Fakten - Gegenreformation

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1522

Januar 1522
Der „Augustinereremit“ Leonhard Beier wird in den „Falkenturm“ gesperrt

5. März 1522
Lesen und Verbreitung lutherischer Schriften wird unter Strafe gestellt


1523

1523
Am „Marktbrunnen“ wird eine Glocke angebracht

Der Streit um die Heiligsprechung des Bischofs Benno von Meißen

31. Mai 1523
Papst Hadrian VI. spricht den Bischof Benno von Meißen heilig

Juli 1523
Ein Bäckerknecht wird wegen seines lutherischen Glaubens enthauptet


1534

1534
Erneute Angriffe auf das Münchner „Frauenhaus“

Die „Gesellschaft Jesu“ wird gegründet

5. Mai 1534
Der vereinigte Kampf gegen die „Wiedertäufer“


1555

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

Die „Riegermühle“ wird durch Herzog Albrecht V. neu erbaut

25. September 1555
Die religiös-politischen Verhältnisse im Reich werden regelt

29. Oktober 1555
Ulrich Diefstetter wird Mühlenbesitzer


1559

1559
Die „Jesuiten“ schaffen langsam ein Klima für die „Hexenjagd“

Februar 1559
Johann Tserclaes Graf von Tilly wird geboren

4. Juli 1559
Herzog Albrecht V. bittet um die Entsendung von 14 „Jesuitenpatres“

13. Oktober 1559
Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

20. November 1559
Sieben weitere „Jesuiten“ treffen in München ein

Dezember 1559
Die „Jesuiten“ eröffnen im „Augustinerkloster“ ihre vorläufige Schule

13. Dezember 1559
Die „Jesuiten“ eröffnen ihr „Colleg“ in München


1580

Seit 1580
Unterbindung der protestantischen Glaubensausübung

Um 1580
Der „Jesuitenpater“ Jeremias Drexel bekämpft die Hexen


1582

1582
Georg Hainmiller kauft den „Zengerbräu“ und „Kempterbräu“

Im „Kurpfälzischen Landrecht“ steht für den „Teufelspakt“ die „Todesstrafe“

Der „Augsburger Schied“ vom 14. Juni 1158 wird erstmals veröffentlicht

Ein „bairisch-spanisches Heer“ marschiert in Köln ein

12. Februar 1582
Papst Gregor XIII. ordnet eine grundlegende „Kalenderreform“ an

4. Oktober 1582
Umstellung des Kalenders bei den Katholiken


1583

1583
Beim „Kölner Krieg“ nimmt Johann Tserclaes Graf von Tilly teil

Philipp Apian verliert seinen Posten an der „Universität Tübingen“

Im „Ridlerhaus“ wird die „Klausur“ eingeführt

Um Februar 1583
„... weil sein Fetl nicht hinab zu bringen sei“

Um April 1583
„Nie habe ich käuflichere Leute gefunden ...“

18. April 1583
Herzog Wilhelm V. den Grundstein für die prachtvolle „Michaelskirche“

Der Grundstein für die „Michaelskirche“ wird gelegt

22. Mai 1583
Das „Kölner Domkapitel“ wählt den Ernst zum Erzbischof von Köln

4. Oktober 1583
Das „Fürstbistum“ Trier übernimmt den „Gregorianischen Kalender“


1602

1602
Schauspieler haben einen schlechten Leumund

10. Juni 1602
Hans VIII. von Degenberg stirbt ohne Nachkommen

1. August 1602
Das „weiße Brauwesen“ wie gewohnt weiterführen


1608

1608
Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft

In Haidhausen wird der sogenannte „Johannesdreißiger“ gefeiert

April 1608
Auf dem „Regensburger Reichstag“ kommt es zum Eklat

12. April 1608
Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1608
Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht

14. Mai 1608
Die protestantischen „Stände“ gründen die „Union“

26. Mai 1608
„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth

13. Juli 1608
Ferdinand III., der spätere Kaiser, wird in Graz geboren


1609

1609
Herzog Maximilian I. will eine Verbesserung der Stadtbefestigung

März 1609
Der „Donauwörther Hexenprozess“ greift auf Wemding über

3. Juni 1609
Der Kaiser überlässt dem baierischen Herzog die Reichsstadt Donauwörth

9. Juli 1609
Kaiser Rudolf II. stellt den sogenannten „Majestätsbrief“ aus

10. Juli 1609
In München gründen katholische Fürsten die „Liga“

30. Juli 1609
Die drei geistlichen Kurfürsten treten der katholischen „Liga“ bei


1618

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

König Ferdinand II. wird vom ungarischen Reich als König anerkannt

Hexenprozesse gegen Kinder in Augsburg

Um Januar 1618
„Bärbl“ Schwerzin wird dem „Heiliggeist-Spital“ übergeben

Um März 1618
Die protestantischen „Landstände“ in Böhmen beschweren sich beim Kaiser

21. Mai 1618
Die böhmischen Stände treffen sich trotz Strafandrohung

23. Mai 1618
Die Delinquenten werden „defenestriert“ und landen auf dem Misthaufen

1. Juli 1618
Ferdinand II. wird in Preßburg zum König von Ungarn gekrönt

31. Juli 1618
Die böhmischen Stände erklären sich zur Wahlmonarchie

21. November 1618
Peter Ernst II. Graf von Mansfelds Truppen erobern Pilsen

26. November 1618
Der Bau der Münchner Befestigung wird in Angriff genommen

13. Dezember 1618
Kurfürst Ferdinand wird Bischof von Paderborn


1619

Ab 1619
Das „Ludwigsmonument“ befindet sich nahe dem „Bennobogen“

1619
Der Bau des barocken Befestigungsgürtels beginnt

Die „rechte Kinnlade Johannes des Täufers“ in Haidhausen

5. Februar 1619
Die Stadt ist für den ordentlichen Zustand der „Salzstraße“ zuständig

20. März 1619
König Ferdinand will in Prag die Regierung antreten

19. August 1619
Die böhmischen Stände setzen Ferdinand als ihren König ab

26. August 1619
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz wird böhmischer König

28. August 1619
Erzherzog Ferdinand II. wird in Frankfurt am Main zum Kaiser gekürt

29. August 1619
Kurfürst Friedrich V. erfährt von seiner Königswahl

12. September 1619
Friedrich V. soll sich von den böhmischen Angelegenheiten fernhalten

Um den 24. September 1619
Friedrich V. nimmt die Königswahl an

27. September 1619
Friedrich V. reist nach Prag

8. Oktober 1619
Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt

31. Oktober 1619
Friedrich V. zieht triumphal in Prag ein

4. November 1619
Friedrich V. wird im Prager Veitsdom zum König gekrönt

Dezember 1619
Der Kostenvoranschlag für den Festungsausbau

Die katholische „Liga“ beschließt den Kriegseintritt


1620

1620
Reform der altbaierischen „Franziskaner-Konvente“

Ein Altargemälde ersetzt die Bronze-Madonna

Die „Hofmark Berg am Laim“ wird durch Zukäufe vergrößert

Die Baumaßnahmen am „Hofgarten“ sind beendet

Januar 1620
Die „Schanzarbeiten“ beginnen vor dem „Schwabinger Tor“

Mai 1620
Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern

30. Juni 1620
Maximilian I. soll den Aufstand in Oberösterreich niederwerfen

23. Juli 1620
Die Niederschlagung des oberösterreichischen Aufstands beginnt

31. Juli 1620
Der Ulmer Vertrag sichert die Besetzung Oberösterreichs

4. August 1620
Maximilian I. zieht mit seinem Liga-Heer in Linz ein

20. August 1620
Maximilian I. lässt sich in Linz huldigen

26. September 1620
Herzog Maximilian I. überschreitet die böhmische Grenze

Oktober 1620
Die „Rebellion von Prag“ ist der erhoffte Anlass zum Krieg

Am Abend des 7. November 1620
Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag

Am Morgen des 8. November 1620
Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt

Im Morgengrauen des 9. November 1620
Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf


1625

1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein

Papst Urban bestätigt die „Franziskanerprovinz“

Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

Januar 1625
Die oberösterreichischen Bauern wehren sich

15. Mai 1625
Das „Frankenburger Würfelspiel“

10. Oktober 1625
Eine Religionsedikt für Oberösterreich

8. Dezember 1625
Ferdinand III. wird zum König von Ungarn gekrönt


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

Die baierische Kurwürde wird erblich

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell

27. April 1628
Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch

5. Mai 1628
Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die „Feuermadonna“ der „Marianischen Männerkongregation“

28. September 1628
Das erste Opfer der „Pest“


1630

1630
Oswald Schys von Peillenstein lässt drei Kreuze aufrichten

Um 1630
Angst vor der häufig auftretenden Tollwut

29. Januar 1630
Eine Bücherverbrennung in Amberg

3. Juli 1630
Ein für den Kaiser wenig erfolgreicher Regensburger Kurfürstentag

6. Juli 1630
Gustav II. Adolf landet mit 13.000 Mann an der Küste Pommerns