Fakten - Hofbräuhaus

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1488

1488
Das Verhelichungsverbot für Prostituierte entfällt

Albrecht IV. schließt mit Hans von Degenberg einen „Erbschaftsvertrag“

Der Bau der „Frauenkirche“ ist vollendet


1548

3. August 1548
Das Privileg Weißbier zu brauen und zu verkaufen


1553

ab 1553
Eine klimatische „Kaltphase“ schränkt den Weinanbau ein

1553
Bei „Bauernhochzeiten“ ist der Ausschank teuerer „Südweine“ untersagt

Die „Brauperiode für untergäriges Bier“ wird festgelegt

Juden ist der Aufenthalt im Herzogtum Baiern verboten

2. März 1553
Einbecker Bier wird nach München transportiert

2. April 1553
Das berühmte Bier aus Einbeck kommt in München an


1567

1567
Die „Württembergische Landesordnung“ und das neue „Hexerei-Delikt“

Georg Schobinger lässt „Wageck“ zu einem „Edelsitz“ erheben

Der Haidhauser Dorfteich ist halt nur eine Lacke

6. August 1567
Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

22. November 1567
Herzog Albrecht V. schränkt den Weißbierausschank stark ein


1573

1573
120 Fässer „Einbecker Bier“ an den Herzogshof nach München geliefert

Das „Kloster Santa Marta“ in Rom wird ein normales Kloster

Ernst von Baiern wird zum Bischof von Hildesheim gewählt

17. April 1573
Maximilian I. wird in München geboren


1579

1579
Auflösung des „Frauenhaus“ ist nicht nachweisbar

Herzog Albrecht V. stirbt

Ein Dreijähriger auf dem Bischofsstuhl

Oktober 1579
Wo wird im „Baierischen Wald“ Weißbier gebraut ?


1586

Ab 1586
In Oberstdorf werden etwa 25 Personen als „Hexen“ verbrannt

1586
Noch immer sind keine Isarinseln vorhanden

Mit dem „Weißbier“ ist durchaus Gewinn zu erzielen

3. Mai 1586
Herzog Ferdinand von Baiern lässt in Neudeck ein Brunnwerk erbauen

14. Juni 1586
Reichsfreiherr Ottheinrich von Schwarzenberg darf Weißbier brauen

13. September 1586
Drei „Wiedertäufer“ werden zum Tod mit dem Schwert verurteilt


1589

1589
Die Münchner Brauersgattin „Kalteneckerin“ wird der „Hexerei“ bezichtigt

Peter Binsfeld und sein Buch „Von Bekanntnuss der Zauberer und Hexen“

In Schwabmünchen beginnen die „Hexenverfolgungen“

Auch Ingolstadt wird vom „Hexenwahn“ ergriffen

21. Januar 1589
Ein herzogliches Mandat erwähnt erstmal die Bäckerschelle

Um März 1589
Maximilian I. ist bei „Folterungen von Hexen“ anwesend

Juli 1589
Hexen-Verfolgung nach Hagelschäden und Ernteausfälle in Schongau

24. Juli 1589
Alle bösen Leute und Unholden sollen umgehend verhaftet werden

Ab August 1589
Der „Schongauer Hexenprozess“ beginnt

1. September 1589
Sich katholisch erklären oder das Land verlassen

27. September 1589
Das Hofbräuhaus wird gegründet

28. September 1589
Hexenverfolgungen in der zu Freising gehörenden „Grafschaft Werdenfels“

14. Oktober 1589
Kostenvoranschlag für den Bau des „Hofbräuhauses“

30. Oktober 1589
Anwendung der „Folter“ bei den „Werdenfelder Hexen“ befohlen

15. November 1589
Philipp Apian stirbt in Tübingen


1591

1591
Herzog Wilhelm V. beklagt sich über die „Unmoral“ in der Stadt

Peter Binsfelds Buch erscheint in München in deutscher Sprache

Die Familie Pämb lebt im „Kelheimer Armenhaus“

„Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“

??? 1591
Dreiunddreißig „Jesuiten“ ziehen in das neue „Kolleg“ ein

24. März 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird verhaftet

26. April 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird hingerichtet

1. November 1591
Das „Braune Hofbräuhaus“ wird als hochmoderne Musteranlage eingerichtet

5. November 1591
Die beiden letzten „Werdenfelser Hexen“ werden hingerichtet

14. Dezember 1591
Herzog Wilhelm V. befiehlt den „Eid auf den Glauben“ abzulegen


1596

1596
Erstmalige Gedanken der Eingemeindung der Au

Herzog Wilhelm V. ermahnt den Münchner Rat

19. August 1596
Herzog Friedrich V. wird in Amberg geboren

Oktober 1596
Maximilan I. fordert Informationen über herzogliche „Brauberechtigungen“

3. Dezember 1596
Hinrichtung eines „Wiedertäufers“

18. Dezember 1596
Fürstbischof Philipp Wilhelm wird Kardinal


1599

1599
Im „Rentamt Straubing“ gibt es über zwanzig „Weißbier-Baustätten“


1602

1602
Schauspieler haben einen schlechten Leumund

10. Juni 1602
Hans VIII. von Degenberg stirbt ohne Nachkommen

1. August 1602
Das weiße Brauwesen wie gewohnt weiterführen


1605

1605
Das „Herzogliche Hofbräuhaus“ verzeichnet einen Reingewinn

Herzog Maximilian I. zahlt freiwillig eine jährlich fällige Strafe


1607

1607
Das „Hofbräuhaus“ darf nur mehr „zur Nothdurft des Hofstaates“ brauen

Feuchtfröhliche Turminspektion

Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

26. Februar 1607
Prozess ums „Weißbiermonopol“

16. März 1607
Kaiser Rudolf II. bevollmächtigt Herzog Maximilian I. zum Kampf

26. April 1607
Die Protestanten belagern das „Kloster Heiligkreuz“ in Donauwörth

3. August 1607
Kaiser Rudolf II. verhängt die Reichsacht über Donauwörth

17. Dezember 1607
Donauwörth muss vor der baierischen Militärmacht kapitulieren


1612

1612
Der aus Einbeck stammende „Bierbrauer“ Elias Pichler kommt nach München

Die verfolgungskritischen „Politiker“ kriegen die Mehrheit

Ab 1612
In den fränkischen „Hochstiften“ weitere „Hexenverfolgungen“

1612
Neun landesherrliche „Weißbier-Brauhäuser“ im Herzogtum

Der „Landtag“ beschäftigt sich mit dem herzoglichen „Weißbier-Brauwesen“

Die „Konkubine“ Barbara Ferchthin muss am Pranger stehen

Anno 1612
Ein eigenständiges „Gericht ob der Au negst München“ wird eingerichtet

19. Januar 1612
Der Ausbau der Münchner Stadtbefestigung wird abgelehnt

20. Januar 1612
Kaiser Rudolf II. stirbt in Prag

21. Januar 1612
Eine „Strafarbeit“ für die voreiligen Juristen

17. Februar 1612
Kölns Kurfürst und Erzbischof Ernst stirbt bei der Jagd

März 1612
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ wird veröffentlicht

21. Juli 1612
Das Aberglaubens- und Hexenmandat zeigt keine große Wirkung

6. Dezember 1612
Herzog Wilhelm V. schenkt Neudeck seinem Kammerdiener


1614

1614
Die Gebrüder Bettaga wollen in München eine Seidenhandlung eröffnen

Pfalz-Neuburg tritt aus der protestantischen „Union“ aus

Der zwölfjährige Onophrius Mießl kommt in den Verdacht der „Hexerei“

Der „Hofgarten“ wird angelegt und der „Zentrale Pavillon“ erstellt

1. März 1614
Ein weiteres herzogliches „Bettelmandat“

25. April 1614
Alle fremden Bettler müssen München verlassen

Um den 1. Mai 1614
Elias Pichler kredenzt erstmals das von ihm gebraute „Bockbier“

20. Juni 1614
Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

4. November 1614
Maria Pettenbeck stirbt

21. November 1614
Ungeratene Kinder werden in den Turm gesperrt


1621

Ab der Brausaison 1621
Das „Bockbier“ wird ein eigener Rechnungsposten

1621
Im „Pütrichhaus“ wird ebenfalls sie „Klausur“ eingeführt

Kaiser Ferdinand II. erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

22. Januar 1621
Kaiser Ferdinand II. erklärt Friedrich V. zum Reichsfeind

29. Januar 1621
Eine schnelle Klärung der Pfandherrschaft über Oberösterreich

15. Februar 1621
Ein Pfandschaftsrezeß über Oberösterreich wird unterzeichnet

6. März 1621
Oberösterreich an das Herzogtum Baiern verpfändet

24. April 1621
Die protestantische „Union“ löst sich selbst auf

Die Auflösung der Union wird förmlich vollzogen

21. Juni 1621
In Prag wird ein blutiges Gericht über die Aufständischen gehalten

6. September 1621
Neudeck wird eine geschlossene Hofmark

22. September 1621
Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

8. Dezember 1621
Maximilian Heinrich, der spätere Kurfürst von Köln, wird geboren


1775

1775
Der „Friedhof des Franziskanerklosters“ wird geschlossen

Die „Hofkammer“ kauft am Gasteig einen Bierkeller für das „Hofbräuhaus“

13. Januar 1775
Mozarts Oper La finta giardiniera wird in München uraufgeführt

2. Februar 1775
Mozarts Oper „La finta giardiniera“ wird zum zweiten Mal aufgeführt

2. März 1775
Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

4. April 1775
Die als „Hexe“ verurteilte Anna Maria Schweglin soll hingerichtet werden

19. April 1775
Der amerikanische „Unabhängigkeitskrieg“ bricht aus

29. April 1775
Marquart Graf von Kreuth kauft den Kotterhof in Niedergiesing


1833

1833
Es bestehen 49 „Bierkeller“ in Haidhausen und der Au

Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

Der „Hallerbräukeller“ an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Das Brunnwerk am Neudeck kommt in den Besitz der Vorstadt Au

Schwanthaler erhält den Auftrag für zwölf Wittelsbacher-Bronzefiguren

Das „Hofbräuhaus“ ist als öffentliches Lokal zugänglich

1.376 eheliche und 1.180 uneheliche Geburten

Der „Besitz Haidenau“ liegt nicht nur „bey“, sondern „mitten“ in Haidhausen

30. Januar 1833
König Otto von Griechenland trifft in Nauplia ein

6. Februar 1833
Otto von Griechenland zieht in die griechische Hauptstadt Nauplia ein

21. März 1833
König Ludwig I. steht dem Haberfeldtreiben positiv gegenüber

3. Juni 1833
Maximilian von Arco-Zinneberg heiratet Leopoldine von Waldburg-Zeil

2. Juli 1833
Johann Valentin Fey wird in Darmstadt geboren

11. Juli 1833
Athen wird zur neuen Hauptstadt Griechenlands erwählt

19. Juli 1833
Die Bayern können aus dem Ausland demokratische Zeitungen beziehen

29. Juli 1833
Prozess gegen die Wortführer des Hambacher Festes endet mit Freispruch

Um August 1833
Die Raumprobleme des Münchner „Hauptpostamtes“

25. August 1833
Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

1. September 1833
Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

Um den 5. September 1833
Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der Residenzpost vor

18. Oktober 1833
Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

20. Oktober 1833
Der „Steinmetzmeister“ Anton Ripfel beginnt die „Ottosäule“

15. November 1833
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer flüchtet aus dem Gefängnis

31. Dezember 1833
Die gewerbliche Bevölkerung übertrifft die bäuerliche ums Neunfache


1873

1873
Hubert Herkomers Bild „Nach des Tages Arbeit“ entsteht

Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

Ignaz von Döllinger wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

König Ludwig II. spielt mit dem Gedanken der Abdankung

Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

1873
Adele Spitzeders will die „Westendhalle“ kaufen und umgestalten

Januar 1873
Der „Magistrat“ genehmigt den Bau einer „Pferdeeisenbahn“

21. Februar 1873
Die „Kunstmühle Tivoli A.G.“ wird ins Handelsregister eingetragen

Um den 15. August 1873
Ludwig II. äußert sich über Ottos Gesundheitszustand

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

17. September 1873
Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus

20. September 1873
Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

25. September 1873
Bismarcks erste Zahlung aus dem Welfenfonds trifft in München ein

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

22. Oktober 1873
In Wien das „Dreikaiserabkommen“ abgeschlossen

November 1873
Carl von Lindes erste „Kompressions-Kältemaschine“ kommt zum Einsatz

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische „Markuskirche“

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt


1881

1881
Adolf Friedrich von Schack schließt seine Sammlung ab

Der Bau der „Schwemmkanalisation“ wird begonnen

Ab dem Jahr 1881
Teilverlagerung des „Hofbräuhauses“ an die Innere-Wiener-Straße

1881
Ein Brauer Geyer erwirbt die „Brauerei zur Schwaige“ in Haidhausen

Aus der „Löwenhauserbrauerei“ wird die „Gambrinusbrauerei“

Michael Schottenhamel darf keine zusätzliche Plätze ersteigern

Johann Bucher gründet seine „Drahtfabrik“ in der Au

Ab 1881
Franz Stuck besucht die „Akademie der bildenden Künste“

Die „Kohleninsel“ wird mit einer Kaimauer gegen Hochwasser geschützt

1881
Installation der Wasserturbine und der Linde-Kälteanlage für das Eiswerk

Das Restaurationsgebäude der Brauerei „Zum Münchner Kindl“ entsteht

Friedrich August von Kaulbach malt Coletta Möritz

Januar 1881
Will Graf von Schack seine „Galerie“ der „Stadt Berlin“ übereignen?

14. Januar 1881
Joseph Schülein erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

27. Februar 1881
Prinz Wilhelm II. heiratet Auguste Viktoria

21. März 1881
Die „Geheime Wahl“ wird eingeführt

22. März 1881
Graf von Schack erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

30. April 1881
König Ludwig II. wird auf den Schauspieler Josef Mainz aufmerksam

21. Mai 1881
„Das Aquarium“ am Färbergraben wird eröffnet

Um den 25. Juni 1881
Ludwig II. verpflichtet Josef Mainz zu einer Schweiz-Reise

27. Juni 1881
König Ludwig II. und Josef Kainz reisen in die Schweiz

14. Juli 1881
Die gemeinsame Schweiz-Reise endet enttäuschend

25. September 1881
Metzgermeister Johann Rössler brät einen ganzen Ochsen

7. Oktober 1881
Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

9. Oktober 1881
Victor Klemperer wird in Landsberg an der Warthe geboren

25. November 1881
Angelo Giuseppe Roncalli wird in der Provinz Bergamo geboren


1888

1888
Der Grundstein für die „Sankt-Benno-Kirche“ wird gelegt

Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Straßburg ab

Das „Hauptfeuerhaus“ am Jakobsplatz wird aufgestockt

Der eingeborene Münchner ist bieder, schwerblütig und genussfreudig

Vor 1888
Der „Magistrat“ macht sich an die Beseitigung des „Müllproblems“

1888
Valentin Ludwig Fey besucht die „Klenzeschule“

Die Methoden der „Müllbeseitigung“ studieren

Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ an der Mühldorfstraße 20

Das „Kreuzviertel“ wird als „Stadtbezirk IV“ bezeichnet

Der erste deutsche „Kolonialkrieg“ beginnt in „Deutsch-Ostafrika“

Ab 1888
Die Ausgestaltung der „Frühlingsanlagen“ beginnt

An der Hochstraße 11 entsteht das „Städtische Kinder-Asyl“

1888
Ludwig Petuel nennt seine Brauerei „Salvatorbrauerei“

Bis 1888
Abbruch der „alten“ Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing

1888
Der kleine „Sitzungssaal“ wird von Wilhelm von Lindenschmitt gestaltet

Das „Weinrestaurant und Wiener Café Isarlust“ auf der „Feuerwerkinsel“

Die „Gambrinusbrauerei“ wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt

Joseph Schülein kauft die verwahrloste und stillgelegte „Unionsbrauerei“

1. Januar 1888
Die „Deutschen Kolonialgesellschaft“ wird gegründet

23. März 1888
Auf dem Nockherberg findet die große „Salvator-Schlacht“ statt

Juni 1888
Franz von Lenbachs „Ateliergebäude“ in der Luisenstraße 33 ist bezugsfertig

15. Juni 1888
Wilhelm II. von Preußen wird Deutscher Kaiser

27. Juni 1888
Forderung nach Errichtung einer ersten und zweiten Klasse

15. Juli 1888
Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

Um August 1888
Johann Bucher kauft die Anwesen Entenbachstraße 11

September 1888
Am Mariannenplatz soll die dritte evangelische Kirche entstehen

Der „Wiesnwirt“ Steyrer Hans muss eine Strafe von 100 Mark zahlen

15. November 1888
Herzog Max in Bayern stirbt in München

7. Dezember 1888
Der Brite John Boyd Dunlop erfindet den luftgefüllten Gummireifen


1896

1896
Die „Schlangendomptöse Miss Clio“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Der Bebauungsplan für die Richard-Wagner-Straße wird eingereicht

Ludwig Schlecht beantragt die „Singspielhallen-Konzession“

Kino und Menschen-Flöhe im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Josef Fischer gewinnt die Rennstrecke „Paris - Roubaix“

Der „Kaisergarten“ an der Lilienstraße 2 wird abgerissen

Ab 1896
Die „Unionsbrauerei“ steigert ihren Ausstoß um das Fünfzehnfache

1896
Emil Reichenbach kauft die „Deutsche Eiche“

Dritte und vierte evangelische Klassen in Haidhausen

Der „Holzmarkt“ findet in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“ statt

Karl Valentins „Erweckungserlebnis“

Die „Baumschule“ auf der „Kalkofeninsel“ kommt an die Sachsenstraße

Ab 1896
Martin Dülfer erbaut die herrschaftliche Villa Berchtoldsheim

1896
Ludwig Thoma arrangiert eine „25-Jahr-Siegesfeier“

Am „Schyrenplatz“ entsteht ein „Jugendsportplatz“

1. Januar 1896
Das „Muffatwerk“ erzeugt jetzt Strom mit 600 PS

April 1896
Die erste Film-Vorführung im „Internationalen Handels-Panoptikum“

4. April 1896
Albert Langen startet die Satire-Zeitung „Simplicissimus“

9. April 1896
Die Geburt von Franz Stucks Tochter Mary

13. April 1896
Rudolf Egelhofer wird in Schwabing geboren

9. Mai 1896
Die Grundsteinlegung für das „Friedensdenkmal“

26. Mai 1896
Der letzte Biersud wird im alten „Hofbräuhaus am Platzl“ gebraut

15. Juni 1896
Erwerb eines Bauplatzes für das Marianum

Um den Juli 1896
Der „Turnverein Haidhausen“ ist schon bald am Ende

11. Juli 1896
Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

13. Juli 1896
Die Ehe Franz von Lenbachs wird geschieden

August 1896
Die künftige Richard-Wagner-Straße soll einen Knick erhalten

10. August 1896
Erstmals wird in Haidhausen „Hofbräubier“ gebraut

September 1896
Kinopremiere auf dem Münchner „Oktoberfest“

Der Architekt Gabriel von Seidl baut eine prächtige „Bierburg“

11. September 1896
Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

5. Oktober 1896
Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

22. Oktober 1896
42 Haidhauser gründen den „Kirchenbauvereins St. Wolfgang“

29. November 1896
Die evangelische „Lukaskirche“ wird eingeweiht

Dezember 1896
Ludwig Ganghofer und sein Wohnzimmer-Biergarten

19. Dezember 1896
O mei, o mei, o mei. Mei Muatta is a Mörtlwei


1912

1912
Der „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

Professor Dr. Ernst von Romberg wohnt in der Richard-Wagner-Straße 2

Hermann Heinemann erwirbt die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Ein Kinogründungs-Boom setzt ein

Die Anlage der Gräber des „Ostfriedhofs” sind abgeschlossen

Der Mitarbeiterstamm bei „Maffei“ hat sich auf 2.026 Personen erhöht

Siegfried Steinhard ist Eigentümer der Richard-Wagner-Straße 9

Paul Ludwig Troost lebt bis zu seinem Tod in der Kaulbachstraße 10

Ein „Mischehenverbot für Samoa“ wird erlassen

Ab 1912
Elisabeth Wellano tritt als „Blödsinnkönigin Frl. Lisi“ auf

1912
Die „Privatklinik Dr. Alfred Haas“ wird eröffnet

Bis zum Jahr 1912
Der „Arbeiter-Turn-Verein München-Ost“ nennt sich um

1912
Der „Holzmarkt“ am Schyrenplatz wird aufgelassen

Die „Thule-Gesellschaft“ und ihre Wurzeln

Der „Konsumverein von 1864“ errichtet ein Büro- und Wohngebäude

Karl Valentin dreht die Stummfilmgroteske „Karl Valentins Hochzeit“

Die „Brockensammlung“ besteht seit zehn Jahren

Lolo von Lenbach erwirbt das „Heß-Anwesen“

ab 1912
Karl Valentin stellt seine eigenen „Volkssänger-Ensembles“ zusammen

1912
Nahe dem „Chinesischen Turm“ wird ein neues „Karussell“ errichtet

Die „Gaststätte am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

1. Januar 1912
Forstenried wird nach München eingemeindet

8. Januar 1912
Pater Rupert Mayer kommt nach München

12. Januar 1912
Bei den Reichstagswahlen wird die SPD stärkste Fraktion

Arbeitslosen-Demonstration vor dem Rathaus

Februar 1912
Arbeitslosen-Demonstrationen am Gasteig

2. Februar 1912
„Lichtmess“ ist letztmals ein offizieller Feiertag

Das „Flaschenpfand“ wird eingeführt

5. Februar 1912
Die absolute Mehrheit des „Zentrums“ kann nicht gebrochen werden

9. Februar 1912
Georg von Hertling wird „Minister des Königlichen Hauses und des Äußeren“

15. Februar 1912
SPD-Antrag zur Erhaltung „geeigneter Herbergsanwesen“ für die Nachwelt

13. März 1912
Bulgarien, Serbien, Griechenland, Montenegro gründen den „Balkanbund“

25. März 1912
„Mariä Verkündigung“ letztmals ein offizieller Feiertag

12. Mai 1912
Ein breites Militärbündnis gegen das Osmanische Reich

28. Juni 1912
Lion Feuchtwanger heiratet Marta Löffler

4. August 1912
Haidhausens erstes Kino öffnet am Orleansplatz

September 1912
Unter dem Titel „Tripolis“ zeigt Carl Gabriel eine „Völkerschau“

Auf dem „Oktoberfest“ werden Abnormitäten gezeigt

8. September 1912
Mariä Geburt letztmals ein offizieller Feiertag

Ab Oktober 1912
Deutliche Anzeichen einer wirtschaftlichen Depression

8. Oktober 1912
Montenegro erklärt der Türkei den Krieg

10. Oktober 1912
Wiesnwirt Michael Schottenhamel stirbt beim Kartenspielen

17. Oktober 1912
Albino Luciani, der spätere Papst Johannes Paul I., wird geboren

Der Beginn des „Ersten Balkankrieges“

Die „Weißbierbrauerei Schneider“ kauft die „Sankt-Michaels-Brauerei“

18. Oktober 1912
Der „Italienisch-Türkische Krieg“ endet

Die verbündeten Balkanstaaten beginnen den Krieg gegen die Türkei

28. November 1912
Das „Krematorium am Ostfriedhof“ kann in Betrieb genommen werden

Um Dezember 1912
Das „Zwangsversteigerungsverfahren“ für das „Fleischer-Schlössl“

11. Dezember 1912
Der „Ministerrat“ fordert die „Beendigung von König Ottos Regenschaft“

12. Dezember 1912
Prinzregent Luitpold stirbt - Ludwig III. wird Prinzregent

30. Dezember 1912
Sarah Sonja Rabinowitz heiratet Dr. Eugen Heinrich Lerch

31. Dezember 1912
Die Zahl der Münchner „Cafès“ sinkt wieder auf Neunzig

Ludwig Thomas Bildergeschichte „Ein Münchner im Himmel“


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der Grippe-Epidemie

Der Revolutionsausschuss ruft zum Kampf gegen die Judasse auf

10. Januar 1919
Schusswechsel zwischen Linksextremen und einer Militärstreife

Anführer der Linken werden verhaftet

Demonstration auf der Theresienwiese

Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

10. Januar 1919
Der Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft wird gegründet

Das spartakistische Hauptquartier in Spandau wird überfallen

Bremen wird Selbstständige Sozialistische Republik

Im Ruhrgebiet beginnt ein Generalstreik

11. Januar 1919
Waffengebrauch wird durch Trommelwirbel angekündigt

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

Gustav Noske gibt den Einsatzbefehl gegen die Besetzer

Eine Neunerkommission zur Sozialisierung wird gebildet

12. Januar 1919
Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl von 1919

Die Stimmung des Faschingsonntags, nur ohne Masken

Landtagswahl in Württemberg

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

Die besetzten Verlagsgebäude werden von Regierungstruppen erobert

13. Januar 1919
Razzia beim Soller und beim Metzgerbräu im Tal

Freikorps-Truppen rücken in Berlin ein

Dank an die braven Truppen der Republik

Zivilisten müssen alle Schusswaffen abgegeben

Beschlüsse zur Sozialisierung des Kohlebergbaus bekräftigt

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

Passzwang für alle Nicht-Bayern

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg schreiben ihre letzten Texte

Der neue Tagungsort der Reichsregierung ist Weimar

Die Streikenden im Ruhrgebiet beenden den Arbeitskampf

15. Januar 1919
Die Münchner KPD-Zeitung Rote Fahne erscheint

Bei einer Razzia wird Hehlerware beschlagnahmt

Die politische Säuberung der Reichshauptstadt beginnt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern geplant

Erhard Auer erhebt den Anspruch aufs regieren

Scheidemann zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Banken sperren der Bremer Räteregierung die Kredite

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Verbot eines religionslosen Moralunterrichts aufgehoben

Das Freikorps Lützow wird in Berlin gegründet

Verhandlungen zur Sozialisierung des Kohlebergbaus

18. Januar 1919
Nuntius Pacelli soll noch nicht zurückkehren

Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

Ausführungsbestimmungen zu den Hamburger Punkten erlassen

20. Januar 1919
Entwurf der Weimarer Verfassung wird der Öffentlichkeit vorgestellt

21. Januar 1919
Diskussion zur wirksamen Weiterführung des Rätesystems

Die USPD erreicht die Ausschreibung von Wahlen in Bremen

22. Januar 1919
Lujo Brentano wird Vorsitzender der Sozialisierungskommission

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer Reichsverfassung

Der Verkehr der Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge wird eingestellt

Kundgebung für einen gerechten Frieden

25. Januar 1919
Der obligatorische Religionsunterricht wird abgeschafft

Kurt Eisner als Anwalt des Föderalismus

Kurt Eisner geht den Staatsrechtler Hugo Preuß an

Das Militär soll die Ordnung in Bremen herstellen

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Versorgungslage

27. Januar 1919
Kasernenräte planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

Anton Graf Arco will gegen Kurt Eisner plakatieren

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit Exkommunikation

Der Bayerische Gesandte soll den Verfassungsentwurf ablehnen

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Gespräche zur Regierungsbildung zwischen SPD und DDP

2. Februar 1919
Ein Hirtenbrief wird von Bayerns Kanzeln verlesen

Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

Die bayerische Landtagswahl in der Pfalz

3. Februar 1919
Kurt Eisner fährt zur Konferenz der Sozialistischen Internationale

Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den Religionsunterrichts-Erlass

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf Schloss Wildenwart

Die Sozialiserungskommission kündigt ihren Rücktritt an

4. Februar 1919
Kurt Eisner spricht auf der Sozialisten-Konferenz in Bern

Der Rücktritt der Sozailisierungskommission kommt ungelegen

Anfrage zur Regierungsbeteiligung an die USPD

Regierungstruppen befreien die Hansestadt Bremen

Um den 5. Februar 1919
Die reaktionäre Presse verdreht Eisners Aussagen

6. Februar 1919
Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die überhandnehmende Tanzwut kritisiert

Die Mittelschüler machen mobil zum Schulstreik

Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München gegründet

Die USPD beteiligt sich nicht an der Reichsregierung

Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen

Friedrich Ebert hält die Eröffnungsrede der Nationalversammlung

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der Spanischen Grippe gestorben

Der Kommunistenführer Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der Revolutionäre Arbeiterrat verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die Militärpolizei sorgt für die Einhaltung der Polizeistunde

Den Rücktritt nochmal überdenken

10. Februar 1919
Die vorläufige Reichsverfassung wird verabschiedet

Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!

11. Februar 1919
Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt

Die Mitglieder des Generalsoldatenrats werden verhaftet

Ernst Toller reist zu Freunden in Engadin

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den Volksheimatschutz auf

Reichspräsident Ebert ernennt die neue Reichsregierung

13. Februar 1919
In München wird ein Rätekongress abgehalten

Die Räte fordern den Rücktritt Albert Roßhaupters

Eine Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten

Eisner erhält von der Frankfurter Zeitung Unterstützung

Reichskanzler Philipp Scheidemann stellt das Regierungsprogramm vor

Verhandlungen zur Sozialisierung der Bergbaubetriebe

14. Februar 1919
Die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates gefordert

15. Februar 1919
Die Ministerkrise wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer Freiwilligen Volkswehr

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

15. Februar 1919
USPD-Kritik am Regierungsprogramm

Der vorläufige Bericht der Sozialisierungskommission des Reiches

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein Freikorps zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der Theresienwiese fordert Existenz der Räte

Das Faschingstreiben wird verboten

Der Alldeutsche Verband tagt in Bamberg

Eine Befriedungsaktion des Freikorps Totschlag

Nationalversammlungs-Wahlen in Deutschösterreich

Der Waffenstillstand wird auf unbestimmte Zeit verlängert

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

Der alte Geist in der Nationalversammlung

Ab 17. Februar 1919
180.000 Streikende im Münsterland

17. Februar 1919
Auch in Mitteldeutschland wird gestreikt

18. Februar 1919
Die Münchener Post fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am Vollzugsausschuss, Landessoldatenrat sowie an Kurt Eisner

Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zur Kundgebung auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte Lotter-Putsch

Erich Mühsam begibt sich auf eine Agitationsreise nach Baden

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine Rücktrittsrede vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Kurt Eisners Vorstellungen für eine künftige Regierung

Die Räte als Träger einer Zweiten Revolution

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

Ministerpräsident Kurt Eisner wird von Anron Graf Arco auf Valley ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Kurt Eisners letzte Rede

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Nicht nur Entsetzen, sondern auch Jubel und unverholene Freude

Bei der Nachricht applaudiert und getanzt

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der Bluttat steht

Die Kommunisten verlangen die sofortige Ausrufung der Räterepublik

Ein Zentralrat der Bayerischen Republik konstituiert sich

Der Zentralrat nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger Aktionsausschuss übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

MilitärministerAlbert Roßhaupter kommt in Schutzhaft

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

Josef Hofmiller: Kurt Eisner war Opfer der eigenen Politik

Gustav Landauer reist nach Krumbach

Ernst Toller reist vom Engadin zurück nach München

Der Generalstreik in und um Münster wird beendet

22. Februar 1919
Geiseln werden in Schutzhaft genommen

Der Zentralrat wird erweitert

Ein Nachrichtenblatt des Zentralrats erscheint

Bewaffnete Kommunisten besetzen das Leo-Haus

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Gespräche zur Überwindung der Spaltung der Linken

Sofortige Ausrufung einer sozialistischen Räterepublik beschlossen

Gustav Landauer trifft wieder in München ein

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der Generalstreik wird beendet

Die lokalen Räte sollen die Pressezensur vornehmen

Thomas Mann besucht die Ermordungsstelle Kurt Eisners

Die sofortige Einberufung des Rätekongresses

Waffenausgabe und Demonstration

Tausende kondolieren Kurt Eisner am Ostfriedhof

Die Ängste des Erzbischofs von München und Freising

Ein revolutionärer Arbeiterrat regiert in Bad Aibling

Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent

Der Bergarbeiterkongress beschließt Generalstreik

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der Studentenausschuss verabscheut die politischen Morde

Die Münchener Post erscheint wieder

Erich Mühsam wieder zurück in München

Die Streiks im Bezirk Halle beginnen

25. Februar 1919
Der Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Die Presse als eigentliche Mörderin Kurt Eisners bezeichnet

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die Freveltat

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das Erzbischöfliche Palais

Das Erzbischöfliche Palais wird gestürmt

Faulhaber: Warum wird Eisner wie ein König begraben?

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

76 Nicht-delegierte beteiligen sich an Abstimmungen

Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr

28. Februar 1919
Der Zentralrat äußert sich zum Eisner-Attentat

Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beraten

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Der Antrag auf Ausrufung einer Räterepublik wird abgelehnt

304 Delegierte stimmen namentlich ab

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der Rätekongress wählt einen Aktionsausschuss

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten Dürr

Flugblätter flattern über München vom Himmel

Überdruckte Briefmarken

Thomas Mann notiert über die Räterrepublik

2. März 1919
Die Münchner Kasernenräte stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im Münchener Tagblatt erscheint das Vorläufige bayerische Grundgesetz

Außerordentlicher Parteitag der USPD in Berlin

Über Halle wird der Belagerungszustand ausgerufen

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

Die Kasernenräte kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Eine Verordnung zur Ausschaltung des Bodenwuchers

Generalstreik in Groß-Berlin beschlossen

Thomas Manns Sympathie für die Räterepublik

Den Generalstreik zum bewaffneten Aufstand ausgeweitet

Eine militante Rhetorik

In Berlin werden Polizeireviere gestürmt

Der Belagerungszustand wird über Groß-Berlin verhängt

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

Groß-Berlin wird mit 30.000 Soldaten besetzt

Angebliche Pöbelhaufen greifen Regierungstruppen an

Die SPD verurteilt die Gewalt der Straße und die Streiks

5. März 1919
Ein Vertreter der Erwerbslosen soll in den Aktionsausschuss

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem Heumarkt findet der Aschermittwoch-Pferdemarkt statt

Der erste politische Aschermittwoch

Die Schlacht am Alexanderplatz beginnt

25 Tote im von Regierungstruppen besetzten Königsberg

6. März 1919
Die Bayerischen Volkspartei bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

Die sofortige Freilassung der Geiseln gefordert

Die Ernährungskrise bei Dallmayr

Der Berliner Generalstreik wird ausgeweitet

7. März 1919
Der Aktionsausschuss hat sich konstituiert

Der Zentralrat wird gewählt

Der Rätekongress lehnt die Einrichtung von Frauenräten ab

Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

Der Berliner Generalstreik endet um 19 Uhr

Die Streikführer sind für das Meer von Blut und Trümmern verantwortlich

8. März 1919
Antrag auf sofortige Einberufung des Landtags

Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der Münchner USPD gewählt

Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt

Wo die Bestialität anfängt, hört die Solidarität auf!

Der März-Streik als der sinnloseste aller vergeblichen Streiks

9. März 1919
Ein angeblicher Massenmord der Spartakisten

Reichswehrminister Gustav Noske erlässt einen Schießbefehl

Angriff gegen die Aufständischen mit schweren Waffen

10. März 1919
Bedauerliche Übergriffe der Räte

Der erste Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Überfüllte Leichenhallen

Die standrechtlichen Erschießungen der Regierungstruppen verteidigt

11. März 1919
Hinweise für die Räte

Abkehr von bürgerlicher Demokratie und Parlamentarismus

In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

29 Angehörige der Volksmarinedivision erschossen

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

Der zweite Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Berlin wird für befreit erklärt

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Lügenpropaganda

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Bayern will in der Sozialisierungsfrage mit Sachsen zusammenarbeiten

Der Zentralrat schlägt die Errichtung eines Zentralwirtschaftsamts vor

Das Verfahren der Wahl zum Reichsrätekongress

Die Berliner Märzkämpfe enden

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Falschmeldung

Abscheu und Verachtung für die Regierung

Noske verteidigt in der Nationalversammlung seinen Schießbefehl

Die Weimarer Nationalversammlung beschließt die Sozialisierung

14. März 1919
Die Sozialisierungs-Konferenz ist Sachsen zu kurzfristig angesetzt

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

Rücktritt vom Rücktritt

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der Rätekongress räumt das Landtagsgebäude

Ein kräftiger Wintereinbruch verschärft die Lebensmittelkrise

Die Kämpfe in Berlin gehen zu Ende

Der Noske-Schießbefehl wird zurückgenommen

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

Eine Schieberbande wird festgenommen

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

Entsetzlich ist der Völkerkrieg, entsetzlicher der Bürgerkrieg

Niekisch: Die demokratisch-parlamentarische Republik ist hergestellt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

Auf dem Heumarkt findet der Fasten-Pferdemarkt statt

Um den 20. März 1919
Der Zentralrat zieht in das Wittelsbacher Palais

20. März 1919
Ein Sozialisierungsgesetz kündigt Verstaatlichungen nur an

Der ungarische Ministerpräsident Graf Mihály Károlyi tritt zurück

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz

Otto Neurath stellt dem Ministerrat sein Sozialisierungskonzept vor

Ungarn wird eine sozialistische Räterepublik

22. März 1919
Artikel gegen das Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels

Die Frauen werden aus dem Beruf gedrängt

Thomas Manns Sympathie für Spartakismus und Kommunismus

Die Saubande von Juden-Preußen in München

Diskussion um die Installation von Betriebsräten

Die Regierung Scheidemann befasst sich mit der Kriegsschuldfrage

23. März 1919
Einführung der Betriebsräte auf SPD-Konferenz beschlossen

24. März 1919
Thomas Mann: Hoch der Kommunismus!

Witten: Elf Tote bei Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das Ministerium der Finanzen

Otto Neurath stellt dem Landtag seine Sozialisierungspläne vor

Um den 25. März 1919
Die Idee der Sozialistischen Räterepublik wieder enorm populär

26. März 1919
Otto Neurath spricht vor dem Sozialisierungsausschuss des Landtags

27. März 1919
Der Ministerrat beschließt ein Zentralwirtschaftsamt

28. März 1919
Das Gesetz über die Abschaffung des Adels beschlossen

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung

30. März 1919
Essen: Unbefristeten Generalstreik beschlossen

31. März 1919
Lenkung der bayerischen Wirtschaft durch ein Zentralwirtschaftsamt

Über das Ruhrgebiet wird der Belagerungszustand verhängt

In Württemberg wird ein Generalstreik ausgerufen

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Das Landwirtschaftsministerium wird gegründet

Hermine Körner übernimmt die Leitung des Münchner Schauspielhauses

160.000 Arbeiter streiken im Ruhrgebiet

2. April 1919
Noch mehr Schnee

Um den 2. April 1919
Oskar Maria Graf beschreibt die Münchner Lebenssituation

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe wird gegründet

Die Tätigkeit der Räte unnötig behindert

Den Gesichtsverlust mit übertriebenen Aktivismus besiegen

Gedanken zur Verlagerung des Landtags

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

Die Presse polemisiert gegen die Einberufung des Landtags

Ratschläge für das weitere politische Vorgehen in Bayern

Protestversammlung der Erwerbslosen

Die Forderungen der revolutionären Soldaten

Die Forderungen nach einem Rätesystem werden wieder lauter

Um den 3. April 1919
Die Sozialisierungskommission tritt endgültig zurück

3. April 1919
Den Adel in Deutschösterreich abgeschafft

4. April 1919
Der Zentralrat ist gegen die Einberufung des Landtags

Die Kasernenräte unterstützen den Zentralrat

Beratungen zur Ausrufung einer Räterepublik

Generalstreik in Augsburg ausgerufen

Die Kommunisten lehnen die Räterepublik ab

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Eine weitere geheime Beratung zur Räterepublik

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem Montgelas-Palais

Thomas Mann und die Proletarierkultur

5. April 1919
Der Ältestenrat verzichtet auf die Landtags-Einberufung

Für die Räterepublik

Ministerpräsident Hoffmann wieder zurück in München - Aber zu spät

Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer Räterepublik

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom Zentralrat geplante Ausrufung einer Räterepublik

Kommunistische Massenversammlungen lehnen die geplante Räterepublik ab

Errungenschaften der Revolution auf Dauer erhalten

6. April 1919
Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

Die SPD Oberbayern ist für die Räterepublik

Der Nürnberger SPD-Parteitag spricht sich gegen die Räterepublik aus

Die Eisenbahn verspätet sich

Der Zentralrat entscheidet für die Ausrufung der Räterepublik Baiern

Der Zentralrat informiert alle Behörden über die Räterepublik

Ein Aufruf „An das Volk in Baiern!“ zur Gründung der Räterepublik

Nürnberg will nicht zum Landtags-Sitz werden

Die Fürther wollen eine Räteregieung und eine Rote Armee

7. April 1919
Die Mitglieder des Zentralrats rufen die Räterepublik Baiern aus

Die neue Räteregierung wird gebildet

Der Revolutionäre Zentralrat proklamiert die Räterepublik

Die Räterepublik lehnt Zusammenarbeit mit Reichsregierung ab

Die Schreibweise "Räterepublik Baiern" wird verwendet

Der 7. April wird zum Nationalfeiertag erklärt

Die Münchner Rote Fahne bezeichnet die Räterepublik als Kompromiss

Die Ausrufung der Räterepublik Baiern funktioniert reibungslos

Silvio Gesell wird Volksbeauftragter für Finanzen

Brüderliche Grüße nach Moskau

Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

Sozialminister Hans Unterleitner tritt zurück

Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten

Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

Gründung eines Revolutionären Hochschulrats

Teile des Bürgertums sind für eine Räterepublik

Hoffnung auf eine Räterepublik

In Rosenheim wird eine Räterepublik ausgerufen

In Bad Aibling wird die Räterepublik ausgerufen

Regensburg schließt sich der Münchner Räterregierung an

Auf dem Fürther Rathausturm weht die rote Fahne

In Würzburg wird die Räteherrschaft sofort bekämpft

Die befürchtete Koalition Bayern-Österreich-Ungarn

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des Zentralrats

Der Revolutionäre Hochschulrat stellte seine Forderungen vor

Die Münchner Kasernenräte stehen hinter der Räterepublik

Die Republikanische Schutztruppe unterstützt die Räterepublik

Die Bewaffnung des Proletariats beginnt

Beschlagnahme und Rationierung der Wohnräume angeordnet

Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste aufgehoben

Auch die Münchener Post verwendet die Schreibweise Baiern

Ankündigung einer Lebensmittelsperre für München und Augsburg

Bürgermeister von Borscht stellt den Antrag auf Pensionierung

Bayerische Großstädte schließen sich der Räterepublik an

Um den 8. April 1919
Gesell fordert die Abschaffung der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Württemberg und der Schweiz den Krieg erklärt

Verweigerung der Telefonate

8. April 1919
Propagandaflugblätter der Regierung Hoffmann über München

Ein reines Rätesystem wird vom Reichsrätekongress abgelehnt

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der Räterepublik

9. April 1919
Ernst Toller ist Vorsitzender des Revoutionären Zentralrats

Ein Aufruf des Revolutionären Zentralrats an alle Proletarier

Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird Volksbeauftragter für das Militärwesen

Erich Mühsam übernimmt kein Amt für die Räterepublik

Die Kapitalflucht soll unterbunden werden

Die Rote Armee wird gegründet

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Linke Kritik an der Räteregierung

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des Zentralrats

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

Um den 9. April 1919
Außenminister Dr. Franz Lipp unterschreibt seinen Rücktritt

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Victor Klemperers Prophezeiungen

In Würzburg endet die Herrschaft der Räte

In Braunschweig wird die Räterepublik ausgerufen

10. April 1919
Der Provisorische Zentralrat tritt zurück

Ernst Toller redet im Hofbräuhaus vor den Betriebsräten

Einsetzung von Revolutionstribunalen bekanntgegeben

Um den 10. April 1919
Hedwig Kämpfer wird als Richterin in das Revolutionstribunal aufgenommen

10. April 1919
Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Ret Maruts Sozialisierungsplan für die Presse

Die Reichsbank stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns

Der Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Einstellungsbeginn für die Rote Armee

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

10. April 1919
Eine Frauenquote für die Betriebsräte

Lena Christ bittet den Zentralrat um finanzielle Unterstützung

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Die Vossische Zeitung zum Verzicht der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Im Ruhrgebiet streiken 307.000 Beschäftigte

11. April 1919
Der Revolutionäre Zentralrat wird erweitert

Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Die bürgerlichen Pressehäuser werden sozialisiert

Die Freilassung aller Kriegsgefangenen beschlossen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das Gemeindekollegium lehnt die Räterepublik ab

Urabstimmung zur Räterepublik

Die Münchner SPD gegen eigene Vertreter in den Rätegremien

Die Republikanische Schutztruppe muss den Rückzug antreten

Entwaffnung der Bourgeoisie angeordnet

Das Revolutionstribunal nimmt seine Tätigkeit auf

Schließung der Akademie der bildenden Künste

Die Betriebsräte sprechen der Räteregierung das Vertrauen aus

In Regensburg wird die Räteregierung wieder aufgelöst

Pläne für einen Putsch gegen die Räteregierung werden geschmiedet

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Gustav Landauer gibt einen zuversichtlichen Lagebericht ab

Der Zentralrat bestimmt den Inhalt der Bayerischen Kurier

Die BVP wehrt sich gegen land- und rassefremde Elemente

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des Zentralrats

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Die Münchener Post zur Schließung der Akademie der bildenden Künste

Schließung der Universität verfügt

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

Silvio Gesell will die Währung sanieren

Um den 12. April 1919
Ich warne Sie vor Experimenten!

12. April 1919
Regierungsaufträge an die Thule-Gesellschaft

Die Räteregierung in Fürth wird abgesetzt

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Ministerpräsident Hoffmann setzt auf Rechtsextreme und Völkische

13. April 1919
Bewaffnete Soldaten dringen in das Erzbischöfliche Palais ein

Die Verhaftungskommission des Zentralrats nimmt Geiseln

Der Palmsonntag-Putsch der Regierung Hoffmann

Erich Mühsam wird verhaftet und nach Eichstätt gebracht

Die Verstärkung für den Palmsonntag-Putsch wartet in Ingolstadt

Der Palmsonntag-Putsch scheint geglückt

Flugblatt: Verhängung des Kriegszustandes über München

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Kommunisten besetzen das Waffendepot in der Ausstellungshalle

Eine Demonstration bewegt sich zum Hauptbahnhof

Bewaffnete Arbeitermilizien rücken zum Hauptbahnhof vor

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Oskar Maria Graf beschreibt die Kampfhandlungen

Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

Fürstenfeldbrucker Pioniere werden entwaffnet

Die Verstärkung der Thule-Gesellschaft bleibt aus

Die Zweite oder Kommunistische Räterepublik wird ausgerufen

Nächtliche Ruhestörung

Das Regierungsprogramm der Kommunistischen Räterepublik

Johann Dosch wird neuer Polizeipräsident

Flugblätter verkünden: Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der Aktionsausschuss besetzt alle öffentlichen Gebäude

Landauer, Toller und Klingelhöfer bieten ihre Mitarbeit an

Die Wirtschaftsblockade zwingt die Augsburger Räte in die Knie

Gegenrevolution in Rosenheim niedergeschlagen

Der Palmsonntag-Putsch ist gescheitert

Mitteilung der Werbezentrale des Freikorps Epp

14. April 1919
Die erste Diktatur des Proletariats in Deutschland

Der Vollzugsrat hat den Generalstreik ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner Bürger müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

Polizeipräsident Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Regierung Hoffmann bittet das Reich um militärische Unterstützung

5.000 Württemberger für die Niederschlagung der Räterepublik

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische Räterepublik beginnen

Die Regierung Hoffmann organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die Regierung Hoffmann arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins Zuchthaus Straubing gebracht

15. April 1919
Wir leben von der Hand in den Mund

Warnung vor Geldhamstern und Lebensmittelwucher

Emil K. Maenner wird Volksbeauftragter für Finanzwesen

Hans Köberl wird Polizeipräsident

Ein Revolutionärer Zentralschülerrat wird gegründet

Nummer 1 der „Mitteilungen“ erscheint

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Militärminister Schneppenhorst will die Räteregierung überraschen

500 Weißgardisten versuchen Dachau zu besetzen

Truppen der Bamberger Regierung rücken in Dachau ein

Regierungstruppen rücken aus Richtung Dachau nach München

Die Rote Armee erringt ihren ersten Sieg

Ernst Toller wird Heerführer

Von der Eichstätter Willibaldsburg ins Zuchthaus Ebrach

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die Räteregierung lehnt Gustav Landauers Kulturprogramm ab

Gustav Lanauer distanziert sich von der kommunistischen Räterepublik

Der Goldvorrat der Reichsbank wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den Streik zahlen

Die Wirtschaftskommission des Vollzugsrats droht Unternehmen

Die Mitglieder des Revolutionstribunals werden inhaftiert

Rudolf Egelhofer wird Oberkommandierender der Roten Armee

Willy Weinberger wird stellvertretender Stadtkommandant

Befehlsentgegennahme an bestimmten Plätzen der Stadt

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Bewaffnung und militärische Organisation der Arbeiterschaft

Die Regierung Hoffmann ruft zur Befreiung Münchens auf

Auch die zeremonielle Fußwaschung findet nicht mehr statt

Der einzige Sieg der Räterepublik

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Eine disziplierte Rote Armee in Dachau

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

Erich Mühsam tritt in den Hungerstreik

Militärhilfe vom Reich für die Regierung Hoffmann

Eine Besprechung im Preußischen Kriegsministerium zu Bayern

17. April 1919
Der Vollzugsrat macht Ernst Toller Vorwürfe

Ein Aufruf „An die Bauernschaft des baierischen Landes“

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Offizieller Haftbefehl erlassen und nachgeschoben

Ferienkurse für Proletarier an der Universität

Einsatz von Reichswehrverbänden gegen München beschlossen

Bernhard Dernburg löst Eugen Schiffer ab

Am Wiener Parlamentsgebäude wird Feuer gelegt

18. April 1919
Der fünfte Tag des Generalstreiks

Willy Weinberger wird Stadtkommandant

Die Betriebsräte kontrollieren die Leitung der Betriebe

Flugblätter gegen die Regierung Hoffmann

Ernst Niekisch bezeichnet Ernst Toller als gänzlich unfähig

Victor Klemperer beschreibt Gustav Landauer

Ernst Niekisch geht zurück nach Augsburg

Verschleppt ins Zuchthaus Ebrach

Den Einmarsch von Regierungstruppen nach Augsburg genehmigt

Die Kautsky-Dokumente zur Kriegsschuldfrage werden nicht veröffentlicht

Die Rätebewegung kann sich in Deutschösterreich nicht durchsetzen

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den Sicherheitsdienst

Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

Schützt Euch vor den Revolutionsschmarotzern

Ernst Toller berichtet den Betriebsräten im Hofbräuhaus

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Armeearzt der Roten Armee

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Aufstellung von weiteren Freiwilligenverbänden genehmigt

Die Regierung Hoffmann genehmigt das Freikorps Oberland

Fake News - Die Propaganda der Gegenrevolution

20. April 1919
Regierungsflugblatt: „Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die Räterepublik sollen beschafft werden

Mit erhobenem Haupte untergehen

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

Regierungstruppen marschieren in Augsburg ein

Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit hat begonnen

21. April 1919
Der Generalstreik wird um einen Tag verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

Regierungs-Flugblatt: Kopf hoch, Mut nicht sinken lassen!

Ernst Toller zieht sich mit seinen Truppen nach München zurück

22. April 1919
Die Demonstration des Proletariats mit einer großen Truppenschau

Die Auswirkungen des Generalstreiks

Ernst Toller will mit der Regierung Hoffmann verhandeln

Der Dentist Johann Clemens Waldschmidt wird Polizeipräsident

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

Augsburg kapituliert

In Sachsen entsteht eine Landesstelle für Gemeinwirtschaft

23. April 1919
Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der Installateur Ferdinand Mairgünther wird Polizeipräsident

Die Münchener Post wird als erste Tageszeitung zugelassen

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

Reichswehrminister Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Erscheinungsverbot für bürgerliche Zeitungen

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Neuer Stadtkommandant wird Max Mehrer

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Volksbeauftragter für das Gesundheitswesen

Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Ein Drittel der Belegschaften streikt im Ruhrgebiet noch immer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Macht Euch selbst einen Eindruck über die Lage in München

Milch nur für Kranke mit Attest auf Lebensgefahr

Das Kuchenverbot bleibt auch weiterhin bestehen

Die Rote Armee verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Aufruf zum Eintritt in die Freikorps und in die Volkswehr

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das Standrecht

Milde ist Schlappheit, Gutmütigkeit ist Unzuverlässigkeit

Gewerkschaften bekennen sich zum Mitbestimmungsrecht der Arbeiter

26. April 1919
Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Vorwürfe Ernst Tollers in der Neuen Zeit

Die Aktivitäten der Thule-Gesellschaft werden aufgedeckt

Mit gefälschten Freisfahrtsscheinen nach Eichstätt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

Josef Hofmiller beklagt den Mangel an Information

Beunruhigend sind die beruhigenden Flugblätter

Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die DDP mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

27. April 1919
München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

Die Zehnerkommission berichtet zur Passangelegenheit

Eugen Leviné beschwert sich über die Zehnerkommission

Im Hofbräuhaus eskaliert schließlich der Konflikt

Die Betriebs- und Kasernenräte stürzen die kommunistische Räterepublik

Die nur einen Tag andauernde Diktatur der Betriebsräte beginnt

Die Thule-Gesellschaft als gemeingefährliche Verbrecherbande bezeichnet

Besetzungs-Befehle des Reichswehrtruppenkommandos

Lenin beglückwünscht den Freistaat Bayern zur Räterepublik

28. April 1919
Die Betriebs- und Soldatenräte wählen einen neuen Aktionsausschuss

Die Diktatur der Roten Armee beginnt

Ernst Toller tritt als Truppenkommandant der Roten Armee zurück

Die Rote Armee ist zur Verteidigung der Diktatur gegründet worden

Späherberichte zeigen eine deutlich sinkende Stimmung

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

Das Luitpold-Gymnasium wird Sitz des Aktionsausschusses

Giesinger Kommunisten stürmen das Polizeipräsidium

Max Levien soll mit der Kasse der Kriegsgeschädigten durchgebrannt sein

Erzbischof Michael von Faulhaber verlässt München

Die Regierung Hoffmann hat sich der Reichswehr ausgeliefert

Vor willkürlichem Machtmissbrauch der Räterepublik bewahren

Die Einschließung Münchens bis zum 30. April befohlen

Spätestens seit dem 28. April 1919
Die Regierungssoldaten werden indoktriniert

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Die letzte Ausgabe der „Mitteilungen“ erscheint

Ein von der Militärführung und der Regierung unterzeichnetes Kommuniqué

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Giesinger „Rote Garde. Abteilung: Bergbräu“

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Franz von Stuck wird in der Kirchenschule inhaftiert

Anton Graf Arco-Valley wird in die Haidhauser Kirchenschule gebracht

Professor Ferdinand Sauerbruch kommt als Geisel in die Kirchenschule

Zwei Berliner Regierungsoldaten in Oberschleißheim festgenommen

Dem Münchener Spießer geschah es schon recht

Hinrichtungen in Starnberg von württembergischen Regierungssoldaten

Die Hinrichtungsaktion in Starnberg bringt die Gewaltspirale in Gang

Infos der Starnberger Hinrichtungen erreichen das Luitpold-Gymnasium

In Kolbermoor regiert ein Revolutionärer Arbeiterrat

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

Die Räteherrschaft in München ist gar nicht so schlimm wie befürchtet

30. April 1919
Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Nieder mit den Hunden der Weißen Garde !

Die KPD wirbt zum Eintritt in die Rote Armee

Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen Nuntius beschlagnahmt

Die Verhaftung von 500 Geiseln verweigert

Der frühere Stadtkommandant Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue Aktionsausschuss will die Waffen niederlegen

Zwei Regierungssoldaten im Luitpold-Gymnasium hingerichtet

Der Kunstprofessor Ernst Berger wird festgenommen

Kunstprofessor Ernst Berger drängt sich vor

Im Hof des Luitpold-Gymnasiums werden Geiseln erschossen

Eine durch nichts zu rechtfertigende Mordaktion

Ernst Toller befürchtet Vergeltungsmaßnahmen der Weißen Truppen

Versammlung der Betriebs- und Soldatenräte im Hofbräuhaus

Zerfall der Räteregierung und der Roten Armee

Franz von Stuck wird aus der Kirchenschule entlassen

Professor Ferdinand Sauerbruch wird aus der Geiselhaft entlassen

Anton Graf Arco auf Valley wird von einer Kommunistin gerettet

Thomas Mann gegen die Kommunisten

Seit 7. November 1918 sind 46 Personen bei inneren Unruhen getötet worden

Perlacher Rotarmisten gegen das Freikorps Regensburger Volkswehr

53 russische Kriegsgefangene werden in Pasing festgenommen

Der Belagerungsring um München wird geschlossen

Das Ende der Räterepublik in Starnberg

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den marxistischen Sozialismus

1. Mai 1919
Egelhofers Befehl zum Niederlegen der Waffen

Die Residenz wird kampflos geräumt

Eine erdrückende Übermacht der Regierungstruppen steht vor München

Es kommt in der Innenstadt zu Kämpfen und Verwüstungen

Die Gegenrevolution marschiert

Legitimation zur Rücksichtslosigkeit

Der Geiselmord von München bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

Stadtkommandant Max Mehrer tritt zurück

Die Betriebs- und Soldatenräte Münchens verabscheuen den Geiselmord

Die Betriebs- und Soldatenräte fordern zur waffenlosen Demonstration auf

Das Leibregiment erobert den Ostteil der Türkenkaserne

Das Freikorps Lützow erobert die Kirchenschule

Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

Vollkommene Säuberung und Sicherung der Vorstädte

Bayerns Regierung verhängt den Kriegszustand und das Standrecht

Dr. Hildegard Menzi wird verhaftet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

Am Rathaus und an der Residenz die weiß-blaue Fahne gehisst

Eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ marschiert in Richtung Innenstadt

Das Freikorps Oberland wird vom Thule-Führer befehligt

Kämpfe: Der Stachus-Kiosk brennt lichterloh

Das schwerverwundete Brunnenbuberl

Bürgerliche Kampfverbände werden gebildet

Hauptbahnhof vorübergehend von bürgerlichen Kampftruppe erobert

Erbitterte Kämpfe in Obergiesing

Ab dem 1. Mai 1919
Das Marianum ist ein Hauptquartier der Weißen Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

Die Weißen Truppen müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Thomas Mann und der Geiselmord im Luitpold-Gymnasium

Hedwig Kämpfer wird verhaftet

Mit Fahrerpeitschen bearbeitet

Das Freikorps Lützow zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Pasing wird kampflos von den Regierungstruppen eingenommen

Ein russischer Kriegsgefangener wird in Lochham erschossen

Das Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München

In Rosenheim beginnt die Rückeroberung durch Freikorps

Lenin rühmt den Kampf der Genossen im Freistaat Bayern

2. Mai 1919
Erst an diesem Mittag sollte der Einmarsch nach München beginnen

103 Münchner Zivilisten müssen ihr Leben lassen

Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

Die Weißen Truppen ziehen in die Stadt ein

Die Kämpfe am Karlsplatz sind beendet

Der Mathäserbräu wird in Brand geschossen

Flugblätter bereiten auf die kommenden Ereignisse vor

Ein von den Roten abgeschossenes Flugzeug

Heftige Kämpfe um den Hauptbahnhof

Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

Die Maschinengewehrfabrik Sedlbauer in Obergiesing wird beschossen

Ein Siegerbericht über die Giesinger Kämpfe

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels beteiligt sich an den Säuberungsmaßnahmen

München wird von den Regierungstruppen eingenommen

Kinder werden ausgehorcht

Befreiungshelden als Frauenmörder

92 Spartakisten und Rotarmisten werden erschossen

Gustav Landauer wird im Gefängnis Stadelheim ermordet

Eine Denunziationswelle setzt ein

Im Polizeipräsidium beginnen die Aufräumarbeiten

Krieg ist Gewalt, Bürgerkrieg ist Gewalt in höchster Potenz!

Thomas Mann ängstigt sich

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

Bad Aibling wird von den Regierungstruppen besetzt

Erich Mühsam zur Ermordung von Gustav Landauer

Der Generalstreik im Ruhrgebiet ist beendet

3. Mai 1919
Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Noch vereinzelte Schießereien

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

Es herrscht Freude in der Stadt

Die MNN verstärkt die Gerüchte zum Geiselmord

Die Emotionenn der Regierungssoldaten werden aufgepuscht

Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird ohne Gerichtsverhandlung erschossen

Der Eisendreher Johann Lehner wird im Schlachthof erschossen

Giesing wird wie ein feindliches Gebiet besetzt

Der Ostfriedhof muss die meisten Terror-Opfer aufnehmen

Oskar Maria Graf übernimmt die Chronistentätigkeit am Ostfriedhof

Die Truppen der Regierung Hoffmann kommen nicht als Feinde

Bildung der Volkswehr und von Freiwilligenkorps zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr Weiße Truppen rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller linken Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird Stadtkommandant

Die letzten Einheiten der Roten Armee werden zerschlagen

Sadistische Erschießungen von jungen Frauen in Stadelheim

Hier wird aus Spartakisten Blut- und Leberwurst gemacht

Instruktionen zum Mord

Erschießungen in Haidhausen

Josef Hofmiller und die Geiselmorde im Luitpold-Gymnasium

Josef Sontheimer wird im Franziskaner-Keller hinterrücks ermordet

Um den 4. Mai 1919
Ret Marut gelingt die Flucht

4. Mai 1919
Die Perlacher Pastoren-Ehefrau fühlte sich von Kommunisten bedroht

Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Kolbermoor ergibt sich widerstandslos

Das Freikorps Chiemgau marschiert in Bad Aibling ein

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der Garnison München müssen in ihre Kasernen

Kommandeure übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der Schienen-Nahverkehr wird teilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der Revolutionstribunale sind null und nichtig

Von der Räteregierung ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

Gräuelgeschichten in den Münchner Neuesten Nachrichten

Zustände wie 1914 in Belgien

Um den 5. Mai 1919
Roheitsexesse bei der Exekution von spartakistischen Frauen

5. Mai 1919
Ernst Niekisch wird verhaftet

6. Mai 1919
Die Bilanz der Toten ist sehr einseitig

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

Nuntius Eugenio Pacelli befürchet weitere Unruhen

7. Mai 1919
Ein Korpsbefehl soll die Wilden Erschießungen beenden

Das Leben in München normalisiert sich wieder

Ultimativer Aufruf zur Abgabe der Waffen

Wiedereingesetzte Professoren an der Kunstakademie

Josef Hofmiller analysiert die Lage der SPD

Ein niedergeschlagener Erich Mühsam

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Erst jetzt enden die Kämpfe in München

Missgriffe können nicht ganz vermieden werden!

Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Die Säuberung Münchens ist kein Maiausflug

Protest gegen die Versailler Friedensbedingungen

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die Weißen Truppen

10. Mai 1919
An der Maximiliansbrücke fallen Gewehrschüsse

Die in der Martin-Schule stationierten Posten werden angegriffen

Die Polizeistunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Zurückgegebene Waffenarsenale

Eine Volksaufklärungsstelle für Bayern wird gegründet

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 Kolpinggesellen

Gründung der Deutschen Bürgervereinigung

Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
Josef Hofmiller unterschätzt die Thule-Gesellschaft

Das Freikorps Werdenfels verlässt München

Ministerpräsident Hoffmann verteidigt seine Entscheidungen

Zur Nicht-Unterzeichnung des Versailler Friedensvorschlags aufgefordert

11. Mai 1919
Diplomatische Schriftstücke bei Hausdurchsuchung entdeckt

Die militärische, politische und verwaltungsmäßige Führung Münchens

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

Philipp Scheidemann spricht von einem „Gewaltfrieden“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

30.000 Mark Kopfgeldprämie für die Ergreifung Ernst Tollers

SPD-Massenkundgebung gegen die Versailler Friedensbedingungen

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

Oskar Maria Graf wird verhaftet

Towia Axelrod wird im Achental verhaftet

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des Standgerichts München

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Silvio Gesell und Emil K. Maenner werden verhaftet

Die Polizeistunde wird auf 23 Uhr festgelegt

Auguste Pielmaier stürzt sich von der Frauenkirche

23. Mai 1919
Adolf Hitler sagt gegen den Soldatenrat Georg Dufter aus

26. Mai 1919
Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

28. Mai 1919
Dem Landtag wird ein Verfassungsentwurf vorgelegt

31. Mai 1919
Umbildung der Regierung Hoffmann in Bamberg

Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Juni 1919
Hedwig Kämpfer wird aus der Haft entlassen

1. Juni 1919
Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im Gefängnis Stadelheim erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

Um den 15. Juni 1919
Hitler absolviert einen Kurs für Propagandaleute

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

Der Verfassungsausschuss beginnt mit seinen Beratungen

21. Juni 1919
Matthias Erzberger wird Reichsminister der Finanzen

23. Juni 1919
Ernst Niekisch zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt

24. Juni 1919
Ernst Niekisch wird ins Zuchthaus Ebrach gebracht

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

Enorme Zugewinne der USPD in Giesing

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

10. Juli 1919
Reichswirtschaftsminister Rudolf Wissell erklärt seinen Rücktritt

12. Juli 1919
Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

21. Juli 1919
Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des Standrechts - ​Einsetzung von Volksgerichten

Mit dem Schulaufsichtsgesetz wird die Fachaufsicht eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
Verfassungsberatungen beendet

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die Bayerische Verfassung wird unterzeichnet

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die Deutsche Arbeiterpartei - DAP

16. August 1919
Abschiedsfest für die Regierung und den Landtag

17. August 1919
Ein Volksfest zugunsten der gefallenen Revolutionäre

Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

September 1919
Ernst Niekisch wird nach Niederschönenfeld verlegt

1. September 1919
Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

6. September 1919
Erich Mühsam wird nach Ansbach verlegt

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

11. September 1919
Erich Mühsam tritt der KPD bei

12. September 1919
Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

Um den 14. September 1919
Der Antisemitismus von Hitlers Förderer

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Adolf Hitler wird Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei - DAP

Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der Kriegszustand wird aufgehoben

Der erste Hortleiterinnenkurs wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner

6. Oktober 1919
Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Zuchthausstrafen für die Mörder der Kolpinggesellen

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

4. November 1919
Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt

8. November 1919
Festversammlungen zum Jahrestag der Revolution

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

25. November 1919
Ludwig Siemer gründet den Volksbund für Kunst und Theater

1. Dezember 1919
Das Kriegsrecht in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den Wehrkreis VII der Reichswehr

10. Dezember 1919
Der Verein kommunistischer Sozialisten wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen Waffenschein


1920

1920
Das „Bayerische Volksschulgesetz“ führt das „Zölibat“ wieder ein

Die Stadtgemeinde erwirbt das Anwesen des „Salzburger Hofes

Um 1920
Telefonleitungen sind teuer und die Nachfrage steigt überdimensional an

1920
Gustl Annast übernimmt das „Hofgarten-Café“

Carl Gabriel eröffnet die „Rathaus-Lichtspiele“ an der Weinstraße 8

Das Geschäftsfeld der Firma Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey

Die Münchner „Residenz“ wird zum „Residenzmuseum“

Die „Bayerische Staatsbahn“ wird vom Reich übernommen

Die „Drahtfabrik Bucher“ ist technologisch auf dem neuesten Stand

Nach 1920
Die „Deutsche Eiche“ entwickelt sich zum Schwulenlokal

1920
Ganz langsam geht es wieder aufwärts mit dem Vereinsleben

45,6 Prozent der Münchner sind Mitglied in einer Konsumgenossenschaft

Der „Deutsche und österreichische Alpenverein“ triftet nach rechts ab

Der Stummfilm „Der Kinematograph“ mit Karl Valentin wird gedreht

Hans Gruß wird neuer Leiter des „Deutschen Theaters“

Der „Evangelische Verein für München-Giesing“ wird gegründet

5. Januar 1920
Soll die Deutsche Arbeiterpartei „Loge oder Kampfpartei“ sein?

8. Januar 1920
Gründungsfeier des Volksbundes für Kunst und Theater

10. Januar 1920
Der Versailler Vertrag tritt in Kraft

13. Januar 1920
42 Tote bei Demonstration gegen das Betriebsrätegesetz

15. Januar 1920
Der Prozess gegen Graf Anton von Arco auf Valley beginnt

16. Januar 1920
Graf Anton von Arco auf Valley zum Tode verurteilt

Freispruch für Anton Graf Arco auf Valley gefordert

17. Januar 1920
Der Eisner-Mörder wird zu lebenslanger Festungshaft begnadigt

19. Januar 1920
Die Bestimmungen der Prohibition in den USA treten in Kraft

28. Januar 1920
Ein Attentatsversuch auf Reichsfinanzminister Matthias Erzberger

Bis Februar 1920
5.233 Strafprozesse gegen Räterepublikaner

2. Februar 1920
Nummerierte Mitgliederlisten der Deutschen Arbeiterpartei

4. Februar 1920
Das Betriebsrätegesetz wird verabschiedet

20. Februar 1920
Die DAP wird in NSDAP umbenannt

24. Februar 1920
Die erste Massenversammlung der NSDAP im Hofbräuhaus-Festsaal

29. Februar 1920
Die Marinebrigade Ehrhardt soll aufgelöst werden

13. März 1920
Der Kapp-Putsch beginnt

Der Kapp-Putsch führt zum Rücktritt der bayerischen Regierung

16. März 1920
Gustav Ritter von Kahr wird bayerischer Ministerpräsident

Der „Antisemitismus“ wird gewalttätig

20. März 1920
Das Gesetz über die Bauernkammern

31. März 1920
Adolf Hitler wird vom Militärdienst entlassen

April 1920
Der „Österreichische Touristenklub - öTK“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

1. April 1920
Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

1. Mai 1920
Ein Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“

12. Mai 1920
Dr. Fritz Gerlichs Wahl zum Stadtrat ist ungültig

18. Mai 1920
Karol Józef Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II., wird geboren

21. Mai 1920
Die Arbeiter- und Bauernräte werden abgeschafft

31. Mai 1920
Die Münchner Neuesten Nachrichten werden aufgekauft

6. Juni 1920
Dr. Fritz Gerlich kandidiert erfolglos zum Reichstag und zum Landtag

Towia Axelrod kann nach Petrograd ausreisen

12. Juni 1920
Der dritte Geiselmordprozess beginnt

14. Juni 1920
Max Weber, der Soziologe, stirbt in München

Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird vollstreckt

Um den 15. Juni 1920
Fritz Gerlichs Buch „Der Kommunismus als Lehre vom Tausendjährigen Reich“

1. Juli 1920
Fritz Gerlich wird Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten

8. Juli 1920
Eine Straße und ein Platz für den Brauereigründer Joseph Schülein

Seit dem 15. Juli 1920
Ludwig Thoma schreibt für den Miesbacher Anzeiger

5. September 1920
Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern

14. September 1920
Verbot von „Schnapsschenken“ auf dem Oktoberfest beantragt

25. September 1920
Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt

1. Oktober 1920
Das „Rettungswesen“ geht auf die „Berufsfeuerwehr“ über

31. Oktober 1920
Kardinal Michael von Faulhaber segnet die Wolfgangs-Pfarrkirche

4. November 1920
Erzbischof Michael von Faulhaber soll Kardinal werden

7. November 1920
Eine „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird enthüllt

Dezember 1920
Die Einstellungsvorschriften für Telefonistinnen werden geändert

4. Dezember 1920
Die „Eberl-Faber-AG“ wird städtisch


1950

1950
München hat 831.937 Einwohner

Beim „Togalwerk“ wird der 100. Mitarbeiter eingestellt

Der Sohn des „Scharfrichters“ Johann Reichhart nimmt sich das Leben

Der „Hofblumen-Treibgarten“ wird aufgelöst

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird Außen renoviert

Die „Paläontologische Staatssammlung“ in der Richard-Wagner-Straße 10

Ab 1950
Dieter Hildebrandt studiert München

1950
Aus dem Gasthaus „Zum Ellwanger“ wird „Zu den vier goldenen Äpfeln“

Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

Seit 1950
Dr. Hermann Schülein besucht jeden Sommer „seine Heimatstadt München“

1950
Der bundesdeutsche Pro-Kopf-Verbrauch an Bier liegt bei 36 Liter

26. Juni 1950
Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

Juli 1950
Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 5 wird restauriert

Der Neubau für die „Amper-Werke Elektrizitäts AG“ an der Brienner Straße

7. Juli 1950
Grundsteinlegung für ein Fabrikationsgebäude der „Firma Togal“

2. August 1950
Die Schack-Galerie kann wieder geöffnet werden

September 1950
Der Querbau im „Kaiserhof“ für den „Wintergarten

16. September 1950
Der Gummi-Masskrug vor dem Winzerer-Fähndl-Festzelt

„Der Zauber des Wilden Westens“ auf dem Oktoberfest

Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl bezieht ein Bierzelt

Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapft das erste Wiesn-Fass an

20. Oktober 1950
Thomas Earl „Tom“ Petty wird in Gainesville in Florida geboren

1. November 1950
Papst Pius XII. verkündet das vierte und bisher letzte „Marianische Dogma“

26. November 1950
Die CSU muss eine verheerende Niederlage hinnehmen

12. Dezember 1950
Die Familie Schülein verzichtet auf ihre Grundstücke

14. Dezember 1950
Hitlers persönliche Habe wird entdeckt

17. Dezember 1950
Die Arbeit des „Zentralkommitees der befreiten Juden“ wird eingestellt

28. Dezember 1950
Der „US-Landeskommissar“ George Schuster ehrt Faulhaber


1952

1952
Liesl Karlstadt als „Mutter Brandl“ in einer BR-Sendereihe

Ein weltweit gültiges „Welturheberrechtsabkommen

Der „Schwabinger Bach

Die „Haidhauser Klause“ in der Kirchenstraße

Das „Kindergärtnerinnen-Seminar“ zieht in die Räume der „Lauer-Villa“

Karl Pilotys Monumentalgemälde „Monachia“ entfernt

Gründung des „Vereins Brauerei-Museum“

Die „Propyläen am Königsplatz“ werden grundlegend renoviert

1. März 1952
Das "Heim für obdachlose Männer" an der Pilgersheimerstraße 11

27. März 1952
Attentat auf Bundeskanzler Konrad Adenauer

12. Juni 1952
Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

Nach dem 12. Juni 1952
Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

Juli 1952
Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

8. Juli 1952
Der erste Zebrastreifen Deutschlands in der Neuhauser Straße

23. Juli 1952
Das Maffei-Gelände wird in den Englischen Garten einbezogen

August 1952
Nur die „Münchner Großbrauereien“ sollen zum Oktoberfest

9. August 1952
Joseph Wendel zum „9. Erzbischof von München und Freising“ ernannt

6. September 1952
Der wiederhergestellte Chinesische Turm wird der Öffentlichkeit übergeben

Seit 20. September 1952
Der Oberbürgermeister als Mitfahrer und mit eigener Kutsche

20. September 1952
Das Hofbräuhaus-Festzelt ist erstmals auf der Wiesn

Der Löwenbräu-Löwe erhält einen Maulkorb


1980

1980
München hat 1.298.000 Einwohner

Um 1980
Das „Üblackerhäusl“ wird trockengelegt und restauriert

1980
Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

Das „Togalwerk“ ist Markenführer im Bereich „Fußpflege“

Die „Wasserglocken“ werden durch „Bronzepilze“ ersetzt

Nach 1980
Freddie Mercury wird Stammgast in der „Deutschen Eiche“

1980
Der durchschnittliche Bierverbrauch liegt in Deutschland bei 145,9 Liter

Ab 1980
Die „Johann-Baptist-Dorfkirche“ wird grundlegend renoviert

1980
Ein neues „Bewerbungsverfahren“ für die Vergabe der „Wiesn-Zelte“

30. Januar 1980
Die „Wehrsportgruppe Hoffmann“ als „terroristische Organisation“ verboten

Um den 20. März 1980
Verniedlichung der „Wehrsportgruppe Hoffmann“:

12. Juni 1980
Dieter Hildebrandts Satiresendung „Der Scheibenwischer“ startet

4. August 1980
John Lennon und Yoko Ono beginnen an einem neuen Album zu arbeiten

20. September 1980
Günter und Margot Steinberg betreiben das „Hofbräuhaus-Festzelt“

Hermann und Anneliese Haberl betreiben die „Ochsenbraterei“

23. September 1980
Franz Josef Strauß lässt Demonstranten umzingeln

26. September 1980
Das Oktoberfest-Attentat

27. September 1980
So, als sei nichts gewesen

Abendzeitung: „Eine Spur führt direkt zu den Neo-Nazis“

Der politisch rechts orientierten Gundolf Köhler war der Attentäter

28. September 1980
Gewerkschaften, Kirchen und Politiker rufen zu mehr Toleranz auf

Um den 28. September 1980
Die verbotene paramilitärische „Wehrsportgruppe Hoffmann“ im Verdacht

30. September 1980
Das „Oktoberfest“ wird für einen Tag geschlossen

Oktober 1980
Die wiederaufgebaute Kirche in Avilla di Buia wird eingeweiht

5. Oktober 1980
Ergebnis der Bundestagswahl 1980

18. Oktober 1980
Die U-Bahn-Strecke nach Neuperlach Süd wird eröffnet

27. Oktober 1980
John Lennon: „(Just like) Starting over“

30. Oktober 1980
Gegen den „Todesflughafen im Erdinger Nebelloch“

2. November 1980
Demonstration gegen den neuen Flughafen

3. November 1980
Die Bauarbeiten am „Flughafen München II“ im Erdinger Moos beginnen

4. November 1980
Demonstrieren im „Erdinger Moos“ gegen den neuen Flughafen

5. November 1980
Helmut Schmidt wird Kanzler einer SPD/FDP-Koalition

6. November 1980
2.000 „Rekruten“ legen auf dem „Königsplatz“ ihr „Feierliches Gelöbnis“ ab

15. November 1980
Demonstration gegen den Baubeginn des Flughafens im Erdinger Moos

17. November 1980
John Lennon und Yoko Ono: „Double Fantasy“

8. Dezember 1980
John Lennon wird in New York ermordet

14. Dezember 1980
Weltweit eine zehnminütige Schweigeminute für John Lennon


1981

1981
Carl Amery: „Es gehört zu den Merkwürdigkeiten Bayerns ...“

„Filmtheater-Prämien“ für herausragende Programmgestaltung

Ein Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp

12. Januar 1981
John-Lennon-Single: Woman und Beautiful Boy

9. Februar 1981
Bill Haley stirbt

13. März 1981
John Lennon: „Watching the wheels“

11. Mai 1981
George Harrisons Tribute-Single „All those yaers ago“

13. Mai 1981
SoKo Theresienwiese: Gundolf Köhler dürfte als Alleintäter gehandelt haben

5. Juni 1981
George Harrison: Somewhere in England veröffentlicht

18. September 1981
Ein Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats

19. September 1981
Das „Märzenbier“ gibt es nur noch in zwei Festzelten

Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 5,25 DMark

Das „Containerbier“ erregt die Gemüter

Im „Hofbräuhaus-Festzelt“ gibt es für ein paar Stunden „Paulaner-Bier“

Das Hotelier-Ehepaar Weinfurtner übernimmt das „Hippodrom“

26. September 1981
Der erste Jahrestag des Wiesn-Attentats

25. November 1981
Ratzinger wird Präfekt der römischen Kongregation für die Glaubenslehre


1984

1984
Wiederaufnahme des Verfahrens zum „Wiesn-Attenat“ verweigert

In der Gyslingstraße wird ein neuer „Kiosk“ gebaut

Die Madonna auf der „Mariensäule“ ist nun „ölvergoldet“

Die „Fachakademie für Sozialpädagogik“ zieht nach Obergiesing um

16. Januar 1984
Die bundesweit erste Regionalgruppe der „Aids-Hilfe“ gegründet

10. März 1984
Der U-Bahn-Streckenabschnitt zur Westendstraße wird eröffnet

18. April 1984
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ soll abgerissen werden

12. Juli 1984
Ein Unwetter hinterlässt eine Schneise der Verwüstung

22. September 1984
Forderung nach 73 Jahren endlich erfüllt

Das Weinzelt wird als völlig neues Zelt eröffnet

Im Hofbräuhaus-Festzelt kann nachgeschenkt werden

Um den 25. September 1984
Zwei kleine Männer rasen wie ungebremste Lokomotiven aufeinander

12. Oktober 1984
Der „Kreisjugendring“ startet einen Aufruf zum „Alkoholmissbrauch

November 1984
Der „AFN“ zieht in die Kaulbachstraße 45


2005

2005
Die vielleicht orthodoxeste jüdische Gemeinde in Deutschland

Wasserrohrbruch im „Cuvilliès-Theater“

Die „Residenzpost“ verlegt ihren Betrieb in den „Alten Hof“

Die Hotelzimmer in der „Deutschen Eiche“ werden modernisiert

„Anheuser-Bush Inbev“ übernimmt „Löwenbräu“ und „Spaten“

Joseph Ratzingers alten „VW Golf“ um 189.000 € verkauft

„Wiesn-Schläger“ wegen „versuchten Mordes“ zu 12 Jahren Haft verurteilt

Einführung eines Wiesn-Masskruges aus Plastik vorgeschlagen

14. Januar 2005
Rudolph Moshammer wird von einem Stricher ermordet

Februar 2005
Aus dem „Hochbunker“ wird ein komfortables Wohngebäude

16. März 2005
Die Instandsetzungsarbeiten der „Villa Stuck“ sind abgeschlossen

18. März 2005
Die Historischen Räume der Villa Stuck werden wiedereröffnet

April 2005
Der „Club Ampere“ wird eröffnet

2. April 2005
Papst Joannes Paul II. stirbt im Vatikan

19. April 2005
„Kardinal“ Joseph Ratzinger wird zum Papst gewählt

25. April 2005
Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner am Promenadeplatz ist verschwunden

Maximilian Joseph Graf von Montgelas bekommt ein Denkmal

4. Mai 2005
Eröffnung des U-Bahnhofs am Fröttmaninger Stadion

Juli 2005
Regenerative Energie aus dem Auer Mühlbach

7. September 2005
Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das Bier & Oktoberfestmuseum

17. September 2005
Das Hofbräuhaus-Festzelt erstrahlt in neuem Glanz

Die Ochsenbraterei erhält mehr Fenster und damit mehr Licht

18. September 2005
Ergebnis der Bundestagswahl 2005

Das „Hacker-Festzelt“ erhält ein „Cabrio-Dach“

26. September 2005
Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens zum Wiesn-Attentat

Oktober 2005
Die „Residenzpost“ wird an eine Bietergesellschaft verkauft

26. Oktober 2005
Der Erweiterungsbau für die „Kunst-Akademie“ wird eröffnet

8. Dezember 2005
Umbenennung der „Von-Trotha-Straße“ beschlossen


2007

2007
München hat 1.348.650 Einwohner

Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ wird erneuert

Der Stadtrat beschließt „Rund um den Ostbahnhof - ROst“

??? 2007
Der „Ältestenrat“ lehnt das „Trümmerfrauen-Denkmal“ ab

9. Januar 2007
Steve Jobs stellt das „iPhone“ vor

2. Februar 2007
Kardinal Wetter tritt als „Erzbischof“ zurück

14. Februar 2007
München behält das „Deutsche Theater“ und renoviert es

29. Juni 2007
Das iPhone wird erstmals verkauft

11. Juli 2007
Anwohnerklage gegen Straßenumbenennung abgewiesen

September 2007
Das „Hacker-Festzelt“ wird erstmals komplett mit Energiesparlampen erhellt

Margot Steinberg kauft die „Wienerwald-Namensrechte“ zurück

Der „Lüftlmaler“ Sepp Ingerl malt Boxen des „Hofbräuhaus-Festzeltes“ aus

??? September 2007
Sepp Krätz lässt die üblichen Kieselsteine um sein „Hippodrom“ teeren

September 2007
In der „Ochsenbraterei“ werden 104 Ochsen verzehrt

9. November 2007
Das Baureferat bringt die neuen Straßenschilder „Hererostraße“ an

30. November 2007
Reinhard Marx wird „13. Erzbischof von München und Freising“


2008

2008
Das „Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats“ wird neu gestaltet

Die Westfassade des „Hofbräuhaus-Festzeltes“ wird neu gestaltet

Mit der „Renaturierung der Isar“ verschwinden die „Surfwellen“ im Fluss

Die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße

Wolfgang Ischinger übernimmt den Vorsitz der „Sicherheitskonferenz“

2. Februar 2008
Reinhard Marx wird in sein neues Amt eingeführt

Mai 2008
Die „Sanierung“ für das „Deutsche Theater“ soll 79,5 Millionen € kosten

25. Juni 2008
Der Stadtrat will ein neues Kurt-Eisner-Denkmal

Um August 2008
Die Sanierung im „Deutschen Theater“ beginnt

September 2008
Jeder „Wiesnbesucher“ trinkt im Durchschnitt 1,1 Liter „Wiesnbier“

Erich, Dieter und Werner Hochzeiter übernehmen kleine Wiesnzelte

6.483 „Lebensmittel- und Hygienekontrollen“ auf dem Oktoberfest

Siegfried Able eröffnet auf der Wiesn seine „Kalbskuchl“

28. September 2008
Ergebnis der Wahl zum „Bayerischen Landtag 2008“

Oktober 2008
Das „Deutschen Theater“ zieht in ein „Theaterzelt“ nach Fröttmaning

27. Oktober 2008
Horst Seehofer wird zum Ministerpräsidenten gewählt

Dezember 2008
Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ soll würdiger gestaltet werden


2009

2009
München hat 1.364.194 Einwohner

3.900 Megawatt Strom erzeugt Bayerns „Photovoltaik“

Wasserschaden im gerade renovierten „Cuvilliès-Theater“

Acht Millionen Dokumente zur bayerischen Geschichte

Die „Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co KG“

Ein Film über die Surfszene am „Eisbach“

Das „Surfen“ an der „Floßlände“ ist nur mehr eingeschränkt möglich

Januar 2009
Das „Café L’Opera“ muss seine Räume in der „Residenzpost“ aufgeben

Februar 2009
Keine Investoren für das „Luxushotel“ in der ehemaligen „Residenzpost“

21. Februar 2009
Kurt Eisners Porträt für die Bayerische Staatskanzlei

9. März 2009
Wegen Generalsanierung wird das „Lenbachhaus“ geschlossen

30. April 2009
Ein Wettbewerb für das neue Kurt-Eisner-Denkmal

19. Mai 2009
Umbenennung des Marienhofs in Kurt-Eisner-Platz gefordert

Juni 2009
Das „Michael-Jackson-Memorial“ auf dem „Promenadeplatz“

Die Sanierungsarbeiten am „Deutschen Theater“ verzögern sich

19. Juni 2009
Jörg Hube stirbt in München

25. Juni 2009
Michael Jackson stirbt in Los Angeles

19. September 2009
„Betriebsvorschrift des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Tourismusamt“

Mit Ventilatoren wird im „Hofbräuhaus-Festzelt“ der Rauchabzug verbessert

27. September 2009
Ergebnis der Bundestagswahl 2009

4. Oktober 2009
Die Wiesnbesucher verspeisen 111 Ochsen in der Ochsenbraterei

Auf der Wiesn kommt es zu 43 Masskrugschlägereien

8. November 2009
„Gedenktafel an die Reichskristallnacht“ am „Alten Rathauses“ angebracht

Dezember 2009
Die „Schack-Galerie“wird nach einer Generalsanierung wieder eröffnet

Die Rohbauarbeiten am „Deutschen Theater“ beginnen

1. Dezember 2009
„Öffnung der Adventsonntage der Einzelhandelsgeschäfte“ verboten


2017

Um Januar 2017
Die „Baubehörde“ wählt aus 206 Bewerbungen 35 Teilnehmer aus

8. Februar 2017
Die jährliche „Weißwurst-Prüfung“

12. Februar 2017
Die „Giesinger Brauerei“ einen „Doppelbock“ auf den Markt - den „Innovator“

14. Februar 2017
Die „Staatsregierung“ akzeptiert die juristische Schlappe

21. Februar 2017
Die Linke will einen Kurt-Eisner-Platz

Ein 40-Meter-Transparent für den Kurt-Eisner-Platz

5. April 2017
Am „Marienhof“ beginnen die Bauarbeiten für die „Zweite Stammstrecke“

25. April 2017
Hat die Bayerische Staatsregierung Frieden mit Kurt Eisner geschlossen?

30. April 2017
Familie Pongratz schließt nach 9.820 Tagen ihren Nockherberg

1. Mai 2017
Der Nockherberg wird umgebaut

3. Mai 2017
Die „Vergabekammer“ weist den erneuten „Nachprüfungsantrag“ zurück

18. Mai 2017
Architekt Stephan Braunfels zieht vors Oberlandesgericht

Die Entscheidung im Architekten-Wettbewerb wird gefällt

23. Mai 2017
Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

14. Juli 2017
Der erste Spatenstich für das Mühlendorf

26. Juli 2017
Stadtrat beschließt Umwandlung des Valentin-Karlstadt-Musäums

10. August 2017
Die Beschwerde des Architekten Stephan Braunfels wird zurückgewiesen

6. September 2017
Die Olympia-Attentat-Gedenkstätte wird eröffnet

7. September 2017
Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

16. September 2017
Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet das 184. Oktoberfest

24. September 2017
Große Verluste der etablierten Parteien bei der Bundestagswahl 2017

Die CSU stützt ab - Riesige Stimmengewinne der AfD

27. September 2017
Frauen sollen in Saudi Arabien Autofahren dürfen

2. Oktober 2017
Tom Petty stirbt in Santa Monica in Kalifornien an Herzversagen

3. Oktober 2017

München-Theresienwiese * Das „Oktoberfest 2017“ endet. Das Fazit lautet:

  • In 18 Tagen besuchten angeblich 6,2 Millionen Besucher [2016: 5,6 in 17 Tagen, 2015: 5,9 in 16 Tagen, 2014: 6,3 in 16 Tagen] die Wiesn.
  • 2017 gab es keine „Landwirtschaftsausstellung“, dafür eine „Oide Wiesn“.
  • Im Jahr 2017 besuchten 480.000 Gäste [2015: 535.000] die „Oide Wiesn“.

Der Konsum - und damit der Umsatz - hat sich erholt. [Zahlen in Klammer = 2016 - 2015 - 2014.]

  • 7,5 Millionen Mass Wiesnbier [6,1 - 7,3 - 7,7] wurden getrunken. 
  • 127 Ochsen [109 - 114 - 112] wurden in der „Ochsenbraterei“ verzehrt.
  • Insgesamt wurden 1.162 „Straftaten“ [1.067 - 1.191 - 1.290] bei der Polizei angezeigt.
  • 314 „Körperverletzungen“ [331 - 372 - 398] wurden von der Polizei registriert.
  • Die Polizeistatistik weist 49 „Masskrugschlägereien“ [42 - 47 - 36] aus.
  • 3.449 Hilfeleistungen [3.897 - 3.312 - 3.617] mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 670 Wiesn-Besucher [593 - 628 - 681] mussten wegen „Alkoholvergiftungen“ medizinisch überwacht werden.
  • ?? [35 - 121 - 150] Mal musste der „U-Bahnhof Theresienwiese“ gesperrt werden.
  • 120.000 „gestohlene“ Masskrüge [96.000 - 110.000 - 112.000] wurden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 4.055 Fundstücke [2.915 - 2.948 - 3.646] wurden im „Wiesn-Fundbüro“ abgegeben.
     
  • Wasserverbrauch: xxx.xxx [110.000 - 120.000 - 115.000] Kubikmeter
  • Gasverbrauch: xxx.xxx [220.000 - 220.000] Kubikmeter
  • Stromverbrauch: 3,25 [2,69 - 2,89 - 2,98] Millionen Kilowattstunden 
14. Oktober 2017
Das Gärtnerplatz-Theater wird wiedereröffnet

6. November 2017
Die Landtags-SPD fordert einen Feiertag zum Demokratie-Jubiläum

19. November 2017
Die 6. Benefiz-Matinée der „SAUBANDE“ im „Münchner Volkstheater“

23. November 2017
Bundesstaatsanwaltschaft stellt Brandanschlag-Ermittlungen ein

16. Dezember 2017
Markus Söder zum designierten Ministerpräsidenten gewählt

Das „Seligsprechungsverfahren“ für Fritz Gerlich und Romano Guardini