Fakten - Glaspalast

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1854

1854
Die „Giesinger Lederfabrik“ spezialisiert sich auf feines, lackiertes Leder

„Die demokratisierende Macht des Bieres“

Die Eisenbahn wird bis zum „Königreich Württemberg“ weitergebaut

König Max II. lässt auf der Residenz einen „Wintergarten“ errichten

Ein Brunnen für den „Münchner Glaspalast“ am „Alten Botanischen Garten“

Die „Pschorr-Brauerei“ stellt ihren Betrieb auf „Dampfkraft“ um

Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

Die Geländearbeiten für die Maximilianstraße sind abgeschlossen

König Max II. verzettelt sich

13. Januar 1854
Leonhard Romeis wird in Höchstadt an der Aisch geboren

Februar 1854
Franz Lenbach kommt zum studieren nach München

31. März 1854
Joseph Schülein kommt in Thalmässing zur Welt

6. April 1854
Grundsteinlegung für die „Propyläen“ am „Königsplatz“

20. April 1854
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern verlässt München

24. April 1854
Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth „Sisi“ heiraten in Wien

Mai 1854
Die letzte Hinrichtung mit dem „Handschwert“

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein „Bittgottesdienst“ zur Abwendung der „Cholera-Epidemie“

24. Juni 1854
Die Bahnstrecke ist bis „nach dem Belustigungsorte Hesselohe“ fertig

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von „Cholera“

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der „Cholera-Epidemie“

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der Cholera

2. August 1854
Ein „Komitee“ kämpft gegen die epidemische Brechruhr“

3. August 1854
„Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen“

5. August 1854
Maßnahmenkatalog gegen die epidemische Brechruhr

Abschaffung des mittelalterlichen Richtschwerts

6. August 1854
Die „Cholera“ wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der „Cholera“

8. August 1854
Erstmals die „Gefahr einer Cholera-Epidemie“ zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der „Cholera-Toten“ ist auf 208 angestiegen

20. August 1854
Ludwig Joseph Graf von Arco stirbt in München

Bis 22. August 1854
138 „Cholera-Tote“ in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

Simon von Eichthal stirbt in Ebersberg

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
107 Cholera-Tote im Münchner Ostend alleine an diesem Tag

3. September 1854
Die „Cholera-Sterbefälle“ nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen „Cholera-Sterbefälle“ gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten „Ärztlichen Besuchsanstalten“ aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die Armenärzte übernehmen die Behandlung der Cholera-Kranken

29. September 1854
Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

30. September 1854
Die „Cholera“ ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

Die „Ramersdorfer Lüften“ kommen zum „Landgericht rechts der Isar“

Die „Innere Birkenau“ und die „Äußere Birkenau“

Der Münchner „Glaspalast“ wird eröffnet

2. Oktober 1854
Die Cholera-Epidemie wird offiziell für erloschen erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

30. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Gruft der „Theatinerkirche“ beigesetzt

November 1854
Die „Armen-Industrie-Schule“ wird aufgelöst

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

8. Dezember 1854
Papst Pius IX. verkündet das dritte „Marianische Dogma“


1858

1858
Die Spuren der Theres Feldmüller verlieren sich

Ab 1858
Die „welschen Hauben“ sollen durch „gotische Spitzhelme“ ersetzt werden

1858
Die Familie Herkomer lässt sich in Southampton nieder

Geplante Maßnahmen gegen Rebellen und gegen Aufruhr

Die „Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung“ im „Glaspalast“

Die Dampfschifffahrt auf dem Main wird eingestellt

Aus dem „Palais der Königin Therese“ wird eine „Kriegsschule“

Die „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im „Brunnthal“

Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird versetzt

11. Februar 1858
„Marienerscheinung“ in einer Felsengrotte bei Lourdes

28. Februar 1858
Uraufführung der Oper „Lohengrin“ in München

14. Juni 1858
Grundsteinlegung für die neue „Maximiliansbrücke“

August 1858
Richard Wagner trennt sich von seiner Frau Minna

5. August 1858
Die Eisenbahnstrecke von Rosenheim bis Kufstein ist fertig

26. Oktober 1858
Es kommt zu einer Grenzbereinigung bei der„Ramersdorfer Lüften“

3. November 1858
Die „Landshuter Eisenbahn-Linie“ kann eröffnet werden

Die „Maximilianstraße“, Münchens teuerster Boulevard

31. Dezember 1858
In München wohnen 121.234 Einwohner in 6.083 Häusern


1864

1864
Haidhauser Bauerndynastie Rottenhuber stirbt aus

Das Haus in der Reichenbachstraße 13 wird gebaut

Papst Pius IX. erlässt eine „Enzyklika“ aller „zeitgenössischen Irrlehren“

Um 1864
Neubau der Giesinger „Heilig- Kreuz-Kirche“

1864
Die 500. Lokomotive aus der „Hirschau“

„Kostümverbot“ in Frankreich zum „Schutz der Theater“

Joseph Gungl übersiedelt von Wien nach München

1. Januar 1864
Die selbstständige Gemeinde Ramersdorf wird eingemeindet

27. Januar 1864
Leo von Klenze stirbt in München

März 1864
Die Geschichte der „Sozialdemokratie“ beginnt nun auch in Bayern

1. März 1864
Prinz Otto wird ins „Kadettenkorps“ eingeführt

4. März 1864
Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

10. März 1864
König Max II. stirbt nach kurzer Krankheit

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

14. März 1864
König Max II. wird bestattet

24. März 1864
Richard Wagner hält sich in München auf

26. März 1864
Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

28. März 1864
Neuausstattung der „Königswohnung“ und des „Wintergartens“

Um April 1864
Das „Maillot-Schlösschen“ wird zum „Zoo-Restaurant“

8. April 1864
Richard Wagner: „Ein Licht muss sich zeigen, sonst ist's aus!“

14. April 1864
Kabinettssekretär Pfistermeister muss Richard Wagner ausfindig machen

21. April 1864
Max Weber, der spätere Soziologe, wird in Erfurt geboren.

26. April 1864
Auguste Ferdinande stirbt

Mai 1864
Richard Wagner ist ohne Hoffnung

3. Mai 1864
„Kabinettssekretär“ Pfistermeister trifft in Stuttgart auf Richard Wagner

4. Mai 1864
„Ich will Sie für vergangenes Leid entschädigen“

10. Mai 1864
Ein Jahresgehalt von 4.000 Gulden für Richard Wagner

14. Mai 1864
Richard Wagner bezieht ein Landhaus in Kempfenhausen

22. Mai 1864
Ein Königsporträt für Richard Wagner

25. Mai 1864
Richard Wagner bleibt am Starnberger See

26. Mai 1864
Prinz Otto wird zum „Oberleutnant“ befördert

3. Juni 1864
Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

6. Juni 1864
Besprechung zur Gründung eines „Konsumvereins“

10. Juni 1864
Richard Wagner bezahlt seine Schulden

11. Juni 1864
Über den Nutzen der Einrichtung „Konsumverein“

Richard Strauss wird in München geboren

29. Juni 1864
Cosima von Bülow trifft bei Richard Wagner ein

7. Juli 1864
Familienzusammenführung am Starnberger See

8. Juli 1864
Johann Valentin Fey wird „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“

11. Juli 1864
Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

22. Juli 1864
Hochschnellende Mitgliederzahlen im Konsumverein

25. Juli 1864
Wagner besucht König Ludwig II. auf Schloss Hohenschwangau

25. August 1864
Grundsteinlegung für das spätere „Gärtnerplatz-Theater“

16. September 1864
Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

27. September 1864
Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

1. Oktober 1864
Beträchtliche Gehaltserhöhung für Richard Wagner

2. Oktober 1864
König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

Ab 3. Oktober 1864
Richard Wagner wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

5. Oktober 1864
Wagners Huldigungsmarsch für den Märchenkönig

7. Oktober 1864
Vollendung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb von drei Jahren

12. Oktober 1864
Richard Wagner bezieht seine Villa in der Brienner Straße

18. Oktober 1864
Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

29. Oktober 1864
Johann Valentin Fey erwirbt das kostenpflichtige „Münchner Bürgerrecht“,

Ab November 1864
Michael Echter malt den „Nibelungen-Gang“ aus

1. November 1864
5.000 Gulden Jahresgehalt für Richard Wagner

26. November 1864
En großes steinernes Theater für Wagners Werke

4. Dezember 1864
Uraufführung von „Der Fliegende Holländer“

13. Dezember 1864
Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

29. Dezember 1864
Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

31. Dezember 1864
Im „Lehel“ leben 11.500 Einwohner

Der „Konsumverein München von 1864“ hat bereits 1.140 Mitglieder

42.333 Gulden und 20 Kreuzer für Richard Wagner


1866

1866
Der „Turnverein München“ wird zum „Turnverein München von 1860“

Ein zweites Lager des „Konsumvereins von 1864“ in der Karlstraße

Die „Georgskirche“ wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Das ehemalige „Palais der Königin Therese“ als Militärkrankenhaus

Joseph Wild erhöht die Leistung seiner „Singlspielerbrauerei“

Aus der Firma „Hirschberg & Co“ wird die „Actien-Ziegelei München“

5. Januar 1866
Ludwig II. ernennt Malvina Schnorr von Carolsfeld zur „Kammersängerin“

25. Januar 1866
Richard Wagners Ehefrau Minna stirbt

30. Januar 1866
Finanzielle Unterstützung für den Bau einer größeren „Synagoge“

Ab Februar 1866
König Ludwig II. lässt die „Unteren Hofgartenzimmer“ reich ausstatten

16. Februar 1866
Erzbischof Gregorius von Scherr droht den Haberern mit Kirchenbann

März 1866
Das Projekt einer „Spielstätte im Glaspalast“ wird endgültig verworfen

Um den März 1866
Einigung auf den Eisenbahn-Übergangspunkt bei Braunau am Inn

27. April 1866
Prinz Otto erreicht seine Volljährigkeit

1. Mai 1866
Prinz Otto tritt in den aktiven Militärdienst ein

9. Mai 1866
Der bayerische „Ministerrat“ beantragt die „Mobilmachung“

10. Mai 1866
König Ludwig II. befiehlt die „Mobilmachung“ für den 22. Juni

22. Mai 1866
König Ludwig II. und Richard Wagner treffen sich in Triebschen/Schweiz

27. Mai 1866
König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

13. Juni 1866
Die Pläne zum geplanten „Richard-Wagner-Festspielhaus“

14. Juni 1866
Bayern unterstützt die „Bundesexekution gegen Preußen“

16. Juni 1866
Der „Deutsche Bund“ beschließt den „Krieg gegen Preußen“

22. Juni 1866
„Mobilmachung“ der bayerischen Truppen gegen Preußen

23. Juni 1866
Mit dem Einmarsch der Preußen in Böhmen beginnt der „Deutsche Krieg“

24. Juni 1866
König Ludwig II. besucht die bayerischen Truppen in Bamberg

30. Juni 1866
Für die „Polytechnische Schule“ wird der Grundstein gelegt

Juli 1866
Franz Lenbach mietet in der Augustenstraße 10 ein Atelier

3. Juli 1866
In der „Schlacht bei Königgrätz“ endete der „Deutsche Krieg“

18. Juli 1866
König Ludwig II. will unter dem Eindruck des verlorenen Krieges zurücktreten

16. August 1866
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in München

18. August 1866
Der durch Preußen beherrschte „Norddeutsche Bund“ wird gegründet

21. August 1866
Der „Zoo“ des Kaufmanns Benedikt Benedikt ist bankrott

23. August 1866
Mit dem „Frieden von Prag“ ist Österreich aus Deutschland hinausgedrängt

31. August 1866
König Ludwig II. legt dem „Landtag“ den „Friedensvertrag“ vor

September 1866
Die Vermessungsarbeiten für die Eisenbahn nach Braunau beginnen

9. September 1866
Grundsteinlegung für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ in Obergiesing

Um Oktober 1866
Das „Haidhauser Komitee“ spricht sich einen Bahnhof in Haidhausen aus

Oktober 1866
Ludwig II. entlässt den „Kabinettssekretär“ und den „Ministerpräsidenten“

Das „Oktoberfest“ fällt trotz des „Prager Friedens“ aus

1. Oktober 1866
Die „Deutsche Musikschule“ wird eröffnet

Anfang Dezember 1866
Georg Hauberrisser erhält den Auftrag für den Bau des „Neuen Rathauses“

15. Dezember 1866
Wagner fordert die Ausweisung von Malvina Schnorr von Carolsfeld

31. Dezember 1866
Prinz Otto fordert eine dritte Person zum Duell


1879

1879
Friedrich Fabri stellt die „Frage nach deutschen Kolonien“

Hauptamtliche „Feuerwehrmänner“ beziehen das „Hauptfeuerhaus“

Eine Beschreibung Untergiesings

München hat 101 „Weinwirtschaften“

Carl von Linde gründet die „Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG“

Der „Glaspalast-Brunnen“ wird abgebaut und eingelagert

Die „Marianum“-Mädchen bei den „Armen Schulschwestern“

Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

In „Landgerichtsgefängnis München II“ umbenannt

Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

Der Kampf gegen die privaten Arbeitsvermittler

Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

Das „Neue Vorstadt-Theater“ beim „Damenwirth“ wird gegründet

Januar 1879
Der Rohbau von „Schloss Herrenchiemsee“ ist fertiggestellt

8. April 1879
„Volkssänger“ Georg Schwarz wird zu sechs Mark Strafe verurteilt

24. August 1879
Einweihung der neuen „Johann-Baptist-Pfarrkirche“

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

7. Oktober 1879
Der „Zweibund“ wird in Wien geschlossen

24. Dezember 1879
Mit minus 13,5 Grad erlebt München den kältesten Heiligabend


1882

1882
Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Magdeburg ab

Joseph Selmayr junior wird „Bürgermeister“ von Bogenhausen

Die „Ostbahnhalle“ beim „Centralbahnhof“ wird abgerissen

Im Gasthaus „Neudeck“ wird der „TSV Turnerbund“ gegründet

Das „Neuguinea-Konsortium“ wird gegründet

Im Haus in der Reichenbachstraße 13 ist ein Gastwirtschaft untergebracht

Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

Franz Lenbach wird in den „persönlichen Adelsstand“ gehoben

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird an die „Kunstmühle Bavaria AG“ verkauft

Oskar von Miller organisiert die „Internationale Elektrizitäts-Ausstellung“

Coletta Möritz heiratet den Schwabinger Gastwirt Franz Xaver Buchner

9. März 1882
Eduard Grützner stellt einen Bauantrag für seine „Künstler-Residenz“

1. Mai 1882
Das „Marianum“ bezieht Mieträume im sogenannten „Eichthal-Schlößchen“

3. Mai 1882
Sarah Sonja Lerch wird in Warschau geboren

16. Mai 1882
Kunstmaler Grützner gibt den Abriss der Wiesinger-Gebäude bekannt

20. Mai 1882
Italien schließt sich dem „Zweibund“ Deutschland und Österreich-Ungarn an

4. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

10. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey wird nach evangelischem Ritus getauft

Juli 1882
Bau einer staatlichen „Telefonanlage“ in München

Auf der „Theresienwiese“ findet das „VII. Deutsche Bundesschießen“ statt

Um den 15. August 1882
Die Attraktivität des neuen Kommunikationsmittels „Telephon“

16. September 1882
Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

27. Oktober 1882
Max Fey stirbt im Alter von 6 Jahren an der Diphtherie

24. November 1882
Karl Fey stirbt im Alter von 8 Jahren an der Diphterie

6. Dezember 1882
Durch gezielte Propaganda den kolonialen Gedanken beleben


1894

1894
In Paris wird Thomas Alpha Edisons „Kinetoscope“ vorgestellt

Theodor Fischer verändert die Straßenverläufe im „Franzosenviertel“

Ab dem Jahr 1894
Es kommt zur massenhaften Einstellung von Frauen bei der Post

1894
Die Herkunft der Straßennamen des „Franzosenviertels”

Die „Firma Andreas Schärfl“ zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

Die „bayerische Staatsregierung“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

Eduard Theodor Grützner in der Pfaffen-Falle

Der Münchner „Radrennfahrer“ Josef Fischer besiegt seine Gegner

Das „städtische Wehramt“ zieht auf die „Kohleninsel“

Das „Feuer- und Spritzenhaus“ und das „Tröpferlbad“ wird eröffnet

Das „Warenzeichengesetz“ tritt in Kraft

Zwei Kegelbahnen für das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird ein Pfarrhof erbaut

Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

Ein „Stadtpalais“ für Prinz Friedrich von Hohenzollern

Das „Deutsche Theater“ entsteht als Spekulationsobjekt

Die „Münchner Bäcker-Innung“ kauft dIe „Giesinger Mühle“

Januar 1894
Eine Großspende für ein Bad „für das unbemittelte Volk“

20. Januar 1894
Die „Patentschrift“ für ein Motorrad

Februar 1894
Das „Restaurant Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 wird eröffnet

20. Februar 1894
Das Muffatwerk auf der Kalkofeninsel liefert erstmals Strom

März 1894
Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

April 1894
Der Tenor Josef „Beppo“ Benz kommt an das „Gärtnerplatz-Theater“

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ treten „Hawai-Tänzerinnen“ auf

Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

6. Mai 1894
Herzogin Amalie in Bayern stirbt

Juni 1894
Der „Original-Edison-Phonograph“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ mietet eine Werkstatt für 150 Arbeiter

5. Juni 1894
„Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt“

22. Juli 1894
Oskar Maria Graf wird in Berg geboren

15. August 1894
Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem „Ross“ und einem „Stahlross“

September 1894
Die „Dinka-Neger-Karawane“ begeistert die „Oktoberfest-Besucher“

14. September 1894
Gründung des „Velociped Clubs Wild West“

17. Oktober 1894
Ludwig Thoma ist Rechtsanwalt am „Amtsgericht Dachau“

31. Oktober 1894
Gründung der „Isarwerke GmbH“

1. November 1894
Die „Berufsfeuerwehr“ bezieht ihre Unterkunft in der Kellerstraße 2 a

Nikolaus II. wird Zar von Russland

27. Dezember 1894
Johann Ueblacker erwirbt ein Anwesen an der Preysingstraße


1901

1901
Leonhard Romeis wird das Prädikat „sehr gut“ ausgesprochen

Ab 1901
Für besonderes Aufsehen sorgen die „Damenringkämpfe“

1901
Der „Salzburger Hof“ im Besitz der „Aktienbrauerei zum Eberl-Faber“

Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird abgerissen

Das „Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke“ wird erweitert

Doppelte Aufnahmekapazität durch den Neubau

Die „weibliche Abteilung der Kunstgewerbeschule“

Turnübungen im Wirtshaus-Nebensaal

Das „Restaurant Richard Wagner“

Die „Baumschule Bischweiler“ in den „Frühlingsanlagen“

Valentin Ludwig Fey arbeitet wieder beim Schreinermeister Hallhuber

Die Gründung eines „Brockenhaus-Vereins“ wird geplant

Die „Herakles & Antäos-Gruppe“ am „Schyrenplatz“

Die Gebäude des „Bezirksamtes am Lilienberg“ werden renoviert

Für die „italienischen Arbeiter“ genügen die Zustände ohnehin

Das „Maffei'sche Eisenwerk“ in der „Hirschau“ erhält einen Gleisanschluss

Das Ausflugslokal in der „Hirschau“ soll erweitert werden

Die „Max-Joseph-Brücke“, Bogenhausens fünfte Brücke, entsteht

Die „Actien-Ziegelei München“ beteiligt sich am „Prinzregententheater“

Das „Hotel Oberpollinger“ wird an ein Textilunternehmen verkauft

Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Volksgarten“ wird wieder geschlossen

20. Januar 1901
Beginn der „Stuckarbeiten“ im „Prinzregententheater“

22. Januar 1901
Edward VII. besteigt in London den britischen Königsthron

9. Februar 1901
Max von Pettenkofer stirbt in München

März 1901
Als achte und vorläufig letzte Brücke wird die „Wittelsbacherbrücke“ gebaut

5. März 1901
Mathias Kneißl wird niedergeschossen und gefangen genommen

April 1901
„20 schöne Mädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Der „Civilingenieur“ Karl Müller wird in den Adelsstand erhoben

13. April 1901
„Die Elf Scharfrichter“ eröffnen ihre Bühne

10. Mai 1901
Das „Müller‘sche Volksbades“ wird eröffnet

Um den 6. Juni 1901
Der „Kirchenbauverein“ fordert ein „evangelisches Schulhaus“

19. Juni 1901
Das „Gesetz betreffend das Urheberrecht“ wird verabschiedet

20. Juni 1901
Dem Antrag für ein „evangelisches Schulhaus“ wird entsprochen

3. Juli 1901
Cosima Wagner protestiert „vor Gott und den Menschen“

15. Juli 1901
Der Glaspalast-Brunnen wird vor dem Ostbahnhof aufgebaut

27. Juli 1901
Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater

30. Juli 1901
Die Öffentlichkeit kann das „Prinzregententheater“ besichtigen

6. August 1901
Der Probenbetrieb für die „Festspiele“ beginnt

20. August 1901
Der „Eröffnungs-Festakt“ des neuen „Prinzregententheaters“

24. August 1901
Die „Süddeutsche Bauzeitung“ beschreibt das „Prinzregenten-Theater“

September 1901
Das „Bräurosl-Festzelt“ wird mit elektrischen Glühbirnen beleuchtet

Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird elektrisch beleuchtet

In der „Ochsenbraterei“ wird der 200. Ochse gebraten

Carl Gabriel präsentiert das „Beduinen-Lager“ auf dem „Oktoberfest“

14. November 1901
Der Prozess gegen den „Räuber“ Mathias Kneißl beginnt


1931

1931
Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

Den ersten „Bugatti Royale“ kauft der Industrielle Armand Esders

Bürgerproteste verzögern das Togal-Genehmigungsverfahren

Willy Heide baut das Wirtshaus „Heide-Volm Planegg“ erfolgreich um

Namensbezeichnungen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

Der „Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund“ führt an

Die Firmen „Krauss“ und „Maffei“ fusionieren

17. Januar 1931
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Goethesaal“ auf

2. Februar 1931
Karl Valentins „Antrag eines Bühnenspielbetriebs im Goethesaal“

23. Februar 1931
Karl Valentin erhält die Konzession für eine „Valentin-Bühne“

28. Februar 1931
Offizielle Eröffnung der „Valentin-Bühne im Goethesaal“

April 1931
„Münchner Stadtmuseum“ wird wiedereröffnet

22. April 1931
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die beiden Musikal-Clowns“

23. April 1931
Die „Valentin-Bühne im Goethesaal“ ist am Ende

26. April 1931
„Die Behörden erschwerten ihm die Arbeit auf seiner eigenen Bühne“

30. April 1931
Karl Valentin gibt die „Konzession für den Goethesaal“ zurück

4. Mai 1931
Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

5. Juni 1931
Ein Großbrand zerstört den Münchner „Glaspalast“

30. Juni 1931
Preußen schließt wegen Geldmangel seine Münchner „Gesandtschaft“

Juli 1931
Ein „Katholischer Bildersturm“ gegen das Valentin-Stück „Der Firmling“

1. Juli 1931
Die Berliner „Industrie- und Handelskammer“ will Auskünfte über „Cenovis“

12. Juli 1931
Die Auflage des „Illustrierten Sonntags“ steigt auf 100.000 Exemplare

September 1931
Carl Hagenbeck zeigt auf dem „Oktoberfest“ die „Kanaken der Südsee“

18. September 1931
Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht Selbstmord

21. September 1931
Die Ermittlungsbehörden geben den Leichnam von Geli Raubal frei

29. September 1931
Dr. Fritz Gerlich trifft die „Resl von Konnersreuth“

18. Oktober 1931
Chuck Berry erblickt in St. Louis, Missouri, das Licht der Welt

Um den 23. Dezember 1931
Der Fotoband „Das Karl Valentin Buch“ erscheint


1971

Im Jahr 1971
Der „Glaspalast-Brunnen“ am „Ostbahnhof“ muss dem S-Bahn-Bau weichen

Ende 1971
Ein zweiter Block für das „Müllverbrennungswerk Süd“

1971
An der Stelle der „Tivoli-Kunstmühle“ steht jetzt das „Hilton-Hotel“

Ab 1971
Die „Homosexuelle Aktionsgruppe“ trifft sich in der „Deutschen Eiche“

1971
Die „Georgskirche“ erhält einen rosaroten Außenanstrich

Der „Alte Rathausturm“ ist wieder aufgebaut

In Mühldorf/Inn wird ein 10 Millionen Jahre altes Skelett gefunden

15. Januar 1971
George Harrisons Single „My sweet Lord“ veröffentlicht

19. Februar 1971
Der Auflösungs-Prozess der „Gesellschaft Beatles & Co“ beginnt

12. März 1971
John Lennon: „Power to the people“

31. März 1971
John Lennons Visum für die USA

1. April 1971
Neues Programm für den Bayerischen Rundfunk

20. Juli 1971
Grundsteinlegung fürs „Motorama“

30. Juli 1971
George Harrison veröffentlicht seine Single „Bangla Desh“

31. Juli 1971
„The Concert for Bangla Desh“

2. September 1971
Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

3. September 1971
John Lennon und Yoko Ono reisen nach New York

18. September 1971
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 2,95 DMark

8. Oktober 1971
John Lennons LP „Imagine“ erscheint

19. Oktober 1971
Die erste U-Bahn-Strecke [U 6] wird eröffnet

1. Dezember 1971
Der Lennon-Song „Happy Xmas (War is over)“ erscheint in den USA

4. Dezember 1971
Deutschlands erster McDonalds wird eröffnet


1975

1975
Die „Isar-Amper-Werke Elektrizitäts AG“ schließen die letzte Baulücke

Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt am Weißenburger Platz zur Aufstellung

Ab 1975
Der „Antonius-Altar“ wird vollkommen neu konzipiert

1975
Im „Lehel“ leben 16.000 Einwohner

Richard Süßmeier erwirbt das „Forsthaus Wörnbrunn“

Das Kindergeld gibt‘s jetzt auch fürs erste Kind

Mit einem „Italo-Western“ werden die „Museum-Lichtspiele“ geschlossen

Die „Museum-Lichtspiele“ werden in drei Kinos aufgeteilt

Januar 1975
John Lennon kehrt zu Yoko Ono zurück

17. Februar 1975
John Lennon: „Rock‘n‘Roll“

Bis 4. April 1975
Die zentrale „Desinfektionsanstalt Biebl & Söhne“

1. Juni 1975
Ron Wood begleitet die „Rolling Stones“ auf ihrer USA-Tournee

September 1975
Die „Rocky Horror Pictures Show“ wird in New York uraufgeführt

20. September 1975
Erste Diskussionen ums „Containerbier“ auf der Wiesn

Seit 20. September 1975
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet nur mehr alle drei Jahre statt

23. September 1975
Die Ausweisung John Lennons wird ausgesetzt

3. Oktober 1975
George Harrison: „Extra Texture (Read all about it)“

7. Oktober 1975
John Lennons Ausweisung wird zurückgenommen

9. Oktober 1975
Sean Taro Ono Lennon wird geboren

24. Oktober 1975
John Lennon: „Working Class Hero“

22. November 1975
Die Verlängerung der U-Bahn zum Harras wird eröffnet

Dezember 1975
Hartmut Hinrichs übernimmt die „Museum-Lichtspiele“