzugsrats“ droht Unternehmen

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den „Streik“ zahlen

Der Goldvorrat der „Reichsbank“ wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Willy Weinberger wird „stellvertretender Stadtkommandant“

Auch die zeremonielle „Fußwaschung“ findet nicht mehr statt

Die Mitglieder des „Revolutionstribunals“ werden inhaftiert

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Rudolf Egelhofer wird „Oberkommandierender der Roten Armee“

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Die „Rote Armee“ in Dachau

Die „Regierung Hoffmann“ ruft zur Befreiung Münchens auf

Eine Besprechung im „Preußischen Kriegsministerium“ zu Bayern

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

17. April 1919
Der „Vollzugsrat“ macht Ernst Toller Vorwürfe

Willy Weinberger wird „Stellvertretender Stadtkommandant“

Offizieller „Haftbefehl“ erlassen

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Einsatz von „Reichswehrverbänden“ gegen München

18. April 1919
Der fünfte Tag des „Generalstreiks“

Flugblätter gegen die „Regierung Hoffmann“

Verschleppt ins „Zuchthaus Ebrach“

Willy Weinberger wird „Stadtkommandant“

19. April 1919
Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den „Sicherheitsdienst“

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

20. April 1919
Nach drei Tagen kapitulieren die Augsburger

„Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die „Räterepublik“ sollen beschafft werden

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

21. April 1919
Der „Generalstreik“ wird verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

22. April 1919
Die „Demonstration des Proletariats“ mit einer großen „Truppenschau“

Der neuntägige „Generalstreik“ endet

Der „Dentist“ Johann Clemens Waldschmidt wird „Polizeipräsident“

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

23. April 1919
Die Vorlesungen des „Sommersemesters“ beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der „Installateur“ Ferdinand Mairgünther wird „Polizeipräsident“

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

„Reichswehrminister“ Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Um den 24. April 1919
Neues Papiergeld wird gedruckt

24. April 1919
Neuer „Stadtkommandant“ wird Max Mehrer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Aufruf zum Eintritt in die „Freikorps“ und in die „Volkswehr“

Das „Kuchenverbot“ bleibt auch weiterhin besteht

Die „Rote Armee“ verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das „Standrecht“

26. April 1919
Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Aktivitäten der „Thule-Gesellschaft“ werden aufgedeckt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Die „DDP“ mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

27. April 1919
Eugen Leviné beschwert sich über die „Zehnerkommission“

Die nur einen Tag andauernde „Diktatur der Betriebsräte“ beginnt

Im „Hofbräuhaus“ eskaliert schließlich der Konflikt

Die „Betriebs- und „Kasernenräte“ stürzen die kommunistische Räterepublik

Die „Zehnerkommission“ berichtet zur „Passangelegenheit“

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

„Thule-Gesellschaft“ als „gemeingefährliche Verbrecherbande“ bezeichnet

München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Besetzungs-Befehle des „Reichswehrtruppenkommandos“

28. April 1919
Die „Betriebs- und Soldatenräte“ wählen einen neuen „Aktionsausschuss“

Die „Diktatur der Roten Armee“ beginnt

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das „Wittelsbacher Palais“

Giesinger Kommunisten stürmen das „Polizeipräsidium“

Max Levien soll mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt sein

Das „Luitpold-Gymnasium“ wird Sitz des „Aktionsausschusses“

„Einschließung Münchens“ bis zum 30. April befohlen

„Späherberichte“ zeigen eine ganz deutlich sinkende Stimmung

Die „Regierung Hoffmann“ hat sich der „Reichswehr“ ausgeliefert

Kardinal Michael von Faulhaber verlässt München

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Wladimir Iljitsch Lenins Glückwünsche erreichen keinen Empfänger

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

30. April 1919
Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen „Nuntius“ beschlagnahmt

Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Die KPD wirbt zum Eintritt in die „Rote Armee“

Der frühere „Stadtkommandant“ Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue „Aktionsausschuss“ will die Waffen niederlegen

Im Hof des „Luitpold-Gymnasiums“ werden Geiseln erschossen

Versammlung der „Betriebs- und Soldatenräte“ im „Hofbräuhaus“

„Regierungstruppen“ haben den Ring um München geschlossen

Perlacher „Rotarmisten“ gegen das „Freikorps Regensburger Volkswehr“

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des „TSV München-Ost“ auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den „marxistischen Sozialismus“

Ab dem 1. Mai 1919
Das „Marianum“ ist ein Hauptquartier der „Weißen“ Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Die Gegenrevolution marschiert

Der „Geiselmord von München“ bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

„Stadtkommandant“ Max Mehrer tritt zurück

De „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ veröffentlichen eine Erklärung

Die „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ verabscheuen den Geiselmord

Bayerns Regierung verhängt „den Kriegszustand und das Standrecht“

Befehlswidrig rücken Teile der Regierungstruppen in die Innenstadt vor

Das „Freikorps Oberland“, das vom „Thule-Führer“ Sebettendorf angeführt

Es kommt in der Innenstadt zu Schießereien, Kämpfen und Verwüstungen

Die „Weißen Truppen“ müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

Das „Freikorps Lützow“ zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Das „Freikorps Werdenfels“ fährt mit dem Zug nach München

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Die Kämpfe zwischen den „Weißen Truppen“ und der „Roten Garde“

Der „Mathäserbräu“ wird in Brand geschossen

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Das „Freikorps Werdenfels“ beteiligt sich an den „Säuberungsmaßnahmen“

Gustav Landauer wird im „Gefängnis Stadelheim“ grausam ermordet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

92 „Spartakisten“ und „Rotarmisten“ werden erschossen

3. Mai 1919
Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird erschossen

Noch vereinzelte Schießereien in der Innenstadt

Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

In „Stadelheim“ werden 50 „Spartakisten“ standrechtlich erschossen

Bildung der „Volkswehr“ und von „Freiwilligenkorps“ zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr „Weiße“ rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller „linken“ Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird „Stadtkommandant“

Die letzten Einheiten der „Roten Armee“ werden zerschlagen

Die Perlacher „Pastoren-Ehefrau“ fühlte sich von „Kommunisten“ bedroht

Das „Freikorp Lützow“ holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Josef Sontheimer wird im „Franziskaner-Keller“ hinterrücks ermordet

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der „Garnison München“ müssen in ihre Kasernen

„Kommandeure“ übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der „Schienen-Nahverkehr“ wirdteilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der „Revolutionstribunale“ sind null und nichtig

Von der „Räteregierung“ ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

6. Mai 1919
21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Kardinal Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

7. Mai 1919
Das Leben in München normalisiert sich wieder

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Erst jetzt enden die Kämpfe in München

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die „Weißen Truppen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
An der „Maximiliansbrücke“ fallen Gewehrschüsse

Die in der „Martin-Schule“ stationierten Posten werden angegriffen

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 „Kolpinggesellen“

Das „Freikorps Werdenfels“ verlässt München

Zurückgegebene Waffenarsenale

Die „Polizeistunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Eine „Volksaufklärungsstelle für Bayern“ wird gegründet

Gründung der „Deutschen Bürgervereinigung“

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des „Standgerichts München“

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Verhaftungen und Polizeistunde

31. Mai 1919
Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Umbildung der „Regierung Hoffmann“ in Bamberg

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im „Suresnes-Schlösschen“ in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im „Gefängnis Stadelheim“ erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung können beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird „Erster Bürgermeister“ von München

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren „Festungshaft“ verurteilt

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des „Standrechts“ - ​Einsetzung von „Volksgerichten“

Mit dem „Schulaufsichtsgesetz“ wird die „Fachaufsicht“ eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der „Reichswehr“

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

1. September 1919
Der erste „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische „Weimarer Verfassung“ ab

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein „Herbstfest“ als Ersatz für das „Oktoberfest“

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der seit 1. August 1914 bestehende „Kriegszustand“ wird aufgehoben

Der erste „Hortleiterinnenkurs“ wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner , den ehemaligen Minister für soziale Angelegen

6. Oktober 1919
Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im „Gefängnis Stadelheim“

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Hohe Zuchthausstrafen für die Mörder der „Kolpinggesellen“

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

8. November 1919
„Festversammlungen“ zum „Jahrestag der Revolution“

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

1. Dezember 1919
Das „Kriegsrecht“ in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den „Wehrkreis VII der Reichswehr“

10. Dezember 1919
Der Verein kommunistischer Sozialisten wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen „Waffenschein“


1933

1933
Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

Die Museum-Lichtspiele werden von Anton Rösch betrieben

Ab 1933
Die Aufgaben des „Reichsfinanzhofes“ ändern sich

1933
Eine Ausstellung zur Erinnerung an Richard Wagner

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird geschlossen

Charlotte Haas, Enkelin von Joseph Schülein, studiert in England

Dem „Kaufmannsehepaar“ Lieb gehört die Richard-Wagner-Straße 16

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 8 im Lehel in die Sckellstraße 1

Karl Valentin zieht von der Sckellstraße 1 an den Mariannenplatz 4

Karl Valentin arbeitet an seiner Fotosausstellung

3. Januar 1933
Premiere für den Valentin-Karlstadt-Film: „Im Photoatelier“

21. Januar 1933
Der Cowboy Club München Süd lädt ins Josefshaus ein

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 30. Januar 1933
Mit dem Nationalsozialismus kommt das Eheverbot für Lehrerinnen zurück

Nach Februar 1933
Im „Kriegerheim“ ist die „Ortsgruppe Giesing der NSDAP“ untergebracht

Februar 1933
„Snip, der Springende Punkt“, ein Reklamefilm mit Karl Valentin entsteht

Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

In der NS-Parteiuniform zum evangelischen Gottesdienst

1. Februar 1933
Auflösung des „Reichstags“ durch die„Reichsregierung“

2. Februar 1933
„Demonstrationsverbot der Kommunisten“ in Preußen

Um den 5. Februar 1933
SA- und SS-Horden ziehen in einem Triumphzug durch die Arbeiterviertel

10. Februar 1933
Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werken

11. Februar 1933
Thomas Mann verlässt München

18. Februar 1933
Yoko Ono kommt in Tokyo zur Welt

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

Hermann Göring will SPDler durch „national gesinnte“ Beamte ersetzen

27. Februar 1933
Der „Reichstag“ brennt

28. Februar 1933
Die „Reichstagsbrandverordnung“ wird erlassen

Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

5. März 1933
NSDAP erreicht bei der Reichstagswahl nur 43,9 Prozent

Die gemeinsamen Feinde der katholischen Kirche und der NSDAP

8. März 1933
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint

9. März 1933
Sturz der konservativen „Regierung Held“ in Bayern

Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

Dr. Fritz Gerlich wird noch am Tag der „Machtübernahme“ verhaftet

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

12. März 1933
Die „Hakenkreuzfahne“ wird zur „Reichsflagge“

13. März 1933
Päpstlicher Dank an Adolf Hitler

15. März 1933
„Ministerpräsident“ Heinrich Held muss der Gewalt weichen

16. März 1933
Franz Xaver Ritter von Epp übernimmt die Macht in Bayern

17. März 1933
Gründung der „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“

19. März 1933
Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

20. März 1933
Das „Konzentrationslager Dachau“ wird geöffnet

Abschluss des „Kokordats“ zwischen „Deutschem Reich“ und „Vatikan“

21. März 1933
Das „Konzentrationslager Oranienburg“ wird geöffnet

Ein „Konzentrationslager für politische Gefangene“

22. März 1933
Im „KZ Dachau“ werden die ersten Menschen inhaftiert

Nach dem 22. März 1933
Die aufgestaute Angst vor den „Roten“ hat ein Nachspiel

23. März 1933
Das „Christentum“ als „unerschütterliche Grundlage des Dritten Reiches“

24. März 1933
Der „Reichstag“ beschließt das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“

Faulhaber: Mehr Toleranz gegenüber der neuen Regierung

29. März 1933
Die Nazis führen die Vollstreckungsmethode des „Erhängens“ wieder ein

Ein „Ministerialerlass“ mit Auswirkungen auf die „Arbeiter-Sportvereine“

30. März 1933
Faulhaber rechtfertigt die Ausschreitungen gegen die Juden

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

Heinrich Himmler wird „Politischer Polizeikommandeur in Bayern“

3. April 1933
Uni-Klinik Gießen: Ist die „Cenovis eine christliche Firma“?

5. April 1933
Ärger über einen Artikel gegen den „Judenboykott“

Laut NSDAP fällt „Cenovis“ nicht unter den Juden-Boykott

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

6. April 1933
Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

7. April 1933
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“

„Das Kapital der Cenovis befindet sich in christlichen und jüdischen Händen“

8. April 1933
Faulhaber erklärt sich als nicht zuständig für die Juden

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

10. April 1933
Franz Xaver Ritter von Epp wird „Reichsstatthalter von Bayern“

11. April 1933
Die „SS“ übernimmt das Kommando im „KZ Dachau“

12. April 1933
Die ersten Gefangenen werden im „KZ Dachau“ ermordet

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

16. April 1933
Der „Protest der Richard-Wagner-Stadt München“ gegen Thomas Mann

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

Die SPD protestiert gegen die Ernennung Hitlers zum „Ehrenbürger“

27. April 1933
Uraufführung des Valentin-Stücks „Ehescheidung vor Gericht“

28. April 1933
Der „Bayerische Landtag“ tritt letztmals zusammen

29. April 1933
Der Bayerische Landtag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz

1. Mai 1933
Der „Allgemeine Deutsche Automobilclub“ spendet der NSDAP Benzin

2. Mai 1933
Den Konsumgenossenschaften schlägt die letzte Stunde

Die „Freien Gewerkschaften“ werden gewaltsam aufgelöst

5. Mai 1933
Ein „Hirtenbrief“ der bayerischen Bischöfe

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Das Vermögen der SPD wird beschlagnahmt

Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

11. Mai 1933
Angriffe der NS-Machthaber auf den „Vorstand der Löwenbräu AG“

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

„Die Löwenbrauerei ist nunmehr ein deutsches Unternehmen“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs „Nachverbrennungs-Aufruf“

Den Nationalsozialisten sind die „Kaufhäuser“ ein Dorn im Auge

19. Mai 1933
Der „Turn- und Sportverein München-Ost“ wird aufgelöst

22. Mai 1933
Die Münchner SPD-Stadträtekommen in „Schutzhaft“

Juni 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg hält weiterhin Vorträge

Die jüdische Gesellschaft in München und Bayern

Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

Eine Webekampagne für die nordisch-völkischen „Deutschen Christen“

8. Juni 1933
Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

17. Juni 1933
Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

22. Juni 1933
Ein neuer Vertrag mit dem „Scharfrichter“ Johann Reichhart

In Trudering entsteht ein „Kolonialviertel“

Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des „Revolutions-Denkmals“

Die SPD wird reichsweit verboten

27. Juni 1933
Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

28. Juni 1933
Die „Akademie des Deutschen Rechts“ wird gegründet

4. Juli 1933
Die „Bayerische Volkspartei - BVP“ löst sich auf

5. Juli 1933
Karl Valentin und Liesl Karlstadt nehmen den Film „Orchesterprobe“ auf

8. Juli 1933
Das „Konkordat“ wird paraphiert

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

14. Juli 1933
Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“

20. Juli 1933
Das „Konkordat“ wird ratifiziert

22. Juli 1933
Reichskanzler Hitler unterstützt die „Deutschen Christen“

23. Juli 1933
Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

25. Juli 1933
Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

23. August 1933
Lion Feuchtwanger wird die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt

September 1933
Der „Bierpreis“ wird vom NS-Stadtrat auf 90 Pfennige festgesetzt

Das letzte „Zentral-Landwirtschaftsfest“ vor dem Zweiten Weltkrieg

Juden werden für das Oktoberfest nicht mehr zugelassen

1. September 1933
Johann Reichhart gehört verschiedenen Untergliederungen der NSDAP an

10. September 1933
Das „Konkordat“ mit dem „Heiligen Stuhl“ tritt in Kraft

11. September 1933
„Ein Denkmal für die Befreiung Münchens vom Rätewahnsinn

23. September 1933
Antrag auf Umbenennung der Schüleinstraße in Berg am Laim

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

11. Oktober 1933
Adolf Hitler legt den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“

21. Oktober 1933
Uraufführung des Valentin-Bühnenstücks „Der Theaterbesuch“

27. November 1933
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die Orchesterprobe

Dezember 1933
Dreharbeiten zu dem Film „Es knallt“

3. Dezember 1933
Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

7. Dezember 1933
Antisemitisch motivierte Straßenumbenennungen

10. Dezember 1933
Der Kommerzienrat Emil Zeckendorf stirbt

18. Dezember 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg stirbt

31. Dezember 1933
Die Münchner „Brockensammlung“ wird aufgelöst


1935

1935
In die „Lehrerinnenanstalt“ kommt die „Hans-Schemm-Aufbauschule“

Verbreiterung der Rosenheimer Straße

Seit 1935
Die „Korpsführung des NS-Kraftfahrkorps“ in der „Klopfer-Villa“

1935
Das bekannte Schmerzmittel „Togal“ wird in 46 Ländern verkauft

Mit dem Abbruch der „Maffei'schen Maschinenfabrik“ wird begonnen

Dem „Zahnarzt“ Alfons Hoetlmayr gehört die Richard-Wagner-Straße 9

Eine riesige „Kongresshalle“ statt der „Ruhmeshalle“ und der „Bavaria“

Gerhard Haas macht sein Abitur am „Wittelsbacher Gymnasium“

Die „SA-Gruppe Hochland“ ist in der Richard-Wagner-Straße 2 untergebracht

Das „Palais Leopold“ wird abgerissen

Seit etwa 1935
Die „Schutzgemeinschaft Bayerischer Bäcker und Müller GmbH“

1935
Das „Gesundheitsamt“ bezieht Räume im „Bezirksamt am Lilienberg“

Der fünfminütige Film „Karl Valentin bei der Wahrsagerin“ entsteht

Der Film „Kirschen in Nachbars Garten“ wird gedreht

Das baufällig gewordene „See-Restaurant Kleinhesselohe“ wird abgerissen

Hans Gruß wird von den Nazis entlassen

8. Januar 1935
Elvis Presley kommt zur Welt

16. Februar 1935
Keine Probleme mit der „Fallschwertmaschine“ in Valentins „Panoptikum“

1. April 1935
Die „Deutsche Gemeindeordnung“ tritt in Kraft

6. April 1935
Liesl Karlstadts Selbstmordversuch

4. Mai 1935
Karl Valentin eröffnet sein „Panoptikum“ erneut

2. Juni 1935
Wohnungskündigungen gegenüber jüdischen Mietern sind möglich

25. Juni 1935
Ein „Sicherheits- und Hilfsdienst“ wird eingerichtet

4. August 1935
München wird „Hauptstadt der Bewegung“

17. August 1935
Anfertigung einer zentralen „Judenkartei“ durch die „Gestapo“

September 1935
Die „Valentin-Zeitung“ wird von den Nationalsozialisten verboten

13. September 1935
Karl Valentins Schwiegersohn wird im „KZ Dachau“ inhaftiert

15. September 1935
Die Nürnberger Gesetze bringen die völlige Entrechtung der Juden

21. September 1935
Das 125. Jubiläum des „Oktoberfestes“

Ein „Ehrenfass“ für die „Ehrengäste“ vom „Schottenhamel-Festzelt“

Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

1. Oktober 1935
„General“ Walter von Rückenau übernimmt den „Wehrkreis VII“

8. Oktober 1935
In München wird die erste „Luftschutzübung“ abgehalten

18. Oktober 1935
Das „Gesetz zum Schutze der Erbgesundheit des deutschen Volkes“

November 1935
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert

Dr. Hermann Schülein tritt „aus der Löwenbräu AG“ aus

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

16. November 1935
Karl Valentins „Panoptikum“ im „Hotel Wagner“ schließt endgültig

1. Dezember 1935
Erneutes Gastspiel im Berliner im „Kabarett der Komiker“

2. Dezember 1935
Die NSDAP befragt die IHK zur arischen Abstammung

12. Dezember 1935
Der „Lebensborn“ wird in Berlin gegründet

20. Dezember 1935
Premiere des Films „Kirschen in Nachbars Garten“


1939

1939
Das „Alpine Museum“ zählt 400.000 Besucher

Zahl der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung in Bayern gesunken

Das „Sckell-Denkmal“ wird durch eine Kopie ersetzt

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

1939
Zwangseinquartierungen jüdischer Menschen

Ab 1939
Das „Judenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 11

1939
Das Untergiesinger „Brausen- und Wannenbad“ wird abgerissen

Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

Oberbürgermeister Fiehler macht die „Rosipal-Stiftung“ rückgängig

Gerhard Haas kommt als „Deutscher Kriegsfeind“ in ein „Internierungslager“

Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um 1939
Die „Villa Benno Becker“ wird arisiert

1939
Die Villa in der Cuvilliésstraße 22 geht an den „Lebensborn e.V.“

Karl Freiherr von Eberstein bezieht die Villa in der Maria-Theresia-Straße 17

In der „Bäcker-Kunstmühle“ sind insgesamt 31 Personen beschäftigt

Ab Januar 1939
Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

1. Januar 1939
Einführung des „Arbeitspflichtdienstes für alle Mädchen“

Juden müssen die zusätzlichen Vornamen „Sara“ oder „Israel“ führen

24. Januar 1939
Vorbereitung der „Endlösung der Judenfrage“

2. Februar 1939
Vermeidung aller christlichen Redewendungen und Begriffe

10. Februar 1939
Papst Pius XI. stirbt

2. März 1939
Eugenio Pacelli wird zum Papst Pius XII. gekrönt

9. März 1939
Probleme bei der Finanzierung des „Hauses der Deutschen Architektur“

15. März 1939
Deutsche Truppen marschieren in Böhmen und Mähren ein

April 1939
Der Zweite Weltkrieg verhindert die Grundsteinlegung

17. April 1939
95 Prozent aller Deutschen sind „Angehörige einer christlichen Kirche“

20. April 1939
Glückwünsche der Münchner evangelischen Gemeinde

21. April 1939
Nutzung des „Weiße Saales“ in der ehemaligen „Augustinerkirche“

23. April 1939
Liesl Karlstadt bricht während der Vorstellung zusammen

28. April 1939
Hitler kündigt den „deutsch-polnischen Nichtangriffspakt“

30. April 1939
Juden müssen in „Judenhäuser“ ziehen

Mai 1939
Sämtliche „Rundfunkgottesdienste“ werden eingestellt

14. Mai 1939
Am Muttertag gibt des „Karnickelorden“

22. Mai 1939
Der „Stahlpakt“, ein Militär-Bündnis mit Italien

Ernst Toller begeht in New York Selbstmord

24. Mai 1939
Der Dokumentarfilm „München 1938“ wird von Hitler verboten

9. Juni 1939
Pater Rupert Mayer gibt bei der „Gestapo“ eine Erklärung ab

Ab 11. Juni 1939
Karl Valentin tritt im „Theater am Gärtnerplatz“ als „Radfahrer“ auf

Um Juli 1939
Das „Corpshaus der Suevia“ geht an die Stadt München

17. Juli 1939
„Zum Verlassen kann der Ausgang kostenlos genützt werden“

29. Juli 1939
Die vierte und letzte Nacht der Amazonen beginnt

23. August 1939
Abschluss des „Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes“

25. August 1939
Englisch-polnischer „Beistandspakt“

28. August 1939
Karl Valentin verkauft seine umfangreiche Fotosammlung

September 1939
Das „Oktoberfest“ fällt zum fünfzehnten Mal aus

16 stramme Ochsen stehen schon für den Verzehr auf der „Wiesn“ bereit.

Die „Luftschutzrettungsstelle“ zieht in die ehemalige „Lauer-Villa“

1. September 1939
Der Beginn des Zweiten Weltkrieges

Adolf Hitler erlässt den „Euthanasiebefehl“

2. September 1939
Die evangelische Kirche steht hinter Hitlers Krieg mit Polen

3. September 1939
Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg

5. September 1939
Eine Verordnung gegen „Volksschädlinge“ wird erlassen

20. September 1939
Juden müssen die Radioapparate abliefern

28. September 1939
Die „Arisierungsstelle“ nimmt ihre Tätigkeit auf

Ab Oktober 1939
In der „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird ein Lazarett eingerichtet

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

1. Oktober 1939
Die „Schack-Galerie“ wird in das Eigentum Bayerns überführt

Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

3. Oktober 1939
Glockengeläut nach dem Einmarsch in Warschau

6. Oktober 1939
Nach Beendigung der Kämpfe wird Polen Generalgouvernement

18. Oktober 1939
Versand kirchlicher Druckschriften an Wehrmachtssoldaten verboten

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

8. November 1939
Hitler verlässt den „Bürgerbräukeller“ 13 Minuten zu früh

Nach dem 8. November 1939
Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“

9. November 1939
Das „besondere Walten der Vorsehung

19. November 1939
„Dankgebet für die Bewahrung Adolf Hitlers“

6. Dezember 1939
Der Ritter Unkenstein erlebt seine Uraufführung

21. Dezember 1939
Hermann Giesler wird „Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung“

23. Dezember 1939
Pater Rupert Mayer erhält im „KZ Sachsenhausen-Oranienburg“ Einzelhaft

31. Dezember 1939
Das „Lehel“ wird von 22.000 Menschen bewohnt


1940

1940
Karl Valentin hat die Rechte an seiner Sammlung verloren

Ab 1940
2.805 Todesurteile in der NS-Zeit vollstreckt

1940
Eine „Lebensborn“-Dienststelle ist in der Cuvilliésstraße 22

Die Stadt München konfisziert das Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

Um 1940
„Entbindungsheime“ und „Kinderheime“ des „Lebensborn e.V.“

Ab 1940
Das „Schyrenbad“ als „Sammelstelle zur Möbelbergung“

1940
Die Familie Haas leidet unter der fremdenfeindlichen englischen Politik

1. Januar 1940
Das „Lebensbornheim Hochland“ in Steinhöring bietet mehr Platz

15. Januar 1940
Umzug der Lebensborn-Zentrale

18. Januar 1940
Die ersten 25 Haar-Eglfinger Patienten werden ermordet

Februar 1940
Karl Valentin soll seinen Requisitenkeller im „Kolosseum“ räumen

März 1940
Karl Valentin tritt als „Frosch“ am „Gärtnerplatz-Theater“ auf

April 1940
Karl Valentin kündigt seine Mitgliedschaft in der „Reichsfachschaft Film“

Ab dem 29. Mai 1940
1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

4. Juni 1940
Der erste „Luftangriff“ auf München

5. Juni 1940
Die letzte Vorstellung von Karl Valentins „Ritter Unkenstein“

17. Juni 1940
Else Eisner-Belli nimmt sich das Leben

21. Juni 1940
Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

7. Juli 1940
Ringo Starr kommt in Liverpool zur Welt

19. Juli 1940
Den Juden werden die Telefonanschlüsse gekündigt

August 1940
Karl Valentin mit „Theater in der Vorstadt“ im „Deutschen Theater“

7. August 1940
Pater Rupert Mayer wird ins „Kloster Ettal“ verbannt

20. August 1940
Der 67 Hektar große „Hirschauer Forst“ kommt zum „Englischen Garten“

September 1940
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

5. Oktober 1940
Lion Feuchtwanger trifft in New York ein

9. Oktober 1940
John Lennon erblickt in Liverpool das Licht der Welt

November 1940
Karl Valentin mit „Der Theaterbesuch“ im „Deutschen Theater“

30. November 1940
Karl Valentins „Panoptikum“ in der „Ritterspelunke“ schließt für immer

Dezember 1940
Liesl Karlstadt spielt in der Revue „Münchner G‘schicht‘n“


1941

Anfang ??? 1941
Liesl Karlstadt schließt sich den Soldaten eines „Gebirgsjägertrupps“ an

Ab 1941
Der „Lebensborn e.V.“ lässt „rassisch wertvolle“ Kinder entführen

Frühjahr ??? 1941
Beginn der „Zwangsevakuierung“ von Juden

1941
Der Untergiesinger „Hochbunker“

Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 17 wird arisiert

Dr. med. Alfred Haas eröffnet in Manhattan eine Praxis

Dr. Ludwig Gilmer übernimmt die „Haas-Klinik“

Sommer ??? 1941
Karl Valentin zieht ins Grünwalder „Schlosshotel“

1941
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird in eine „Genossenschaft“ umgewandelt

24. Januar 1941
Karl Valentins „Soldatenmarschlied“ wird gesperrt

April 1941
Nazis zeigen gegenüber Graf Arco ein großes Entgegenkommen

Liste für die „Wiedervermietungen freigewordener Judenwohnungen“

„Kultusminister“ Wagner lässt „Kruzifixe“ aus den Schulräumen entfernen

24. Mai 1941
Bob Dylan wird als Robert Allen Zimmerman geboren

Juni 1941
Filmaufnahmen für „Der Tobis-Trichter - Volkstum aus deutschen Gauen“

2. Juni 1941
Charlie Watts, der Schlagzeuger der „Rolling Stones“, wird geboren

16. Juni 1941
Der „Jesuitenpater“ Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als „Seelsorger“

24. Juni 1941
Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

18. Juli 1941
Die „Heimanlage für Juden“ in Berg am Laim wird geöffnet

August 1941
Hitler lässt den „Euthanasiebefehl“ einstellen

Flugblätter und Klebezettel mit Aufrufen zum Widerstand

18. August 1941
Elisabeth und Rosa Braun kommen in die „Heimanlage für Juden“

19. August 1941
Uraufführung des Films „Der Tobis-Trichter“

September 1941
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

1. September 1941
Alle jüdischen Bürger müssen den gelben „Judenstern“ tragen

28. September 1941
Edmund Stoiber wird in Oberaudorf geboren

23. Oktober 1941
Die „Verhinderung der Auswanderung jüdischer Menschen“ angeordnet

16. November 1941
Karl Valentin tritt in einer „Winterhilfswerk“-Veranstaltung auf

20. November 1941
Der erste Transport von 1.000 Münchner Juden nach Kaunas

Betty Landauer wird nach Kaunas deportiert

Elisabeth „Sara“ Braun wird in Kaunas gebracht und ermordet

25. November 1941
Betty Landauer wird in Kaunas ermordet

1. Dezember 1941
Die „Gestapo“ verbietet Juden die Verwertung ihres mobilen Eigentums

11. Dezember 1941
Hitler erklärt Amerika den Krieg

12. Dezember 1941
Juden dürfen öffentliche Telefone nicht mehr benutzen

16. Dezember 1941
Das „Sommerhaus“ der Familie Haas in Bernried wird „arisiert“


1943

1943
Charles Chayne erwirbt den „Bugatti Royale“ vom Schrottplatz in der Bronx

Das Einkommen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart ist massiv gestiegen

Bomben zerstören das Gebäude der „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

Die verwaiste „Villa Stuck“ wird von einer Sprengbombe getroffen

Sommer 1943
Das „Luftgaukommando“ wird nach Grünwald verlegt

1943
Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ wird durch Bomben beschädigt

27. Januar 1943
Wilhelm Heppert wird durch den „Scharfrichter“ hingerichtet

15. Februar 1943
Das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

16. Februar 1943
Der „Totale Krieg“ bringt verstärkt Bombardements

18. Februar 1943
Die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilt Flugblätter in der Universität

22. Februar 1943
Todesurteile gegen Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst

25. Februar 1943
George Harrison kommt in Liverpool zur Welt

März 1943
Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

9. März 1943
Bomben zerstören das „Deutsche Theater“ nahezu vollständig

13. März 1943
130 Münchner Sinti und Roma werden nach Auschwitz-Birkenau deportiert

April 1943
Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die „Bürgermeistervilla“

23. April 1943
Juden wird die „deutsche Staatsangehörigkeit“ entzogen

Juni 1943
In München gibt es nur mehr 483 Juden

30. Juni 1943
Die „Arisierungsstelle“ hat ganze Arbeit geleistet

1. Juli 1943
Deutsche Juden werden dem „Polizeirecht“ unterstellt

13. Juli 1943
Alexander Schmorell und Kurt Huber sterben im „Gefängnis Stadelheim“

26. Juli 1943
Mick Jagger, Sänger der „Rolling Stones“, wird geboren

31. Juli 1943
Lida Gustava Heymann stirbt in New York

5. August 1943
Walter Klingenbeck wird in Stadelheim hingerichtet

1. September 1943
Karl Valentin verlegt seinen Wohnort nach Planegg

7. September 1943
Die Obergiesinger Martin-Luther-Kirche wird von Bomben zerstört

27. September 1943
Die Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein sind an Berlin abzuliefern

Oktober 1943
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

2. Oktober 1943
Tragödie in der Kühbachstraße

Das Bogenhausener Schulgebäude wird durch Bomben total zerstört

3. Oktober 1943
Die „St.-Wolfgangskirche“ wird von Bomben getroffen

12. Oktober 1943
Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

November 1943
Karl Valentin lehnt ein Angebot des „Generalgouverneurs für Polen“ ab

19. November 1943
Der Staat erwirbt das circa 30 Hektar große „Maffei-Gelände“

13. Dezember 1943
Gewissensbisse zum „Tyrannenmord“

17. Dezember 1943
„Cirkus-Krone-Bau“ durch Bomben zerstört

18. Dezember 1943
Keith Richards, Gitarrist der „Rolling Stones“, wird geboren

20. Dezember 1943
Anita Augspurg stirbt in New York


1944

1944
Das alte „Schloss Biederstein“ wird durch Bomben zerstört

Bombennächte 1944
Der „Ostbahnhof“ wird nahezu vollständig zerstört

1944
Bei einem Bombenangriff wird das „Siegestor“ zerstört

Die „Ludwigskirche“ erhält schwere Bombenschäden

Die Richard-Wagner-Straße 9 geht an die Erben Pongratz

Eine Fliegerbombe zerstört das obere Stockwerk der Reichenbachstraße 13

„Gauleiter“ Paul Giesler übernimmt die Dienstvilla in der Kaulbachstraße 15

Der gefährliche Seeweg zwischen England und USA

Die Gebäude der „Beamten-Relikten-Anstalt“ werden zerstört

Sommer 1944
Die „Bürgermeister-Villa“ wird so zerstört, dass sie völlig unbewohnbar ist

Der „Lebensborn e.V.“ muss nach Steinhöring verlagert werden

Ab dem 1. Januar 1944
Keine Bestattungen mehr auf dem „Alten Südlichen Friedhof“

7. Januar 1944
Der „Fischbrunnen“ wird weitgehend zerstört

14. Januar 1944
James Graf von Moltke wird verhaftet

April 1944
Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

7. April 1944
Gerhard Schröder wird in Blomberg geboren

14. April 1944
Die „Altöttinger-Kapelle“ wird durch Bomben zerstört

15. April 1944
Die „Residenzpost“ wird bei Luftangriffen schwer beschädigt

17. April 1944
Ein „Staatsbegräbnis“ für den „Gauleiter“ Adolf Wagner

24. April 1944
Starke Zerstörungen der „Anna-Klosterkirche“ durch Luftangriffe

Die „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird zerbombt

Die „Villa Stuck“ wird durch weitere Bombentreffer stark beschädigt

25. April 1944
Bomben zerstören die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße vollkommen

Die „Bürgersaalkirche“ wird bei einem Bombenangriff zerstört

20. Mai 1944
Joe Cocker wird in Sheffield (Großbritannien) geboren

Juni 1944
Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des „Reichsfinanzhofs“

12. Juni 1944
Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

Ende Juli 1944
„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für Hinrichtungen nach Berlin

Juli 1944
Das „Hotel Frankfurter Hof“ wird von Bomben schwer beschädigt

13. Juli 1944
Der „Chinesische Turm“ wird von Bomben getroffen

20. Juli 1944
Ein Attentat auf Adolf Hitler im „Führerhauptquartier Wolfsschanze“

28. Juli 1944
„Gestapo-Agenten“ nehmen Pater Alfred Delp fest

18. August 1944
„Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird von der „Gestapo“ verhaftet

21. August 1944
Freiherrn Ludwig von Leonrod wird zum Tode verurteilt

Nach dem 26. August 1944
Faulhabers „Treueverhältnis gegenüber dem Führer“

26. August 1944
Freiherr von Leonrod wird hingerichtet

13. September 1944
„Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird in akute Gefahr gebracht

19. September 1944
München erlebt den „schwersten“ Luftangriff

Oktober 1944
Zweiter Weltkrieg. Das „Oktoberfest“ fällt zum zwanzigsten Mal aus

November 1944
Bomben zerstören das Gebäude des „Marianums“

2. November 1944
Keith Emerson, Keyboarder und Pianist, wird geboren

22. November 1944
Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“

17. Dezember 1944
Bomben beschädigen das „Alpine Museum“ auf der „Praterinsel“

Der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ durch Bomben zerstört


1947

1947
Roderich Fick errichtet ein Gebäude für den „Beck-Verlag“

Eine „Ulmen-Krankheit“ vernichtet 6.000 Bäume

Den „freien Samstagnachmittag“ für Verkäufer/innen vereinbart

In den Räumen der „Lauer-Villa“ werden „jüdische Schulen“ eingebaut

Der „Theologiestudent“ Joseph Ratzinger studiert im „Georgianum“

Bei „Oberpollinger“ wird die Verkaufsfläche erweitert

8. Januar 1947
David Bowie wird als David Robert Jones in Brixton/London geboren

14. Januar 1947
Umbenennungen von Straßen mit kolonialgeschichtlichem Hintergrund

23. März 1947
Die evangelische „Matthäus-Notkirche“ wird eingeweiht

27. März 1947
Der Gründungskongress des Bayerischen Gewerkschaftsbundes - BGB

Bis April 1947
„Henker“ Johann Reichhart hat insgesamt 3.165 Todesurteile vollstreckt

April 1947
Aus den „Müllkutschern“ werden „Kraftfahrer“

9. April 1947
Der später als „Tiger Willi“ bekannte Künstler wird geboren

11. April 1947
Die „Bayerische Badeverordnung“ regelt das „öffentliche Badewesen“

Mai 1947
Johann Reichhart wird in das „Internierungslager Moosburg“ gebracht

15. Mai 1947
Kardinal Michael von Faulhaber weiht die „St.-Wolfgangs-Notkirche“

1. Juni 1947
Ron Wood, Gitarrist bei den „Rolling Stones“, wird geboren

21. Juni 1947
Karl Valentin lobt die Gstanzl vom Roider Jackl

Juli 1947
In einem Monat 112.650 Kubikmeter Schutt bewegt

6. September 1947
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten wieder gemeinsam auf

Oktober 1947
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

20. Oktober 1947
Der Prozess gegen den „Lebensborn e.V.“ beginnt

10. November 1947
Greg Lake, Sänger von „Emerson, Lake & Palmer“, wird geboren

11. Dezember 1947
Karl Valentin und Liesl Karlstadt gastieren im „Bunten Würfel“


1948

1948
Der „Deutsche Alpenverein“ darf die „Praterinsel“ weiterhin mietfrei nutzen

Herbst 1948
Die Turbine im wieder instandgesetzten „Maffei-Kraftwerk“ geht in Betrieb

1948
Hannes König und die „Gewerkschaft der geistig und kulturell Schaffenden“

Die Trümmergrundstücke der „Amper-Werke“ werden geräumt

Das „Freikorps-Denkmal“ wird sang- und klanglos abgebrochen

Dr. Alfred Haas will sein Sommerhauses in Bernried zurück

Um 1948
Die Wiese vor dem „Parkrestaurant Hirschau“ wird zubetoniert

1. Januar 1948
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Simpl“ auf

9. Januar 1948
Verhandlungen zur Übernahme des „Maffei-Kraftwerks“ am Eisbach

22. Januar 1948
Valentin-Karlstadt-Gastspiel im „Bunten Würfel“

9. Februar 1948
Karl Valentin stirbt in seinem Haus in Planegg

11. Februar 1948
Karl Valentin wird in Planegg beerdigt

10. März 1948
Der Prozess gegen den „Lebensborn e.V.“ endet

29. März 1948
Die „Bayernpartei - BP“ erhält ihre Lizenz

Mai 1948
„Solidaritäts-Kundgebungen“ für den „Staat Israel“

12. Mai 1948
Steve Winwood, Multi-Instrumentalist, wird geboren

23. Mai 1948
Pater Rupert Mayers Gebeine werden in die „Bürgersaalkirche“ überführt

Juni 1948
Der „TSV München Ost“ bekommt einen Platz an der Sieboldstraße

Nach Juni 1948
Baufirmen beseitigen in München die Trümmer

1. Juli 1948
Der Auftrag für eine Verfassungsgebende Versammlung

12. Juli 1948
Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

September 1948
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

1. September 1948
Der Parlamentarische Rat nimmt seine Arbeit auf

1. Oktober 1948
Das Bayerische Rundfunkgesetz tritt in Kraft

15. Oktober 1948
Adolf Hitlers Nachlass wird vor der „Spruchkammer München“ geregelt

31. Oktober 1948
Enthüllung der Gedenktafel an der Bogenhausener „Georgskirche“

13. Dezember 1948
Der Prozess gegen den „Scharfrichter“ Johann Reichhart beginnt


1949

1949
Aus dem „Alpinen Museum“ wird das „Alpenvereinshaus“

Keine 10.000 Mark für den Nachlass von Karl Valentin

Volkssänger-Auftritte in den Fußball-Halbzeitpausen gefordert

Die Ära der „Harritschwägen“ endet endgültig

Das „Schlossgut Kaltenberg“ wird an die Schüleins zurückgegeben

Die „Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle für den Landkreis München-Land“

München ist zu achtzig Prozent vom Schutt befreit

Die Umsätze des „Kaufhauses Oberpollinger“ steigen unaufhörlich

17. Januar 1949
Mick Taylor, Sologitarrist bei den „Rolling Stones“, wird geboren

25. Januar 1949
Die Gründung des Bayerischen Rundfunks

28. Februar 1949
BR, der erste europäische Sender auf UKW

5. März 1949
Michael von Faulhaber erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

Bis Mai 1949
Etwa 750 Personen wegen Verbrechen unter dem NS-System hingerichtet

23. Mai 1949
Das „Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“ wird verkündet

24. Mai 1949
Das „Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“ tritt in Kraft

Das „Grundgesetz“ schafft in der BRD die „Todesstrafe“ ab

4. Juli 1949
Horst Seehofer wird in Ingolstadt geboren

14. August 1949
Ergebnis der ersten Bundestagswahl 1949

Seit September 1949
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet nur noch alle zwei Jahre statt

8. September 1949
Richard Strauss stirbt in Garmisch-Partenkirchen

14. September 1949
Die „Internationale Jugendbibliothek“ öffnet seine Pforten

17. September 1949
Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass Wiesn-Bier 1,70 DMark

Der Fischgroßhändler Karl Winter erhält die Konzession für das Oktoberfest

Ein aus Sperrholz ausgesägter Löwe ziert das Löwenbräu-Festzelt

12. Oktober 1949
Der Gründungskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes

29. Oktober 1949
Das große „Rama Dama“

November 1949
Das Urteil gegen Johann Reichhart wird abgemildert

10. November 1949
„Kirchenpfleger“ Huber wird von einem Rippenstück erschlagen


1962

1962
Die erste „Münchner Wehrkundetagung“

Aus dem Falkenhof wird das italienische Restaurant Il Falco

In 14 Münchner „Ziegeleien“ werden 100 Millionen Steine gebrannt

„Goldene Schallplatte“ für „My Bonnie“

Bis 1962
Das „Gasthaus Schweizer Wirt“ in Obergiesing

Um 1962
Vor dem Restaurant „Hirschau“ entsteht eine „Rollschuhbahn“

1. Januar 1962
Die Beatles spielen - erfolglos - bei „Decca Records“ vor

5. Januar 1962
„The Saints/My Bonnie“ erscheint in Großbritannien

23. Januar 1962
Absage der Beatles für den Hamburger „Top-Ten-Club“

24. Januar 1962
Brian Epstein, der fünfte Beatle

2. Februar 1962
ADAC fordert: „Weg mit diesem Mördern am Straßenrand“

April 1962
EP mit Tony Sheridan & The Beatles

10. April 1962
Stuart Sutcliffe stirbt um Alter von 21 Jahren.

13. April 1962
Die Beatles spielen im Hamburger „Star Club“

9. Mai 1962
Brian Epstein handelt einen Vertrag mit „Parlophone Records“ aus

Um den 3. Juni 1962
Der Slogan: „München - Weltstadt mit Herz“

5. Juni 1962
Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen

6. Juni 1962
Erste Plattenaufnahmen der Beatles in den „Abbey Road Studios“

20. Juni 1962
Der Polizeieinsatz am Wedekind-Brunnen

21. Juni 1962
Die „Schwabinger Krawalle“ beginnen

22. Juni 1962
Die „Schwabinger Krawalle

23. Juni 1962
Bei einer „Straßenschlacht“ werden 14 Randalierer schwer verletzt

24. Juni 1962
Wieder beginnen die Straßenblockaden

25. Juni 1962
Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße

26. Juni 1962
250 Demonstranten treffen sich am „Monopteros“

27. Juni 1962
Die Mitglieder des Stadtrats stellen sich hinter die Münchner Stadtpolizei

29. Juni 1962
Das „Studentenparlament“ missbilligt das Verhalten der Protestierer

12. Juli 1962
Die „Rolling Stones“ geben im Londoner „Marquee Club“ ihr Livedebüt

5. August 1962
Die Schauspielerin Marilyn Monroe stirbt in Los Angeles

15. August 1962
Ringo Starr wird Schlagzeuger der Beatles

16. August 1962
Pete Best wird bei den Beatles gekündigt

18. August 1962
Erster gemeinsamer Liveauftritt der Beatles mit Ringo Starr

23. August 1962
John Lennon heiratet Cynthia Powell

1. September 1962
Der „AStA“ veröffentlicht seinen „Untersuchungsbericht zu den Krawallen“

4. September 1962
Erste Aufnahmen der Beatles von Love me do mit Ringo

11. September 1962
Erneute Aufnahme von „Love me do“

Lange vor dem 22. September 1962
Bürgermeister Albert Bayerle will die Wirtsbudenstraße auflösen

1. Oktober 1962
Brian Epstein und die Beatles binden sich vertraglich

5. Oktober 1962
Die erste Beatles-Single Love me do erscheint

13. Oktober 1962
Franz Halmanseger, der Rekommandeur vor dem Hippodrom, stirbt

17. Oktober 1962
Erster Fernsehauftritt der Beatles

26. Oktober 1962
Eine widerrechtliche Polizeiaktion gegen das Magazin „Der Spiegel“

25. November 1962
Absolute Mehrheit für die CSU

26. November 1962
Die Beatles nehmen Please please me auf

30. November 1962
Franz Josef Strauß muss zurücktreten

Um den 10. Dezember 1962
Bill Wyman wird Bassist bei den Rolling Stones

25. Dezember 1962
Einweihung dess neuen „Cirkus-Krone-Baus“


1965

1965
Die „Frauen des Ordens vom guten Hirten“ ziehen nach Solln

Ab 1965
Ein neues Werk für die „Farbenfabrik Huber“ in Heimstätten

Um 1965
Eine eigene Kuh für die Beschäftigten des „Englischen Gartens“

1965
Der „Biedersteiner Tunnel“ entsteht bis 1966

Die „Anna-Klosterkirche“ soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

Ein „Anwerbeabkommen“ mit Tunesien abgeschlossen

8. Januar 1965
Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die „Stuck-Villa“

13. Januar 1965
Ein „provisorisches Denkmal“ aus „Flossenbürger Granit“

1. Februar 1965
Der erste Spatenstich für die Münchner U-Bahn

22. Februar 1965
Die Dreharbeiten zu dem Beatles-Film „Help!“ beginnen

26. Februar 1965
Die sechste Single der „Rolling Stones“

9. April 1965
Die 9. Beatles-Single

13. April 1965
Die Beatles nehmen den Song „Help!“ auf

7. Mai 1965
Das „Müllverbrennungs-Kraftwerk München Nord“ brennt ab

21. Mai 1965
Wegen der „Bayern-Hymne“ knapp an der Staatskrise vorbei

24. Mai 1965
Der Brunnen im Hof des „Hauses des Rechts“

1. Juni 1965
Die Bauarbeiten am „Fernsehturm“ beginnen

Ab 20. Juni 1965
Die Beatles beginnen ihre Tournee durch Frankreich, Italien und Spanien

Um den 25. Juni 1965
In USA erscheint „(I Can’t Get No) Satisfaction“ von den „Rolling-Stones“

10. Juli 1965
„(I can‘t get no) Satisfaction“ wird Nummer 1 in USA

19. Juli 1965
Die 10. Beatles-Single erscheint

29. Juli 1965
Weltpremiere des Beatles-Films Help!

6. August 1965
„Help!“ von den Beatles erscheint als LP

Ab 15. August 1965
Beginn der zweiten Beatles-Tournee durch die USA

20. August 1965
„(I can‘t get no) Satisfaction“ erscheint auch in England

9. September 1965
Das „Gesetz über das Urheberrecht“ wird erlassen

„(I can‘t get no) Satisfaction“ erklimmt Platz 1 der englischen „Charts“

14. September 1965
Die „Rolling Stones“ im „Cirkus-Krone-Bau“

Brian Jones und Anita Pallenberg sind ein Paar

18. September 1965
Richard Süßmeiers „Armbrustschützenzelt“ ist die größte „Festhalle“

19. September 1965
Ergebnis der Bundestagswahl 1965

26. September 1965
Der Beatles-Film Help! gewinnt den Großen Preis

22. Oktober 1965
Die achte Single der „Rolling Stones“ erscheint

26. Oktober 1965
Die Beatles erhalten den Orden „Member of the British Empire“

28. Oktober 1965
Münchens Olympia-Bewerbung

3. Dezember 1965
„Rubber Soul“ von den Beatles

Ab 3. Dezember 1965
Die Tournee der Beatles durch Großbritannien beginnt


1981

1981
Carl Amery: „Es gehört zu den Merkwürdigkeiten Bayerns ...“

„Filmtheater-Prämien“ für herausragende Programmgestaltung

Ein Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp

12. Januar 1981
John-Lennon-Single: „Woman“ und „Beautiful Boy“

9. Februar 1981
Bill Haley stirbt

13. März 1981
John Lennon: „Watching the wheels“

11. Mai 1981
George Harrisons Tribute-Single „All those yaers ago“

13. Mai 1981
SoKo Theresienwiese: Gundolf Köhler dürfte als Alleintäter gehandelt haben

5. Juni 1981
George Harrison: „Somewhere in England“

18. September 1981
Ein Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats

19. September 1981
Das „Märzenbier“ gibt es nur noch in zwei Festzelten

Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 5,25 DMark

Das „Containerbier“ erregt die Gemüter

Im „Hofbräuhaus-Festzelt“ gibt es für ein paar Stunden „Paulaner-Bier“

Das Hotelier-Ehepaar Weinfurtner übernimmt das „Hippodrom“

26. September 1981
Der erste Jahrestag des Wiesn-Attentats

25. November 1981
Ratzinger wird Präfekt der römischen Kongregation für die Glaubenslehre