Fakten - Generalstreik

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1917

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

Das „Café Perzl“ bringt immer Neuigkeiten auf den Markt

Schon wieder neue Büroräume für die „Straßenbahn-Direktion“

Kurt Eisner lässt sich von seiner Frau Lisbeth scheiden und heiratet Else Belli

2. Januar 1917
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Bad Kreuznach

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen „zu unvermindertem Kampf“ auf

7. Januar 1917
Die Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft lädt zur Reichskonferenz

Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre Kriegsziele bekannt

16. Januar 1917
Karl Valentin lädt Dr. Ludwig Ganghofer in den Annenhof ein

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

Rosa Luxemburg wird aus der SPD ausgeschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen Frieden ohne Sieger

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den uneingeschränkten U-Boot-Krieg

1. Februar 1917
Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg geht weiter

3. Februar 1917
Städtische Badeanstalten wegen Kohlenmangel geschlossen

Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

7. Februar 1917
Vier neue Volksküchen in München eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die SAG-Führung will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

25. Februar 1917
Dem „Reichskanzler“ wird „Schwäche in der Kriegführung“ vorgeworfen

Ein deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff Laconia

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

Ab 1. März 1917
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Serenissimus“ auf

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Die Zeitschrift „Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht“

Bei den Petersburger „Putilow-Werken“ bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen Duma verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

Wladimir Iljitsch Lenin trifft in Russland ein

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

23. März 1917
25 Jahre „Synagoge“ an der Herzog-Rudolf-Straße

24. März 1917
Die USPD spaltet sich von der SPD ab

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

31. März 1917
Bayerische SPD gegen die drohende Parteispaltung

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der wirklich freien und selbstbestimmten Völker der Welt

6. April 1917
Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei - USPD“ in Gotha

Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

Beginn der französischen Offensive an der Aisne

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

13. April 1917
Kurt Eisner wird von seiner Ehefrau Lisbeth geschieden

16. April 1917
319 Betriebe der deutschen Rüstungsindustrie treten in den Streik

Beginn der Rückverlagerung deutscher Truppen

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Bischof werden

Zusätzliche Lebensmittelrationen versprochen

Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

Ab 18. April 1917
Eine Verhaftungswelle beendet den Streik

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

20. April 1917
Christliche Gewerkschaften gegen Streik

Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

28. April 1917
Den Kampftag für Frieden, Freiheit und Brot verhindern

30. April 1917
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Georgenstraße 24

1. Mai 1917
Der USPD-Mitgliedsausweis von Kurt Eisner

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
Sonderstrafbestimmungen gegen Kriegslügen

Reichskanzler Bethmann Hollweg zur aktuellen Kriegspolitik

16. Mai 1917
Die Münchner USPD wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

25. Mai 1917
„Nuntius“ Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische Offensive an der Aisne wird verlustreich beendet

30. Mai 1917
Mary Stuck heiratet Konsul Albert Heilmann

2. Juni 1917
König Ludwig III. macht erneut seine Annexions-Absichten deutlich

In Stockholm tagt der Internationale Sozialistenkongress

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die „SPD-Reichsfrauenkonferenz“ fordert das „Wahlrecht für Frauen“

13. Juni 1917
Gold für unsere Helden!

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein „Anti-Spionage-Gesetz“

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische „Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte“

17. Juni 1917
Die Züge der Lebensmittel-Hamster

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das „Wahlrecht für Frauen“ eingeführt

20. Juni 1917
Die „Kaiser-Glocke“ des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste „US-Division“ landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der Entente bei

6. Juli 1917
Der Interfraktionelle Ausschuss wird gegründet

Matthias Erzberger fordert einen annexionslosen Frieden

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

Planungen für die Änderung des preußischen „Dreiklassenwahlrechts“

Um 12. Juli 1917
Zwei-Mark-Scheine mit Revolutionsparolen

13. Juli 1917
Kronprinz Rupprecht: Ludendorff soll politisch gebändigt werden

Der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

14. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine Friedensresolution

Antimonarchische Stimmung durch Kaiser Wilhelm II.

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die „Provisorische Regierung“ niedergeschlagen

17. Juli 1917
König Georg V. ändert den Namen seines Hauses in Windsor

19. Juli 1917
Antrittsrede des neuen Reichskanzlers Georg Michaelis

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer „Ministerpräsident“ zurück

22. Juli 1917
Rosa Luxemburg wird in das Breslauer Gefängnis überführt

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird „8. Erzbischof von München und Freising“

Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

Im „Pariser Justizpalast“ beginnt der Prozess gegen Mata Hari

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen Spionage und Hochverrat zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

29. Juli 1917
Kurt Eisner heiratet Else Belli in Großhadern

31. Juli 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ beginnt

Winston Churchill wird britischer „Rüstungsminister“

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen Frieden ohne Annexionen

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu Meutereien in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des „Matrosenaufstandes“ werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei - DVLP wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den „Münchner Bischofsstuhl“

7. September 1917
Der französische Ministerpräsident Alexandre Ribot tritt zurück

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der „Deutschen Vaterlandspartei“

Der russische „Ministerpräsident“ Kerenski proklamiert die Republik

18. September 1917
Die SPD bringt den „Antrag Auer-Süßheim“ ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ formiert sich in München

Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „Vaterlandspartei“ in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

Um den 15. Oktober 1917
Der „Vorwärts“ ruft zur Zeichnung von „Kriegskrediten“ auf

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

19. Oktober 1917
Der Bayerische Beamten- und Lehrerbund wird gegründet

Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

25. Oktober 1917
Die Frauen fordern das Wahlrecht

26. Oktober 1917
„Ein nach außen nicht unbedenkliches Vorgehen“

31. Oktober 1917
Reichskanzler Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum Reichskanzler ernannt

Ein Hirtenbrief warnt vor einem Frieden

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer gründen eine Einkaufsgenossenschaft

Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

Parolen für den Frieden in Wien

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

25. November 1917
Der schnellste und sicherste Weg zum Frieden

28. November 1917
Die Amtszeit des Münchner Magistrats wird verlängert

Die russische Regierung will einen Waffenstillstand

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger Waffenstillstand vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären Österreich-Ungarn den Krieg

9. Dezember 1917
Rumänien und die Mittelmächte vereinbaren einen Waffenstillstand

Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

11. Dezember 1917
Kriegserklärung der USA an Österreich-Ungarn verkündet

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

Um den 13. Dezember 1917
Gespräche in Berlin über den Massenstreik

15. Dezember 1917
Waffenstillstand mit Russland verlängert

Um den 17. Dezember 1917
Einschränkungen bei der Versorgung

18. Dezember 1917
Kann Kurt Eisner die USPD überzeugen?

In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

US-Kriegserklärung von Österreich-Ungarn entgegengenommen

Der US-Senat schlägt die Einführung der Prohibition vor

19. Dezember 1917
Alle SPD-Forderungen werden abgeschmettert

Um den 21. Dezember 1917
Kurt Eisners „idealistische Aktion“ ist nicht durchsetzbar

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

Annemarie Fischer, Karl Valentins spätere Bühnenpartnerin, kommt zur Welt

27. Dezember 1917
Die Deutschen verhandeln für einen Annexionsfrieden

28. Dezember 1917
Die US-Eisenbahngesellschaften werden verstaatlicht

31. Dezember 1917
9.979.252 Essen ausgegeben


1918

1918
Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

Das Bayerische Kriegsministerium in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
Das bayerische Kriegswucheramt und die Schmalznudeln

USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Bayern gegen preußische Vergrößerungspläne

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Otto von Dandl bedankt sich bei den Mehrheitssozialdemokraten

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Eisner wird als geistiger Leiter der Aufstandsbewegung benannt

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Gegen Militärdiktatur und Regierungssozialisten

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

20. Februar 1918
Das Königspaar feiert Goldene Hochzeit

22. Februar 1918
Das Kriegsministerium kategorisiert die Streikleitungen

Die Behörden loben die Mehrheitssozialdemokraten

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Mit den Forderungen des Beamten- und Lehrerbundes beschäftigt

Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

27. Februar 1918
Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz gemeinsam regiert

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Streikende auf den richtigen Weg zurückführen

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Kaiser Wilhelm II. will den Feinden einen Siegerfrieden aufzwingen

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Streikleitungen als Schädlinge

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

Der Kriegsminister und der Umgang mit den Sozis

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Das Verhältniswahlsystem gefordert

Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

23. April 1918
Erneut eine Reform zur Verhältniswahl abgelehnt

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Die ausschließliche Vergrößerung Preußens muss vermieden werden

Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die Operation Georgette abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Die USPD bleibt im Parlament völlig isoliert

Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Nach dem 7. Juni 1918
Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

14. Juni 1918
Nicht den Eindruck der Zusammenarbeit erwecken

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

17. Juni 1918
Interner Widerstand gegen die MSPD-Reichstagspolitik

18. Juni 1918
Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
„Die OHL ist aufs peinlichste überrascht“.

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

30. Juni 1918
Tschechen und Slowaken wollen einen gemeinsamen Staat gründen

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

6. Juli 1918
Eine hilf- und planlose MSPD

7. Juli 1918
König Ludwig III. hält an den Kriegszielen fest

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

10. Juli 1918
Der Reichsgesundheitsrat unterschätzt die Spanische Grippe

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

12. Juli 1918
Graf Hertling verteidigt den Krieg

13. Juli 1918
Die MSPD stimmt dem Etat zu

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

19. Juli 1918
Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

22. Juli 1918
Die Münchener Post schlägt angeblich versöhnlichere Töne an

26. Juli 1918
Valentin-Karlstadt bei der 100. Lazarett- und Verwundeten-Vorstellung

Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs in Kraft

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das deutsche Branntweinmonopol

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Das Reichssteuerbiergesetz und das Reinheitsgebot

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

König Ludwig III. und die Weihe der Pasinger Maria-Schutz-Pfarrkirche

30. Juli 1918
SPD und Gewerkschaften wollen kein Regierungslob

31. Juli 1918
Deutsche Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

August 1918
Liesl Karlstadt tritt erstmals als Kapellmeister auf

1. August 1918
Straubinger Frauen wollen keinen Königsbesuch

2. August 1918
König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

4. August 1918
König Ludwig III. rudert zurück

7. August 1918
Eine Frauendelegation im Innenministerium

8. August 1918
Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

Den Krieg durch Aushungern beenden

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Januarstreiks wollten Westoffensive verhindern

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Eisner & Co gefordert

Die bayerische Regierung spricht von der Beendigung des Krieges

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
Einweihung der Germanenloge

18. August 1918
Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

21. August 1918
Die Ängste der Gewerkschaftsführer

22. August 1918
Schlechte Stimmung im Mittelstand

25. August 1918
Der Rückhalt im Volk für König Ludwig III. schwindet immer mehr

26. August 1918
Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

27. August 1918
Das 700-jährige Stadtjubiläum wird abgesagt

Die Seekriegsleitung - SKL wird gegründet

Max von Baden und seine programmatischen Vorstellungen

28. August 1918
Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

Um den 29. August 1918
Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

30. August 1918
Prinz Max von Baden will das Vaterland retten

31. August 1918
Präsident Wilson bezeichnet Deutschland als verbrecherische Macht

1. September 1918
In Bayern herrscht Unzufriedenheit mit der Regierung und dem König

2. September 1918
König Ludwig III. fordert eine Revolution von oben

Reichskanzler Georg Graf von Hertling soll abgelöst werden

3. September 1918
Die USA erkennen den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

9. September 1918
Kartoffeln statt Fleich

Skeptisch beim Kauf von Kriegsanleihen

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

Kaiser Wilhelm II. spricht in einer Krupp-Werkshalle

12. September 1918
Der Interfraktionelle Ausschuss will eine Regierungsneubildung

75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Deutschland und seine Verbündeten brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

Kaiser Karl möchte einen Frieden unter Erhaltung der Monarchie

15. September 1918
Prinz Max von Baden für eine autonome Staatspolitik

Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Ab dem 15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die Mazedonienfront

Um den 16. September 1918
Der Alldeutsche Verband hetzt gegen Kurt Eisner

17. September 1918
Ablehnung des österreichisch-ungarischen Vorschlages

19. September 1918
Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

Palästina wird von den Briten befreit

21. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

22. September 1918
Flugblätter zur Steigerung des Preußenhasses

23. September 1918
MSPD für eine Koalitionsregierung mit den Bürgerlichen

Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

24. September 1918
Bulgariens Waffenstillstandsgesuch an die Alliierten

Die britische Armee besetzt Amman in Palästina

25. September 1918
Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

Hindenburg: „Die militärische Kraft der Feinde nimmt dramatisch ab“

27. September 1918
Die deutsche Armee steht kurz vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Der militärische Zusammenbruch Bulgariens

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Max von Baden wird als künftiger Reichskanzler vorgeschlagen

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

Um Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

Ab dem 1. Oktober 1918
Die Münchnener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

1. Oktober 1918
Durchhaltparolen in der Zentrumspresse

Die militärische Niederlage Deutschlands ist unvermeidlich

Die OHL setzt Max von Baden als Reichskanzler durch

Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Damaskus wird durch die Araber eingenommen

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des Arbeiterausschusses für einen guten Frieden

Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Die MSPD-Spitze ist von Max von Baden begeistert

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum Reichskanzler

Die Rechte der Einzelstaaten sollen garantiert werden

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

Wilhelm Solf wird Leiter des Auswärtigen Amtes

4. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden bildet eine parlamentarische Regierung

Die Deutsche Zeitung kämpft gegen den Reichskanzler

5. Oktober 1918
Beamte fordern eine gründliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Bitte des Reichskanzlers an Wilson um Friedensvermittlung

Der Krieg ist verloren - jedes weitere Opferist vergeblich

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Der Reichskanzler sichert den Einzelstaaten ihre Rechte zu

Das vorläufige Mindestprogramm der USPD-Parteiführung

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das „Bayerische Heer“ zum weiteren Kampf

Wenig Ängste vor der Abdankung des Kaisers

Die Kaiserkrone im Volk verankern

Deutschland ist sowohl friedensbereit als auch kampfentschlossen

Neue Pläne zur Fortführung des Krieges

Bis zum letzten Blutstropfen

Beitrag der Unterwasserfloote zum bevorstehenden Endkampf

Ab 6. Oktober 1918
Der Zersammenbruch Österreich-Ungarns beginnt

6. Oktober 1918
Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen

Die Abdankung des Kaisers keinesfalls zulassen

Um den 7. Oktober 1918
Die Briefaffäre des Reichskanzlers Max von Baden

7. Oktober 1918
Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

Die türkische Regierung tritt zurück

8. Oktober 1918
Die MSPD lässt den Reichskanzler nicht fallen

US-Präsident Woodrow Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

Um den 10. Oktober 1918
Pläne zum deutschen Endkampf der Marine auf der See

11. Oktober 1918
Forderung nach einem „gerechten Wahlrecht“

Kaiser Wilhelm II. will wieder mitregieren

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche Reichsregierung will Wilsons Forderungen nachkommen

Die erste öffentliche Rücktrittsforderung an den Kaiser

Im Zustande einer latenten Revolution

USPD-Kritik an der Regierung mit MSPD-Beteiligung

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

Der Mann kann getrieben werden

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

15. Oktober 1918
Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

Die Oberste Heeresleitung instruiert die Presse

Der Reichsgesundheitsrat tritt erneut zusammen

Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das Kaisermanifest

17. Oktober 1918
Die Spanische Grippe breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches „Kriegsnotgeld“ wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

18. Oktober 1918
Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

Um 18. Oktober 1918
Sterben und Hungern an der Front und an der Heimatfront

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die Realunion mit Österreich

19. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. könnte nie fahnenflüchtig werden

Die Juden als Blitzableiter für alles Unrecht benutzen

20. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden will die Dynastie retten

Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

Der Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und I fordert

Die Spanische Grippe weitet sich weiter aus

Ab dem 21. Oktober 1918
Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

21. Oktober 1918
Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Lobeshymnen zum 60. Geburtstag der Kaiserin

Vermehrte Befehlsverweigerungen - Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

Die USPD fordert die neue Staatsform der Republik

Der Kaiser ist über den US-Präsidenten verärgert

Karl Liebknecht wird aus der Haft entlassen

24. Oktober 1918
Der „Grippe-Epidemie“ sind bereits 117 Personen erlegen

Schwere Vorwürfe Kurt Eisners gegen die MSPD

Hindenburg und Ludendorff erlassen einen Heeresbefehl

Hindenburg fordert die Armee zum äußersten Widerstand auf

Ein Konzept der Marine für den Endsieg

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

Der Kaiser merkt nichts von der Wut und Verachtung gegen ihn

Ungarn kündigt die Realunion mit Österreich auf

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Die letzte Zahlung für die Zivilliste

Der SPD-Kandidat Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

Um 25. Oktober 1918
Die Worte Kaiserfrage und Revolution beschäftigen das Volk

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

Kaiser Wilhelm II. verkündet den Übergang zur konstitutionellen Demokratie

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Der Vorwärts ruft zur Zeichnung der 9. Kriegsanleihe auf

Um den 27. Oktober 1918
Die Monarchie mit Waffengewalt vor Übergriffen schützen

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will Sonderfriedensverhandlungen

28. Oktober 1918
Die Proklamation an die bayerischen Bauern

Neue politische Verhältnisse und der alte Kaiser

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

General Max von Gallwitz soll Diktator werden

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Entscheidungen verlangen höchste Verantwortung

Soll das Kaisertum überhaupt gerettet werden ?

Es kommt zu Meutereien, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im „Löwenbräukeller“

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Reichskanzler Max von Baden will jetzt auch, dass der Kaiser abdankt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die Thronentsagung kann und darf nur eine freiwillige sein

Keiner will dem Kaiser die Abdankungs-Nachricht überbringen

Die Stellung des Kaisers eine ganz unhaltbare geworden

Die ungarische Regierung kündigt die Realunion mit Österreich auf

1. November 1918
Bisher 450 Tote durch die Spanische Grippe

Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Der Kaiser kanzelt Innenminister Bill Drews ab

Der Reichskanzler ist auf allen Gebieten politisch gescheitert

Diskussion über die Kaiserfrage im Kabinett

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der Auftakt der Revolution

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Erste Friedensdemonstration der USPD seit den Januarstreiks

Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

1.000 Matrosen auf der Durchreise nach Kiel und Wilhelmshaven

Wilhelm II. denkt nicht an abdanken

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der Königliche Staatsrat kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

Versammlung der „Vertrauensleute“ der SPD und der Gewerkschaften

Kurt Eisner scharrt Unterstützer um sich

Eine düstere Wut auf die Sau-Preußen

Kaiser Wilhelm II. verweigert Kronprinz Rupprecht den Oberbefehl

Deutschland will ein Volksstaat werden

Die USPD will die „Herbeiführung des sofortigen Friedens“

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
34 Grippetote an einem Tag

Der Kieler Matrosenaufstand ist das Hauptgesprächsthema

Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

König Ludwig III. lernte die Volkstimmung kennen

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Dem Vorbild der revolutionären Kieler Matrosen folgen

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

USPD und MSPD rufen gemeinsam zu einer Massenversammlung auf

Kriegsminister Hellingrath und Erhard Auer beruhigen die Minister

Der bayerische Innenminister von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema: Was wollen wir Sozialdemokraten?

Ohne Bauern keine Revolution

Radikale und unbelehrbare Angestellte

Wo sind die Anhänger einer staatlichen Ordnung ?

Einen gefährlichen Brand in seinem Beginne löschen

Gendarmen, Schutzleute und Soldaten schützen die Residenz

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

Arbeiter und Soldaten und bilden Arbeiter- und Soldatenräte

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Beamten haben dem Volkswohl zu dienen

Geinsames Flugblatt zum Umsturz entworfen

Die Revolution beginnt auf der Theresienwiese

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Noch ist in der Residenz alles ruhig

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

Es lebe die Revolution !

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Die ganze Stadt scheint zu marschieren

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Die Stimmung beim Abendessen ist eher gedrückt

Eine vollkommen hilflose geschäftsführende bayerische Regierung

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Sämtliche Kasernen sind in der Hand der Revolutionäre

Die wichtigsten Institutionen sind in den Händen der Aufständischen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die Arbeiter- und Soldatenräte wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Das Beratungsergebnis des Ministerrats wird dem König mitgeteilt

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

Das erste gedruckte Dokument der Revolution erscheint

SPD-Auer würde die gewaltsame Niederschlagung der Revolution dulden

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als albernes Pack

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot - dann Revolution

SPD-Forderungen an Reichskanzler Max von Baden

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

Die Polizei ist unzureichend und das Militär hat versagt

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

Die Flucht der königlichen Familie endet auf Schloss Wildenwart

Die Proklamtion des Freistaats Bayern in den MNN

Eine verspätete aber richtige Nachricht

In Bayern hat sich ein Wechsel vollzogen

Die Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals

Eisner spricht mit den Vereinigten Verkehrsverbänden

Für die Niederschlagung der Revolution ist es zu spät

Erhard Auer: Die SPD hat den Umsturz nicht vorbereitet!

Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

Die freudige, vielleicht erlösten Mitwirkung der Beamten erwartet

Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

Das Volk wird zu Arbeit sowie Ruhe und Ordnung angemahnt

Auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung rechnend

Frauenwahlrecht als Bestandteil eines demokratischen Beginns

Der Bauerndoktor Georg Heim bietet Kurt Eisner seine Unterstützung an

Die Flucht der königlichen Familie geht weiter

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

Erste Erfolge bei der Beamtenschaft

Thomas Mann und die Revolutionäre

Nach dem 8. November 1918
Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

8. November 1918
Augsburg wählt einen Arbeiter- und Soldatenrat

Die MSPD setzt in Regensburg einen Arbeiterrat ein

In Nürnberg werden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet

Thronverzicht des Herzogs Ernst-August von Braunschweig

Das Kabinett des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin entlassen

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

Rosa Luxemburg wird aus der Breslauer Haft entlassen

9. November 1918
„In wenigen Tagen wird alles seinen geregelten Gang gehen“

Die Residenz wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Die Thule-Gesellschaft bekämpft die Revolution

176 Grippetote alleine in München

„Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu“

Die Vereinigten Verkehrsverbände laden zur Versammlung ein

Die Gemeindebeamten stellen ihre Forderungen

Nach dem 9. November 1918
Das „Professoren-Kollegium“ wird verunglimpft

9. November 1918
Der Vatikan wird aus erster Hand informiert

Schwieriger Machtwechsel in Würzburg

Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Burglengenfeld

Philipp Scheidemann ruft in Berlin die „Deutsche Republik“ aus

Nach dem 9. November 1918
Die „Schack-Galerie“ wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

9. November 1918
Eine sozialistische Regierung in Stuttgart

Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen wird abgesetzt

Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach dankt ab

In Dessau wird ein Arbeiter und Soldatenrat gebildet

Ex-Herzog Ernst-August flieht aus Braunschweig

Ein Tanzvergnügen am Totensonntag

Die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten

10. November 1918
Die Suche nach dem geflüchteten König

Kein Eid vor der Entbindung vom Treueid auf den König

Großveranstaltung der Beamten im Bavariakeller

Die Beamtenorganisationen fordern das Recht auf Mitbestimmung

Die Thule-Gesellschaft gründet einen Kampfbund

Stadtkommandant Arnold wird abgesetzt

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

In Regensburg wird ein Bauernrat gebildet

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern

Kaiser Wilhelm II. in Holland angekommen

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten

10. November 1918
Im Großherzogtum Baden entsteht eine Volksregierung

König Friedrich August III. von Sachsen für abgesetzt erklärt

Das Großherzogtum Hessen wird zur Republik

Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Fürst Heinrich XXVII. von Reuß verzichtet auf den Thron

Kronprinz Rupprecht kämpft mit allen Mitteln um seine Krone

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Kurt Eisner startet eine unabhängige bayerische Außenpolitik

Die Königliche Zivilliste wird Staatseigentum

Generalmajor von Kunzmann wird Stadtkommandant

Achtstundentag bei der Bayerischen Verkehrsverwaltung

Das Zentrum fügt sich den gegebenen Verhältnissen

Erzbischof Faulhaber rät dem Nutius zur Flucht aus der Stadt

Gründung von weiteren von Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten

Gründung des „Spartakusbundes“ in Berlin

Großherzog Friedrich August von Oldenburg erklärt seinen Thronverzicht

Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha tritt ab

Die Regierung des Fürstentums Reuß jüngere Linie tritt zurück

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

12. November 1918
Bitte um Milderung der Waffenstillstandsbedingungen an die USA

Erstmalige Benennung Bayerns als Volksstaat

Um den 12. November 1918
Die königlichen Titel sind abgeschafft

12. November 1918
Einführung des Acht-Stunden-Tages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine Amnestie für die am Januarstreik Beteiligten

Die Hofbeamten sollen in den Staatsdienst übernommen werden

Um den 12. November 1918
Umfangreiche Forderungen des Bayerischen Volksschullehrervereins

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

Ein zitternder Herzog von Braunschweig und Lüneburg

12. November 1918
Auflösung des Zentrums und Gründung der Bayerischen Volkspartei

Die Regierung Ebert veröffentlich ihr Regierungsprogramm

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird eingeführt

Prinzregent Aribert von Anhalt verzichtet auf den Thron

Fürst Leopold IV. zur Lippe dankt ab

Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Eine Rücktrittserklärung ohne das Wort Abdankung

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
König Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Der Bauernführer Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg beigesetzt

König Friedrich August III. von Sachsen verzichtet auf den Thron

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg dankt ab

Fürst Friedrich von Waldeck-Pyrmont wird für abgesetzt erklärt

Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

König Karl IV. von Ungarn dankt ab

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines Ministeriums für soziale Fürsorge

Ministerpräsident Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des Arbeitsausschusses

Der Thronverzicht von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Das Privatvermögen der Wittelsbacher soll nicht angetastet werden

Wie passen Beamtentum und Volksstaat zusammen ?

Die Hofbeamten werden Staatsbeamte

Die Bayerische Mittelpartei wird in Nürnberg gegründet

Großherzog Friedrich II. von Baden erklärt seinen Thronverzicht

Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin dankt ab

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste „Regierungserklärung“

Kurt Eisners Regierungsprogramm

Die „Bayerische Volkspartei - BVP“ akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Beratung über Gründung eines „Studentenausschusses“

Die Einführung von Angestelltenräten gefordert

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will „Eisner-Protegés“ verhindern

15. November 1918
Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan zu den revolutionären Vorgängen

Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe dankt ab

Die „Republik Deutsch-Österreich“ wird proklamiert

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

Die erste Kolonne von der Westfront trifft in München ein

König Wilhelm II. von Württemberg entbindet die Beamten vom Treueid

Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz wird Republik

Professor Foerster hält die Aufklärung der Deutschen für notwendig

17. November 1918
Die Revolutionsfeier im Nationaltheater

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Die Vertrauenswürdigkeit der bayerischen Regierung herausgestellt

Revolution als Aufbruch in die Freiheit und zur sozialen Gerechtigkeit

18. November 1918
Im „Wagnersaal“ findet die erste „Frauenversammlung“ statt

Aufruf zum „Inneren Widerstand“ gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Eine bayerische Kommission will verursachte Kriegsschäden untersuchen

Die „Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung“ erscheint

Josef Hofmiller über das alte Regime

Die Bayerische un die Französische Revolution

Die königliche Familie ist in Wildenwart wieder vereint

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“ abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Lida Gustava Heymann fordert einen Frauenrat

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

Angestelltenräte in den Ministerien einrichten

Maßnahmen zur Belebung des revolutionären Geistes

20. November 1918
Kurt Eisner lädt Nuntius Eugenio Pacelli zum Gespräch

Pacelli begründet seine Ablehnung der Regierung Eisner

Die Verwaltung des ehemaligen Kronguts entsteht

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

Alles über die Revolution sammeln

Gründungsversammlung der bayerischen Rechtsanwälte

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

Einen Unterhalt für die Wittelsbacher beantragt

Eisner fordert die sofortige Veröffentlichung der Kriegsakten

22. November 1918
Nuntius Eugenio Pacelli flieht nach Rorschach in der Schweiz

Gründung der Deutschnationalen Volkspartei - DNVP

Großherzog Friedrich II. von Baden unterschreibt seinen Thronverzicht

23. November 1918
Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

Kurt Eisner suchtl Beweise für die deutsche Kriegsschuld

Die Nachtarbeit in Bäckereien wird verboten

Fürst Günther Victor von Schwarzburg verzichtet auf den Thron

24. November 1918
Die BVP schließt die „Wiederherstellung der Monarchie“ aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

Der Ex-König lässt seinem Ärger freien Lauf

Das Berliner Tageblatt veröffentlicht Kriegsschuld-Dokumente

25. November 1918
Zahlungen an die Zivilliste endgültig eingestellt

Der Stamm der alten Macht muss entwurzelt werden

Das Korrespondenzbüro Hoffmann veröffentlicht Kriegsschuld-Schriften

Kurt Eisner will Karl Liebknecht von seiner Friedensinitiative überzeugen

Kurt Eisner wegen seiner Kriegsschuld-Veröffentlichungen angegriffen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Enttäuscht fährt Kurt Eisner nach München zurück

Kurt Eisner bricht die diplomatischen Beziehungen zum Auswärtigen Amt ab

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiterräte

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das Walchensee-Kraftwerk beginnen

Protest gegen Kurt Eisners Kriegsschuldfrage

27. November 1918
Kurt Eisners Vorschläge für ein provisorisches Reichspräsidium

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das „III. Bataillon“ trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das „II. Bataillon“ zieht in München ein

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

Der bayerische Staat ist zu Zahlungen an die Wittelsbacher bereit

30. November 1918
Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im Deutschen Theater

1. Dezember 1918
Der sofortigen Errichtung eines Rates des Verkehrspersonals zugestimmt

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Aus der „Leibgarde

Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Demonstration für die Einberufung der „Bayerischen Nationalversammlung“

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar festgelegt

Um 5. Dezember 1918
Eine Kommission zur Fürstenabfindung tritt zusammen

6. Dezember 1918
Erich Mühsam gegen Wahlen für eine „Bayerische Nationalversammlung“

Der königliche „Privatmobiliarbesitz“ wird abgeholt

Demonstranten zwingen „Innenminister“ Erhard Auer zum Rücktritt

Mit Ex-Kronprinz Rupprecht die bayerische Monarchie restaurieren

Die antisemitischen Tendenzen des Bayerischen Kuriers

Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

7. Dezember 1918
Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

„Ministerpräsident“ Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Die „Kasernenräte“ sprechen dem „Soldatenrat“ das Misstrauen aus

Die „Spanische Grippe“ fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung „Rote Hand“ wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

9. Dezember 1918
Die Delegierten der „Arbeiterräte Bayerns“ treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Die Nationalversammlung ist entbehrlicher als die Arbeiterräte

Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen

Der Rat der Presse und des Schrifttums konstituiert sich

Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Um 10. Dezember 1918
Die Bayerischen Volkspartei - BVP wehrt sich

10. Dezember 1918
Antisemitismus im Buchloer Anzeigenblatt

11. Dezember 1918
Erste Versammlung des Spartakusbundes München

Die rumänische Regierung erkennt die „Karlsburger Beschlüsse“ an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei „Wahlkampf-Versammlungen“ ab

Kurt Eisner: „Die Revolution war ja schon geplant im Januar“

13. Dezember 1918
Der provisorische Nationalrat hält seine zweite Sitzung ab

Die Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei - DDP entsteht

Ministerpräsident Kurt Eisner, das Parlament und die Räte

Wilhelm Solf, der Leiters des Auswärtigen Amtes, tritt zurück

14. Dezember 1918
600 Angehörige des „1. Infanterie-Regiments“ treffen in München ein

Der „Politische Rat geistiger Arbeiter“

Um den 14. Dezember 1918
Keine Kandidaten für einen bayerischen König

15. Dezember 1918
„Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands“

16. Dezember 1918
Die geistliche Schulaufsicht wird abgeschafft

In Berlin beginnt der Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte

17. Dezember 1918
Soldaten besetzen die Versammlung der Deutschen Volkspartei München

Rosa Luxemburg tritt sie für eine Räteregierung ein

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

„Innenminister“ Erhard Auer erlaubt die Zulassung von „Milizen“

Die Protesterklärung der Bayerischen Bischofskonferenz

Termin für die Wahlen zur „Nationalversammlung“ festgesetzt

19. Dezember 1918
Der „Spartakusbund München“ versammelt sich im „Wagnersaal“

Der erste „Feierabend“ im „Deutschen Theater“

20. Dezember 1918
Die „Neue Zeitung“ erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der „bolschewistischen Strömungen“

Den Vatikan über die Protesterklärung zur Schulaufsicht informiert

Ein tief enttäuschter Arbeiterrat Ernst Toller

21. Dezember 1918
Die Schulaufsicht durch Geistliche wird abgeschafft

Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher „Schleichhandel“ wird aufgedeckt

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

23. Dezember 1918
Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

Reduzierung der „Gasabgabe“ beschlossen

24. Dezember 1918
„Innenminister“ Auer feiert mit Graf Arco in der „Türkenkaserne“

Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Die Gründung einer „Kommunistischen Partei“ beschlossen

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine „Bürgerwehr“ gründen

Die süddeutschen Staaten tagen in Stuttgart

28. Dezember 1918
17 Bürgerwehr-Gründer werden festgenommen

Uneinigkeit bei den Süddeutschen Staaten

29. Dezember 1918
Der „Landessoldatenrat“ lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Die USPD-Vertreter verlassen die Berliner Reichsregierung

Der „Spartakusbund“ will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Demonstration zur Erhöhung der „Arbeitslosenunterstützung“

Radikale Forderungen der „Internationalen Kommunisten“

Die „Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen“

Matrosenversammlung im „Alten Hackerkeller“

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Der „Gründungsparteitag der KPD“ beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der „Spanischen Grippe“

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein „Sommerhaus“ in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den „Bugatti Royale Typ 41“ beginnen

Ein „Revolutionsweg“ zur „Maffei-Fabrik“ wird angelegt

Das „Reichsvermögensamt“ kauft das „Fleischer-Anwesen“ in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört dem „Ingenieur“ Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den „Frankfurter Hof“ auf

Der „Konsumverein von 1864“ verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich als als „Marxistentöter“

1919
Der Verein wird in „Cowboy Club München Süd“ umbenannt

1. Januar 1919
„Geistliche Schulaufsicht“ abgeschafft

Schießerei im „Katholischen Gesellenhaus“

Die „Österreichische Gesandtschaft“ wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das „zügellose Treiben“ in der Silvesternacht

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende „Provisorische Nationalrat“ tagt letztmals

„Wahlkampf-Versammlungen“ der Parteien

5. Januar 1919
Das „Vorläufige Staatsgrundgesetz“ wird erlassen

Vom Nordturm der „Frauenkirche“ flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“ wird gegründet

Beginn des Spartakusaufstands in Berlin

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

7. Januar 1919
3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der „Grippe-Epidemie“

10. Januar 1919
Der „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ wird gegründet

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

10. Januar 1919
Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Bremen wird „Selbstständige Sozialistische Republik“

11. Januar 1919
„Waffengebrauch wird, soweit möglich, durch Trommelwirbel angekündigt“

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

12. Januar 1919
Das Ergebnis der Landtagswahl von 1919

Frauen wählen die Landtage in Württemberg und Bayern mit

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

13. Januar 1919
Razzia beim „Soller“ und im „Metzgerbräu“

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

„Passzwang“ für alle Nicht-Bayern

15. Januar 1919
Bei einer „Razzia“ wird „Hehlerware“ beschlagnahmt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
„Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern“ geplant

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Das „Freikorps Lützow“ wird in Berlin gegründet

Verbot eines „religionslosen Moralunterrichts“ aufgehoben

18. Januar 1919
Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen „Reichstag“

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

20. Januar 1919
Entwurf der „Weimarer Verfassung“ der Öffentlichkeit vorgestellt

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer „Reichsverfassung“

Der Verkehr der „Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge“ wird eingestellt

Für einen „gerechten Frieden“ im „Deutschen Theater“

25. Januar 1919
Der obligatorische „Religionsunterricht“ wird abgeschafft

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Lebensmittelverhältnisse

27. Januar 1919
„Kasernenräte“ planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit „Exkommunikation“

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

2. Februar 1919
Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

3. Februar 1919
Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den „Religionsunterrichts-Erlass“

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf „Schloss Wildenwart“

4. Februar 1919
Kurt Eisner reist zum „Internationalen Sozialistenkongress“ nach Bern

Regierungstruppen „befreien“ die Hansestadt Bremen

6. Februar 1919
„Trauerfeier“ für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die „überhandnehmende Tanzwut“ kritisiert

Die „Mittelschüler“ machen mobil zum „Schulstreik

„Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München“ gegründet

Die „Nationalversammlung“ tritt in Weimar zusammen

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der „Spanischen Grippe“ gestorben

Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der „Revolutionäre Arbeiterrat“ verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die „Militärpolizei“ sorgt für die Einhaltung der „Polizeistunde“

11. Februar 1919
Friedrich Ebert (SPD) zum provisorischen Reichspräsidenten gewählt

Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den „Volksheimatschutz“ auf

13. Februar 1919
In München wird ein „Rätekongress“ durchgeführt

Die „Räte

Eine „Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten“

Philipp Scheidemann [SPD] bildet die Weimarer Koalition

15. Februar 1919
Die „Ministerkrise“ wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer „Freiwilligen Volkswehr“

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Franz Ritter von Epp stellt ein „Freikorps“ zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der „Theresienwiese“ fordert Existenz der „Räte“

Das „Faschingstreiben“ wird verboten

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

18. Februar 1919
Die „Münchner Post“ fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am „Vollzugsausschuss“, „Landessoldatenrat“ sowie Kurt Eisner

Die „Münchner Augsburger Abendzeitung“ ruft zur „Kundgebung“ auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte „Lotter-Putsch“

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine „Rücktrittsrede“ vor

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

„Ministerpräsident“ Kurt Eisner wird ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der „Bluttat“ steht

Die „Kommunisten“ verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“

Ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“ konstituiert sich

Der „Zentralrat“ nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger „Aktionsausschuss“ übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

„Militärminister“Albert Roßhaupter kommt in „Schutzhaft“

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

22. Februar 1919
Geiseln werden in „Schutzhaft“ genommen

Der „Zentralrat“ wird erweitert

Ein „Nachrichtenblatt des Zentralrats“ erscheint

Bewaffnete „Kommunisten“ besetzen das „Leo-Haus“

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der „Generalstreik“ wird beendet

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der „Studentenausschuss“ verabscheut die politischen Morde

25. Februar 1919
Der „Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die „Freveltat“

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das „Erzbischöfliche Palais“

Faulhaber: „Warum wird Eisner wie ein König begraben?“

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

Das „Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr“

28. Februar 1919
Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beratschlagt

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die „Sperrstunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der „Rätekongress“ wählt einen „Aktionsausschuss“

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten“ Dürr

Flugzeuge werfen über München Flugblätter ab

Überdruckte Briefmarken

2. März 1919
Die Münchner „Kasernenräte“ stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im „Münchener Tagblatt“ erscheint das „Vorläufige bayerische Grundgesetz“

3. März 1919
„Ausnahmezustand“ über Berlin verhängt

Die „Kasernenräte“ kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

5. März 1919
Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem „Heumarkt“ findet der „Aschermittwoch-Pferdemarkt“ statt

Der erste politische Aschermittwoch

6. März 1919
Die „Bayerischen Volkspartei“ bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

7. März 1919
Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

8. März 1919
Antrag auf „sofortige Einberufung des Landtags“

9. März 1919
„Reichswehrminister“ Gustav Noske [SPD] erlässt „Schießbefehl“

??? Um den 10. März 1919
Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der USPD gewählt

11. März 1919
In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Die „Weimarer Nationalversammlung“ beschließt die „Sozialisierung“

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der „Rätekongress“ räumt das Landtagsgebäude

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

19. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Fasten-Pferdemarkt“ statt

Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im „Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz“

In Ungarn wird eine „Räterepublik“ ausgerufen

22. März 1919
Die Saubande von Juden-Preußen in München

Artikel gegen das „Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels“

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das „Ministerium der Finanzen“

Um den 25. März 1919
Die Idee der „Sozialistischen Räterepublik“ wieder enorm populär

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der „Weimarer Verfassung“

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Hermine Körner übernimmt die Leitung des „Münchner Schauspielhauses“

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Die Forderungen nach einem „Rätesystem“ werden wieder lauter

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

4. April 1919
Forderungen nach Ausrufung einer „Räterepublik“

Die „Münchner Garnison“ wird den Landtag nicht schützen

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Die Kommunisten lehnen die „Räterepublik“ ab

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem „Montgelas-Palais“

5. April 1919
Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer „Räterepublik“

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom „Zentralrat“ geplante Ausrufung einer „Räterepublik“

Massenversammlungen lehnen die geplante „Räterepublik“ ab

„Errungenschaften der Revolution“ auf Dauer erhalten

6. April 1919
Der „SPD-Landesparteitag“ spricht sich gegen die „Räterepublik“ aus

Der „Landesparteitag der SPD“ lehnt eine „Räterepublik“ strikt ab

Der „Zentralrat“ entscheidet für die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“

Der „Zentralrat“ informiert alle Behörden über die „Räterepublik“

7. April 1919
Die Mitglieder des „Zentralrats“ rufen die „Räterepublik Baiern“ aus

In der „Räteregierung“ sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten

Die „Räterepublik“ lehnt Zusammenarbeit mit „Reichsregierung“ ab

Der 7. April wird zum „Nationalfeiertag“ erklärt

Die „Regierung Hoffmann“ verlegt ihren Sitz nach Nürnberg

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die „Münchner Rote Fahne“ bezeichnet die „Räterepublik“ als Kompromiss

Die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“ funktioniert reibungslos

Die „Räterepublik Baiern“ wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Ministerpräsident Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

„Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten“

Gründung eines „Revolutionären Hochschulrats“

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des „Zentralrats“

Der „Revolutionäre Hochschulrat“ stellte seine Forderungen vor

Die „Kasernenräte“ sämtlicher Truppenteile stehen hinter der „Räterepublik“

Die „Bewaffnung des Proletariats“ beginnt

„Beschlagnahme und Rationierung“ der Wohnräume angeordnet

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der „Räterepublik“

9. April 1919
Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird „Volksbeauftragter für das Militärwesen“

Die „Kapitalflucht“ soll unterbunden werden

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des „Zentralrats“

Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

In Braunschweig wird die „Räterepublik“ ausgerufen

10. April 1919
Ernst Toller redet im „Hofbräuhaus“ vor den „Betriebsräten“

Einsetzung von „Revolutionstribunalen“ bekanntgegeben

Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Die „Reichsbank“ stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der „Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns“

Der „Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Einstellungsbeginn für die „Rote Armee“

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

Um den 11. April 1919
Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

11. April 1919
Pläne für einen Putsch gegen die „Räteregierung“ werden geschmiedet

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das „Gemeindekollegium“ lehnt die „Räterepublik“ ab

„Entwaffnung der Bourgeoisie“ angeordnet

Urabstimmung zur „Räterepublik“

Das „Revolutionstribunal“ nimmt seine Tätigkeit auf

Die „Republikanische Schutztruppe“ muss den Rückzug antreten

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des „Zentralrats“

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Der „Hochschulrat“ verfügt die „Schließung der Universität“

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

13. April 1919
„Vertraulich! Nicht auf bayr. Boden mitnehmen!“

Bewaffnete Soldaten dringen in das „Erzbischöfliche Palais“ ein

Der „Palmsonntags-Putsch“ der Regierung Hoffmann

Die „Verhaftungskommission des Zentralrats“ nimmt Geiseln

Der „Palmsonntag-Putschs“ scheint geglückt

Flugblatt: „Verhängung des Kriegszustandes über München“

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Die „Republikanische Schutztruppe“ verschanzt sich im Hauptbahnhof

Kommunisten besetzen das „Waffendepot“ in der Ausstellungshalle

Die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ ausgerufen

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Flugblätter verkünden: „Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der „Aktionsausschuss“ besetzt alle öffentlichen Gebäude

14. April 1919
Der „Vollzugsrat“ hat den „Generalstreik“ ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

„Polizeipräsident“ Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische „Räterepublik“ beginnen

Die „Regierung Hoffmann“ organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die „Regierung Hoffmann“ arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins „Zuchthaus Straubing“ gebracht

15. April 1919
Von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“

Warnung vor „Geldhamstern“ und „Lebensmittelwucher“

Ein „Revolutionärer Zentralschülerrat“ wird gegründet

Emil K. Maenner wird „Volksbeauftragter für Finanzwesen“

Hans Köberl wird „Polizeipräsident“

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Truppen der bayerischen „Exil-Regierung“ rücken in Dachau ein

„Regierungstruppen“ rücken aus Richtung Dachau nach München

Die „Rote Armee“ erringt ihren ersten Sieg

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die „Wirtschaftskommission des Vollzugsrats“ droht Unternehmen

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den „Streik“ zahlen

Der Goldvorrat der „Reichsbank“ wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Willy Weinberger wird „stellvertretender Stadtkommandant“

Auch die zeremonielle „Fußwaschung“ findet nicht mehr statt

Die Mitglieder des „Revolutionstribunals“ werden inhaftiert

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Rudolf Egelhofer wird „Oberkommandierender der Roten Armee“

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Die „Rote Armee“ in Dachau

Die „Regierung Hoffmann“ ruft zur Befreiung Münchens auf

Eine Besprechung im „Preußischen Kriegsministerium“ zu Bayern

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

17. April 1919
Der „Vollzugsrat“ macht Ernst Toller Vorwürfe

Willy Weinberger wird „Stellvertretender Stadtkommandant“

Offizieller „Haftbefehl“ erlassen

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Einsatz von „Reichswehrverbänden“ gegen München

18. April 1919
Der fünfte Tag des „Generalstreiks“

Flugblätter gegen die „Regierung Hoffmann“

Verschleppt ins „Zuchthaus Ebrach“

Willy Weinberger wird „Stadtkommandant“

19. April 1919
Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den „Sicherheitsdienst“

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

20. April 1919
Nach drei Tagen kapitulieren die Augsburger

„Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die „Räterepublik“ sollen beschafft werden

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

21. April 1919
Der „Generalstreik“ wird verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

22. April 1919
Die „Demonstration des Proletariats“ mit einer großen „Truppenschau“

Der neuntägige „Generalstreik“ endet

Der „Dentist“ Johann Clemens Waldschmidt wird „Polizeipräsident“

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

23. April 1919
Die Vorlesungen des „Sommersemesters“ beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der „Installateur“ Ferdinand Mairgünther wird „Polizeipräsident“

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

„Reichswehrminister“ Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Um den 24. April 1919
Neues Papiergeld wird gedruckt

24. April 1919
Neuer „Stadtkommandant“ wird Max Mehrer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Aufruf zum Eintritt in die „Freikorps“ und in die „Volkswehr“

Das „Kuchenverbot“ bleibt auch weiterhin besteht

Die „Rote Armee“ verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das „Standrecht“

26. April 1919
Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Aktivitäten der „Thule-Gesellschaft“ werden aufgedeckt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Die „DDP“ mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

27. April 1919
Eugen Leviné beschwert sich über die „Zehnerkommission“

Die nur einen Tag andauernde „Diktatur der Betriebsräte“ beginnt

Im „Hofbräuhaus“ eskaliert schließlich der Konflikt

Die „Betriebs- und „Kasernenräte“ stürzen die kommunistische Räterepublik

Die „Zehnerkommission“ berichtet zur „Passangelegenheit“

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

„Thule-Gesellschaft“ als „gemeingefährliche Verbrecherbande“ bezeichnet

München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Besetzungs-Befehle des „Reichswehrtruppenkommandos“

28. April 1919
Die „Betriebs- und Soldatenräte“ wählen einen neuen „Aktionsausschuss“

Die „Diktatur der Roten Armee“ beginnt

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das „Wittelsbacher Palais“

Giesinger Kommunisten stürmen das „Polizeipräsidium“

Max Levien soll mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt sein

Das „Luitpold-Gymnasium“ wird Sitz des „Aktionsausschusses“

„Einschließung Münchens“ bis zum 30. April befohlen

„Späherberichte“ zeigen eine ganz deutlich sinkende Stimmung

Die „Regierung Hoffmann“ hat sich der „Reichswehr“ ausgeliefert

Kardinal Michael von Faulhaber verlässt München

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Wladimir Iljitsch Lenins Glückwünsche erreichen keinen Empfänger

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

30. April 1919
Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen „Nuntius“ beschlagnahmt

Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Die KPD wirbt zum Eintritt in die „Rote Armee“

Der frühere „Stadtkommandant“ Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue „Aktionsausschuss“ will die Waffen niederlegen

Im Hof des „Luitpold-Gymnasiums“ werden Geiseln erschossen

Versammlung der „Betriebs- und Soldatenräte“ im „Hofbräuhaus“

„Regierungstruppen“ haben den Ring um München geschlossen

Perlacher „Rotarmisten“ gegen das „Freikorps Regensburger Volkswehr“

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des „TSV München-Ost“ auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den „marxistischen Sozialismus“

Ab dem 1. Mai 1919
Das „Marianum“ ist ein Hauptquartier der „Weißen“ Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Die Gegenrevolution marschiert

Der „Geiselmord von München“ bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

„Stadtkommandant“ Max Mehrer tritt zurück

De „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ veröffentlichen eine Erklärung

Die „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ verabscheuen den Geiselmord

Bayerns Regierung verhängt „den Kriegszustand und das Standrecht“

Befehlswidrig rücken Teile der Regierungstruppen in die Innenstadt vor

Das „Freikorps Oberland“, das vom „Thule-Führer“ Sebettendorf angeführt

Es kommt in der Innenstadt zu Schießereien, Kämpfen und Verwüstungen

Die „Weißen Truppen“ müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

Das „Freikorps Lützow“ zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Das „Freikorps Werdenfels“ fährt mit dem Zug nach München

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Die Kämpfe zwischen den „Weißen Truppen“ und der „Roten Garde“

Der „Mathäserbräu“ wird in Brand geschossen

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Das „Freikorps Werdenfels“ beteiligt sich an den „Säuberungsmaßnahmen“

Gustav Landauer wird im „Gefängnis Stadelheim“ grausam ermordet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

92 „Spartakisten“ und „Rotarmisten“ werden erschossen

3. Mai 1919
Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird erschossen

Noch vereinzelte Schießereien in der Innenstadt

Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

In „Stadelheim“ werden 50 „Spartakisten“ standrechtlich erschossen

Bildung der „Volkswehr“ und von „Freiwilligenkorps“ zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr „Weiße“ rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller „linken“ Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird „Stadtkommandant“

Die letzten Einheiten der „Roten Armee“ werden zerschlagen

Die Perlacher „Pastoren-Ehefrau“ fühlte sich von „Kommunisten“ bedroht

Das „Freikorp Lützow“ holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Josef Sontheimer wird im „Franziskaner-Keller“ hinterrücks ermordet

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der „Garnison München“ müssen in ihre Kasernen

„Kommandeure“ übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der „Schienen-Nahverkehr“ wirdteilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der „Revolutionstribunale“ sind null und nichtig

Von der „Räteregierung“ ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

6. Mai 1919
21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Kardinal Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

7. Mai 1919
Das Leben in München normalisiert sich wieder

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Erst jetzt enden die Kämpfe in München

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die „Weißen Truppen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
An der „Maximiliansbrücke“ fallen Gewehrschüsse

Die in der „Martin-Schule“ stationierten Posten werden angegriffen

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 „Kolpinggesellen“

Das „Freikorps Werdenfels“ verlässt München

Zurückgegebene Waffenarsenale

Die „Polizeistunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Eine „Volksaufklärungsstelle für Bayern“ wird gegründet

Gründung der „Deutschen Bürgervereinigung“

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des „Standgerichts München“

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Verhaftungen und Polizeistunde

31. Mai 1919
Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Umbildung der „Regierung Hoffmann“ in Bamberg

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im „Suresnes-Schlösschen“ in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im „Gefängnis Stadelheim“ erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung können beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird „Erster Bürgermeister“ von München

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren „Festungshaft“ verurteilt

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des „Standrechts“ - ​Einsetzung von „Volksgerichten“

Mit dem „Schulaufsichtsgesetz“ wird die „Fachaufsicht“ eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der „Reichswehr“

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

1. September 1919
Der erste „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische „Weimarer Verfassung“ ab

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein „Herbstfest“ als Ersatz für das „Oktoberfest“

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der seit 1. August 1914 bestehende „Kriegszustand“ wird aufgehoben

Der erste „Hortleiterinnenkurs“ wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner , den ehemaligen Minister für soziale Angelegen

6. Oktober 1919
Die „Hirschau“ wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im „Gefängnis Stadelheim“

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im „Hofbräukeller“ seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Hohe Zuchthausstrafen für die Mörder der „Kolpinggesellen“

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

8. November 1919
„Festversammlungen“ zum „Jahrestag der Revolution“

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

1. Dezember 1919
Das „Kriegsrecht“ in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den „Wehrkreis VII der Reichswehr“

10. Dezember 1919
Der „Verein kommunistischer Sozialisten“ wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen „Waffenschein“